Montag, 31. August 2009

Horrorstory vom Einkauf in Harburg

Auf der Suche nach ganz speziellem Papier für ein Druckprojekt beschloss ich, den St****s-Fachmarkt zu besuchen, wodurch ich in den durchaus zweifelhaften Genuss kam, einen Weg durch die Straße "Küchgarten" zu machen - wie viele Jahre bin ich dort schon nicht mehr gewesen?

Ich habe die Straße kaum wieder erkannt! Auch die letzten "seriösen" Geschäfte sind weg, der Bücherclub, A**i, sogar der alt eingesessene türkische An- und Verkaufsladen... alles ist irgendwelchen "Merkwürdigkeiten" von zweifelhaftem Aussehen gewichen, manchmal war für mich gar nicht klar erkennbar, welcher Art die neuen Geschäfte sind... Alles wirkt irgendwie unsortiert und schmuddelig, ein Teil der Fahrbahn ist mitsamt Fußweg gesperrt und man wird auf die andere Straßenseite gezwungen...

Dann der Weg um die Kurve zum Papiermarkt, daneben war vor Jahren ein Elektrofachmarkt, an dessen Stelle sind eine Discount-Muckibude und ein Ulla P.-Outlet getreten. Na, egal, ich musste zur Papierabteilung.

Dort traf mich fast der Schlag - wieso dieses Gedränge? Eltern und Kinder mit Listen scheuchten Verkäufer durch die Gegend. Ach so, letzte Woche ging die Schule wieder los, gab es vielleicht heute Materiallisten für die Kinder? Ich schlenderte durch die Gänge, umkurvte Eltern und Kinder, immer den Blick fest auf die Regale gerichtet. Nicht fündig geworden. Da ich mir nicht glaubte, ich war schließlich im Fachgeschäft (!) drehte ich eine zweite Runde. Niente. Und raus aus der stickig-schwülen Luft an die frische.

Okay, ich war nun gerade hier, da nahm ich dann die Abkürzung zum Kaufhaus durch die altbekannte Ladenpassage. Vorbei am Discount-Schuhgeschäft... - das "natürlich", wie sollte es anders sein, auch nicht mehr vorhanden ist! Stattdessen ein Billard-Lokal-Internet-Café? Und über die Straße, am Elektronik-Shop vorbei, ab in die Ladenpassage.

Diese kleine Passage war noch nie ein Schmuckstück, jetzt allerdings macht sie einen extra-verkommenen Eindruck! Noch vorhanden ist das Geschäft, in dem der Sohn einst - noch halbwüchsig und daher in meiner Begleitung - Angelzubehör und ein Messer (?) kaufte, ebenso der An- und Verkauf für technische Gerätschaften. In den Schaufenstern stapeln sich alte Receiver und Video-Recorder. Weg ist mein ehemaliger PC-Zubehör-Händler, der Laden ist "zu vermieten" (wer um Himmels willen mag dort ein Geschäft eröffnen?) - ich glaube, dass zuletzt ein Second-Hand-Klamottenladen drin gewesen war. Im Moment stapeln sich in den Fenstern Gerümpel und ein uralt-Röhrenradio.

Raus aus der Passage und über die Straße, hinein ins K-Kaufhaus. Auch hier war in der Schreibwarenabteilung ein einziges Gedränge, ebenfalls Eltern und Kinder, die das Verkaufspersonal mit Listen belagern. Na gut, Druck(er)zubehör gibt es in der PC-Abteilung ganz oben. Wieder durch die Reihen geirrt. Zwölfundneunzig verschiedene Fotopapiere - aber wieder nicht das, was ich suche.

Kurz die Foto-Abteilung besichtigt, die einst eine Riesen-Abteilung im Erdgeschoss war: Einige einsame Foto-Abholtüten liegen in einer Glasvitrine, dafür stehen mehrere dieser Sofort-Druck-Automaten in der Gegend herum. Kein Personal, dem ich eine Frage hätte stellen können. Dafür gibt es ein Regal mit Fotodruck-Musterbüchern, hübsch und nutzlos, denn eine Preisauszeichnung oder eine Liste dafür sind nicht vorhanden.

Völlig frustriert irrte ich noch ein bisschen zwischen den CDs und DVDs herum, sah aber auch dort nichts Interessantes. Also wieder abwärts ins Erdgeschoss und zu den Büchern. Ein Buch gefunden und doppelt gekauft, so habe ich wenigstens schon mal eine Kleinigkeit für den anstehenden Geburtstag meiner Lady. Ob ich es trotzdem noch hinbekomme, meine angedachte kreative Arbeit zu fabrizieren, so ohne das passende Material, alles im Do-It-Yourself-Verfahren? Das andere Buchexemplar schenke ich mir selber, ich habe ja bald Urlaub! Ob die Zeit reichen wird? (Es beginnen sich schon die Termine zu stapeln...)

Leider war die Buchkasse auch die Schreibwarenkasse, ergo: eine laaaaange Schlange!

Und ab nach Hause!

Samstag, 29. August 2009

nichts Tiefsinniges

Es war eine Postsendung abzuholen, und da die Sonne lachte, wurde es ein netter Spaziergang. Unterwegs habe ich diese - mir bis dato unbekannte - Blumen gesehen:



Hm... mir war in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich wohl den Zeitpunkt der alljährlichen Blumenzwiebel-Sonderangebote verpasst hatte, aber eine kleine Auswahl fand ich noch vor... Ich brauche ja nicht mehr viel, hoffe ich doch, dass die Zwiebeln, die im Frühjahr zu unser aller Freude für ein wahres Blumenmeer gesorgt hatten, auch im nächsten Jahr wieder fleißig sprießen werden! Aber ein Stück "entgraster" Terrassenboden wäre da noch zu beschicken, und es hatte nur eine Sorte gegeben von den Tulpen, die ich mir vorstellte. So kam es mir entgegen, heute Mittag vor der Tür eines großen Drogeriemarktes noch eine Auswahl vorzufinden. An der Kasse traf mich allerdings fast der Schlag: € 7,18 für zwei Tüten à 10 rosa Tulpenzwiebeln? Na, dann hoffe ich mal, dass sich diese "Investition" als lohnend erweisen wird!

Im späteren Tagesverlauf wurde das Wetter richtig grässlich, Wind und Regen ohne Ende, also genau richtig für ein paar besondere Hausarbeiten... Das hier als "Spezialgruß" an M.:



Übrigens scheint die Passionsblume, die auf der Fensterbank schon den ganzen Sommer lang blüht, eine Frucht anzusetzen - kann ja wohl nicht wahr sein, eine Maracuja? Ich glaube nicht, dass sie sich vollständig entwickeln wird, sieht aber gerade ganz lustig aus:



Und weil ich gerade so schön dabei bin, kommt noch ein Bild von der ersten prächtig blühenden Orchidee hinterher:



Ansonsten viel Zeit verplempert mit Internetrecherche - mir geistert da eine Geburtstagsgeschenkidee für la nonna durch den Kopf...

Freitag, 28. August 2009

Senioren-Sommerfest

Gegenüber unserer Firma ist eine Senioren-Wohnanlage. Roter Backstein, viel Grün drumherum, mit riesigen Kastanienbäumen. Ein Mal im Jahr ist Sommerfest, dann wird unter den Bäumen ein langer Tisch aufgebaut und eine Kaffeetafel gedeckt. Zwischen 15 und 16 Uhr treffen die Herrschaften ein, überwiegend Damen, frisch onduliert, in Faltenröcken und Rüschenblusen. Anwesend ist vielleicht auch der Hausmeister oder eine Vertretung der Verwaltung, ganz gewiss aber die Organisatorin (es sind ja doch meist Frauen, die solche Veranstaltungen "auf die Beine stellen").

Gestern war es wieder so weit. Von meinem Arbeitsplatz konnte ich das bunte Treiben auf der anderen Straßenseite so nebenbei ein klein wenig beobachten... Und hören! Offenbar war ein "Leierkastenmann" (oder eine "Leierkastenfrau", das war aus der Ferne nicht zu erkennen, ist hier jetzt aber auch egal) engagiert worden. Und es dudelte der Leierkasten fortwährend gar fröhliche Weisen... Es dauerte eine ganze Zeit, bis dieses in mein Bewusstsein drang. Meine kritisch-angestrengten Blicke zeigten mir auch noch einen traditionellen "Hummel", also einen schwarz gekleideten Wasserträger mit Zylinderhut, der sich langsam um die Kaffeetafel bewegte. Gut gemeint, das alles.

Sagt mal, geht's noch??? Nun denn, "gut gemeint" ist schließlich das Gegenteil von "gut":
Diese älteren Herrschaften müssten in ihrer Jugend doch Jazz, Swing und Rock'n Roll gehört haben - wie kann man auf die Idee kommen, diejenigen, die ihr Tanzbein vielleicht zu Elvis und Bill Haley geschwungen haben, mit Drehorgelmusik zu begeistern? (Aber hallo! Wenn ich alt bin, möchte ich Musik aus den 70er, 80er und 90ern hören oder das, was N-Joy heute spielt...) Alt werden bedeutet doch nicht automatisch, zu verblöden?!? Würde ich so ein Programm meiner alten Dame anbieten - sie würde alle Kraft mobilisieren und sich schnellstens vom Acker machen! (Ganz anders sähe das aus, erklänge Musik von Sinatra oder Armstrong...)

Ich empfand gestern richtiggeheden Stellvertreter-Ärger und machte eine kurze Bemerkung gegenüber meinem Chef, der meinte, es sei doch eine schöne Veranstaltung für die Senioren, die doch im Allgemeinen nicht viel zu lachen hätten. Aua.

Wenn ich alt bin und kaum noch krauchen kann, will ich fotografieren, bloggen, lesen und Pop-Musik hören!

Mittwoch, 26. August 2009

Maria, ihm schmeckt's nicht

[Nachdem es mir gestern total bescheiden ging, war ich froh, dass heute alles so weit gut war, dass der geplante Kinobesuch mit der Kollegin stattfinden konnte:]

Maria, ihm schmeckt's nicht

Eine Komödie, die eine ganze Menge Klischees bedient, aber auch immer wieder nachdenklich machende Momente hat. Wer leichte Unterhaltung mag und/oder italophil ist, hat seine helle Freude an dem Film!

Sonntag, 23. August 2009

Sonntagsprogramm

Hm... nachdem ich gestern den Tag in B. verbracht hatte und Freitag krankheitsbedingt Haushalt Haushalt sein gelassen hatte, gab es außer ausschlafen erstmal das Nachholen der versäumten Tätigkeiten, was alles andere als spannend ist ;)

Für meinen Merkzettel: Die WaMa "muckt", wenn sie heißer als 30°C arbeiten soll...

Am späten Nachmittag denn zum ersten Male die neuen Schuhe angefangen einzutragen. Ich bin nun wirklich ein Jahr auf flachen Sohlen gegangen und fand mich wirklich sehr cool mit den Absätzen ;) Aber Konzentration ist schon noch nötig... Eis gekauft und festgestellt, dass die Koordination (nämlich auf Absätzen nicht wanken und gleichzeitig nicht die Schoki vom Eis verlieren) nur mittelprächtig gelingt, also ein ruhiges Plätzchen gesucht und erstmal in Ruhe das Eis genossen. Nach Hause gestakst :)) und beschlossen, noch ein Stündchen im Garten zu werkeln - das aber selbstverständlich wieder auf flachen Sohlen.

Da war ich in aller Ruhe am Rupfen und Hacken, sauste mir doch ein Brummer um die Ohren, oha: eine riesige Libelle drehte mehrere Runden auf meiner Terrasse. Eingedenk des kürzlichen Wespenstiches geflüchtet. Eine halbe Stunde später das gleiche Spiel. Zur Kamera gegriffen und per Video festgehalten. Später allerdings festgestellt, dass ich nicht das nötige Programm habe, um ansehnliche Einzelbilder heraus zu ziehen. Experiment verschoben. (Ich wollte gern hier ein Bild von dem Riesenteil zeigen...)

Wochenende ist schon wieder vorbei, aber mein Urlaub im September ist immerhin jetzt angemeldet.

Freitag, 21. August 2009

Tourist kettet Koffer an die Bank...

Artikel im Hamburger Abendblatt.

Erklärung

Klarer Fall, ich bin krank, habe die ganze Nacht gefiebert und bin dann heute wieder zur Arbeit gegangen. Bis kurz vor Feierabend ging es auch einigermaßen.

Jetzt habe ich ein wenig gegessen und baue schon wieder total ab. Also ins Bett und ein paar Stunden schlafen...

Übrigens: Als ich am Hauptbahnhof ankam, war erstmal alles abgesperrt. Bombendrohung? Information nahe Null. Dann wurde der Zugang zu den Gleisen wieder frei gegeben, auf den Fahrtrichtungsanzeigern konnte man noch lesen: GEFAHR, bitte verlassen Sie sofort den Bahnsteig!

Donnerstag, 20. August 2009

totally down

Plötzliche Hitze am Nachmittag, ich saß im Büro und glühte so vor mich hin. Schleppte mich nach Hause. Zuerst: angenehmer Schock, denn in der Wohnung war es kalt! Dann rapider Kreislaufabbau, ich zitterte und fror, kroch unter die Bettdecke und schlief drei Stunden. Danach war's besser. Aber erklären kann ich mir das irgendwie nicht.

Bitte einsteigen

Nina hat mir gestern ihr neues Auto vorgestellt, schwarzglänzend, sportiv und mit allem "neumodischen" Schickimicki.



Ich wünsche allzeit gute Fahrt und viel Freude daran!

Mittwoch, 19. August 2009

Notiz

Keine neuen Einträge hier? Klar, mich gibt es noch :))

Bin zwischenzeitlich im Italien-Forum unterwegs, da fehlt die Zeit fürs Blog auch schon mal.

Gestern Abend Kuchen gebacken. Heute die große Tochter hier gehabt. Neues Auto begutachtet. (Fotos morgen.)

Sommerwetter, heute und morgen angeblich die beiden heißesten Tage des Jahres. Trotzdem Herbstfeeling, morgens muss ich schon wieder Licht anmachen. Abends riecht es draußen auch schon "irgendwie" nach Herbst.

Sonntag, 16. August 2009

Brombeeren

Erstmal "Im Wald und auf der Heide" überarbeitet, bebildert und den Text verbessert. Argh... ich kann und muss hier keine schriftstellerischen Glanzleistungen vollbringen, aber verschachtelte und doppelt-gemoppelte Sachen braucht auch niemand.



Übrigens waren die Brombeeren sauer. Ich vermute, es hat in diesem Sommer nicht genug Sonnenschein gegeben. Also hole ich mir keinen Nachschlag *schüttel*

Es blüht drinnen und draußen

Drinnen:

Die Passionsblume ist nimmermüde und produziert wie gehabt alle paar Tage eine neue Blüte. Schade, dass sie immer nur 24 Stunden blüht.





Meine Orchideen waren im Frühjahr von irgendeinem wolligen Ungeziefer befallen, desto mehr freue ich mich, dass sie jetzt wieder so wunderbar gesund sind.

Die kleine Orchidee mit Knospen:



Und die große steht unmittelbar vor der Blüte:



(Es gibt noch eine dritte, bei der noch nicht zu sehen ist, was sich dort entwickeln wird, Blüten oder einfach nur ein neues Blatt.)

Draußen:

Der blaue Hibiskus blüht seit letzter Woche:



Ansonsten: Gestern wieder einen fotografischen Rundgang gemacht



... die Sonne schien so schön, und solche Bilder sind ein rechter Trost in der dunklen Jahreszeit...

Hinterher ein bisschen gewerkelt, hier und dort ein wenig geschnippelt, Gras gerupft usw.

Allerbestes Wetter, aber Stimmungslage ein bisschen seltsam, kein Antrieb für einen Ausflug, also Gartentag. Heute vielleicht auch.

Schuhe

Am Freitag habe ich endlich (!) schöne Schuhe gefunden:





Aber nach all' den Monaten in Ballerinas muss ich nun erstmall wieder lernen, darin zu gehen ;))

Samstag, 15. August 2009

Webspace

Aber hallo, das sieht ja aus, als wäre ich faul hier... Nicht doch, ich habe einige Internet-Lesezeit damit verbracht, nach einem Provider zu suchen, um irgendwann im Herbst meine alte Homepage zu renovieren und zu verlagern, da yahoo-geocities abgeschaltet wird. Es könnte sein, dass ich jetzt das Angebot gefunden habe, das mir zusagt, bin aber nicht von schnellem Entschluss.

Da wartet übrigens viel Arbeit auf mich, da die Homepage verteilt ist auf us-geocities, de-geocities und die alten aol-accounts, die schon vor längerer Zeit abgeschaltet wurden. Als ich sie damals eingerichtet habe, gab es ja überall nur winzig kleine Megabyte-Schnipselchen im Angebot, so dass sorgfältig gestreut und verlinkt werden musste.

Die alten Seiten sehen so schön old-fashioned aus, dass ich vielleicht die Optik gerade deshalb so lassen werde, schaun wir mal... Trotzdem werde ich jede einzelne Seite überarbeiten müssen - seufz...

Donnerstag, 13. August 2009

Italiano - Zwischenstand

Just for the records:

Nachdem ich jetzt seit Tagen in meinem früher genannten Lehrbuch mittig "festhänge" bei Dingen, die ich zwar begreife, aber noch nicht umsetzen kann (Dativ- und Akkusativ-Objektpronomen) , die während der Bahnfahrten nicht zu lernen sind, habe ich mal etwas zögerlich einen kurzen Blick in unser Unterrichtswerk geworfen. Womit wird es weiter gehen?

Ach, da muss ich mir keine Gedanken machen, stelle ich ganz verwundert fest. Ein bisschen Farben, Bekleidung, Imperativ und ein wenig von dem, wovon ich oben spreche. Irgendwie nichts, um mir Sorgen zu machen, es könnte zu schnell zu schwer werden.

Beurteilung des "L"-Buches: Prima zum Wiederholen. Aber so, wie es gedacht ist, nämlich als "Selbstlern-Lehrgang", viel zu schwierig.

Ich kann also noch ein paar Wochen mich ganz gemütlich damit beschäftigen, bevor es wieder "ernst" wird!

Fachkräfte?

Es ist alles nicht so einfach mit Leihkollegen: Der eine entpuppt sich als Helfer. Der andere macht Murks und bricht weinend zusammen, wird vom Dienstleister wieder bei uns abgemeldet, da er der Sache nicht gewachsen sei. - Es wird noch ein wenig hin und her gewechselt, dabei wäre das eine echte Chance für einen oder zwei kompetente Fachhandwerker gewesen.

Zeitarbeit, da spreche ich übrigens auch aus eigener Erfahrung: Ich selber bin nämlich zwei Male auf genau diesem Wege in Festanstellungsverhältnisse gekommen, im letzten bin ich seit 11 Jahren.

Mittwoch, 12. August 2009

Zum Beenden drücken Sie bitte die Eins

Und weiter geht's mit dem Kapitel "unerwünschte Anrufe", Untertitel "ein Automat und mein Anrufbeantworter"...

Es war ein Anruf, wie er exakt hier bei wer-weiss-was geschildert wurde.... "...für eine automatische Verlängerung Ihrer Mitgliedschaft legen Sie bitte auf..." Dass das nur Dummfug sein kann, ist mir klar, wäre nur interessant, *wer* hier etwas von mir möchte bzw. *welche* angebliche Mitgliedschaft gemeint ist. Nummer natürlich unterdrückt - obwohl inzwischen verboten.

Vorerst bewahre ich diese "Gespräche" erstmal alle auf meinem AB auf, wer weiß, wozu das noch gut sein kann. (Wenn das so weiter geht, muss ich hier ein neues Label einführen.)

Montag, 10. August 2009

Fachkräftemangel

Der Firma geht's gut, derzeit wissen wir uns vor Aufträgen kaum zu retten.

Da bekommen wir jede Woche -zig Anrufe von Personaldienstleistern, die wir seit Jahren abschmettern mit "Bitte streichen Sie uns von Ihrer Liste" und "Wir arbeiten nicht mit Zeitpersonal" - und nun das.

Die eine einzige Firma, auf die bei Bedarf zugegangen wird, kann anscheinend nicht helfen, und es dauerte nicht lange, da wurde die Herumtelefoniererei an mich delegiert.

Flugs das Internet durchsucht. G**gle ist zu unübersichtlich, Klick***, unser bevorzugtes Telefon"buch" hat auch nicht genug Dienstleister im schnellen Zugriff. Womit ich nie gerechnet hätte: Das Branchenverzeichnis auf meinestadt.de ist ganz hervorragend! Seitenweise passende Firmen, wir telefonieren sie zu zweit ab.

Am Ende werden wir auch bedient und haben sogar noch, für den Fall des Falles, eine Option auf weitere zwei Fachleute. Trotz der Aussage unseres Kollegen, es gebe derzeit "keine Leute", war ich verwundert, genau dieses von den Dienstleistern bestätigt zu bekommen. Der Markt ist praktisch leer gefegt.

Nicht glauben wollen hatte ich das ursprünglich wegen der "überall"gern genannten Arbeitslosigkeit. Nicht, dass ich daran zweifle, aber es zeigt sich wieder einmal, dass das wirkliche Problem darin liegt, dass es zu wenig gut ausgebildete Fachkräfte gibt.

Sonntag, 9. August 2009

Im Wald und auf der Heide

Der Wespenstich nervt, der Oberarm ist großflächig rot und juckt ganz verflixt... heute bin ich nicht besonders energiegeladen, musste trotzdem aber unbedingt raus. Okay, in den Wald. Nein, ich finde es gar nicht langweilig! Andere Leute nehmen lange Anfahrten in Kauf, um in dieses großartige Naturschutzgebiet zu kommen, und ich habe es vor der Tür...

Und wie immer: je länger ich dann unterwegs bin, desto besser fühle ich mich.
Und wie im letzten Jahr schon: Brombeeren!

Ich habe gut daran getan, ein Küchenbehältnis mitzunehmen, es ist tatsächlich Erntezeit!

Gut erkennbar ist, dass schon andere Leute vor mir an den Büschen waren, aber es wird ja praktisch jeden Tag Nachschub reif. Und ich habe beileibe nicht alles abgepflückt, als meine Box voll war, habe ich Schluss gemacht. Vielleicht gehe ich am nächsten Wochenende nochmal nachgucken?



Ansonsten einen anderen Weg als sonst genommen und blühende Heide genossen, sie ist wirklich ein atemberaubender Anblick.


(Bisschen unangenehm fand ich, dass oben auf einem "Berg" auf einer Bank ein Pärchen innigst verschlungen saß und ich mich beim weiträumigen Drumherumgehen völlig von meiner Fotografiererei absorbiert gab..., wäre mir sonst vorgekommen wie ein Eindringling in traute Zweisamkeit.)



Schon fast auf dem Weg nach Hause fühlte ich mich doch plötzlich beobachtet... Gut, dass ich die Kamera immer schussbereit habe, allerdings hat sich das Tier schneller auf die Flucht begeben als ich abdrücken konnte:



Zu guter Letzt habe ich, wie auch kürzlich schon, ein bisschen am verblühten Fingerhut gerüttelt für eine reiche Samenernte (natürlich gleich in eine mitgebrachte Tüte hinein), ich hätte diese Pflanze nämlich gern in meinem Garten...

Und wirklich gut war, dass während meines Spazierweges die Sonne hervor kam! Obwohl es sehr warm war, hatten wir den ganzen Tag einen bewölkten Himmel, und es war ziemlich schwül. Die einzige Sonnenstunde habe ich somit auch draußen verbracht... Kaum zurück, bezog es sich denn auch. Seither regnet und gewittergrollt es. Glück gehabt.

Samstag, 8. August 2009

Haushandwerker

Oli war hier, das erste Mal seit längerer Zeit. Und wie das so ist, wenn Frau Single nicht unbedingt handwerklich begabt ist, gab es hier bereits einen Reparaturstau. Mit einer Affengeduld und großer Sorgfalt hat er sich über sämtliche elektro- und sanitärtechnische Probleme her gemacht. Außerdem den defekten Schalter der DigiCam ausgetrickst. Kostenpunkt: Eis mit Sahne und etwas Kaffee. Total preiswert, aber er lässt sich leider nicht verleihen, Anfragen sind also zwecklos.

Und wie immer, wenn wir ins Schnattern geraten, haben wir wieder ein bisschen die Zeit aus dem Blick verloren, denn weiterhin ging es um Telekommunikationstarife, Versicherungen, Web-Domains. Außerdem habe ich von ihm noch ein paar tolle Sonne-und-Wasser-Fotos bekommen, die er während seiner Ausflüge kürzlich gemacht hatte.

Kurz angerissen die Arbeitslage (im Moment noch alles sicher, doch es wird immer wieder über Kurzarbeit und Kürzungen gesprochen) und, da habe ich echt gestaut, weitere angedachte Fortbildungsmöglichkeiten. Einerseits ziehe ich meinen Hut bei so viel Engagement und Ehrgeiz, andererseit, so aus mütterlicher Sicht, würde ich ihm einfach mal eine Strecke "normales Leben" ohne diese Doppelbelastung wünschen.

Freitag, 7. August 2009

Planten un Blomen und Wallanlagen

Das gute Wetter an diesem freien Tag wollte ausgenutzt werden, und ich hatte die Qual der Wahl: Alster, Elbe (die Queen Mary 2 ist gerade wieder hier), Planten un Blomen? Bei der in diesem Sommer unbeständigen Wetterlage kann ich mich ja nicht darauf verlassen, dass auch am Wochenende die Sonne scheinen wird und ich möglicherweise mehr Unternehmungen machen könnte...

Okay, also "Planten un Blomen". Für nicht-norddeutsche Leser: Der Park heißt wirklich so! Übersetzt wäre das "Pflanzen und Blumen". Zur offiziellen Homepage bitte hier entlang.



Jetzt im August ist zwar die allerschönste Blütezeit für die meisten Pflanzen bereits vorbei, trotzdem gibt es viel zu bewundern. Ganz besonders angetan bin ich von den vielen Wasserbecken, Mini-Wasserfällen und dem Wallgraben:



Zu einem richtig schönen Park gehört für mich eben auch viel Wasser!



Auf meinem Weg zum Rosengarten, den ich unbedingt ansehen wollte (die schönste Zeit im Rosengarten ist allerdings im Juni), habe ich mich an allerlei Lieblingsblumen erfreuen können, beispielhaft seien hier die Dahlien erwähnt:



Leider beschloss ich, mich im Rosengarten auf eine der Bänke zu setzen, wobei ich vermutlich eine Wespe so sehr in Angst und Schrecken versetzte, dass sie nichts anderes tun konnte als mich recht herzhaft zu stechen.... Mit schmerzendem Arm war mir dann die Freude am Parkspaziergang augenblicklich verloren gegangen, so dass ich umgehend heimwärts strebte.



Die weitere Parkbegehung kommt jetzt mit auf meine geistige Warteliste, welche immer länger wird, denn Hamburg ist schön und bietet viel Sehenswertes!

Du möchtest alle Fotos sehen? Bitteschön.

aua

Bin gerade zurück von einem Ausflug, der wirklich schön war - dazu später mehr - aber ein abruptes Ende fand, da eine Wespe meinte, in meinen Arm stechen zu müssen. Schwellung und Rötung konnte ich erst hier im Spiegel ansehen, da am Oberarm hinten, sie halten sich in Grenzen, vielleicht weil ich sowieso mein Antiallergikum nehme? Aber der Schmerz... uiuiui... machte es mir unmöglich, die Botanik weiter angemessen zu genießen. Bitte eine Runde Mitleid für mich... *autsch*

Donnerstag, 6. August 2009

allerlei Fotos

So peu à peu kümmere ich mich heute um die Fotos der letzten Zeit.

Zuerst habe ich jetzt die Wald-Bilder vom 24. Mai hochgeladen. Außer dem Erlebnis mit der Ente war dies ein ganz besonders schöner Spaziergang, weil wir hier tolles Wetter mit strahlend blauem Himmel hatten! Das ist in der Tat in diesem Sommer eine Seltenheit, denn mit schöner Regelmäßigkeit wurde es stets zum Wochenende grau, trübe und regnerisch.



So dauerte es auch ausnahmsweise eine ganze lange Zeit, bis ich mich wieder in den Wald aufmachte. Mittags lachte noch die Sonne, aber am Nachmittag... wieder das selbe Spiel: grauer Himmel. Trotzdem habe ich natürlich Bilder gemacht, und man sieht deutlich, dass die Jahreszeit nun bereits weit fortgeschritten ist.



Wie sollte es anders sein, gibt es natürlich auch wieder massenweise Terrassengartenfotos, im Moment wuchert alles wie verrückt, und ich freue mich, dass der rosa Hibiskus nun blüht:



(Der blau-lila Hibiskus lässt sich offenbar noch ein wenig Zeit, er ist auch voller Knospen, aber er steht nicht ganz so in der prallen Sonne...)

Und nun hier noch etwas ganz Anderes. La Nonna schenkte mir beim letzten Besuch zwei Teile aus ihrem Schrank, über die ich mich besonders freue:



Es sind dieses nicht irgendwelche Teile aus Glas, sondern zwei Design-Stücke von Holmegaard, die wir während eines Familienurlaubs in den 70er Jahren in Dänemark kauften. Ganz teuer, ganz edel, damals schon, heute Sammlerstücke. Bestechend in seiner Schlichtheit sind die klare Form und der schöne Glanz dieser himmelblauen Dinge. (So ganz nebenbei wurde mir wieder bewusst, welch schöne Teile - anderer Stil, anderer Designer - ich selber aus dieser Manufaktur besitze und ganz vergesse, sie entsprechend zu würdigen, da sie zu meinem Alltag gehören.)

Alle Jahre wieder

... kommt im Sommer der Schorni zur Kontrolle der Lüftung im kleinsten aller Sanitärräume. Und da er - auch wie immer - eine so unmögliche Terminplanung in den Tages Mitte gemacht hat, die mir das Arbeiten wenigstens vorher oder hinterher ver-unmöglicht, habe ich heute - tralala - einen Urlaubstag.

"Tralala" deshalb, weil wir gerade schönstes Sommerwetter haben und ich gleich ein langes Wochenende daraus gemacht habe.

Dienstag, 4. August 2009

Italienisch lernen in der Sommerpause

Eine Pause von fast drei Monaten ist natürlich zu lang, um nichts zu vergessen. Außerdem macht mir die Lernerei Spaß (jaha!), und ich hatte mir fest ein eigenes Programm vorgenommen. Ich hatte mir ein Buch von dem Verlag mit dem großen blauen "L" besorgt und gehe es nun jeden Tag ein Stückchen weiter durch, ganz konsequent von vorne nach hinten. Das klappt während der Bahnfahrten sehr gut, auch die Grammatikübungen sind leicht zu bewältigen.

Sehr erfreut stelle ich fest, dass bis ungefähr zur Mitte des Buches alles "sitzt" - und etwa dort war auch Kursende gewesen. (Dank EU-einheitlicher Niveaubezeichnung ist das alles gut erkennbar.) Natürlich ist nicht alles gleich, und einiges von dem, was hier in späteren Lektionen erscheint, haben wir schon gehabt. Dafür kann ich jetzt weiter machen mit Sachen, die im Unterricht noch drankommen werden, gut so. Das hat weniger mit sinnfreier Ehrgeizbefriedigung zu tun, sondern ist Futter für meine Neugier. Ich denke schon, dass ich mir das nicht alles im Alleingang so ohne weiteres "draufschaffen" kann, aber später habe ich dann von vielem schon eine Vorstellung (bisschen mehr als eine Ahnung ist das auf jeden Fall), und vielleicht rückt dann die stets hinter der nächsten Ecke lauernde Verzweiflung (das alles nicht in mein armes, geplagtes Hirn zu bekommen) in etwas weitere Ferne.

Natürlich lese ich auch weiter schwierigere Sachen (Adesso z.B.), da geht es mir aber um das Lesen und Begreifen (was sonst?), und das klappt inzwischen recht gut.

Und ich schreibe immer mal wieder kleine Texte, die ich dann dem Töchterlein in die Mailbox schiebe. Wenn ich nun auch noch so "gut" sprechen wie schreiben könnte, wäre ich heilfroh, aber gut Ding braucht Weile, wie immer...

Nachschlag

Allmählich reicht es mir. Gerade eben neuer Anruf, Automatenstimme: "Guten Tag, hier ist die *Hausbank*, bitte bleiben Sie..." zack! Es gibt keine irgendwie gearteten Probleme, mithin keinen Grund für Anrufe, schon gar keine automatisierten! Warum sendet das Geldinstitut keine Nummer? Kann ja nur wieder ein CallCenter sein. Mir reicht's!
Bei derem sofortigen zweiten (!) Versuch lasse ich den Anrufbeantworter anspringen, ich höre irgendwelche Hintergrundgeräusche, dann wird aufgelegt. Wer etwas möchte, kann sich auf dem AB melden. Fluch der Technik oder so...

noch ein Automatenanruf!

Ich war gerade dabei, einen italienischen Brief an Töchterchen zu verfassen, da klingelte das Telefon. Keine Nummernübermittlung, obwohl das doch ab heute Gesetz ist?

Dieser Anruf erinnerte mich sofort an den Beitrag aus der Parallelwelt! Eine männliche Stimme meldete sich mit "Schweizer Konsumentenring" (was ist das denn?) und fragte nach meinem Namen (so, als ob ich mich nicht ordentlich gemeldet hätte). Schaf, das ich bin, habe meinen Namen wiederholt.

So, die Stimme jubelte mich also sofort voll von wegen "...gewonnen...", und ich sagte dazwischen immer mal "nein, möchte ich nicht", bekam jedoch keine Antwort, es redete immer weiter auf mich ein. Und hier wurde ich sehr (!) stutzig. Noch ein Versuch von mir, den Redeschwall zu unterbrechen, aber null Reaktion. (Ich hatte versucht, nach einer "Rückruftelefonnummer" zu fragen, da ja keine Nummer gesendet wurde.)

Das recht einseitige Gespräch hatte so etwas wie "Sollbruchstellen", da wurde z.B. nach meinem Geburtsdatum gefragt. Als ich einfach nicht antwortete, sagte der Plappermat:"Entschuldigung, das habe ich nicht verstanden, wie ist Ihr Geburtsdatum?" Tja, Pech gehabt, lieber Jubel-Automat, seit diesem Moment herrscht die Stille einer toten Leitung...

Nachtrag: Hier wird ein identischer Anruf beschrieben.

(Leider, leider bin ich gezwungen, Anrufe ohne Nummernkennung anzunehmen, da zwei Familienmitglieder noch alte Telefonanschlüsse ohne Nummernübermittlung haben und damit auch sehr zufrieden sind. Und eines dieser Familienmitglieder spricht grundsätzlich nicht auf Anrufbeantworter...)

Montag, 3. August 2009

Fotos sortieren

Nachdem mich picasa zwei Tage lang nicht lieb gehabt hatte, werde ich mich jetzt erstmal mit dem Sortieren von Bildern beschäftigen. Bin also noch da. Wochenend-Bericht kommt wohl später, falls überhaupt. "My home is my castle" bedeutet ja auch hier "nichts muss, alles kann".