Mittwoch, 28. April 2010

Alles blüht

Okay, nicht alles, über die blühunwilligen Tulpen hatte ich ja schon berichtet. Aber trotzdem habe ich jetzt so viel Farbenfrohes draußen, dass dieses nun auch kein Drama mehr ist. Das Wetter war heute Abend noch so schön sonnig und warm, dass ich mit meinem Kaffee noch über eine Stunde draußen sitzen konnte. Einfach mal der Flora beim Wachsen und Blühen zusehen kann nach einem anstrengenden Arbeitstag sehr entspannend sein! Drei neue Pflänzchen hatte ich so nebenbei vom Einkauf mitgebracht und gleich an Ort und Stelle gesetzt.

Aber von vorn: Es ist ja schon Ritual bei mir, der letzte Blick morgens und der erste am Abend ist der auf die Terrasse, und heute sah ich aus der Ferne ein kleines rotes Leuchten. Alles klar, das mussten die Mini-Tulpen sein... Ich hatte sie relativ weit hinten gepflanzt, fast schon am Ende des Gartens zur Wiese hin, würden sie nicht so intensiv strahlen, hätte ich sie vielleicht übersehen.

Da auch die Lilientulpen, die ich gedanklich für dieses Jahr bereits aufgegeben hatte, seit heute blühen, drehte ich mit dem Fotoapparat wieder meine übliche kleine Runde - was mittlerweile wirklich mehr und mehr einem Storchentanz ähnelt, denn ich möchte ja nichts zertreten. Die heutige Ausbeute kommt jetzt:



Die genannten Lilientulpen, etwas kleiner als im letzten Jahr, und sehr zart balancieren sie auf langen Stengeln (neue Schreibweise: Stängeln):



Hier war ich sehr überrascht, ganz offensichtlich haben zwei winzige Stiefmütterchen, und ich habe seit Jahren keine gelben mehr gehabt, beschlossen, sich in direkter Nachbarschaft zu den Abkömmlingen der Malve anzusiedeln, ich habe nicht schlecht gestaunt:



Dann gab es gleich noch einen Grund, mich zu wundern, denn der erste Rhododendron beginnt zu blühen! Es ist der "eigentlich" weiße, der jetzt offensichtlich zartrosa Blüten bekommt, obwohl er nicht ganz gesund ist, die Blätter sehen sehr angeknabbert aus. (Ich hatte im letzten Sommer von meinen Rhodo-Problemen geschrieben.) Egal, ich freu mich darüber:



So, endlich angekommen bei den "kleinen rosa Tulpen", so war die Tüte beschriftet gewesen, und ich hatte das auf meine Markierung übernommen:



So knallrot finde ich "rosa" nicht ganz angemessen, aber sie sehen interessant und lustig aus, sind dabei knapp so groß wie die blauen Krokusse waren:



Und weil sie ganz neu in meiner Botaniksammlung sind, gibt es noch ein drittes Bild:



Hier sieht man ganz gut, dass das innere blau-lila mit ganz wenig rosa ist - wie hungrige Mäulchen sehen sie aus. Es gibt noch eine zweite "Pflanzinsel" damit, die blüht aber noch nicht.

Nicht so spektakulär, dafür aber gesund ist die noch ganz kleine Pfingstrose. Bis man hier wirklich von einer "Pfingstrose" sprechen kann, dürfte noch eine lange Zeit vergehen. Immerhin hat sie ein paar Blätter bekommen:



Das Rundherum, nun ja, natürlich hat sich wieder etwas Gras breit gemacht, aber ich kann es im Moment nicht "rupfen", denn es keimen allerlei Samenkörnchen, und ich möchte natürlich nichts davon aus Versehen entsorgen...

Das hier sind die neueren Tulpen!



Davon hatte ich eine Menge im Herbst gesetzt, und nun leuchten sie mich an! (Von meinen Terrassenplatten aus gesehen, wirkt es wie ein Tulpenfeld.)

Die hier kennen wir schon, drei Blühwillige vom Vorjahr:



Die Stiefmütterchen sind riesig geworden - ich werde weiterhin im Herbst welche pflanzen, die sind offenbar größer und kräftiger nach der Winterkälte, machen mehr Spaß als im Frühjahr welche zu kaufen und einzupflanzen.



Die Waldsteinie war ein kleines Pflänzchen im Töpfchen, als ich sie vor zwei Jahren zu Beginn meiner Terrassenaufforstung kaufte. Unglaublich, wie sie sich ausbreitet, überwuchert alles, was sonst noch da ist, braucht so gut wie keine Pflege - und belohnt die Betrachterin mit massenweise Blüten:



Heute Abend beim Discounter fand ich ein Angebot von Bornholm-Margeriten vor und konnte nicht widerstehen. In drei verschiedenen Rosatönen wachsen sie ab sofort zwischen Krokus- und Tulpenblättern.



Das Wunder des Frühlings schlägt also gerade wieder zu - man neigt ja dazu, dieses vollkommen zu vergessen, wenn man mittendrin ist in der kalten und dunklen Jahreszeit, und nach einem Winter wie dem letzten ganz besonders!

Dienstag, 27. April 2010

Fanø, oh Fanø - Nordseereport

Ganz zufällig schaltete ich mich kürzlich in diese "Nordseereport"-Sendung "Dänischer Dreiklang" hinein... (Flash-Seite der Mediathek, ggf. die Sendung nochmal extra anklicken!) und bekam sofort heimatliche Gefühle.

Wenn Ihr sie noch in der Mediathek ansehen möchtet, beeilt Euch, die Beiträge verschwinden nach einiger Zeit wieder. (Ich habe gestern mit allen Tricks versucht, den Film herunter zu laden - ohne Erfolg leider!)

Es sind mir einige Veränderungen auf "unserer Insel" aufgefallen, es wird Zeit, dass ich gelegentlich mal wieder hin komme...

[@M.: Forse F. sa come scaricarlo? Ieri ho perso troppo tempo senza fortuna.]

Sonntag, 25. April 2010

Warm und sonnig

Endlich, endlich hatten wir einen super Frühlingstag! Also schnappte ich mir heute Nachmittag meine Lernutensilien und machte es mir draußen bequem...



Ich habe wirklich allerhand Übungen gemacht und mich konzentriert mit der Grammatik beschäftigt - aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ein Komplex partout nicht in meinen Kopf will. (Objektpronomen: Es gibt da so ein paar Verben, die gemeinerweise den Dativ verlangen, wo wir einen Akkusativ haben - und vice versa.) Bevor mich der Frust endgültig packte, habe ich meinen "freien Text" auf morgen verschoben und dann stattdessen ein bisschen in der "Adesso" gelesen. Ich tröste mich damit, dass das ja schließlich auch "lernen" ist.

Obwohl, wie früher bereits geschrieben, eine Menge Tulpen das Blühen standhaft verweigern, hatte ich einen schönen Ausblick:


Samstag, 24. April 2010

Neu: Die Linkliste

Liebe Leser, jetzt habe ich mir mal die Mühe gemacht und meine Blog-Abos durchgesehen. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so verschieden sind ihre Blogs. Für jedes einzelne hätte ich hier eine ganz spezielle Begründung oder Empfehlung schreiben können, habe mir dann aber doch die Mühe gespart.

Ganz nebenbei habe ich festgestellt, dass recht viele Blogs, die ich seit Jahren lese, schon lange verwaist sind - das war mir bei der Fülle noch gar nicht aufgefallen! (Natürlich stehen die nicht auf meiner Liste.)

Um zusammen zu halten, was (mehr oder weniger) zusammen gehört, musste ich den Bezeichnungen ein Stichwort voran stellen... Genug gelabert. Have fun!

Völlig überraschend

... ist O. hier mit dem Rad "aufgeschlagen" und macht jetzt eine Tour durch die Natur; soll heißen, er kommt nachher nochmal her. Mütterliche Basisstation sozusagen. Mein Eindruck: Seit der Erkrankung zum ersten Mal "völlig normal." Bin hocherfreut!

Update einige Stunden später:
(Fremde Leser müssen dieses nicht verstehen.)
Immer noch froh: Dynamisch, hungrig (Mütter haben ja den Füttertrieb), ich durfte sogar von der eingefrorenen Superlasagne fürs Abendessen mitgeben, und morgen macht er mit N. einen Ausflug. Nach all' diesen Monaten ein "Hoch", darauf eine Tulpe *smile*:


Freitag, 23. April 2010

Delegieren

Wir kleinen Angestellten sind im Grunde ja alle nur Befehlsempfänger, angefangen bei den Mitarbeitern der Kunden, von denen wir uns hin und wieder genervt fühlen - obwohl sie nichts anderes als ihren Job machen - bis hin zu uns, die wir möglicherweise auch andere Leute "nerven" müssen - nämlich um unseren Job zu machen.

Immerhin haben wir die Freiheit, nicht auf Befehle warten zu müssen, denn jeder kann sich, so scheint es mir zumindest, so viel Verantwortung nehmen (oder aufbürden, je nach Sichtweise), wie er mag. Nicht gemeint sind hier Situationen, in denen es neue Aufgaben regnet und keine Schirme vorhanden sind - so geschehen vor einem Jahr. Aber zurück: Fast alles mache ich so, wie ich es für richtig halte, und bei Bedarf (z.B. fehlendem technischen Verständnis meinerseits) suche ich mir jemanden, der den Erklärbär macht. Rückendeckung vom Chef habe ich jederzeit als gegeben erlebt.

Nun scheint es mir so, als würde meine neue Kollegin auch nach einem Vierteljahr viele Zusammenhänge nicht erkennen, und es nützt mir nichts, wenn ich innerlich ärgerlich bin - vielleicht ist sie nicht der Typ, der seine Arbeit mit Herzblut und Engagement macht? Whatever, frau benötigt bei uns ein wenig Grundlagenwissen über die Abläufe, der Rest erschließt sich durch praktisches/logisches Denken sowie vorausschauendes Handeln. Es ist der Mangel daran, der mir den Nerv raubt.

Nachdem ich gestern einem Außenstehenden ganz privat eine geballte Ladung an Geschichten erzählt hatte, fühlte ich mich heute geradezu gereinigt... Also frisch ans Werk! Ich habe viele Projektaufgaben und deshalb oft einen Rückstau an Arbeiten, die Kollegin aber war kurz davor, sich mit dem Zählen von Ordnerrücken - wahlweise den Fensterlamellen - zu beschäftigen,was ich dann verhindert habe:

Quasi "häppchenweise" konnte ich sie beschäftigen, immer fein überschaubare Angelegenheiten, gut gemischt mit Erklärungen, wieso und warum beispielsweise kurze Vermerke gemacht werden sollten, dass mit manchen Informationen der Einstieg in ein Telefonat einfacher geht oder... oder... oder.

Was sie nicht weiß, ist, dass ich ihr im Grunde genommen damit helfe, die Probezeit zu überstehen... und: Nein, sie liest hier nicht mit, hat privat keinen PC-Zugriff. Der eine Kollege, der manchmal hier hereinguckt, wird auf diese Weise freundlichst um "Klappe halten" gebeten, danke.

An das Delegieren von einfachen Aufgaben könnte ich mich allerdings gewöhnen, gewinne ich doch auf diese Weise Zeit für andere Sachen. Ich bin eher partnerschaftliches Arbeiten gewohnt, aber wenn's nicht anders geht: Bitte.

Am Ende des Arbeitstages saß ich noch mit einem Kollegen zusammen, wir sind Stück für Stück einen Haufen Belege durchgegangen und hatten dabei noch einigen Spaß. Ja, das geht auch mit manchen Menschen: Konzentriert arbeiten und dabei lachen. Vielleicht sind wir Langzeitmitarbeiter einfach nur gut aufeinander eingespielt?

Ein Job, bei dem ich auch in hundert Jahren auf keinen grünen Zweig kommen kann - aber alles Andere stimmt!

Mittwoch, 21. April 2010

Rauschgoldengel

Es gibt Freundschaften, die bleiben bestehen, für immer.

Und es gibt diese Freundschaften, die sind eine Zeit lang fein. Aber vor vielen Jahren wusste ich das noch nicht. Und immer, wenn eine zu Ende war, fühlte ich mich verraten.

Mit roten Wallelocken und an jeder Hand einem Kleinkind lernte ich sie kennen. Sie war einsam und fühlte sich vom Leben benachteiligt. Und ich war ja ach so wichtig für sie. Bis jemand kam, der ihr ein angenehmes Leben bieten konnte und das hatte, was man gemeinhin "Status" nennt. Hochzeit, Baby "Goldkind" kam, und ich war immer noch ach so wichtig.

Man baute, feierte ein Fest - plötzlich waren die Geschäftsleute wichtig. Und sie saßen stumm um den großen Tisch herum.

Sie hatte nicht einmal bemerkt, dass ich das Fest verließ.
Das ist mindestens fünfzehn Jahre her.

Heute ist sie meiner Tochter begegnet.
Ein Rauschgoldengel mit rotgefärbtem Grau.
"Goldkind" ist erwachsen und lernt irgendwas Illustres.
Über die Älteren wurde kein Wort verloren.
Danke für die Grüße.

Entscheidung gegen den Kurs

Wir haben also gestern zusammen gesessen (wie immer: die Cousine und ich) und einmal gründlich "zerpflückt," was uns eigentlich genau so sehr missfällt an diesem Kurs, Pros und Contras gesammelt und übereinstimmend beschlossen, auf diese Weise nicht weiter machen zu wollen.

Eine überdrehte Lehrkraft, die ihre Missstimmungen an uns auslässt, in einem Affentempo durch die Lektionen geht (so viel vor- und nachlernen können wir gar nicht) und wir das Gefühl haben, alles wird nur angerissen, aber es "sitzt" nichts. Wir möchten mehr sprechen, mehr üben, uns immer auch wieder auf das einlassen, was ein wenig vergessen ist - und letztlich unser eigenes Tempo wieder zum Maßstab machen. Ganz abgesehen von den nervigen andauernden Bäumchen-wechsle-dich-Spielchen, die ich schon einmal beschrieben hatte.

Wir haben ja bereits einige Übung im selbständigen Erarbeiten, und in der Vergangenheit kam der Spaß an der Sache auch nicht zu kurz. Eben diese Freude droht uns die Lehrkraft zu nehmen, und es hat einfach keinen Sinn, wenn wir uns dann widerwillig feierabends zum Kurs schleppen, um dann hinterher verärgert und frustriert gegen 21 Uhr wieder zu Hause einzutrudeln. Niente.

Ab sofort machen wir in Eigenregie weiter, Notbremse gezogen und auf die halbe Kursgebühr gepfiffen.

Unser Konzept steht bereits wieder und die Marschrichtung ist festgelegt. Forza!

Montag, 19. April 2010

Statistik, Handwerker und Sprachkurs

Bei der Layoutänderung heute Vormittag war mein Statistikwerkzeug nicht mit übernommen worden, und als es mir auffiel, klappte es "natürlich" beim ersten Anlauf nicht mit dem Einbau - was Wunder, wenn hier den ganzen Tag lang die Handwerker ein und aus gingen.

Andererseits hatte ich nur zwei Optionen heute, nämlich italienische Grammatikübungen bearbeiten und mit Netti surfen - sozusagen in Klausur.

Die freundlichen Glasfaserkabelleger (brauche ich nicht, kann mich aber nicht dagegen wehren) gingen ungefähr im Halb- bis Einstundentakt hier ein und aus, und als sie endgültig fertig waren, war es dann doch zu spät für den Start zum Sprachkurs.

Nach Rücksprache mit der Cousine geht sie heute auch nicht hin, stattdessen werden wir morgen zusammen lernen. Eine Pause von der chaotischen Lehrkraft scheint uns nämlich sowieso gut zu sein, sie verdirbt uns mittlerweile fast den Spaß an der Sache. Es ist so gut wie sicher, dass wir erstmal keinen weiteren Kurs besuchen... Im eigenständigen Lernen sind wir bereits ein eingespieltes Team und haben dabei deutlich mehr Spaß.

Als die Handwerker endlich fertig waren, konnte ich mich vorhin wieder meinen hausfraulichen Tätigkeiten widmen, an deren Ende ich meine Monsterblumentöpfe frisch geduscht (die Pflanzen!) wieder auf die Fensterbank verfrachtete... was nicht so einfach ist, da ich sie schon lange nicht mehr schleppen kann.

Und nun ist es mir - ohne Lärm und fremde Menschen in meiner Wohnung - auch gelungen, meine Statistik wieder hier einzubauen. Sie ist mir deshalb so wichtig, weil ich aus ihr u.a. ablesen kann, ob meine Mädels mich hier "besucht" haben {wink}

Sollte sich jemand wundern...

... dass ich um diese Uhrzeit schreibe?
Notgedrungen habe ich einen Urlaubstag, da hier heute Kabelverleger arbeiten (Lärm!), incl. diverser Stemmarbeiten. Hoffentlich werden sie so rechtzeitig fertig, dass ich nachher zum Sprachkurs fahren kann.

Layout angepasst

Das Blog-Layout ist angepasst an die modernere Variante, sowohl die Archive als auch die Labels sollten jetzt wieder normal funktionieren. Eine Blog-Leseliste wird als kleines Update nachgereicht, so bald ich Zeit habe.

Sonntag, 18. April 2010

Mit dem StadtRAD durch die HafenCity

Nina hatte eine richtig gute Idee, und das Wetter spielte auch mit, in dem es sich von seiner schönsten Seite zeigte!

Wir trafen uns am Bahnhof Landungsbrücken, und ich guckte mich während des Wartens auf die Tochter ein wenig um:





Der Fahrradverleih war ganz in der Nähe. Zwar funktionierte das Terminal nicht, aber telefonisch konnte man auch Räder an- und abmelden.



Ich glaube, ich bin 2002 zuletzt Rad gefahren - aber das gehört ja zu den Fähigkeiten, die man glücklicherweise nicht verlernt! Zuerst hatte ich mich erschrocken: Das Rad hatte keine Rücktrittbremse, sondern war stattdessen im Leerlauf. Nach ein paar Minuten hatte ich mich an die (für mich merkwürdige) um den rechten Griff herum laufende Gangschaltung und die beiden Handbremsen aber gewöhnt. Es war ein schönes Fahrgefühl, und im Nu waren wir am Kreuzfahrtterminal angekommen, wo inzwischen einiges anders aussah als bei meinem letzten Besuch.



Ein Kreuzfahrtschiff war auch zu sehen:





Merkwürdige Gebäude hinter Kunststoffscheiben sind hier mittlerweile entstanden:



Es war heute so eine Art "Tag der offenen Großbaustellen", man konnte durch sonst gesperrte Gebiete gehen, aber wir wollten ja fahren!



Spätestens hier war sonst für mich die HafenCity als Fußgänger zu Ende, aber mit so einem Drahtesel vergrößert sich sofort der Radius...





Genug Fotopause gemacht und in die Pedalen getreten... Nina wollte ein U-Boot ansehen, dieses glänzte zwar durch Abwesenheit, dafür sahen wir Bungee-Jumping:



Von dort hatte ich auch eine ganz neue Aussicht auf die Stadt:



Nun ging es zurück und rechts herum in die Speicherstadt, wo wir auf einer Brücke eine kleine Pause machten.







Jetzt kam eine Strecke durch die Speicherstadt, über Kopfsteinpflaster, von der wir uns in einem Straßencafé ein wenig erholten:





Auf dem Rückweg zum Fahrradverleih musste ich diesen Anblick noch schnell mitnehmen:



Während die Tochter die Fahrräder wieder telefonisch "ausloggte," hatte es sich ein Schmetterling auf ihrer Tasche gemütlich gemacht:





Uns hat dieser Ausflug Spaß gemacht, und die kurzfristige und kurzzeitige Fahrradausleihe ist wirklich angenehm und praktisch.

Alle Fotos sind hier.

Samstag, 17. April 2010

StadtRAD ausprobieren?

Gerade hat sich die große Tochter mit mir für morgen verabredet, sie ist Mitglied bei StadtRAD... Treffpunkt und Uhrzeit sind abgemacht, und ich werde versuchen, morgen sportlich zu sein - nachdem ich heute bereits ausgiebig dem Hausfrauen-Putz-und-Gardinenaufhängsport gefrönt habe.

Weiteres Programm für heute: Grammatik. Damit ich morgen ein gutes Gewissen habe, wenn ich mich an der frischen Luft herumtreibe.

Tulpenrätsel gelöst

... mit Hilfe des Internet:
  • Zwiebeln werden "blühfertig" verkauft und blühen im ersten Jahr immer!
  • Es ist "normal", dass im 2. und 3. Jahr Tulpen nicht blühen, manchmal nur Blätter oder ein einziges Blatt oder kümmerliche Knospen treiben, denn:
  • Es bilden sich während dieser Zeit Brut- bzw. Tochterzwiebeln, die erstmal reifen müssen.

Mögliche Maßnahmen wären evtl.:
  • Keine und abwarten, Zwiebeln "verwildern lassen."
  • Zwiebeln ausgraben, Tochterzwiebeln lösen, trocken und dunkel lagern, im Herbst einpflanzen.
  • Es gibt Empfehlungen, die "Mutterzwiebeln" zu entsorgen (das sehe ich gar nicht ein)!
  • Damit es jedes Jahr blüht, also mehr als eine Generation "blühfertig" kaufen und setzen.

Alles vorausgesetzt, man lässt das, was wächst, in Ruhe verwelken, damit die Kraft in die Zwiebeln zurückkehren kann. Ausnahme natürlich: Blüten (sofern doch vorhanden) abschneiden, damit keine Kraft für Samen verbraucht wird. Verkümmerte Blüten kann man gleich abknipsen.

Ich hoffe jetzt, dass obiges entsprechend für Narzissen gelten kann...

Blog-Internes

Kürzlich habe ich festgestellt, dass meine "Labels"-Liste nur zu den Beiträgen vor der "Migration" führt. Der Grund ist mir schon klar, ich hatte die Liste "händisch" erstellt und vergessen, dass Google sie bei der Blog-Umstellung nicht mit bearbeitet.

Klickt man aber unterhalb eines Textes auf das Label, werden nur die nach der Migration geschriebenen Posts angezeigt? (Update: Nein, stimmt nicht.) Es wird nur eine gewisse Anzahl zuletzt geschriebener Texte angezeigt. Ich muss prüfen, ob und wie es möglich ist, alle Posts eines Bereiches aufzulisten, egal wie viele. Sonst hätte ich mir die Labels sparen können.

Nun könnte ich ja die Links manuell anpassen; einerseits bliebe dann meine Optik erhalten, andererseits könnte ich mich ja spaßeshalber mal modern geben und die Vorlage aktualisieren. Das hätte dann den Vorteil, dass ich beispielsweise eine Linkliste ohne große Verrenkungen einbauen könnte.

Sollte sich also die Optik in diesen Tagen verändern, wisst Ihr, woran es liegt.

Freitag, 16. April 2010

Handyfoto-Frühlingsgruß

Auch mit dem Handy als Knipsmaschine gibt es mitunter Glücksfälle!




Und weil ich so begeistert

... von diesem "besonderen Licht" war, habe ich gleich die x-und-neunzigste Bilderserie auf der Terrasse gemacht. Dieses Mal habe ich nur mein Augenmerk auf das Licht gelegt, nix Pflanzenportrait, nix Garten-Dokumentation; frau nimmt an Motiven im Alltag eben, was sie bekommen kann :)





















Sollte es tatsächlich einen tollen Sonnenuntergang geben, geht es nachher mit Fotos weiter. Dieses als Warnung an alle Leser, die jetzt erschlagen von der Bilderflut unter dem Schreibtisch liegen *g*

Eyjafjallajökull hat Schuld

Der Vulkanausbruch auf Island, alle Hintergrund-Infos auf SPON, hat Schuld daran, dass ich heute so begeistert war bzw. immer noch bin.

Das liest sich jetzt ganz unfair angesichts der Tatsache dass Millionen (?) von Reisenden nun zu Nicht-Reisenden geworden sind und irgendwo festsitzen, von wo sie weg möchten. Gestrichene Flüge, Feldbetten auf Flughäfen und Proviant von den Fluggesellschaften; ich würde nicht tauschen wollen und bin heilfroh, dass gerade niemand von uns auf Tour ist.

Trotzdem, es ist mein Blog und ich darf hier ganz subjektiv sein...
Heute früh erzählte man im Radio, dass die Sonnenauf- und -untergänge wegen der veränderten Lichtbrechung durch den Aschestaub ganz wunderschön werden sollten. Ein "Sonnenaufgang" im klassischen Sinne trat hier nicht in Erscheinung, der Himmel war bewölkt. Allerdings, als es im Verlaufe des Vormittages aufklarte, bemerkte ich bereits eine weiße Sonne anstatt einer gelben, die auf meinen Schreibtisch schien.

Ich hatte einen Termin in Harburg, war zu früh dran, hatte aber natürlich meine Digicam nicht dabei. Wieder einmal musste das Handy herhalten. (Keine Sorge, die Vorrede ist gleich zu Ende.)

Mein Eindruck dieses Tages ist ein strahlend blauer Himmel mit einer weißen Sonne, die alle Farben ganz besonders und auch ganz anders leuchten ließ als sonst. Ich habe also einfach mal "wild drauflos geknipst" - andere Motive hatte ich nicht zur Verfügung. Begleitet mich also einfach durch die Einkaufsstraße "Lüneburger Tor" und auf dem Rückweg durch den Harburger Ring bis zum Schlossmühlendamm:







































Alle Fotos hier, ungefähr im letzten Drittel.