Samstag, 30. Januar 2010

Winterspaziergang durch den Wald

Endlich. Das wollte ich schon seit Wochen machen und hatte bereits befürchtet, der Schnee würde verschwinden, bevor ich dazu gekommen wäre. Aber dieser Winter meint es gut mit mir und hat letzte Nacht noch eine dicke Schneedecke über alles geworfen.



Meine Vermutung war, dass die meisten Leute wohl auf der Alster spazieren gehen würden - das Alstereisvergnügen findet ja doch nicht an diesem Wochenende statt, da die Oberfläche bereits etwas angetaut ist, aber einige Lizenzen für Glühweinstände am Straßenrand wurden vergeben.



Der Leser mag daraus bereits schließen, dass ich am liebsten allein im Wald unterwegs bin... Natürlich waren einige Familien mit Kindern und Rodelschlitten oder Ski unterwegs, aber der Betrieb hielt sich in erträglichen Grenzen.



Die Temperaturen waren angenehm bei um -3°C, ich hätte mir ein wenig mehr Sonnenschein gewünscht, tatsächlich waren es für die Kamera schwierige Lichtverhältnisse, na gut, frau kann nicht alles haben.

Aber ich habe nun meine Fotostrecke mit Wald-im-Schnee-Bildern.

Viel frischer Schnee

... liegt heute wieder:







Diese jungfräuliche Unberührtheit fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Freitag, 29. Januar 2010

Rutschig

... ist es draußen. Bei Eis und Schnee nicht wirklich besonders erwähnenswert.

Aber: in den letzten Tagen wechselten hier arktisch-sibirische Temperaturen mit Tauwetter ab, so dass regelrechte "Eisbahnen" entstanden, die wiederum nicht zu erkennen sind, wenn es - so wie heute - dann wieder schneit und alles unter einer frischen Pulverdecke verborgen wird. Vorsichtige Fortbewegung ist angesagt!

Und weil ich nur Freitags bei Tageslicht nach Hause komme:




Wechsel

Frau L. hatte heute ihren letzten Arbeitstag als meine Kollegin. Da sie bei Kunden und Monteuren außerordentlich beliebt ist, gab's heute die große Verabschiedungs-Gala: viele Anrufe mit guten Wünschen und sehr viele herzliche Einzelverabschiedungen seitens der Kollegen. Ich wünsche ihr viel Glück für den neuen Start am Montag - auf dass diese Entscheidung richtig gewesen sein möge.

Die sachlich-fachliche Übergabe hatten wir gestern bereits erledigt, und ab Montag darf ich eine neue Kollegin einweisen. Ganz kurz kennen gelernt habe ich sie bei ihrem Vorstellungstermin - immerhin hat mein Chef bei seiner Wahl so entschieden, dass ich zufrieden sein kann. Lustigerweise hat tatsächlich diejenige den Zuschlag bekommen, deren Bewerbung durch Empfehlung des heutigen Geburtstagskindes (das Baby hier ist heute 50!) zustande gekommen war.

Bei der seinerzeitigen Einarbeitung von Frau L. war ich ab und zu kurz davor gewesen, die Geduld zu verlieren und hoffe (aus Erfahrung werde auch ich hoffentlich klug), dass wir als quasi "neues Team" das stolperfreier hinbekommen werden. Jedenfalls ist sie mir sympathisch, das mag schon mal ein Bonus sein.

Bummelbahn

Zugausfälle, spontanes Aussetzen der S-Bahn in Harburg-Rathaus, nicht passende Anschluss-U-Bahnen, überfüllte Bahnen, in denen frau eingequetscht wird wie eine Sardine in der Dose - alles das scheint immer mehr HVV-Alltag zu werden. Vorbei die Zeiten, in denen die S-Bahn morgens alle drei Minuten kam und ich störungsfrei innerhalb einer Dreiviertelstunde am (Arbeits-)Zielbahnhof angelangt war.

Was ich aber vergangene Woche am Dienstag erlebte, war die Krönung des Ganzen: Die Bahn, die meiner voraus fuhr, machte in Wilhelmsburg schlapp und musste (Achtung, Bahndeutsch!) "abgeschoben" werden. Und alle nachkommenden Bahnen bummelten im Schritttempo hinterher. Wir hatten einen sehr freundlichen Zugführer, dessen Durchsagen ca. alle fünf Minuten zu hören waren, er hielt uns bestens auf dem Laufenden. So erfuhren wir bei der "Einfahrt" in den Hauptbahnhof denn auch die Information, dass wir mit "gut fünfzigminütiger Verspätung" eingetroffen wären. Meine Gesamtfahrzeit bis zum Zielbahnhof betrug mehr als eineinhalb Stunden, und ich war wieder einmal froh um das Telefon in der Handtasche.

Etwas entnervt und durchgefroren brauchte ich erstmal einen Kaffee, die Chefdame hatte im Büro allein die "Stellung" gehalten (was den Telefondienst betrifft), meine Kollegin nahm gerade ihre restlichen Urlaubstage.

HVV, ich habe dich so lieb, dass ich doch gerne die immer wieder erhöhten Abo-Kosten einziehen lasse, warum sollte ich denn auch ein wenig mehr Leistung dafür verlangen?

Sonntag, 24. Januar 2010

Mario & Luca di Leo

Am Freitagabend war ich mit der Cousine bei einem kleinen Konzert: Mario di Leo und sein Sohn Luca haben einen Liederabend gestaltet.

Ich war noch nie im "Kulturladen" gewesen und somit von der fast heimeligen Wohnzimmeratmosphäre des Veranstaltungsortes überrascht und angetan. Ein kleiner Raum mit ca. 10 Reihen à 6 Stühlen, die Bühne also ganz nah und gut im Blick.

Meine allgemeine Sympathie für Herrn di Leo dürfte für regelmäßige Leser hier bereits bekannt sein... Mehr Info auf myspace.

Es wurden Lieder zweier italienischer Cantautori vorgetragen, dazwischen gab es kurze Erklärungen, in welcher Zeit die Lieder entstanden sind und worum es sich handelt. Zuerst auf Deutsch, nach der (etwas zu lang geratenen) Pause dann mehr und mehr auf Italienisch. Das Publikum (angenehm normal) schien überwiegend zweisprachig zu sein.

Ich habe den "Fehler" (?) gemacht, möglichst viel verstehen zu wollen, was auch ganz gut gelang, allerdings mir auch eine Menge Konzentration abforderte, so dass ich (immerhin nach einem Arbeitstag) gegen Ende sehr müde wurde. Ich hätte evtl. besser einfach die Musik genossen...

Sehr charmant war die nonverbale Kommunikation zwischen Vater und Sohn, außerdem auch der kleine Solo-Auftritt von Luca, ein sich entwickelndes Talent.

Nach dem Konzert scharte sich das Publikum um die Künstler, während die Cousine und ich uns still und leise davon machten, da wir beide eher zurückhaltende und bescheidene Menschen sind, die sich nicht wichtig machen mögen...

Veranstaltungsplakat.

Automatenanruf 0900

Vor ungefähr einer Stunde klingelte mein Telefon, Nummer unterdrückt. Es gibt ja immer noch zwei Familienmitglieder mit alten Telefonanschlüssen, also muss ich hin und wieder auch "anonyme" Gespräche annehmen...

Vereinigung Gewinnspiel-Eintragsdienste, Friederich von Haber, ich hätte gewonnen (einen BMW) und müsse nun unbedingt - am besten gleich - die Nummer... anrufen. (Aus Neugier habe ich den Text komplett angehört und nicht sofort aufgelegt.)

Ein kurzer Klick im Internet zeigt: Ich bin nicht allein!

Samstag, 23. Januar 2010

Gefriergetrocknet

Nachdem Tochter & Co. hier waren, wir gemütlich gespeist und geklönt haben, sie mir ein "neues" TV-Gerät hingestellt und eingerichtet hatten (danke), habe ich nun einen klitzekleinen Weg durch die Kälte gemacht und ein paar Kleinigkeiten eingekauft.

- 8 °C haben wir derzeit (lt. großer Digitalanzeige an der Galleria) und sehr trockene Luft. Wo kürzlich noch dick der Schnee gelegen hatte und die Straßenränder matschig waren, ist heute alles knochentrocken. Einige größere Gnubbel-Eisflächen galt es zu umgehen, und auf Wiesen und Grünanlagen liegt noch Schnee, aber er wird weniger. Leider weht ein schneidender Wind, sonst wäre es direkt schönes Wetter. Egal, es war sowieso schon dunkel...

Zurück zum Besuch:

Die Geburtstagsgeschenke sind sehr erfreut angenommen worden, besonders natürlich der "Schwesterschuh"!

Das Armband sah im Dezember noch so aus:



Und nun ist es dank vieler Weihnachts- und Geburtstagsgaben fast voll. (Aber ich habe vorhin nicht daran gedacht, ein Bild zu machen...) Übrigens, dieses ist keine Pandora-Werbung!

So, Ende der Pause, meine Küche sieht noch aus wie ein Schlachtfeld ;))

Freitag, 22. Januar 2010

Gesammelter Kleinkram

In dieser Woche gab es nicht viel - außer viel Kälte :))

Ein, zwei Tage Tauwetter, ein bisschen Schnee ist weg, stattdessen ist der verbliebene Glibber zu buckligen Eispisten mutiert. Straßen und Wege ziehen sich wie schwarze Bänder durch die Landschaft. Morgens sind es mindestens sechs Grad unter Null, und der schneidende Wind ließ mich geradezu sibirisch fühlen. Rein aus dekorationstechnischen Gründen hätte ich gern wieder ein bisschen Schnee, damit die Landschaft wieder nett überpudert wird. Allerdings sieht man dann vielleicht die Eisgnubbel nicht mehr und liegt schnellstmöglich lang...?

Meine Terrasse hat einige schneefreie Flecken bekommen, so dass etwas mehr von den grünen Spitzen der Tulpen und Narzissen zu sehen ist, das Krokusgrün ist sogar unter dem Schnee gewachsen. Die Rhododendronblätter hängen traurig nach unten. Nach dieser Bestandsaufnahme vorhin flüchtete ich wieder ins Warme.

Meine Topfpflanzen halten ganz gut durch, obwohl sie mit Sicherheit zu warm stehen...

Im Büro haben wir den Jahresabschluss ohne Stress gut fertig bekommen, sind auch ansonsten auf dem Laufenden. Es ist die alljährliche Zeit der kleinen Flaute gekommen, heute hatte ich sogar Zeit, meine Schreibtischschubladen gründlich aufzuräumen. Grund zur Langeweile wird es aber nicht für mich geben, die Kollegin hat jetzt ein paar Tage Urlaub, bevor ich noch drei Tage mit ihr verbringen und sie dann verabschieden werde. Eine "Neue" soll eingestellt werden, und ich darf gespannt sein, wie sich dann mit dieser die Einarbeitungszeit gestalten wird. Habe allerdings heute vom Chef einen "Motivationsschub" dafür bekommen :))

Heute Abend ist eine kleine Unternehmung mit der Cousine angedacht, vielleicht gibt es morgen einen Bericht darüber, schaun wir mal.

Montag, 18. Januar 2010

Update: Creative Commons

Update hierzu.

Super, Jan hat Hilfe bekommen von Caschy. Schön, wenn es im Bloggerland auch menschelt. Lesenswert sind auch die massenweisen Kommentare dazu.

Samstag, 16. Januar 2010

Werden demnächst auch Kinder abgemahnt?

Da pflegt ein 15jähriger Schüler sehr engagiert ein intelligentes Blog, benutzt ein Bild von Wikipedia - und bekommt vom Fotografen eine Zahlungsaufforderung mit der Begründung, dass statt (wie gemäß der CC-Lizenz gewünscht) des Fotografennamens die Quellseite genannt wurde.

Zusätzlich wird bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist von 7 Tagen mit einer Abmahnung gedroht, so dass nicht einmal Zeit bleibt für eine rechtliche Beratung.

Hallo? Geht's noch? Egal wie intelligent, ein 15jähriger ist ein Kind - muss das sein?

Wer mag, guckt mal ins Zementblog...

Besuch bei der alten Dame

Ab heute laufen in diesem Jahr wieder die turnusmäßigen Besuche bei der Lady, die ja eigentlich und überhaupt als Einkaufshilfe gedacht sind. Sie hingegen kann das nur akzeptieren, wenn sie es als Kaffeebesuch sieht, vor dessen Start mir kurz eine Einkaufsliste in die Hand gedrückt wird...

Dann folgt der Kaffee in Begleitung meines mitgebrachten Kuchens, meistens dann auch angeregte Plauderei. Heute war's eher ein "Dampf ablassen": Ärger über das Telefon (Akkus laden nicht mehr voll, vermutlich wurden sie nach dem Neukauf vor Benutzung nicht lange genug das erste Mal geladen - die Anleitung sieht erheblichen Aufwand vor, das hatte ich damals auch überlesen!)... und üüüüüüberhaupt Ärger über "die ganze neumodische Technik"... Sie echauffierte sich wirklich sehr!

Irgendwann hatte ich denn gefragt, wieso ich den ganzen Ärger eigentlich abbekomme? Antwort: "Macht doch nichts." Meine Reaktion: "Macht eine ganze Menge, ich muss es nämlich aushalten." Ja, sie müsse das doch irgendwo los werden, sie lebe ja schließlich alleine. Meine Frage: "Soll ich vielleicht hier einziehen?" ...

Ich war der Meinung, ich müsste jetzt endlich mal sagen, dass es nicht angehen kann, dass ich mit dieser Welle von Ärger überflutet werde, für die ich gar nicht verantwortlich bin, und die ich weder verdient habe noch ändern kann noch abbekommen mag. Endlich ist es mir gelungen, mich in diesem Punkt abzugrenzen. Und sie wurde dann auch etwas gemäßigter in ihrem Ausdruck.

Ist schon klar, technische Geräte, die sämtlich mehr können als Funktionen benötigt werden, können verwirrend sein. Und sicherlich wäre es einfacher für alte Menschen, wenn jedes Gerät nur zwei Bedienknöpfe hätte, nämlich EIN und AUS. Aber ich kann es nicht ändern, die Welt ist, wie sie ist.

Und warum ausgerechnet SIE immer Pech mit ihren technischen Geräten hat, weiß ich auch nicht... Kopfhörer für den Fernseher sind bereits vier mal "durchgetauscht" worden gegen höherwertige Teile (jeweils mit Zuzahlung der Differenz) - warum gehen die Dinger überhaupt kaputt?

Warum sie überhaupt ein so kompliziertes Telefon hat, fragte sie mich allen Ernstes. Na, weil sie ausdrücklich ein schnurloses Teil haben wollte! Vergessen?

Oh je, da kommt noch einiges auf mich zu. Warum bin in dieser Familie eigentlich ausgerechnet ICH verantwortlich für die Technik? Nur weil ich eine PC-Affinität habe?

Freitag, 15. Januar 2010

Erdbeben in Haiti

Deswegen gibt's in diesen Tagen keine persönlichen Nichtigkeiten.

Berichtsübersicht und Hintergrundinformation auf Spiegel Online hier.

Montag, 11. Januar 2010

Sonntag, 10. Januar 2010

Ein Römer in Hamburg

... und das, was er fotografierenswert fand: Capodanno 2009

Und es schneit weiter

Gestern Abend spät schneite es wieder - schnell die Kamera gegriffen und ins Dunkel geblitzt:





Heute Morgen sieht alles wieder so wunderfein überzuckert und unberührt aus - von den Mäusespuren mal abgesehen. (Gestern Abend flitzte mir glatt eine Maus über die Terrasse, deshalb weiß ich jetzt, das dieses Mäusespuren sind. Bin nicht scharf darauf, eine Maus in der Wohnung zu haben und achte noch mehr auf eine geschlossene Terrassentür!)







Gerade eben hat es wieder begonnen zu schneien... Man kann sagen, was man will, auf jeden Fall haben wir dieses Mal einen "richtigen Winter" - gerade so, wie es sich gehört!

Samstag, 9. Januar 2010

Daisy in the City

Die Idee eines Waldspazierganges hatte ich heute Mittag aufgegeben - bei angesagtem Sturm keine gemütliche Angelegenheit.

Aber ich hatte Besorgungen zu machen, die meine Schritte Richtung S-Bahn und dann Richtung City lenkten. Na, hier war der Sturm nicht nur "angesagt", sondern bereits in vollem Gange! So kurz nach den Feiertagen hätte ich nicht vermutet, dass es in der Innenstadt voller Menschen sein würde, aber es war recht viel Betrieb, allerdings machten alle Leute trotz des Sturmes und der gelegentlich von den Vordächern der Geschäfte herunter klatschenden Mini-Schneelawinen freundliche Gesichter.

Nach meinen Einkäufen ging ich "Alster gucken" - mit Kamera. Wobei ich aufpassen musste, dass der Sturm sie mir nicht aus der Hand blies!


Binnenalster mit Eis, Schnee und Alsterdampfern


Blick Richtung Lombardsbrücke


Blick über die Binnenalster vom Ballindamm aus


Jungfernstieg, Flaggen im Sturm


Blick zum Ballindamm


Kleine Alster mit Blick zum Rathaus


Kleine Alster und Alsterarkaden

Übrigens: Hier am südlichen Stadtrand ist nicht so viel vom Sturm zu merken - ab und zu eine Windböe, das ist alles.

Daisy:
Deutschland unter Schnee (Zeit)
Tief Daisy sorgt für Chaos in Europa (Kurier)
Winteralarm in Deutschland (Spiegel online)

Freitag, 8. Januar 2010

Neues Lehrbuch

Am Nachmittag haben die Cousine und ich uns unser Lehrbuch (Band 2) gekauft, das zugehörige Extra-Übungsbuch war allerdings nicht vorrätig. Während der Bahnfahrt nach Hause warfen wir erste neugierige Blicke in die Bücher und ich kann - obwohl ich dieses Lehrwerk "an sich" nicht besonders gern mag - sagen, dass es verspricht, interessant zu werden: Zum Teil vertiefende Wiederholungen und (natürlich) auch ganz neue Komplexe. Es sieht beim ersten Eindruck verflixt kompliziert aus... Na gut, so Schritt für Schritt werden wir uns voran kämpfen!

Schneesturm ist angekündigt

Heute Nachmittag war das Wetter so freundlich, dass gleich mein Stimmungsbarometer stieg und ich (natürlich) nochmal ein paar frische Fotos machen musste...

Nun ist ja für morgen Schneesturm-Unwetter angekündigt, aber ich hoffe doch, dass wir hier im Norden keine größeren Beeinträchtigungen haben werden! Ich habe einiges zu erledigen und möchte eigentlich auch einen Wald-Schnee-Spaziergang machen. Mittlerweile habe ich ja "meinen" Wald bei fast jedem Wetter gesehen und fotografiert, aber noch nie mit Schnee!









Donnerstag, 7. Januar 2010

Weitestgehend normal

Einigermaßen frisch und ausgeruht bin ich in den ersten Arbeitstag gestartet, alles easy, kein Grund zur Panik. Viel bewerkstelligt, aber ohne Hetzerei und ohne Stress. Leider war's im Büro viel zu kalt (morgens 16°C), die Heizungen scheinen etwas überfordert zu sein, damit blieben es bis zum Feierabend weniger als 20°C, für mich definitiv zu wenig. Jetzt weiß ich es ja und werde mir morgen noch wärmere Klamotten greifen...

Abends dann die erste Lernrunde des Jahres mit der Cousine, die erste Hälfte der letzten Lektion ist geschafft. Morgen kaufen wir uns das zweite Lehrbuch. Und nächste Woche wird der passende neue Kurs ausgesucht.

Tutto bene.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Spuren im Schnee

... hinterlassen die Vögel auf meiner Terrasse:


Zurück nach Rom

... fliegt die Tochter in diesem Moment.

Nach zwei Tagen Power-Shopping mit der Schwester und abendlichem Kofferpacken hatten wir noch eine "lange Nacht" - ganz aus Versehen wurde es halb zwei, und wir mussten zusehen, dass wir noch ein paar Stündchen Schlaf bekamen, bevor uns heute früh der Wecker aus unseren Träumen riss. Sehr schön war, dass der Bruder auch am Flughafen sein konnte. Und nun ist sie weg... *schnüff*

Ich werde gleich versuchen, ein wenig aufzuräumen und mich mental wieder auf den Arbeitsalltag einzustellen, der beginnt nämlich für mich morgen.








Dienstag, 5. Januar 2010

Richtigstellung

Nein, natürlich lasse ich niemals meine Terrassentür sperrangelweit offen stehen und mache mich dann vom Acker!

Ein Mal ist es mir passiert, dass ich sommers bei geöffneter Tür im Bad zugange war und mir dann eine Meise unfreiwillig Gesellschaft leistete. Schon weil ich bei allzu großer Nähe zu einem unserer gefiederten Freunde panisch reagiere, achte ich sorgfältig darauf, die Tür geschlossen zu halten.

Ich wäre überdies auch sträflich leichtsinnig, ließe ich regelmäßig die Tür geöffnet und würde auch noch hier im Blog darauf hinweisen!

Das vorgenannte Beispiel diente nur zur Veranschaulichung der im Gegensatz zu Rom niedrigen Kriminalitätsrate für unseren Gast. Leichtsinn wird meist bestraft, davon ist hier nicht die Rede.

Trotzdem vielen Dank an den Leser hier aus der Umgebung, der mich gerade auf eine besondere Polizeiaktion hinwies, aus der hervor geht, dass gerade jemand sein Unwesen zu treiben scheint.

Sonntag, 3. Januar 2010

Kulturschock

Die Tochter begleitet in diesem Moment ihren Partner zum Flughafen.

Nach seiner Aussage gefällt ihm Hamburg sehr. Zwei Tage hätte er zur Eingewöhnung gebraucht, inzwischen viel von Hamburg gesehen, viele Unterschiede zu Rom festgestellt. [Diese sind insbesondere: Integration von Fremden, besonders im öffentlichen Leben - in Rom undenkbar. Die deutlich niedrigere Kriminalitätsrate, die sich z.B. dadurch äußert, dass Fenster hier nicht bei Abwesenheit mit stabilen Läden verschlossen werden müssen und ich ohne Risiko meine Terrassentür geöffnet lassen kann. Weiterhin die überwiegende Freundlichkeit der Menschen!] Er sagte, jetzt hätte er sich eingewöhnt und könnte ohne Probleme länger hier bleiben, ja er war regelrecht traurig, abreisen zu müssen.

Es bin eher ich, die einen Kulturschock hatte, der heute früh begann, nachzulassen... Es war mir nicht bewusst, dass nicht nur Hamburg sondern auch unser Familienleben sehr fremd wirken musste. [Auch wenn mein Kind nur noch sporadisch anwesend ist, leben wir automatisch und ohne zu überlegen sofort "unser normales Familienleben", das sowohl aus unausgesprochenen Spielregeln/Selbstverständlichkeiten als auch großen Portionen Gemeinschaft/Kommunikation besteht.]

Das Fehlen einer vormittäglichen Gesprächsrunde am Küchentisch nebst Tagesplanung setzte mir am meisten zu. Während das Jungvolk in Richtung City (Stadtrundfahrt, Hamburg Dungeon etc.) unterwegs war, grübelte ich stundenlang, was ich falsch gemacht haben könnte bzw. warum man so unhöflich war, nicht wissend, dass das hier Selbstverständliche in jenes Menschen heimatlicher Umgebung nicht bekannt ist. Dort verlässt man einfach vormittags das Haus und erscheint irgendwann wieder auf der Bildfläche.

Die (Spät-)Abende verliefen im Gegenzug sehr nett und harmonisch. Ich hatte reichlich Gelegenheit, in die italienische Sprache einzutauchen, konnte das meiste sehr gut verstehen, fühlte mich jedoch gehandicapped, da ganz einfach mein Ausdrucksvermögen noch so sehr eingeschränkt ist. Nach einem Jahr des Lernens kann ich nicht mehr von mir erwarten, hätte aber gern mehr gekonnt!

Freitag, 1. Januar 2010

2010

Frohes neues Jahr allen meinen Lesern!