Mittwoch, 2. Dezember 2009

Atmosphäre

Der Vollmond brachte uns nicht nur Werwölfe (Menschen, die bei Vollmond unausstehlich sind) sondern auch ersten Frost. Heute früh glitzerte der Rauhreif im Mondenschein, und tagsüber strahlte die Sonne.

Es war tatsächlich nur knapp unter dem Gefrierpunkt, fühlte sich aber wie -10°C an. Es dauert ja immer ein wenig, bis man sich an tiefere Temperaturen gewöhnt hat, also beschloss ich, dass ab sofort die Stiefelletten zum Einsatz kommen dürfen, merkte aber bald, dass dieses wärmetechnisch keinen Vorteil darstellte. Also müssen ab morgen noch ein Paar Socken zusätzlich zur dickeren Strumpfhose mit hinein... (Das mit dem "dran Gewöhnen" muss nicht wörtlich genommen werden, in den nächsten Tagen soll sich schon wieder alles ändern.)

Und natürlich, wie immer beim ersten Frost: Zwei S-Bahnen fielen aus, ich fror eine Viertelstunde auf dem Bahnsteig und kam immerhin noch knapp nach pünktlich am Arbeitsplatz an. Ich war heilfroh, dass ich an meine Handschuhe gedacht hatte!

Nach meinem Optiker-Besuch fiel mein Blick geradewegs auf weihnachtlich Beleuchtetes, ich hatte Am Sand einen weiten Blick. Also wühlte ich mal wieder mein Handy aus der Handtasche und fummelte mit froststeifen Händen (mit Handschuhen kann ich das nicht!) so lange daran herum, bis ich die Nachteinstellung gefunden hatte, diesen Anblick konnte ich mir doch nicht entgehen lassen:



In diesem Sinne: eine schöne Adventszeit!

Und ab. Ins Bett.