Samstag, 31. Januar 2009

Freitag und Monatsende

... und eine kranke Kollegin sind eine unheilige Konstellation.

Aus drei Richtungen packte man mir den Schreibtisch voll. Zum Monatsende werden die Großprojekte abgerechnet, warum aber genau am 30.? Ich meine, das Monatsende ist keine überraschende Angelegenheit, und die Vorgänge hätten doch schon in den Tagen vorher bei mir eintrudeln können. Immer wieder das selbe Spielchen. Ich frage mich, ob männliche Kollegen nicht vorausschauend denken? Ja, ja, ich weiß, vorher war immer so viel los, so viele Termine, Besucher etc. Trotzdem bin und bleibe ich grummelig, wenn sich dann an einem einzigen Tag alles häuft. Ich arbeite gerne, auch viel und schnell, aaaaber der Freitag-Arbeitstag endet um 13.00 Uhr, was für mich dann doppeltes Tempo bedeutet. (Was ist das doppelte von schnell?)

Nebenbei eine Mail erhalten, die über zwei Umwege bei mir eintraf. Warum antwortet die Software-Firma auf meine Frage dem Geschäftsführer eines anderen (wenngleich uns auf bestimmte Weise verbundenen) Unternehmens, der sie dann an meinen Chef weiterleitet - obwohl die Anrede an mich persönlich gerichtet ist? Die Antwort auf meine Dateiformat-Anfrage lautet sinngemäß, dass das "alte Format" (mit dem unsere Kunden aber nun mal arbeiten) nicht mehr direkt unterstützt wird und nur durch eine programminterne Konvertierung zu erreichen sei. Ich hatte noch keine Zeit, das auszuprobieren und kann nur hoffen, dass es funktioniert.

Selbstverständlich musste neben o.g. Monatsabschlussarbeiten trotzdem von mir das Telefon bedient werden... Klingling - tief durchatmen - lächeln (wichtig) - Gespräch annehmen - und ruhig bleiben, egal was kommen mochte - dann um den jeweiligen Einzelfall kümmern - und zurück an die Rechnungen.

Für den Abend hatte sich die Tochter angesagt, da war ich denn doch froh, dass wir auf ein aufwändiges Essen verzichtet hatten. Ursprünglich hatte ich beabsichtigt, ein neues Rezept auszuprobieren, zwar schade (dann vielleicht morgen?), aber ich war völlig erledigt. So konnten die Tochter und ich denn einfach einen entspannten Abend genießen.

Und jetzt muss ich mich rühren, heute ist weiteres "Programm" angesagt...

Freitag, 30. Januar 2009

Mittwoch, 28. Januar 2009

Von allem so ein bisschen

Diese Woche beschert keine großartigen Besonderheiten - kaum des Bloggens wert. Schaun wir mal:

- Das Wetter ist neblig-feucht, die Temperatur eiert so um Null Grad herum, kann sich nicht entscheiden. Aber meine Blumenzwiebeln entscheiden sich draußen, schon mal so ein bisschen Gas zu geben.

- Die Bahnen fahren ausnahmsweise pünktlich. Dafür hat es gestern ein irrer Treppenstufen-Hinaufrenner im Strome der Treppenstufen-Hinabsteiger beinahe geschafft, mich über den Haufen zu rennen.

- Mein verlängertes Wochenende und damit einher gegangene Entspannung sorgt dafür, dass ich im alltäglichen Bürochaos besser die Nerven bewahre. Und tatsächlich bereits länger anhängige Sachverhalte aufgelöst bekomme. Wahrscheinlich habe ich eine friedliebendere Ausstrahlung als sonst?

- Gestern einen Nachkauf des leckeren Weins getätigt. Und weitere interessante Sorten gefunden. Stopppppp.... nicht gekauft. Konnte gerade noch an mich halten. Muss ja nicht gleich alles auf einmal sein.

- Das Update unserer SHK-Software hat das (sehr wichtige!) Datenaustauschformat gekilled. Ticket läuft.

Summa summarum: So dies und das, von allem was. Und das Wochenende ist auch schon wieder verplant.

Aus gegebenem Anlass

... unterbreche ich hier die Chronologie in meiner Sammlung von Fotoantiquitäten.

Der entzückende Wonneproppen feiert morgen seinen 49. Geburtstag, und wer das Mädchen ist, muss ich keinem Insider lange erzählen. (Wer nicht zum "inneren Kreis" gehört, muss hier auf lange Erklärungen verzichten: Personenschutz des Geburtstagskindes.)

Montag, 26. Januar 2009

volentieri

Für den Sprachkurs gilt das ungeschriebene Gesetz: Je intensiver ich mich vorbereitet habe, desto weniger kommen genau diese Dinge dran. So war's auch heute.

Es gab einen sprachlichen Quereinstieg in den Bereich Hausarbeit. Ohne Frage wichtig, dass man weiß, was stirare, pulire und lavare i piatti heißt, aber mal wieder überhaupt nicht mein Thema. Schlimm genug, dass ich sagen sollte, welche Hausarbeit ich gerne mache (gar keine außer hin und wieder das Kochen und Backen) und welche Arbeiten genau *ich* verrichte (langweilig, hier gibt es keine Auswahl), so hat mir "volentieri" sozusagen sprachlich das Genick gebrochen.

Dieses Wörtchen fiel in den allerersten zwei, drei Unterrichtsstunden mal, da eine Mitschülerin es häufig verwendete. Weder hatte ich es notiert noch sonstwie registriert. Und ich sollte alles Mögliche mit *volentieri* sagen, hatte allerdings keine Ahnung, was das sein sollte. (Ja, lacht nur!) So "von weitem sehr entfernt" glaubte ich, dass es irgendetwas mit *wollen* zu tun haben müsste (was ja auch nicht ganz falsch ist), hielt es für irgendeine exotische Konjugationsform. Und quälte mich mit irgendwelchen Hausarbeitssätzen und eben diesem Wort.

Hinterher ist man ja immer schlauer. Trotzdem fühle ich mich frustriert, da das übliche Erfolgserlebnis heute zwangsläufig ausbleiben musste. Und meine tolle Lernerei vom Wochenende muss ich fairerweise verbuchen unter "ich lerne ja für mich", und irgendwann werde ich es wieder wissen müssen.

Nächste Woche ist kursfrei, und "Hausaufgabe" ist, einen Tagesablauf zu verfassen. Ist sinnvoll, ja, aber gleichzeitig kommt mir das langweilig vor. So ein normaler Tag auf Papier verewigt muss sich ja öde lesen. Was soll's, jeder fängt klein an. Mein "Problem" ist, dass ich nicht *lernen* sondern *können* möchte. Aber vor dem Lohn kommt erstmal jahrelange Mühe ;)

Una buona serata.

Samstag, 24. Januar 2009

fleißg

So. Schulterklopf. Ich war echt fleißig, habe den ganzen Abend (fünf Stunden!) mit lernen verbracht. Sortiert, strukturiert, notiert, konjugiert. Reichlich Grammatikübungen gemacht. Und dabei den Rest vom Vino geleert. Morgen (erst schwimmen) geht es weiter. Wäre ja gelacht, wenn ich's nicht in mein Hirn bekommen könnte. (Es, das Italienische.) Buona notte.

Trebbiano del Rubicone

Um der Langeweile des Speisezettels zu entkommen, habe ich kürzlich ein (na ja, zwei, aber hier geht es nur um eines!) Kochbuch günstig erstanden mit Pastagerichten alla italiana. Mit Gerichten, die nicht so "abgehoben" sind. (Ein großes Manko vieler Kochbücher sind die eigens zu organisierenden exotisch anmutenden Zutaten - das schreckt - zumindest mich - ab.) Um erstmal klein anzufangen und möglichst ohne Risiko (Tomaten und Paprika verarbeite ich häufig), gab es heute eine bis dato unbekannte Variante mit Oliven und Wein. Da ich seit Ewigkeiten behaupte keine Oliven zu mögen und hier aber ein Glas im Vorratsschrank sein Dasein fristete, war es eine gute Gelegenheit, sie unterzubringen.





Das Besondere (außer den Oliven und allerlei Oregano) an diesem Rezept war der hinzuzufügende Weißwein. Bei meinem gestrigen Einkauf entschied ich mich für einen einfachen italienischen Wein, der immerhin (!) am Regal mit einer netten Beschreibung versehen war: Trebbiano del Rubicone.



Wein aus einem Wasserglas? Nun ja, ich hatte damit nur den Wein für die Soße abmessen wollen. Und was ins Essen kommt, muss natürlich erst einmal probiert werden! Ergebnis: Lecker!

Sowohl das Essen als auch der Wein.

Bye-bye AmericaOnLine

Ich bin bzw. war AOL-User seit Software-Version 2.0, das muss ca. 1996 gewesen sein. Die ganze Familie nutzte AOL-Mailadressen, und ansonsten war das Internet spannend, irgendwann gab es meine erste Homepage...

Nach dem Wechsel meines Zuganges zu Alice-DSL - womit ich der AOL-Zeit nur ein bisschen voraus war, denn irgendwann verkaufte AOL sein Zugangsgeschäft genau an selbigen Anbieter - behielt ich gegen eine geringe Gebühr meine langjährig genutzten Mailadressen, dies nicht nur aus historisch gewachsenen Gründen (es gibt Leute, die meine anderen Adressen gar nicht kennen), sondern auch mit dem guten Gefühl, damit werbefreie Bezahl-Mailboxen zu haben.

Mir fiel auf, dass seit irgendwann im vergangenen Jahr genau dieser geringe Obolus nicht mehr meinem Konto belastet wurde und wird. Nun, ich habe nichts dagegen, etwas geschenkt zu bekommen...

Das Nächste war, dass bei blogger.com plötzlich Anleitungen für die Migration von AOL-Blogs auftauchten. Zu ähnlicher Zeit gab es - wohl als einmalige "Serviceleistung" eine Rundmail von AOL bezüglich der Fotoalben.

Heute habe ich nun meine alten Homepage-Relikte, die immer noch mit meiner normalen Startseite verlinkt sind, kontrolliert: nix, nada, niente. Gone by the wind. Was abzusehen war. Trotzdem unmöglich von AOL, dass keine Info-Rundmail im vergangenen Herbst rausgeschickt wurde. Wer sich also auf meine Homepage (die ich jetzt wirklich irgendwann einmal renovieren muss, aber wann???) verirrt, läuft bei manchen Unterseiten nun ins Leere.

Ich habe noch nicht kontrolliert, ob in meine AOL-Mails - wie bei den meisten Freemailern - Werbung eingebaut wird. Könnte sein, dass es Zeit wird, mir eine seriöse Bezahl-Adresse zu besorgen...

Freitag, 23. Januar 2009

Im Schneegestöber



elektronische Grußkarte

Da diese Woche nicht unbedingt "meine Woche" war, habe ich mir heute den einen Resturlaubstag aus 2008 gegönnt. Noch beim Genießen meines Aufwachkaffees rufe ich meine Mails ab, lese, sortiere aus. Bleibt im Mailprogramm immer noch die Anzeige einer ungelesenen Mail. Wo denn? Keine mehr zu sehen. Scrolle im Anzeigefenster zurück - und finde eine vom 22. Dezember! Eingetroffen eben gerade. Eine E-Card zu Weihnachten mit Terminvorschlägen zu einem Treffen. Danke, verehrter E-Card-Anbieter! Gut ein Monat für die Auslieferung war das ja nur. Termine sind natürlich auch alle "hopps" gegangen. (Fragt sich nur noch, warum die Absenderin nicht zum Telefonhörer gegriffen hatte. Freundschaften sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.)

Dienstag, 20. Januar 2009

unbekannte Tante

Weiter geht es heute im antiken Familienalbum:

Ich habe oder hatte eine Tante, die sieben Jahre ältere Schwester meines Vaters. Keine Ahnung, was dazu geführt hatte, sie der Familie zu entfremden, es geschah vor oder kurz nach meiner Geburt.

Sollte hier jemand dieses Foto entfernt haben wollen - voilà, dann hat es vielleicht unbekannte Verwandtschaft entdeckt? Mir ist vom Erzählen bekannt, dass ich zwei ältere Cousins haben muss. Und ich erinnere mich, dass ich die Familie aus weiter Ferne bei der Beerdigung meines Großvaters 1973 gesehen hatte. Aber plötzlich waren alle vier verschwunden gewesen...


Helmi, geboren ca. 1920, hier vielleicht 23 Jahre alt?

Da meine Großmutter immer mit der Verkürzung ihres Vornamens gerufen wurde, bekam die Älteste diesen "gekürzten" Namen.

Seltsam anzusehen, wie ähnlich sie äußerlich meinem Vater war.

Montag, 19. Januar 2009

nette Redewendung aus La Republicca

Kataweb - Consumi » Archivi » Canone Rai sui pc, va pagato? Sì, anzi no:

"I nonni possono mettere il cuore in pace" - Etwa: Die Großeltern können ihr Herz zum Frieden niederlegen/befestigen. Ist das nicht hübsch ausgedrückt für "sie können sich beruhigen"?

[Gefunden in einem Artikel über ein Thema, das hier vor einiger Zeit auch die Wellen hoch schlagen ließ (TV-Gebühren für PC-Besitzer und Gebührenbefreiung für Leute mit niedrigem Einkommen).
Quer gelesen und weitgehend verstanden.]

geschrumpfte Gruppe

Heute Abend fehlten mehrere Teilnehmer unserer Sprachlerngruppe, einige fehlen zum wiederholten Male. Ausgestiegen? Jedenfalls waren wir nur der "harte Kern" - ich fand es gut. Fast schon eine Kleingruppe, und jeder kam mehrmals dran, mit mehr als einem Satz.

Die vorbereiteten "Hausaufgaben" wurden nicht abgefragt, was eigentlich nichts macht, denn Sinn und Zweck waren erfüllt, jeder schien sich ganz gut vorbereitet zu haben.

Mir fällt auf, dass derzeit unglaublich viele neue Vokabeln in unseren Wortschatz Einzug nehmen (sollen), was natürlich die Ausdrucksfähigkeit voran treibt, andererseits auch vermehrte Konzentration erfordert.

Nach dem Durchgehen zweier Seiten aus dem Buch, Besprechen aller neuen Wörter und Vorlesen eines Dialogs, kamen fröhliche Frage- und Antwortspiele aus dem beruflichen Bereich dran. Das war dann durchaus bereits komplex:

Wie weit ist der Arbeitsweg, wie lang dauert er, wie kommen wir zum Arbeitsplatz, mit welchem Verkehrsmittel, liegt er zentral oder eher nicht, wie ist die Arbeitsstelle, wie sind die Kollegen, wie groß ist die Firma usw. usw. Wir wurden nicht einfach nur befragt, sondern mussten auch jeweils einem Gesprächspartner die richtigen (oder überhaupt welche) Fragen stellen.

Wenn ich dran bin, herrscht im ersten Moment immer Leere in meinem Kopf. Tief durchatmen, einen Anfang überlegen - und einfach drauf los. Keine Zeit, immer über die Grammatik nachzudenken, einfach nehmen, was sich richtig anhören könnte, bekannte Floskeln zusammenkleben oder - was etwas länger dauert - eigene Sätze basteln. Aber wenn's dann auch noch richtig ist, ist es doch schon ein richtiger kleiner Erfolg. Freu mich, dass es ganz gut geklappt hat mit mir, habe es geschafft, keine Fehler zu machen, obwohl ich teilweise in Details gegangen bin, die ich nicht hätte bringen müssen. (Hatte allerlei Zahlen eingebaut, aber alle richtig, hach!)

Übrigens ist das Stellen von Fragen viel schwieriger als welche zu beantworten!

Schätze, ich werde in den kommenden Tagen die Lernerei hier wieder etwas intensiver/ernsthafter betreiben müssen.

Nebenbei nochmal "Quanti anni hai?" und die richtige Antwort gelernt (wusste ich schon, egal), alle nochmal schnell den eigenen Geburtstag gesagt, die Konstruktion der Jahreszahlen wiederholt. Kein Problem.

Sonntag, 18. Januar 2009

Konzert im Spiegelsaal

... des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe. Bilder vom Saal sind hier zu sehen. Ein sehr, sehr schönes Ambiente für ein Konzert im gefühlten "kleinen Kreis". Einziges Manko war die schlechte Klimatisierung, oder man hatte zu gut geheizt?

Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache der Präsidentin der Deutsch-Italienischen Gesellschaft mit allerlei Danksagungen (?) und Begrüßungen, unter anderem der des Italienischen Generalkonsuls, der unter den Gästen war. (Ihre paar eingestreuten italienischen Worte waren nicht unbedingt eine Werbung für die Sprachkurse der DIG.) Danach eine kurze Ansprache einer Italienierin, die ein sehr schönes, klares Italienisch sprach, denn ich konnte immerhin einiges verstehen, in der sie eine kleine Einleitung zu diesem speziellen Liederabend machte.

Auftritt der Compagnia Musicale Mario Di Leo. Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man jemanden aus einem ganz anderen Umfeld kennt und ihn jetzt als Bühnenkünstler erleben konnte, ganz offensichtlich ist die Musik nicht nur Hauptberuf sondern eine Leidenschaft, mit der auch seine Kinder "infiziert" sind: Tochter Stella, 21 Jahre alt, singt sehr, sehr schön, und Sohn Luca (14) spielt nicht nur Gitarre, sondern entlockt seiner Trompete Töne, die ans Herz gehen...

Der Abend stand - wie schon vorher hier geschrieben - unter dem Motto "Hommage an Fabrizio De André" (Omaggio a Fabrizio de André). Sehr geschickt waren (in Deutsch, denn schließlich sollte ein Stückchen italienischer Kultur an uns Deutsche vermittelt werden) kurze Geschichten zur Entstehung und zum Inhalt der Lieder sowie zum Leben De Andrés verflochten worden mit den musikalischen Darbietungen. Das Ganze unterstützt durch die absolut freundliche Ausstrahlung und den sanften, augenzwinkernden Humor des Hauptakteurs, dessen ich mich bereits allmontäglich erfreue, wenn ich einen Grammatikfehler mache *lächel*

Die einzelnen Bandmitglieder der "Compagnia" sind absolut klasse und wirken insgesamt sehr jung (obwohl ich mich bei der Dame am Schlagzeug getäuscht habe, denn ihr Sohn spielt auch mit, sie kann also keine zwanzig mehr sein).

Zum Publikum: Obwohl ich bei einem italienischen Liederabend eine eher ungezwungen-lockere Atmosphäre erwartet hätte, empfand ich das Publikum als überwiegend hanseatisch-steif (wie ich "meine Welt" hier in Hamburg normalerweise nie erlebe). Der Altersdurchschnitt lag bei geschätzten 45 Jahren, viele Damen waren dunkel-streng gekleidet, akkurate Haarschnitte und streng nach hinten gebundene Haare waren vielfach zu sehen. (Natürlich gab es "Rausreißer", vor allem nach unten, hinsichtlich des Outfits, das "geht" selbstverständlich erst recht nicht.) Sehen so die typischen Mitglieder der DIG aus? Empfand man sich als illustren Kreis? Ich hatte so ein bisschen das Gefühl.

Die Dame vor mir, die eine dermaßen "schiefe" Haltung angenommen hatte (neben mir war ein Kameramann/Fotograf, ich vermutete, dass sie ihm freie Sicht für seine Aufnahmen hatte geben wollen), dass ich nur mit Mühe die Akteure sehen konnte, fragte ich während der Pause, ob sie nicht evtl. ein wenig darauf achten könnte, mir (und den mir hinter sitzenden) ein wenig den Blick zur Bühne zu ermöglichen. Sie schaute mich dermaßen pikiert an, als sei ich ein wenig namenloser Schmutz unter ihrem Schuh und erdreistete mich, eine königliche Hoheit anzusprechen... (Normalerweise lasse ich mir immer noch allzu viel gefallen und hatte mir lange überlegt, sie anzusprechen. Aber je älter ich werde, desto besser schaffe ich es, für mich einzutreten - Sprung über den eigenen Schatten mal wieder geschafft.) Meine höfliche Bitte wurde unterbrochen, in dem die Dame von der Präsidentin der DIG höchstselbst angesprochen und in ein Gespräch verwickelt wurde... Wie dem auch sei, in der zweiten "Halbzeit" hatte ich einen ungehinderten Blick!

Auf meine Frage an den "Kameramann" neben mir, wofür er die Aufnahmen machte, teilte er mir mit, dass er hoffe, sie bei YouTube einstellen zu können. Er sei sich nicht sicher, da die Akustik nicht optimal sei... (Hoffe doch sehr, im Internet demnächst etwas finden zu können davon!) Abgesehen von der Kamera auf dem Stativ weckte sein zweites Handwerkszeug Begehrlichkeiten bei mir. Da er neben mir saß, konnte ich hin und wieder aus dem Augenwinkel einen Blick darauf werfen. Ich weiß nicht, ob es eine Fotokamera oder Videokamera war (egal), er machte damit super-super-tolle Aufnahmen trotz schlechter Lichtverhältnisse, zoomte hin und her, machte von einzelnen Musikern Großaufnahmen - phantastisch! Hoffe, er macht einen Videoschnitt, in den diese mit eingebunden werden.

Alles in allem hat mir dieser Abend gut gefallen, ich möchte aber sehr gerne Mario di Leo mit seiner Compagnia einmal in anderer Umgebung und unter einem anderen Motto erleben (vielleicht entfällt dann das "Hanseatisch-Steife").

Samstag, 17. Januar 2009

zurück

Heute Abend Konzertbesuch "Omaggio a Fabrizio De André" genossen. Persönliche Eindrücke später. Am Nachmittag MySpace-Präsentation von Mario di Leo gefunden.

Freitag, 16. Januar 2009

Familienfotos aus lang vergangener Zeit

Gerade habe ich beschlossen, ein ganz besonderes Album hier anzulegen. Die Cousine brachte mich kürzlich darauf, als wir uns über unsere Großeltern und "alte Familiengeschichten" (Sagen und Legenden sozusagen) unterhielten. Ein paar Tage später machte ich ihr einige Bilder zugänglich...

Das erste Foto hat zwei Geschichten:
Meine Geschichte ist kurz und knapp erzählt. Als ich den Nachlass meines Vaters sortierte, fand ich einige Bilder. Da meine Mutter befand, sie sollten seiner Schwester übergeben werden, konnte ich sie seinerzeit nur in aller Eile in der Firma über den Scanner schicken. Die Qualität ist nicht berauschend, eine Kleinigkeit gibt die Nachbearbeitung nur her, aber ich freue mich, dass ich wenigstens ein bisschen retten konnte.

Die eigentliche Geschichte kann ich kaum erzählen, nur nachfühlen. Mein Großvater war im Krieg, und meine Oma ließ Fotos anfertigen von sich und allen Kindern. Da liegt der Gedanke nahe, dass sie ihm auf diese Weise seine Familie mitgeben wollte. (Und glücklickerweise kam mein Großvater heil und ganz wieder nach Hause!)

Meine Oma lebt nun schon lang nicht mehr. Hier ist sie vielleicht Mitte oder Ende 40:


Wilhelmine Ottilie

(Nachtrag: das Alter um zehn Jahre korrigiert, passt besser. Ich muss gelegentlich mal suchen, ob ich es genau finde.)

Heute: Triviales

Wann immer ich eine Handtasche sehe, die irgendwie pastellig und glitzernd ist, erwacht das Mädchen in mir und ruft "haben!" Bei einem Preis von Euro 3,50 war das allerdings kein Problem, bekam es halt seinen Willen *g*



Sie ist natürlich nicht halb so schön wie diese hier, kann allerdings auch bedenkenlos "aufgebraucht" oder zweckentfremdet werden.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Anders.

Dieses Blog ist anders.



Gute Blogs sind häufig besucht, haben viele Kommentare, sind weithin bekannt. (Aber: Ist das die Definition von "gut"?)

MyBlog hat eine überschaubare Leserschaft, incl. einiger Leser, die täglich kommen.

Die Kommentarfunktion habe ich absichtlich nie aktiviert. (Wer etwas sagen möchte, wird meine Mailadresse finden können.)

Und ich schreibe keine Mainstream-Artikel. Manchmal setze ich einen Link auf etwas, das mir gut gefällt - natürlich. Allerdings erwarte ich keine Gegenbesuche. Wenn sie gelegentlich kommen, freue ich mich kurz darüber - und gut.

Meine kleine Zielgruppe erreiche ich immer, ebenso wie natürlich häufig Leser vorbei schauen, die via Suchmaschine kommen und hoffentlich finden, wonach sie suchen. Selten, sehr selten, reagiere ich auf gehäufte Suchanfragen, in dem ich ein Thema nochmals aufgreife. Dieses im Sinne von Hilfestellung, oft nachdem ich selber erfolglos auf der Suche war. Hin und wieder gewinne ich den einen oder anderen Stammleser auf diesem Wege, dann scheint sich hier jemand wohl zu fühlen, und das ist okay.

Dieses bleibt mein persönlicher Spielplatz, mal Experimentierfeld, mal Schutthalde, auch Notizzettel oder Tagebuch - unter Auslassung von allzu Privatem. (Ich schreibe gerne, aber erfülle oft nicht meinen eigenen Qualitätsanspruch. Mehr schreiben ist wie lernen.)

Selbstverständlich habe ich meinen persönlichen Kanon von Blogs, die ich täglich (und gerne) lese, handverlesen. Da kommt es mir selten nur darauf an, *was* gesagt resp. geschrieben wird, sondern das *Wie* spielt die größte Rolle. Lesegenuss pur in Form persönlicher Texte.

Warum ich das alles schreibe? Das alles sind natürlich Gedanken, die ich mir schon häufig durch den Kopf gehen ließ, aktueller Anlass ist folgender:

Gestern wurde ich via Claudias Webwriting Magazin aufmerksam auf die Blogbibliothek - eine schöne Sache, die auch von Carola lobend erwähnt wird. Hier ist eine Bibliothek der schönsten Textperlen im Aufbau begriffen.

Und doch... ich zitiere Claudia: Man soll dort besonders gelungene Blogartikel zur Aufnahme in die Bibliothek vorschlagen, doch benennen Blogger/innen vornehmlich EIGENE Beiträge. Und erwecken so den Eindruck, als gäbe es für sie kein (Lese-)Leben neben den Bemühungen, das selbst Geschriebene einer möglichst großen Leserschaft bekannt zu machen.

Ja, liebe Leute, gibt es denn nur noch das Trommeln für die eigenen geistigen Ergüsse?

Montag, 12. Januar 2009

Per antipasto

... prendo mozzarella alla caprese. Bevo un quarto di vino bianco.
Breit angelegte Wiederholung war zunächst angesagt...
Compro per fare una pizza grande: un chilo di farina, due chili di pomodori e mezzo chilo di formaggio.
Danach ging es tatsächlich weiter mit Berufsbezeichnungen (segretaria in ufficio) und -beschreibungen (interessante e molto stressante).
Alles ganz locker und entspannt.

Nina

Damals:



Und heute:



Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, meine Tochter!



Samstag, 10. Januar 2009

Hamburger Hafen im Winter

Der Titel meines Eintrages von vorhin beinhaltete bereits "Wasser", so dass alles Weitere vermutlich nicht schwer zu erraten war:



Ich machte also einen langen Spaziergang von den Landungsbrücken zur HafenCity, zurück durch die Speicherstadt und am Baumwall. Insgesamt sehr ähnlich der Strecke, die ich während der Cruise Days unterwegs war, dadurch sind viele Motive hier "altbekannt".



Durch die vollkommen anderen Witterungsbedingungen - auf der Elbe treibendes Eis, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel - und sowieso das besondere Licht zu dieser Jahreszeit war die Atmosphäre heute eine ganz andere.



So ganz nebenbei habe ich unterwegs die Entwicklung der "Riesenbaustelle HafenCity" dokumentiert.



Einen neuen Museumshafen gibt es jetzt auch, wie so vieles in der ach so modernen HafenCity, empfinde ich ihn noch als gewöhnungsbedürftig:



Hier wurde es mir durch inzwischen wieder einsetzenden Frost ein wenig zu glatt, so dass ich mich auf den Rückweg machte.



Das komplette Bilderbuch dazu findet Ihr hier.

Licht, Luft und Wasser

Heute Vormittag, immer noch mit meinem Aufwach-Kaffee am PC beschäftigt, dämmerte es mir so langsam: Dieses würde ein traumhafter Tag werden! Die Sonne durchbrach ganz allmählich und sehr vielversprechend den Dunst... da packte es mich, ich musste raus. Ganz dringend. Hausarbeit? Einkaufen? Pah, konnte doch alles warten...

Wohin zieht es einen Hamburger wohl, wenn an einem klaren, kalten Wintertag die Sonne scheint?
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Bis nachher darf der geneigte Leser raten, denn jetzt muss die Hausarbeit nachgeholt werden. Aber warten lohnt sich, es wird ein neues Fotoalbum geben!

Freu - freu - freu - war ein schöner Tag. (Und nun ruft die Pflicht.)

Freitag, 9. Januar 2009

FTP-Probleme

Nach langer Zeit hatte ich gestern Abend bei blogger.com wieder ftp-Probleme, so dass der Text von gestern erst jetzt ordentlich veröffentlicht werden konnte. Also bitte über nichts wundern :))

Donnerstag, 8. Januar 2009

Anfang Januar

... und der Winter hat uns fest im Griff:




Seit Tagen schwanken die Temperaturen von knapp unter dem Gefrierpunkt bis etwas unter -10°C. (Nun bin ich wirklich gespannt, welche Pflanzen das überleben werden!) Allerdings ist es nicht so heftig wie im Süden und Osten Deutschlands, wo wahre Rekordtiefen erreicht werden.
Sehr schön veranschaulicht das diese Geschichte von Remington, der - so weit ich zu wissen glaube - in Dresden wohnt. Man klappert und zittert förmlich mit.

Wie gestern kurz angedeutet, war bei mir Weihnachtsbaum-Entsorgung angesagt. Früher haben wir ihn immer Neujahr "abgetakelt" (wie mein Vater es nannte), und ich weiß noch, dass ich immer lautstark protestiert hatte... Inzwischen lasse ich ihn immer stehen, bis mich der Alltag wieder hat, der Tochtergeburtstag ansteht und ich wirklich keine Weihnachtsdeko mehr sehen mag. Dennoch (schreibt man das jetzt mit zwei oder drei "n"?) packt mich immer leise Wehmut, wenn alles wieder in Kartons und Tüten verschwindet. Gestern allerdings packte mich beinahe auch richtige Wut, als ich mit der Lichterkette haderte: Mit aller Macht schien sie im Baume verbleiben zu wollen. Meinen Zerstörungstrieb fest im Zaume haltend, gelang es mir schlussendlich, sie so halbwegs zu entwirren und aus den Zweigen zu befreien.

Zum ersten Mal war ich ganz allein damit konfrontiert, den Baum aus seinem Ständer zu lösen... hmhmhm... das ganze Elend hingelegt, die Apparatur untersucht, ein bisschen am Hebel gedrückt, ja, das war's - der Baum lag nun im Wohnzimmer. Am unteren Ende des Stammes angepackt und durch die Wohnung ins Treppenhaus und bis an den Straßenrand gezogen. Dort parkt er nun gemeinschaftlich mit weiteren Bäumen und wartet auf seinen Abtransport:



Treppenhaus gefegt, Wohnung gesaugt... typisch: Wie jedes Jahr ist der Staubsaugerbeutel jetzt hinterher voll, und ich habe keinen Ersatz (sollte ich vielleicht mal vorher überlegt haben). Egal, die Wohnung ist weihnachtsbefreit und kommt mir ganz plötzlich so groß vor.

Lichtblicke: Erstens geht der Rechnungsjahresabschluss bei der Arbeit in die letzte Runde, das meiste ist geschafft (ohne Überstunden) und zweitens ist deutlich zu merken, dass die Wintersonnenwende hinter uns liegt, denn es ist tatsächlich zum Feierabend nicht mehr zappenduster! Das Licht kommt zurück, Winter hin - Winter her, hat eine andere Qualität.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Den Tannenbaum

... entsorgt.

Müde, viel zu müde, um jetzt noch einen richtigen Eintrag zu verfassen. Vielleicht morgen wieder.

Montag, 5. Januar 2009

Kälte

Heute ist es wirklich sehr kalt geworden, zwar nicht die angekündigten -20°C, aber doch einiges unter Null. Dafür ist denn auch der Himmel blau gewesen und die Sonne schien. (Kein Foto! Musste schließlich arbeiten.)

Da uns nach dem Unterricht bei unserer abschließenden "Klön- und Sabbelrunde" vor der Tür die Füße am Boden festzufrieren drohten, haben wir uns schnellstens in unsere warmen vier Wände zurück gezogen.

An Petrus: Noch kälter brauche ich's nicht!

erster Kursabend in diesem Jahr

Der Sprachkurs ging weiter:

Schön, nett, lustig, aber mir war langweilig. Nun hatte ich mit der Cousine alles gründlich wiederholt gehabt und mich gefreut auf den Beginn der nächsten Lektion, da fing doch unser Herr Lehrer noch einmal mitten in der letzten laufenden Lektion an. Schon wieder Essen & Trinken, bis zum Abwinken. Na ja, einige Spitzfindigkeiten waren schon dabei, aber für mich war es zum ersten Mal nicht neu oder schwierig genug. Habe mich mehr als normal sozusagen "am Unterricht beteiligt" (mehr oder weniger kluge Sachen gesagt, Zwischenfragen gestellt), um nicht der Langeweile zum Opfer zu fallen.

Es ist ja richtig, dass der Dozent uns im Rahmen des Unterrichts die kulturellen Unterschiede hinsichtlich des Essens erläutert, frage mich nur, warum so wenig wissend (zumindest) geguckt wurde. Viele Kursteilnehmer waren doch schon mal in bella Italia und sollten es selbst erlebt haben. (Ich versetze mich dabei doch auch sofort zurück in entsprechende Situationen...) Sehr nett, aber ein wenig zu ausführlich für meinen Geschmack.

Hinterher beklagte ich mich bei der Cousine, ich sei beim Vorlesen übergangen worden, worauf hin sie meinte, ich hätte doch sowieso andauernd geredet und sei aufgedreht gewesen... Hey, war ich so nervig?

Egal, nächstes mal kommt wahrscheinlich (lt. Buch) so etwas wie "heiteres Beruferaten" dran, da werde ich dann auch erstmal wieder unwissend sein und dämlich aus der Wäsche gucken...

Chaos

Da wollte ich heute gerne eine halbe Stunde früher als üblich am Arbeitsplatz sein - und dann habe ich es schließlich nur ganz knapp noch pünktlich geschafft: Seit dem die S-Bahn-Anbindung nach Stade besteht, fährt die Bahn nicht mehr mit altbekannter Regelmäßigkeit, deshalb war ich recht früh am Bahnhof gewesen. Der Effekt war, dass ich wohl just eine Bahn aus Stade kommend erwischt hatte, die brechend voll gewesen war. An einen Sitzplatz und gemütliches Lesen war nicht zu denken, kam mir vor wie eine Sardine in der Dose...

Die nächste Freude erwartete mich am Hauptbahnhof: Die U3 zum Berliner Tor sollte noch bis 10.00 Uhr still gelegt sein wegen länger dauernder Bauarbeiten, das Wochenende hatte wohl nicht gereicht. Also zurück zur S-Bahn zwecks Erreichen der Umsteigehaltestelle. Die S-Bahn: wieder rappelvoll mit unfreundlichen Menschen, die nicht nur schubsten und drängelten sondern auch schimpften. Weiteres Gerenne am Berliner Tor incl. Hindernislauf (warum bleiben manche Leute mitten im Menschenstrom eigentlich unvermittelt stehen und unterhalten sich in aller Ruhe?) führten dann zum späten Erreichen meiner U-Bahn.

Eine Minute nach 8 Uhr dann mit "wehenden Ohren" meinen Arbeitsplatz erreicht. Schönen guten Morgen!

Sonntag, 4. Januar 2009

Kein Licht?

Der Tag fing "richtig gut" an. Mein Wecker klingelte (jetzt jeden Sonntag zum Zwecke der pünktlichen körperlichen Betätigung, wisst Ihr ja), ich öffnete die Augen, betätigte den Lichtschalter und sah - nichts. Hupfte entgegen meiner Gewohnheit aus dem Bett und erkannte in kürzester Zeit: Partieller Stromausfall. Die Kontrolle des Sicherungsautomaten ergab, dass alles hätte in Ordnung sein sollen. Prüfte alle möglichen Lichtschalter und stellte fest, dass genau ein Stromkreis ausgefallen war. Und zwar der, an dem auch mein Wohnzimmer angeschlossen ist.

Das bedeutete erstmal: kein Tages-Start-up mit dem Computer. Na gut, das ist ja keine wirkliche Symbiose, obwohl es sich zeitweise so anfühlt ;) Schlimmer: kein Telefon.

Positiv waren: Elektrizität in der Küche war vorhanden, Kaffee zubereiten also möglich. Puh. Im Bad ebenfalls. Heizung und Warmwasser auch okay.

Geduscht, gekleidet und im Treppenhaus die Telefonnummer der zuständigen Firma gefunden, dort auf dem Anrufbeantworter die Nummer des Notdienstes zu hören bekommen. (Wie gut, dass es Handys gibt.) Mit dem Herrn Elektriker gesprochen, der zusagte, mittags kommen zu wollen. Er hätte allerdings schon eine Störungsmeldung aus diesem Häuserblock bekommen...

Erstmal raus an die Luft gegangen, die sich weniger als frisch denn als nass erwies. Ein bisschen Schnee, ein wenig Regen, es tropfte überall von den Bäumen. Vor allem auf dem Rückweg vom Schwimmen war es ein rechter "Schneeklatsch" von oben, der mich dann völlig durchnässt wieder zu Hause eintrudeln ließ...

Sofort stellte ich fest, dass elektrotechnisch alles wieder in Ordnung war. Nach erneuter Rücksprache mit dem Elektriker seien nach meiner Meldung noch unendlich viele weitere bei ihm aufgelaufen: Es war eine Störung seitens des Stromversorgers gewesen, und in den verschiedenen Häusern waren unterschiedliche Schaltkreise ausgefallen gewesen.

Samstag, 3. Januar 2009

Kalt

Gestern war die Welt hauchfein mit Schnee bestäubt. Es ist derzeit anhaltend knapp unter dem Gefrierpunkt, gut aushaltbar, zumal die Sonne schien und uns einen strahlend blauem Himmel bescherte.



Für die nächsten Tage sind sehr tiefe Temperaturen angesagt - möchte ich nicht, brauche ich nicht, aber vielleicht werden wir weiterhin mit Sonnenschein entschädigt?

(Heute morgen eine neue Terrassen-Fotogalerie angelegt zwecks Übersichtlichkeit.)

Donnerstag, 1. Januar 2009

Grammatik

Während also heute Nachmittag meine Datensicherung lief, habe ich mich treu und brav an den Esstisch verzogen und mich stundenlang wie ein Schulkind mit Lehr- und Lernmaterialien befasst (Beweisfoto):



Ich muss mich regelrecht zwingen, diese vorgegebenen Übungen zu machen, allerdings scheint es auch nicht ohne zu gehen, denn jedes Mal tauchen dabei neue Fragen auf... Morgen Nachmittag werde ich dann noch mal eine Portion (zwei Stunden sind realistisch) erledigen.

Und jetzt, den Sachzwängen gehorchend: buona notte!

Acronis True Image

Just for the records...

Unzweifelhaft gehört zu einem ordentlichen PC auch ein Datensicherungskonzept. Den Backup-Job erledigte für mich früher bereits ein Imaging-Programm, das jedoch dermaßen in die Jahre gekommen und deshalb ungeeignet für Vista und ebenfalls nicht passend für Computer ohne Disketten-LW ist, dass zusammen mit der PC-Anschaffung auch diese viel gelobte TrueImage-Software gekauft wurde.

Zum Paket gehört ein umfangreiches Handbuch, das ich zunächst (wie es so meiner Art entspricht) ausgiebig studierte. Okay, es sind für meinen Geschmack ein bisschen zu viele Funktionen in das Programm gequetscht worden... Irgendwann nahm ich es in Betrieb und machte mich denn auch mit der praktischen Anwendung vertraut.

"An sich" bin ich ein PC-Kontroll-Freak, aaaber... da ich ohnehin gerade im Umlernprozess (Vista!) bin und mir abzugewöhnen versuche, sämtliche Räder neu zu erfinden, wollte ich den vermeintlichen Komfort des Programmes auch nutzen.

Folglich hatte ich anleitungskonforme "Tasks" eingerichtet, alle Einstellungen vorgenommen und das Programm werkeln lassen. Zwei Mal konnte ich den voreingestellten Start des Programms beobachten, am Wochenende, mitten in der Nacht. Es war aber auch die Option ausgewählt, diesen Job, falls der PC zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltet sein sollte, gleich nach dem Start auszuführen. Das entbehrt nicht einer gewissen Logik, zumal des Programm behauptet, innerhalb von Windows im Hintergrund zu laufen ohne sonstige Arbeiten nennenswert zu beeinträchtigen. Dieser Prozess lief und lief und lief... stundenlang. Statusanzeige: 0% erledigt.

Irgendwann ärgerte mich das, zumal zu einem definierten Zeitpunkt mein Antivirusprogramm aktiv wird, und ich nicht wollte, dass beide gleichzeitig laufen würden. Dieser 0%-erledigt-Task ließ sich nur mit Müh und Not via Task-Manager beenden. Ergebnisprotokoll: nichts getan.

Das veralasste mich nun, nach einem Support-Forum zu suchen und mich schlau zu lesen. Über mehrere Wochen habe ich nun die Forenthreads verfolgt... Dieses Programm hat mehr als ein oder zwei Macken, wobei ich noch von Glück sprechen kann, dass ich die 11er Version mein eigen nenne, die kurz nach meinem Kauf auf den Markt gebrachte Version 12/2009 ist allem Anschein nach nicht viel mehr als eine Beta...

Ganz entscheidend scheint zu sein, ob die startfähige CD überhaupt externe Festplatten erkennen kann. Logisch, aber ich hatte dieses nie in Frage gestellt! Viele Anwender haben aber genau damit Probleme.

Heute habe ich genau diese Funktionen getestet:
1. Die CD funktioniert.
2. Sie funktioniert sogar gut, d.h. ich konnte damit das Image problemlos auf einer USB-Platte erstellen und verifizieren.

Ich benötige die installierte Windows-Version nur noch, um ggf. einzelne Dateien zu suchen und bei Bedarf zurück zu sichern. Auf geplante Tasks kann ich gut und gerne verzichten. Dann bin ich zwar sozusagen wieder in der Computer-Steinzeit angekommen, bin aber im Falle eines Falles abgesichert und muss mich im Gegenzug nicht mit irgendwelchen Bugs herumquälen.

Das Einzige, was auch beim Start von CD nicht in Ordnung ist, ist die geschätzte Dauer des Backups/der Verifizierung, außerdem stimmt die Uhrzeit im Dateidatum nicht. Damit kann ich leben.

Allerdings bin ich der Meinung, dass ein regulär im Handel erworbenes kommerzielles Programm, das überall in den höchsten Tönen gelobt wird, nicht so fehlerbehaftet sein darf. Über den Support schreibe ich nichts mangels eigener Erfahrung, für Interessierte ist genug im o.g. Forum zu erfahren.

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