Montag, 31. Januar 2011

Eisnebel im Wald

Seit einigen Tagen ist es wieder knackig kalt, trotzdem darf und soll die Menschin gelegentlich ihren Leib durch die Natur bewegen, beispielsweise zur Förderung der körperlichen und geistigen Gesundheit.



(Eigentlich war's einfacher: Die Cousine, welche derzeit beruflich so sehr eingebunden ist, dass unsere regelmäßigen Treffen ruhen, befand, wir müssten uns dringend ein wenig austauschen und dabei mal wieder durch unseren Wald spazieren.)





Womit ich nicht gerechnet hatte, waren diese Winterschönheiten:










Kronleuchter

Der Tag bei und mit der Tochter war sehr schön - keine Frage :-))

Nun kann ich hier nicht "einfach so" die Wohnungseinrichtung der Tochter veröffentlichen - sehr genial finde ich die Kombination von modernen und "richtig alten" Dingen. Am besten hat mir der Kronleuchter gefallen:



Er glitzert und funkelt, was das Zeug hält! (So viel, glaube ich, darf ich zeigen.)

Zum leckeren Brunch gab es LatteM. by Nina - super. Unsere Shopping-Tour ebenfalls.

Sonntag, 30. Januar 2011

S-Bahn-Erlebnisse

Bepackt mit zwei großen Taschen (eine mit dem gut verpackten Netbook, eine mit dem Windlicht) und natürlich meiner eigenen Handtasche erwischte ich gestern - oh Wunder - tatsächlich noch die bereits abfahrbereite S-Bahn. Prallte fast auf eine Masse schwarz uniformierter und behelmter... Polizisten! Im ersten Moment war ich regelrecht erschrocken, dann fiel mir jedoch ein, dass es sich hier um unsere "Freunde und Helfer" handelte, auch wenn sie zunächst sehr bedrohlich wirkten.

Sie ließen mich sehr freundlich durch, um zu einem Sitzplatz zu gelangen, von wo aus ich in den nächsten 10 Minuten reichlich Gelegenheit hatte, diese ausnehmend gut aussehenden jungen Männer zu betrachten *g*g*g* Allerdings wunderte ich mich darüber, dass Polizisten in Kampfuniform Bahn fuhren anstatt mit Mannschaftswagen... Das erklärte sich dann so, dass es offenbar zwei Gruppen waren, die beim Aussteigen in Harburg eine Gruppe Demonstranten in ihrer Mitte hatten. Eine Mini-Demo! Bereits auf dem Bahnsteig formierte sich der Zug, so sah ich sie Richtung Treppe gehen. (Demo: Bei Interesse z.B. hier nachlesen.)

Bei der Weiterfahrt begann der mir gegenüber sitzende Fahrgast, mich in ein Gespräch zu verwickeln, mich mit Komplimenten zu überhäufen und mir seine Handy-Nummer aufzudrängen. ("Flirten über 50" nannte Nina das später.) Ein wirlich sehr freundlicher Mensch... aber ich kann mich nicht aufraffen, Kontakt aufzunehmen. Vielleicht wäre es ja ganz nett, wenn es jemanden gäbe, der freundlich zu mir wäre - aber ich bin so sehr "gebranntes Kind", dass ich jedweden Anbahnungsversuch unmittelbar mit "Stress-Alarm" verknüpfe. Außerdem: Wo in meinem Leben sollte Platz sein für jemanden, der meine Zeit beanspruchen würde? *** grins *** Nun bin ich doch auf etwaige Kommentare gespannt*** Ich hatte noch kurz überlegt, mit der eigens für mobiles Internet angeschafften Handy-Karte ein anderes Telefon zu aktivieren und wenigstens eine sms zu schreiben, schließlich wartet da jemand und wartet und wartet... so mag ich gar nicht sein... aber irgendwie ist mir auch nicht nach solchen Spielchen....

Über den Tag bei der Tochter und weitere Mädchensachen schreib' ich später, für heute war ich doch schon ganz schön fleißig und habe gut nachgeholt :-))

(Mädchensachen = Klamotten, Schmuck, Nagellack, Schuhe... und alles, was rosa ist, so ungefähr jedenfalls)

LiteOn ETAU108-02 externer DVD-Brenner

Für die Datensicherung vom Netbook der Tochter schien mir (endlich) die Anschaffung eines externen Brenners sinnvoll zu sein. Der Sohn hatte bereits die Preise verglichen, so dass also in dem zweiten Päckchen natürlich der Brenner lag.

(Heute preislich keine Anschaffung fürs Leben mehr... wenn ich bedenke, dass ich für meinen ersten externen CD-Brenner vor XX Jahren über 800 Deutsche Mark hingeblättert hatte...)

Unboxing:







Und at work:



Tut, was er soll, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

(Ich geb's ja zu: für solche Fotos ist ein Tisch mit Glasplatte eher sub-optimal. Nun sieht man halt das ganze Zeugs, was auf der Ablage liegt.)

Samsung N150-Elisia Plus

... pink!!!

Und es begab sich, dass der Sohn und ich beschlossen, zu Gunsten der Tochter/Schwester gemeinsache Sache zu machen. Nach umfassender Preisrecherche seinerseits bestellte ich dieses Netbook, was gewissermaßen ein Nachkauf dank guter Erfahrung war. Ich habe meines jetzt 10 Monate in häufigem Gebrauch und bin nach wie vor sehr angetan davon.

Zwischen Bestellung und Erhalt lagen zweieinhalb Tage, und ich war froh, dass eine Nachbarin alles angenommen hatte und ich nicht mehr zur Post marschieren musste:



Nanu, das sind doch zwei Pakete? Ja, zum kleinen komme ich später. In diesem linken Monsterkarton sollte also das Netbook liegen:



Zuerst erblickte ich massenweise verpackte Luft. Nach Entfernung selbiger kam ich dem Ziel allmählich näher:



Und nun nahm es bereits weniger Platz ein:



Ein bisschen rosa konnte ich hier schon erahnen:



Flugs ausgepackt und geprüft: Alles dran, alles drin?



Jawohl. Netbook Akku, Netzkabel, Ladegerät samt einiger Papiere in einer Plastiktüte - alles vorhanden. Die Papiere ließ ich jetzt verpackt, die Kurzanleitung gibt eh nichts her und die Security-Anweisungen braucht auch kein Mensch.

Mein Bestreben war, alles für die Tochter vorzubereiten, also Inbetriebnahme samt Erstinstallation, Funktionsprüfung und Sicherung.





Alles funktionierte einwandfrei. Ich weiß nicht, warum dieses Gerät den Namenszusatz "Plus" trägt, habe auch keine Lust, jetzt lange Recherchen anzustellen, und berichte nur aus meiner kurzen Erfahrung mit diesem Gerät:

Es startet wesentlich schneller, sowohl die Erstinbetriebnahme mit dem System-Setup als auch spätere Starts zeigen einen deutlichen Gewinn an Geschwindigkeit gegenüber meinem Netbook. Auf die zwangsweise Sicherung der Erstinstallation wurde verzichtet, die habe ich aber dann gleich noch selbst gemacht, die Aufteilung der Festplatte in zwei Partitionen wird auch hier vorgeschlagen und ist ohnehin sinnvoll.

Zur Funktionsprüfung gehörte selbstverständlich auch die Anmeldung an meinem Router und das spaßesweise Einloggen in mein Netzwerk. Das war überraschend einfach: mein Gerät angeklickt, dem Log-in-Fensterchen Folge geleistet und voilà: Ich konnte gleich ganz unkompliziert einige Fotos übertragen...

Was war mir noch aufgefallen? Die vorinstallierte "Sicherheitssoftware" war dieses Mal von Norton. Ich habe etwas gegen Norton und habe es entfernt (ja, ich darf das, bin später auch die Wartungsbeauftragte für dieses Gerät!) und das bewährte AVG installiert.

Ob auf diesem Netbook die Works-Suite drauf ist, habe ich gar nicht lange kontrolliert (wenn, denn stört sie ja auch nicht großartig) sondern gleich eine meiner MS-Office-Lizenzen für die Tochter benutzt. Die Installation verlief schnell und einwandfrei (deshalb), und ich überlege mir, ob ich Office auch auf mein Netti draufschaffe. (Hier habe ich bisher einfach Works benutzt, für Kleinigkeiten ist es ausreichend, aber manche Funktionen fehlen einfach.)



Nach wie vor ist dieses kleine 10-Zoll-Netbook meine Empfehlung: Ein entspiegeltes Display mit trotzdem brillianter Darstellung, eine schreibfreundliche und stabile Tastatur (nur am rechten Rand sind die Tasten ein wenig klein, geht aber bei solch einem Gerät auch nicht anders), eine lange Akkulaufzeit, dazu eine "Größe" und das Gewicht von gut einem kg, die es ermöglichen, das Teil im Handtäschen mit sich zu nehmen. Frau, was willst du mehr?

Nachträglich zum Geburtstag

... habe ich (endlich, nach der Rückkehr aus Tirol) die große Tochter besuchen können.

Dafür hatte ich am Freitagabend das gemeinsam mit Pati ausgesuchte Windlicht dekoriert,...





... bevor ich aber dazu kam, musste erstmal etwas Anderes in Angriff genommen werden...

(Übrigens beinghaltet die Deko echten Terrassenefeu, geerntet im Dunkeln bei einigen Minusgraden - vielleicht schlägt er bei Nina im Wasserglas Wurzeln?)

Samstag, 29. Januar 2011

Zwischenmeldung

Manchmal gibt es zu wenig zu bloggen - und manchmal ist es anders herum.

Für ausführliche Tippserei bin ich zu müde, wird nachgeholt. In Stichworten für mich zur Erinnerung:

  • Geburtstagsgeschenk Nummer 1 und 2 für Nina, Mädelskram und Technik
  • Eine S-Bahn voller Polizei in Schutzkleidung und Helmen, gab's irgendwo 'ne Demo?
  • Meine Bahn-Bekanntschaft - was mache ich jetzt mit der Handy-Nummer?
  • Besuch bei der Tochter incl. Shoppingtour -Mädchenkram...
  • Morgen eine Verabredung mit der Cousine.

Ich hoffe, ich komme in den nächsten Tagen zum Berichten. Und eine Mail müsste ich auch so langsam mal schreiben, der Januar ist quasi schon vorbei *zerknirschtguckundwink*
Übrigens ist der Frost zurück. Vorgestern mit strahlendblauem Himmel, gestern grau, heute sehr, sehr neblig. Ich will Frühling!

Freitag, 28. Januar 2011

Geschenke

Ich habe gerade zu tun - bin am Geschenkaufhübschen für die Große... kann hier noch nichts schreiben oder zeigen, sonst sieht sie es ja...!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Kauf mich!

Gestern Abend habe ich ein wenig Kaufhaus-Schnuppern betrieben und natürlich gab es wieder ein paar Dinge, die laut "kauf mich!" riefen. Da nützt kein Protest, was muss, das muss... Allerdings hatte mir die kleine Shoppingrunde dann auch meinen persönlichen "Rest" gegeben: um 22 Uhr war ich im Reich der Träume. Was ich gekauft habe? Mädchenkram. (Vielleicht sollte ich dafür hier eine extra Rubrik eröffnen?) Etwas Langärmeliges, etwas Glänzendes und etwas Glitzerndes. Und leider nichts für die Füße.

Und jetzt bleibt keine Zeit für viel Geschwafel, muss in die Küche und nachher ausnahmsweise vor den Fernseher, einen Film ansehen.

Buonanotte

Dienstag, 25. Januar 2011

Wäsche am Abend

... erquickend und labend? Nö.

Ich hatte den wöchentlichen Tropf-Termin, so allmählich spielen die Arzthelferin und ich uns ein, alles ganz locker.

Tja, und als ich so auf dem S-Bahnsteig stand, merkte ich Feuchtigkeit in der Armbeuge... Immer wieder ganz dezent den Arm (mit Klamotten, Winterjacke etc., konnte mich ja nun schlecht dort ausziehen und nachgucken) abgedrückt, bis ich, mittlerweile in der Bahn, das Gefühl hatte, es könnte okay sein.

Da ich nun auch noch Lebensmittel einkaufen musste (der Kühlschrank hatte mich morgens bereits angegähnt), begab ich mich sicherheitshalber noch schnellstens zu meiner hiesigen Arztpraxis. Es war dort zwar bereits Feierabend, aber stetes Klingeln bewog doch noch eine MTA, mir zu öffnen. Kurz meine Situation geschildert - und schon bekam ich eine frische Verpflasterung und konnte unbesorgt zum Supermarkt spazieren.

Nur: Ich hatte "natürlich" eines meiner neuesten Shirts an, das jetzt erheblich gelitten hatte. Also kurz und knapp noch eine Feinwaschmaschine zusammen gestellt und angeschaltet.

Es gibt ja auch sonst nichts zu tun ;-)

Sonntag, 23. Januar 2011

Ein ganz normales Wochenende

... ohne besondere Ereignisse bei mir. (Anders die Große, die, anstatt Ski zu fahren, jetzt eine Bänderdehnung in Ösi-Land pflegen muss... hoffentlich nicht zu schmerzhaft!)

Ich habe gestern die Lady besucht, den noch nicht abgeheilten Teil der Blutergüsse gesehen, Weihnachtsgeschenke überreicht. Sie hat sich wirklich sehr gefreut! Alles in allem ein friedlicher Tagesverlauf, was ja schon mal positiv ist.

Ganz allgemein kann ich über mich sagen, dass es mir viel besser geht, seit dem ich unter ärztlicher Kontrolle bin, u.a. breche ich offenbar nicht mehr Freitagsnachmittags zusammen. Ganz im Gegenteil, ich schaffe eine ganze Menge und gewinne dadurch Wochenendzeit.

Heute einen Spazierweg-Runde gedreht. Keine Fotos, da trüb-graues Wetter. Fremde Vorgärten angeguckt, oberflächlich betrachtet ruht noch alles im Winterschlaf, wenn man aber genau hinsieht, macht sich alles frühlingsstartklar... große Magnolienknospen gesichtet.

Hachja, ich wünschte wirklich, der Winter kehrte nicht wieder zurück.



Seit kurz vor Weihnachten blüht mein Alpenveilchen so ganz zögerlich, aber jetzt startet es richtig durch. Das ist insofern bemerkenswert, als dass das Alpenveilchen eine der drei Pflanzenarten darstellt, die bei mir immer eingegangen sind... Dieses ist schon seit November 2009 bei mir, lebt noch - und nun ist ein Blütentraum in Anmarsch!

Freitag, 21. Januar 2011

Glühendes Ohr

Mit dem Sohn telefoniert, der im Allgemeinen alles im Stenogrammstil erledigt: 2 Stunden und 48 Minuten... Das passiert auch nur, wenn's am Ende um PC-Technik geht.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Unruhig

Töchterlein in It. ist immer noch krank, und ich bin deshalb viel zu sehr in Unruhe, als dass ich hier flockig-locker bloggen könnte.

Dienstag, 18. Januar 2011

Lebenszeichen

Alles so weit im grünen Bereich, mag nur gerade mal nicht schreiben ;)

Gestern mit der Lady telefoniert, werde in Kürze hinfahren...
Sonnabend mit Pati Einkäufe getätigt (Hey Pati, wo bleiben die versprochenen Fotos?)
Besuch bei der Großen ist geplant - aber vorher wünsche ich noch (keinen) Hals- und Beinbruch!
Firmenjahr 2010 ist ab heute abgeschlossen, alles gut.
Nach vielen, vielen Jahren am Wochenende zum ersten Mal einen "Tatort" gesehen - werde ich etwa jetzt "normal"?
Ansonsten: Vokabeln lernen, Grundwortschatz etc. In der Bahn und anderen Wartesituationen: Lektüre. Ich habe schon so oft versprochen, mal darüber zu schreiben, irgendwann mache ich das auch.
Wetter: Frühlingshaft mild, auf der Terrasse erwachen überall grüne Spitzen und schieben sich aus der Erde. Schade, dass der Frost zurückkommt. Aber naja, es ist noch Januar, was kann man da schon erwarten? (Fotos gemacht, keine Lust zum Hochladen. Später.)

Freitag, 14. Januar 2011

Binnenmajuskel

Kürzlich hatte ich dieses Wort ganz selbstverständlich hier in einem Text erwähnt. Heute im Büro benutzt. Dazu muss ich sagen: Es ist eine Art Spiel zwischen meiner Kollegin und mir, ich benutze ein Wort, das sie vermutlich nicht kennt (das kann ich abschätzen, denn ich kenne sie) und gebrauche es scheinheilig-harmlos. Ganz bestimmt kommt dann die Nachfrage, was ich da gesagt hätte. Ich erkläre, sie murmelt das Wort einige Male vor sich hin, mittlerweile suche ich es bei Wikipedia und drucke den Artikel aus, den ich ihr dann wortlos überreiche. Ich glaube, später überrascht sie damit ihre Freundinnen - oder so.

In der Sammelmappe gab es übrigens gerade Ein-Wort-Gedichte.
Überlegenswert
Frühling

Donnerstag, 13. Januar 2011

Siebentausendsechshundertsechzehn Euro

Da das Medikament nicht über Apotheken vertrieben wird, bestellt es die Praxis direkt beim Hersteller. Ich bekam diese Woche eine Rechnung über den Patientenanteil von 10,00 Euro. Aus den Unterlagen geht der Originalpreis hervor - siehe Überschrift - und ich kann mich nur freuen, dass meine Krankenkasse das trägt. Ach so: Es ist der Preis für 20 Einheiten, wovon ich alldienstäglich fünf erhalte. Puh.

Alltagskram

Ruhig, die Ruhe vor dem Sturm - oder was?

Büro: Alles gut, Jahresabschluss to come, wir sind gut in der Zeit.
Zu Hause: Entspannung und Vokabeln.

Ansonsten: Bernsteinkette zerrissen *heul*, muss jetzt einen Juwelier suchen, der sie mir neu aufzieht. Gottseidank war sie fachmännisch einzeln geknotet, so dass kein Stein verloren ist. Aber kaputt ist sie halt... Puderdosendeckel abgebrochen. Nein, keine Gewaltanwendung, er fiel mir einfach entgegen; bin sauer und erwäge Reklamation beim Hersteller, das Teil ist noch nicht sooo alt. Kaputtgehzeit? Ach nein, besser nicht...

Heute früh gedacht, ich werde krank, nach zwei Stunden ging es mir besser, Kopfweh weg, Nase frei. Seltsam.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Zum Geburtstag viel Glück!

Liebe Große,
manchmal kann ich es nicht fassen, wie schnell die Zeit gelaufen ist... und schon hast du den letzten Geburtstag dieser Dekade am Wickel!

Ein Blumenstrauß für dich



... arbeite nicht so viel, lass dich verwöhnen und reich beschenken... Bis bald!

Sonntag, 9. Januar 2011

Weg ist sie nun

... die große "Kleine".


Schwestern

Ausgerechnet heute ist sie krank - mein Mutterinstinkt hätte sie am liebsten zurück ins Bett gescheucht. Aber: Nützt ja alles nichts...

Ansonsten das Übliche nach dem Töchterleinbesuch, aufräumen, Spuren beseitigen und zur Tagesordnung übergehen. Wer solche Situationen kennt, weiß, wie ich mich fühle.

Zu allem Überfluss kam ich (nachdem ich das Töchterlein zum Airport begleitet hatte) zunächst nicht ungehindert nach Hause: Sperrung der S-Bahn-Linien wegen eines Polizei-Einsatzes am Hauptbahnhof. Na wunderbar... Ich habe mir erstmal ganz gelassen in der City einen Kaffee und ein Brötchen genehmigt, bin dann die Mönckebergstraße entlang geschlendert (Schaufenster beguckt: "Sale" überall!) und am Ende mit dem "Metronom" zunächst über die Elbe gefahren. In Harburg fuhr dann auch meine Bahn. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Sperrung bereits länger als eine Stunde! Wie gut, dass wir auf der Hinfahrt heute früh noch nicht davon betroffen waren!

Freitag, 7. Januar 2011

(Nord-)Deutsche Kultur

Das Töchti reist am Sonntag zurück in den Süden und tankt zunächst nochmal tüchtig "deutsche Kultur", sie hat nämlich ein super-duper Weihnachtsgeschenk vom Schwesti+Co. bekommen: Zu dritt ist man in diesem Moment in der "O2-World":

Zitat von hier
Am 7. Januar 2011 findet in der O2 World Hamburg ein außergewöhnliches, in der Form noch nie da gewesenes Konzerterlebnis statt. Unter dem Slogan „Wir beaten mehr“ laden Xavier Naidoo und Kool Savas Freunde und Kollegen zu einem Event der ganz besonderen Art und werden als Moderatoren auf der Bühne stehen.

Herzstück des Events ist eine „Künstlerkette“, die es in dieser Kombination noch nie gegeben hat. Künstler wie Jan Delay, Xavier Naidoo, Max Herre, Adel Tawil, Cassandra Steen, Marteria, Söhne Mannheims, Joy Denalane, Kool Savas, Azad und Sido werden ihre eigenen Hits präsentieren und auch immer wieder mit anderen Künstlern zusammen als Duo oder als Gruppe auftreten. Neben den bereits bekannten Acts werden weitere prominente Überraschungsgäste dabei sein.

Als weiteres norddeutsches Kulturgut *grins....* hier das Lesezeichen für die Radio-Kult-Comedy "Frühstück bei Stefanie".

Zitat vom NDR
Im Mittelpunkt der Geschichten steht Stefanie mit ihrem Imbiss irgendwo in Norddeutschland. Dort treffen sich jeden Morgen der etwas oberlehrerhafte Frührentner Herr Ahlers, der arbeitslose Lebenskünstler Udo, der noch bei seiner Mutter lebt, und der schwerhörige Opa Gehrke, um bei Kaffee und Mettbrötchen über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen. Immer dabei: Rocky, Steffis Hund.

Was mir jetzt noch fehlt, ist etwas richtig schön Plattdeutsches... Au ja, gefunden:

NDR - Hör mal 'n beten to
Die plattdeutsche Morgenplauderei "Hör mal'n beten to" gehört seit mehr als 50 Jahren zum Alltag in Norddeutschland.

Plattdüütsch op Wikipedia

Blutspende, Plasma & Co.

Die Kommentare zu dieser Notiz haben mich veranlasst, mich noch einmal kurz mit dem Thema zu befassen.

Als ich seinerzeit Plasmaspenderin wurde, stand der Gedanke an "die regelmäßige gute Tat" nicht unbedingt an erster Stelle. Ich hatte als Alleinerziehende meine Familie zu versorgen, was mit einem Halbtagsgehalt nicht so einfach war. Da erzählte jemand vom "Spenden" und den sogenannten regelmäßigen "Aufwandsentschädigungen" nebst Bonussystem. Ich aktivierte meine Freundin, und wir trafen uns fortan regelmäßig wöchentlich vormittags, verbanden Plasmaspende und Plausch.

Zunächst erfolgte eine allgemeinärztliche Untersuchung, die in regelmäßigen Abständen (an die ich mich nicht mehr erinnern kann) wiederholt wurden, dann ging es in den Spenderaum. Damals, ich spreche hier von den gerade begonnenen 90er Jahren, gab es im Plasmazentrum noch keine geschlossenen Systeme. Es wurde das Blut in zwei Halbliterportionen abgenommen, auf den Beuteln waren ID-Aufkleber, den gleichen bekam der Spender zu Anfang (irgendwann kannte man seine Nummer auswendig), dann wurde zentrifugiert, die roten Blutkörperchen mit Kochsalzlösung vermengt und zurück geleitet. Dafür die ID-Nummer zur Kontrolle, dass man auch seine eigene Spende zurück erhielt.

Aus der ersten "Portion" wurden die Proben für die Laboruntersuchungen entnommen, und wenn die Werte nicht einwandfrei waren, wurde man ggf. abgeklemmt und für die nächste Woche gesperrt, falls nötig mit Eisentabletten und guten Ratschlägen versorgt. Ein gelegentlich vorkommender Kreislaufkollaps wurde bei laufender Spende mit Kreislauftropfen, einem Becher Wasser und dem Hochlagern der Beine behoben. Keine große Sache, da zumeist psychisch bedingt.

Abgesehen davon, dass ich möglicherweise nicht hätte spenden dürfen wegen eines nur in Spuren bei mir vorhandenen Enzyms (das ich nämlich jetzt von Fremdspendern erhalte) - aber da kann ich dem Plasmazentrum keinen Vorwurf machen, denn es handelt sich hier um eine sogenannte "seltene Krankheit," die damals nur in Fach- und Forschungskreisen bekannt war - kann ich die Kritik, die seinerzeit durch die Presse ging hinsichtlich ungenügend sicherer Auswahl der Spender, nicht beurteilen. Das Spendezentrum war in einem Geschäftshaus in Hauptbahnhofnähe untergebracht, mithin also mit dem ÖPNV gut erreichbar. Zwielichtige Gestalten ("Junkies", wie in der Presse genannt) habe ich dort nicht gesichtet.

Es wird hinreichend auf die "Geschäftemacherei" sowohl mit Blut als auch mit Plasma hingewiesen, wobei mir nicht einleuchten mag, wie die Pharmafirmen sonst an diesen für einige Medikamente notwendigen Grundstoff gelangen sollten. So viele Menschen, die aus dem Gefühl, "eine gute Tat zu tun" heraus regelmäßig spenden würden, kann es gar nicht geben. Da ist eine Anerkennungsprämie durchaus ein Motivator. Wer sie jedoch nicht annehmen mag, dem ist es doch frei gestellt, diese wiederum einem guten Zweck zuzuführen.

Aus dem Kollegenkreis sagte jemand sinngemäß, man würde Plasma spenden, sich das Knochenmark typisieren lassen und einen Organspendeausweis haben, denn: "Was ich im Zweifelsfalle von der Allgemeinheit beanspruchen würde, möchte ich im Gegenzug gerne zur Verfügung stellen." Das ist nach meiner Meinung die einzige ethisch-moralisch haltbare Begründung.

Eine mir sehr nahe stehende junge Frau hat einen Organspendeausweis mit dem Argument, dass man doch wenigstens bei einem vorzeitigen (Unfall-)Tod noch etwas Gutes tun sollte. Rational betrachtet also eine ökonomische Ressourcen(neu)verteilung.

Im Moment fällt mir niemand ein, den ich zur Vollblutspende befragen könnte, mithin ist mir auch das vom anonymen Kommentator genannte Fragebogenverfahren unbekannt.

Dienstag, 4. Januar 2011

Beinahe-Alltag

Der Arbeitsalltag hat mich seit gestern wieder; erschreckend viele Menschen sind dieses Mal über den Jahreswechsel richtig krank geworden, mancher quält sich zur Arbeit, einige hüten noch das Bett... Die anwesende Kollegschaft ist zum Teil von überschäumender Fröhlichkeit, fleißig, wie wir nun mal alle sind *schulterklopf*, dürfen wir uns den Arbeitstag auch mit Quatsch und blöden Sprüchen versüßen.

À propos "versüßen", die Kollegin hat mir ihre Schreibtischschubladen-Süßigkeitenreserve übergeben zwecks nachfeiertäglicher Figurkorrektur - und mich grinst bei jedem Öffnen meiner Schublade jetzt eine Toblerone an. Mal sehen, wie lange :-))

Ansonsten weilt das Töchterlein noch hier, ihre letzte Urlaubswoche, die hauptsächlich mit Schwestern- und Freundinnen-Aktivitäten verbracht wird; am Ende hat sie noch eine tolle Unternehmung vor sich (Weihnachtsgeschenk!), und dann muss auch schon bald wieder der Koffer gepackt werden.

Bevor ich's vergesse kommt heute mal wieder ein aktueller Wetterbericht: Seit einigen Tagen knapp oberhalb Null Grad, ganz langsam verzieht sich der Schnee - am Wochenende sollen es sogar kuschelige 8 Grad werden! Aber dann hätte ich bitte auch keinen weiteren Winter mehr! Lieber frisches Grün und Gänseblümchen im Februar!

Compliance #2 - Prolastin

Erste Infusion von einer unendlichen Reihe bekommen, das ist ab sofort wöchentlicher Programmpunkt. Die Ironie an der Geschichte ist, dass ich selber in den frühen 90ern jahrelang regelmäßige Plasmaspenderin war, heute bekomme ich etwas, das aus dem Plasma anderer Leute gewonnen wird.

Arzt und Helferinnen waren ganz bezaubernd nett zu mir, während ich ganz cool gelesen hatte. Ich versuche halt, das Ganze in mein Leben zu integrieren und möglichst normal zu bleiben. Zeitlich wird es ganz gut gehen, am Anfang mache ich dafür einen Tick eher Feierabend, aber langfristig wird sich der Ablauf vermutlich zeitsparend einspielen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Wunsch für 2011

Ich habe nur einen - allerdings sehr komplexen - Wunsch für 2011:

Möge es die gelungene Aufführung dessen werden, wovon 2010 - mit Ausnahme einer Hand voll Highlights - eine missratene Generalprobe war.

(Im Grunde kann es also nur besser werden.)
Ich erhebe darauf nun meinen Kaffeebecher mit einem lauten "Salute!"