Mittwoch, 11. November 2009

Nebenwirkungen der Impfung gegen H1N1

Das war der Grund, warum ich lange so wankelmütig war...

Der Reihe nach:
Impfung gestern, ca. 8.15 Uhr. Injektion fast nicht zu bemerken, gegen Ende leichtes Druckgefühl. Schmerzender Arm unmittelbar danach und gestern den ganzen Tag lang. Ab ca. 11.00 Uhr Bauchschmerzen.

Gestern Abend leicht "grippiges" Gefühl, spät und nachts leichtes Fieber und etwas Schüttelfrost.

"Natürlich" bin ich zur Arbeit gegangen.
Heute: Der Arm ist nur noch ein kleines bisschen druckempfindlich. Anhaltende Bauchschmerzen, ich scheine ein stramm gefüllter Ballon zu sein. (Wann fange ich an zu schweben?) Gegen Mittag Besserung des Grippegefühls.

Jetzt: Wegen anhaltender Bauchschmerzen habe ich mich nun doch durchgerungen, eine Tablette Buscopan zu nehmen. Nützt sie nicht gegen die Bauchschmerzen, dann tut der enthaltene Paracetamol-Anteil hoffentlich seine Wirkung gegen den gerade begonnenen heftigen Schüttelfrost, ich bekomme vermutlich leichtes Fieber, friere so vor mich hin. (Im Beratungsgespräch wurde von Aspirin abgeraten, Para wurde nicht erwähnt.) Außerdem soeben akuter Blutdruckabfall. Da ich die Frühwarnzeichen kenne und gegensteuern kann: keine Ohnmacht.

Ich vermute mal, dass ich mich bald in die Horizontale begeben werde.

Und morgen selbstverständlich wieder ins Büro - die Kollegin kommt später, sie wird sich impfen lassen. Bitte nicht täuschen lassen: Außer Herrn und Frau Chef sowie uns beiden holt sich vermutlich niemand aus der Firma eine Impfung ab. Die Ansichten zu diesem Thema bleiben insgesamt recht widersprüchlich.

Trotz Nebenwirkungen stehe ich zu meiner Entscheidung. Je mehr sich impfen lassen, desto weniger geben wir dem Virus eine Chance, sich zu verbreiten.