Sonntag, 30. November 2008

Vokabeln

Ich hatte mir, als es vor längerer Zeit ein entsprechendes Angebot bei A*di gegeben hatte, diese bekannten Kästen mit Vokabel-Karteikarten besorgt. Und sie mir heute Nachmittag vorgenommen: Ich habe einfach alle Karten mit bekannten Wörtern heraus gesucht und gestapelt. Stelle dabei fest, dass es ungefähr zwei Drittel der Gesamtmenge vom sogenannten "Grundwortschatz" sind.



Es sind nicht nur Vokabeln aus dem Kurs, sondern auch noch andere, die ich sowieso kenne. So weit, so gut. Im passiven Wortschatz habe ich sie also, aber aktiv? Schwierig.

Ansonsten hatte ich mir ganz brav mein Lehrbuch vorgenommen und die Inhalte der letzten beiden Kursabende wiederholt, nebenbei die passenden Audio-Tracks gehört. (Lesen kann ich es ja ganz gut, aber ich möchte auch gerne verstehen...)

Gleich werde ich mir noch ein paar Merkzettel machen und dann meine Tasche für morgen packen.

Ciao e a domani!

1. Advent

Mir ist so gar nicht "adventlich" zu Mute. (Wird schon werden.)
Natürlich habe ich gestern hier ein bisschen Deko und Lichterglanz verteilt, auch Backzutaten eingekauft, aber zum Backen bin ich an diesem Wochenende nicht mehr gekommen...

Heldenhaft quäle ich mich seit kurzem sonntags früh aus dem Bett, um mich pünktlich mit der Cousine zwecks Schwimmbadbesuches zu treffen. Das gelingt auch ganz gut. Ist aber vollkommen wider meine Natur ;)

Schwimmen war natürlich wieder ganz fein, wir gewöhnen uns allmählich daran, werden etwas flotter, und mir fällt einiges wieder ein, was mir an Technik als Kind im Schwimmverein (*seufz* - mir wurde ja alles Mögliche verordnet) beigebracht wurde. Ist schon ganz interessant, das wieder auszuprobieren.

Es wurde übrigens zügig voll im Schwimmbad - hätte ich jetzt am ersten Adventssonntag nicht vermutet.

Zurück gekommen übermannte mich recht bald eine bleinere Müdigkeit... die sich dann nach zwei Stunden Schlaf erledigt hatte *grins*

Den Nachmittag verbracht mit der neuen Festplatte und kompletter Datensicherung, während der ich dann mich mit Fremdsprachlichem beschäftigte.

Den Scanner noch nicht installiert, ich vergaß, mir ein längeres USB-Kabel zu besorgen...

Wie man sieht, ein gut ausgefüllter Sonntag, jedoch himmelweit von vorweihnachtlicher Stimmung entfernt.

Samstag, 29. November 2008

Freitag, 28. November 2008

Bücher, CDs und Filme

Ich versuche ja, mir das Lernen der Fremdsprache so interessant und abwechslungsreich wie möglich zu machen und hatte in den letzten Tagen im Internet einiges gefunden, was mich interessiert hätte, deshalb (und vielleicht noch für ein Weihnachtsgeschenk) führte mich mein Weg in die Buchhandlung.

Voller Vorfreude auf eine große Auswahl musste ich dann die "Sprachabteilung" fast mit der Lupe suchen! Da hatte ich kürzlich in der City eine ganz andere Erfahrung gemacht. Ja, eine der Angestellten sagte mir auch, dort sei ja die Sprachabteilung allein so groß wie dieses ganze Geschäft (was übrigens nicht klein ist)... Weder gab es das ergänzende Arbeitsbuch zum Lehrbuch noch eine Audio-CD oder Lektüre. Klar suche ich "für Anfänger", das sollte aber kein Problem sein, denn diese Dinge gibt es alle! Bestellen wollte ich nichts, das könnte ich hier im Internet einfacher haben, ich hatte vor, mir die Sachen erstmal gründlich anzuschauen... Bleibt also doch nur ein gelegentlicher Gang in die Innenstadt. Oder eben eine Online-Bestellung.

O-Ton der Verkäuferin: "Wir verkaufen hier in Norddeutschland nur Spanisch. Italienisch ist nicht gefragt." Aha.

Danach war ich, wie ich eben schon schrieb, im Elektronikmarkt, wo ich dann die DVDs absuchte nach Filmen mit italienischer Tonspur. Das Ergebnis: Nahe Null. Englisch und Deutsch sind Standard, wenn eine weitere Sprache dabei ist, dann Türkisch! (Der Leser nimmt wahr, dass ich normalerweise kein Filmegucker bin?) Eine vierte Tonspur? Spanisch.

Der letztens hier verlinkte Trailer von Madagascar2 hatte mich überhaupt erst auf die Idee gebracht... Ist klar, davon gibt es noch keine DVD zu kaufen. Ich habe mir von allen möglichen "seichten" Filmen (die ich normalerweise keines Blickes würdigen würde, aber ich brauche ja "Einfachsprech") die Verpackungen durchgelesen... keine Chance. Auf einem Asterix-Paket ein fetter Aufdruck von wegen in sieben Sprachen, aber alles fest verschweißt, keine Möglichkeit, die Teile aus der Box zu holen, um die Rückseiten durchzulesen. Aber eine Idee hatte ich ja: gezielt die Zeichentrickfilme durchsehen (in der Kinderabteilung, aber egal). Tatsächlich gibt es bei manchen klassischen Disney-Filmen bis zu fünf Tonspuren, und hin und wieder ist "Italienisch" aufgeführt. So habe ich tatsächlich jetzt hier einen Zeichentrickfilm...

(Bitte an die Tochter: Madagascar2, wenn's den irgendwann gibt? Passt doch bestimmt in einem Briefumschlag?)

Ich wollte einfach auch mal etwas anderes hören als Sprach-Übungs-Kram und mich über jedes einzelne verstandene Wort freuen.

Bleibt natürlich das Internet. Aber man muss aufpassen, nicht alle Podcasts sind gut! Ich hatte kürzlich ein gut gemeintes Blog mit vielen Podcast-Folgen gefunden, aber der Deutsche, der sie erstellt, spricht die Vokabeln grauenvoll aus... So bald ich beurteilen kann, was von guter Qualität ist, gibt es ein paar Links, das dauert aber noch!

Womit ich mich in dieser Woche beschäftigt habe, passt in diesen Nachsatz: Zahlen, Wochentage, Monate.

Shoppingday

Neuerdings habe ich freitags wohl Lust auf Einkäufe...

Ich war eben im Harburger Phoenix-Center, alles unter einem Dach, da könnte ich ja verschiedene Geschäfte abklappern - dachte ich mir so.

Die Buchhandlung, dazu im nächsten Eintrag mehr.

Parfumerie, zu groß, zu voll gestellt, und die Angebote, die ich mir ansehen wollte, waren nicht zu finden. (Also bleib' ich lieber bei meiner Lieblingsfiliale.) Ein Gewühle! Alle schon im Weihnachtseinkaufsfieber?

Das Kaffee-und-mehr-Geschäft? Dort verkauft man nur das Modelabel, dazu hat man eine winzige Kaffee-Verkaufsecke. Ach nein, wollte doch einfach schöne Dinge angucken - keine Klamotten!

Runter ins Erdgeschoss zum Elektronikmarkt. Unter anderem die Drucker-/Scannerabteilung unsicher gemacht. Sonst muss man immer nach Verkaufspersonal fahnden, heute drängten sich die jungen Männer alle Nase lang auf. Nein danke, ich kam allein zurecht. (Schlechte Erfahrungen mit deren "Verkäufern" fallen mir ein, sie wissen dort nichts, können nur gerade die technischen Daten von den Pappkartons ab- und vorlesen!)

Die Drucker-Scanner-Kombigeräte sehen ja nicht schlecht aus... aber das sind so gewaltige Klötze, wo sollte ich so einen hinstellen? Und: mein vorhandener Drucker tut es ja wieder, nachdem er im September das Zeitliche gesegnet zu haben schien. (Vermutlich war's nur ein defekter Chip auf einer Patrone. ) Egal, ich wusste ja, was ich am liebsten haben wollte: Den Scanner (bzw. das aktuelle Folgemodell), der an meinem Arbeitsplatz seinen Dienst tut. Und nun habe ich ihn hier, sogar erheblich preiswerter als das, was meine Nachforschungen im Sommer ergeben hatten!

Nächster Gang: Festplatten. Zunächst alles angeschaut, dann ein Angebot geschnappt. Es sollte eine externe sein für Datensicherungen, nichts Besonderes, nur groß genug. Alles klar.

Und nun keine anderen Geschäfte mehr heimgesucht, denn: Rückenschmerzen. Außerdem inzwischen bepackt, da macht das Bummeln keinen Spaß mehr. Morgen ist auch noch ein Tag ;))

Na gut, eigentlich ist für morgen Hausarbeit und Adventsdeko geplant, vielleicht auch noch der Einkauf von Backzutaten, mal sehen.

So, nun erstmal Kaffee trinken.

Dienstag, 25. November 2008

fehlende Systematik

Irgendwie habe ich noch nicht die richtige Systematik für das Lernen gefunden, aber ich arbeite dran ;) Heute Abend habe ich mein Handy gefüllt mit italienischen Texten, Übungen usw. von zwei CDs und - versuchsweise - einigen Podcasts. Einige Zahlen- und Buchstabierübungen damit gemacht. Na ja, vielleicht verlange ich auch doch schon wieder zu viel von mir?

Saluti a la mia famiglia.

(Das hatten wir noch gar nicht, hört sich aber gut an.)

Montag, 24. November 2008

gute Nacht

Adesso vado a dormire.

Sonntag, 23. November 2008

Wintertag. Aber auch wieder Schwimmtag.

Wetterbericht: vormittags sonnig, ab mittags bewölkt (stimmte so weit), nachmittags möglicherweise wieder Schnee (bis jetzt nicht). Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Ein bisschen Schnee liegt immer noch.

A. und ich hatten uns heute Morgen - wie letzten Sonntag, nur besagte halbe Stunde früher - wieder aufgemacht Richtung Schwimmbad. Der Weg dorthin war gleichzeitig ein schöner Spaziergang bei Sonnenschein und wunderbar blauem Himmel! Unterwegs trafen wir auf eine Schar Gänse (hinter einem Zaun allerdings, so dass ich keine Panik bekommen musste), die auch gleich angeschnattert kamen, wohl in der vergeblichen Hoffnung auf etwas Fressbares:



Zu zweit lässt sich so ein Vorhaben (regelmäßige körperliche Betätigung) wunderbar in die Realität umsetzen - der Schweinehund liegt also weiterhin in seiner Ecke und rührt sich nicht!

Völlig erledigt (Stichwort "Gummibeine") war ich dann gegen Mittag zurück, und die Sonne lachte immer noch! Was lag da näher, als mich mit meinem LatteM (Stärkung muss sein) - angetan mit Winterjacke selbstverständlich - auf meine Terrasse zu verfügen und noch ein paar der winterlichen Sonnenstrahlen einzufangen?



Dabei habe ich denn gleich mal eine kleine Garteninspektion vorgenommen:



Ein paar Eiskristalle im Kräutlein.



Vorwitzige Krokusse.



Immer noch blühender Salbei.



Iris, auf der Packung stand: Blühzeit Mai/Juni!



Alle Gartenfotos von heute.
(Hiermit anfangen und dann weiterblättern.)

Samstag, 22. November 2008

Adventsgeschichte

Im Frauenforum werden Vorbereitungen für ein Gemeinschaftsprojekt getroffen. (Jenes Forum, für das ich im vergangenen Jahr den virtuellen Adventskalender erstellt hatte.) Ich wünsche gutes Gelingen!

Da ist er nun

... der angekündigte Schnee.

Gestern morgen vor dem Start zur Arbeit mal kurz die Kamera gezückt:



Und heute morgen sieht es so aus:



Mein Terrassengarten im Schnee also.



Mit einem eingeschneiten Stiefmütterchen.

Hier der Ausblick aus einem Fenster:






Fotos in erster Linie hier eingestellt für die lieben Menschen in bella Roma!

Und ich beglückwünsche mich zu meinem Entschluss, gestern (nach meinem zwei Stunden verspäteten Feierabend) noch meine Wintergarderobe ergänzt zu haben - Geburtstagsgeld gut umgesetzt ;))

Donnerstag, 20. November 2008

diese Woche

In dieser Woche bin ich abends sehr "geschafft", lerne eher weniger intensiv, beschäftige mich trotzdem mit der Sprache. Mit einem kleinen Buch, es hat im oberen Bereich eine durchgehende Geschichte, und unten sind auf jeder Seite Übungen. Ist so ein bisschen ziellos, macht aber im Moment mehr Spaß als stures Pauken. Ernsthaftes Arbeiten ist dann wieder für morgen Abend und Sonnabend angedacht. Versuche nebenbei, mir die Zahlen einzuprägen, sind eigentlich total einfach, aber so bald mir eine nicht einfällt, bin ich in der falschen Fremdsprache zugange.

Werde morgen später Feierabend machen als üblich, bin kurz vorm "Absaufen" und muss gegensteuern, damit es zum Jahresende nicht zu heftig wird.

Wetterbericht: kalt, dunkel und regenerisch. Es soll noch kälter werden und möglicherweise sogar hier Schnee geben. In arrivo freddo e neve. Ich hätte lieber übergangslos vom Herbst den Frühling...

Stimmungsbericht: gut, aber müüüüde.

Zwecks eigener Belustigung das hier:

Gefunden via it.Flexi.Dict.de

Dienstag, 18. November 2008

Gestern Abend

... war ich - dem Brötchenerwerb geschuldet - ziemlich erledigt, als es zum Kurs ging. War ganz nett, aber vom Thema her für mich nicht unbedingt "der Burner": Hotelbuchung, Zimmerreservierung und dergleichen mehr.

Außerdem die Wiederholung, wann welches Substantiv welchen Artikel hat. Grau ist alle Theorie. Wie soll man eigentlich während des Sprechens noch überlegen, nach welcher Regel jetzt la/il/lo/l' drankommt? Wohl eher nicht. Glaube, auswendig lernen (meint: Vokabeln lernen) ist da angesagt.

Mit dem Vorlesen habe ich erwartungsgemäß null Probleme. War aber froh, dass ich nicht einen freien Dialog formulieren musste über eine Tischreservierung in einem Restaurant. Ziehe meinen Hut vor der "Mitschülerin", die es prima hin bekommen hat.

Was ich (ver-)störend finde: Einige "lernen vor" und haben dann allerlei neue Wörter drauf... Wie machen die das? Ich bin eine Woche lang beschäftigt mit dem "Nachlernen" - sprich ich wiederhole und festige nach Möglichkeit das Gehabte. Machen die "Vorlerner" das auch? Glaube ich irgendwie nicht. Hm - ich bin nicht profilierungssüchtig und bleibe bei meiner Methode des Wiederholens und werfe im Voraus nur einen kurzen Blick auf das Kommende.

A. ist übrigens der gleichen Ansicht.

Merkzettel: Gebäck

Demnächst beginnt ja "das große Backen" wieder...

Übrigens habe ich heute eine Menge weihnachtlich geschmückter Fenster gesehen - ich finde es eindeutig zu früh für Weihnachtsdeko...

Sonntag, 16. November 2008

Hobbies: back to the roots

Die Cousine hatte mich darauf aufmerksam gemacht: Je länger meine lieben Nachkömmlinge aus dem Haus sind, desto mehr beschäftige ich mich wieder mit den Dingen, die mir schon immer Spaß gemacht haben, gehe also gewissermaßen zurück zu meinem "Ich".

- Gartenarbeit: Ich hatte schon als junge Frau einen "grünen Daumen", überall in der ersten Wohnung grünte und blühte es. Ich mochte schon immer gerne Pflanzen hegen, pflegen, umtopfen, Ableger ziehen... Da ist Gartenarbeit nur die logische Fortsetzung.

- Fotografieren: Bereits als Kind hatte ich eine einfache Kamera, bekam oft auch die meiner Eltern in die Hand gedrückt. Von meinem Vater erfuhr ich die Technik (Belichtungszeit, Blende etc.), von meiner Mutter alles über die Gestaltung von Fotos. Das muss so auffallend gewesen sein, dass ich als junge Mutter vom Schwiegeropa völlig ohne Anlass eine Kleinbildkamera geschenkt bekam (und mich dann von der damals modernen Pocketkamera verabschiedete).

- Schwimmen: Wenn schon Sport, dann das Schwimmen. Lag mir als per se unsportlicher Person jedenfalls immer schon mehr als anderes. (Würde nur noch Radfahren fehlen. Das scheitert derzeit an praktischen Dingen.)

- Sprachkurs: Welche 14-jährige Schülerin ist schon so verrückt, zusätzlich jahrelang im Abendkurs freiwillig noch Dänisch zu lernen? (Das meiste zwar ohne Übung inzwischen vergessen, aber lesen und ein bisschen schreiben klappt immer noch. Wer weiß, vielleicht müsste nur die entsprechende Schublade im Kopf aufgezogen werden?) Also drei Fremdsprachen in der Schule gelernt, dazu eine freiwillig, wenngleich auch nur Englisch tatsächlich genutzt, kommt jetzt die fünfte hinzu.

- Die Antike: Das antike Rom hat meine Begeisterung für das Altertum wieder geweckt (- war wie offene Türen einrennen -), offenbar so offensichtlich, dass hier jetzt ein schöner Bildband (<---danke) liegt mit Städten des Altertums. Schon als junges Mädchen hatte ich Bücher verschlungen über das alte Rom, Griechenland usw.

- Lesen: Schon als Kind, kaum dass ich lesen konnte. Das habe ich allerdings nie sein lassen... Habe manche Nacht "durchgelesen".

Diese Liste ließe sich gewiss noch fortsetzen!

Gummibeine

Seit gefühlten hundert Jahren war ich heute zum ersten Mal mit der Cousine wieder in einem Schwimmbad. Wie schön, dass Schwimmen zu den erworbenen Fähigkeiten gehört, die man nie wieder verlernt!

Bei den ersten Bahnen dachte ich noch: "Wie leicht geht das denn?" Aber als wir nach einer Stunde aus dem Wasser stiegen, hatte ich - ungelogen - Gummibeine! Bin schon gespannt, ob ich morgen wegen Muskelkater quieken werde :)

Da das Ganze auch mit einem längeren Spazierweg hin und zurück verbunden ist, war es eine reichliche Sporteinheit.

Nur: Nächste Woche werden wir früher aufbrechen, denn ab 11.00 Uhr füllt sich das Schwimmbad merklich!

Freitag, 14. November 2008

PSW.Generic6.AQPD oder das Leben ist bunt

Trojan horse PSW.Generic6.AQPD ist ein Fehlalarm vom AVG-Scanner.
Das heraus zu finden hat mich allerdings etwas Zeit gekostet...

Nachtrag vom 16.11.2008: Bericht auf Heise

(k)ein Regenschirm und Kaffeeduft

Trotz novembertrübgrauen Nieselwetters habe ich einfach gute Laune!

Freitags ist früh Feierabend, perfekt für einen Termin beim Friseur, bin allerdings zu früh dran (ja, die S-Bahn fährt wieder störungsfrei). Kein Problem, ich brauche eine neue Handtasche mit ausreichend Platz für Unterlagen in DIN A4.

X-bags ist ganz in der Nähe - der Tipp schlechthin, wenn es um Taschen in einem Preissegment geht, für das man keinen Lottogewinn braucht. All zu groß ist die Auswahl in der Größe (und in schwarz) nicht, aber ich mache kein Aufhebens von derlei Besorgungen und erledige diesen Einkauf in kürzester Zeit. Und da das Teil herab gesetzt war, habe ich auch noch einen Zehner gespart. Meine schöne ROMA-Tasche geht nun in die Winterpause und muss nicht unter feuchtem Wetter leiden.

Der nächste Weg führt mich zu meiner Bank und ist schnell erledigt. Nervig nur das Hantieren mit dem großen Regenschirm, meiner Tasche und dem Neukauf. Keine Ablage am Banktresen. Egal, bin dort fertig und habe immer noch Zeit. Hm... ich hatte doch so schöne Angebote bei Tch_bo entdeckt? Also ein bisschen dort gestöbert und an der Kasse Appetit auf den Espresso bekommen. Nein, nicht um ihn zu dort trinken, sondern ganze Bohnen, für mich frisch gemahlen, müssen mit mir kommen. Gratis gab's ein zauberhaftes kleines Rezeptbuch im Kaffee-Genießer-Design. Okay, Schirm auf die Ablage vor der Kasse, Tüte mit Tasche auf den Boden gestellt, aus der aktiven Tasche die Geldbörse ausgegraben. Und eine weitere Tüte überreicht bekommen.

Nun sollte ich mich allmählich wieder auf dem Weg zu meiner Friseuse machen. Geld wieder eingepackt, allerlei Tüten-und-Taschen-Kram gegriffen und den Laden verlassen. Frohgemut und dermaßen bepackt, entdecke ich in der Fußgängerzone einen Hinz & Kunzt-Verkäufer und kaufe spontan ein Heft. Nach dieser "guten Tat des Tages" wird es mir bei dem Dauernieselregen doch ein wenig ungemütlich.

So gehe zurück zum Friseur. Als ich durch die Tür gehe, fällt mir so halb unbewusst auf, dass ich meinen Regenschirm gar nicht bei mir habe.... Habe ich ihn im Kaffeegeschäft gelassen? Egal, er hat mich eh nur genervt, und ich habe noch mindestens einen von der Sorte. (Werbeartikel meines Brötchengebers.)

Zum Haare schneiden komme ich zwar noch immer nicht gleich dran, aber wofür habe ich meine neuen Bücher dabei? Also durch Grammatik und Vokabeln geblättert, während im Salon sich verführerischer Kaffeeduft ausbreitet. Der aus meiner Tüte kommt! Eine Friseuse beginnt, von Wiener Caféhäusern, faulem Nichtstun und aus-dem-Fenster-gucken zu phantasieren. Ich denke, dass mich gleich zu Hause ein wunderbarer Latte Macchiato in einem großen neuen Kaffeeglas erfreuen wird und schicke einen stillen Gruß nach bella Roma.

Ich räume meine Bücher weg, dabei fällt mein Blick wie zufällig auf meinen Bankbeleg von vorhin: Fataler Fehler! Ich muss also nochmal zur Bank. Egal, erst werden jetzt die Haare geschnitten... Dann zurück zum Geldinstitut. Am Ende hat sich der Bankmensch entschuldigt und flugs umgebucht, alles in Ordnung. Wo Menschen arbeiten, passieren eben auch manchmal Fehler. Gut, dass ich das entdeckt hatte, bevor ich zu Hause war!

Ob ich mir jetzt noch einen zweiten LatteM mache?
Und dann aber lernen...
Euch allen ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 13. November 2008

am Sonnabend und am Montag gelernt

Ich hatte ja versprochen, vom Sonnabend-Unterricht einen kurzen Abriss zu bringen. Das fällt nicht leicht, denn fünf Stunden Unterricht sind schwer zusammen zu fassen...

Zu Beginn "das Übliche": Wiederholung der persönlichen Vorstellung. Ich bin aus..., wohne in..., arbeite in... Gerne ergänzt mit der Nationalität, dem Beruf oder den Frühstücksvorlieben. Ebenso die abgewandelte Form als Frage an einen der "Mitspieler". So weit, so gut.

Alsbald die ausführliche Erklärung der Aussprache-Besonderheiten bzgl. "g" und "c", veranschaulicht durch zahlreiche Beispiele. Nicht weiter kompliziert (wundere mich darüber, dachte, das sei total schwierig), aber übungsbedürftig. Dazu der Hinweis zur Aussprache der Doppelvokale - nämlich einzeln ("ieri" oder "europa").

Zur fröhlichen Auflockerung gab's ein paar Kleinigkeiten wie das Apostroph (Lei di dov'è?) und den centesimo/die centesimi und einige virtuelle Getränke (caffè, tè, vino, una birra, un'acqua).

Dann kam wieder bunte Theorie dran, nämlich die Besonderheiten des weiblichen Artikels (O-Ton des Lehrers: "Weiblich ist total einfach!") in Form von una/un' und la/l'... mit der Substantiv-Endung auf "a", aber - Achtung - auch einige auf "e"! Doch das "e" kennzeichnet oft männliche Substantive, obwohl die meisten auf "o" enden. Alles klar? Dazu gab's gratis die Artikelsammlung un/uno sowie il/l'/lo. Außerdem die Grammatikregel, wann was wie benutzt wird. Und das war nur der Singular. (Kann natürlich nachsehen, wie's mit dem Plural geht: gruselig!)

In der letzten Viertelstunde, ich war kaum noch aufnahmefähig, wurde uns dann auf die Schnelle noch ein Kostpröbchen in Form von voi und noi gegeben - bisher waren wir ja mit ich/du/er/sie/Sie ganz zufrieden gewesen...

Mir war es nun ganz unmöglich, mir das alles bis Montag in mein Gehirn zu schaufeln, aber die Sorge, wie ich dann klar kommen würde, war wieder mal ganz umsonst:

Am Montag ging es ruhig und sinnig mit unserem Buch weiter: Ganz auf das Thema des "Sprechens" bzw. der Aussprache "als solche" ausgerichtet. Gut so, denn ich hatte schon das Gefühl, es würde zu wenig darauf geachtet werden.

Allerlei Dialoge im Zug (Fahrkarte, umsteigen, wohin, besuchen, besichtigen etc.) und ein kleiner Text über einen Urlaubsort (wo er liegt: neben, zwischen, hinter, welche Richtung, Strand), die Ferien und die Anreise (Bahnhof, Flughafen, Hafen, Autobahn) wurden geübt. Wobei mich weniger die Aussprache quält als das Merken dieser haufenweise neuen Vokabeln.

Das "Bonbon" des Tages: andare - in einen Ort (a)/ein Land (in) gehen/fahren - oder + a + Infinitiv = etwas zu tun beabsichtigen.

Als Resultat dieser verwirrenden Konstrukte gab es gestern aus dem Buchhandel für mich eine Kurzgrammatik und ein Buch mit Verbtabellen. Die beiden sind klein und handlich, passen ohne Probleme in eine Handtasche und sind während der Bahnfahrten nicht so schwer zu managen wie das große Lehrbuch.

Übrigens: Für mich war's gar nicht so übel, hier diese Zusammenfassung zu schreiben, ich wusste wirklich schon nicht mehr, was wir eigentlich gemacht hatten.

Lieblingswort der Lehrkraft: "Struktur."
Offenbar.

Katzencontent

Hier bitte: Die Katz' im musicstore.

Gruß aus dem Jenseits?

Ich habe eben gesehen, dass heute jemand mit dem Suchbegriff "seltsame Begebenheiten" hier war. Dabei fällt mir gerade folgendes ein:

Vergangenen Sonntag sah ich gemeinsam mit meiner alten Dame viele von den Rom-Fotos an. Dabei sagte sie: "Schade, dass Papa das nicht sehen kann, das hätte ihm so sehr gefallen." Während ich eine meiner Rom-Andenken-Visitenkarten aus meinem Notizbuch zog, rutschte mir die Karte des Beerdigungsinstitutes in die Hände. Von der ich nicht wusste, dass ich sie noch hatte.

Als hätte er seine Anwesenheit damit kund getan.

Vollmond

Ich hatte gestern nicht geahnt

..., dass die Fortsetzung heute früh folgen würde.
Kein Hinweis in den Nachrichten. Kein Gedanke daran, dass ich zu spät kommen würde:

7.00 Uhr, auf dem Weg zum Bahnhof sah ich "Ersatzbusse" fahren. Fragte an der Bushaltestelle wartende Personen und erfuhr, dass heute früh keine S-Bahn fahren würde. Busverkehr bis Wilhelmsburg, dort ginge es dann mit der S-Bahn weiter.

Zehn Minuten auf den Bus gewartet, der sich dann im Schritttempo Richtung Autobahn quälte. Die Autobahn noch nicht erreicht zu einer Zeit, während der ich normalerweise bereits am Hauptbahnhof umsteige.

Der Busfahrer gab bekannt, dass ab sofort ab Harburg die Bahn wieder fahren würde und lud seine Fuhre dort um 7.45 Uhr aus.

Der Bahnbedienstete an der Treppe zum Niedergang erklärte mit einiger verzweifelter Verwirrung, es würde keine S-Bahn fahren, und man wüsste nicht, warum die Busfahrer hier ihre Tour beendeten. Für alle diejenigen, welche im Bereich Wilhelmsburg/Veddel arbeiten, wurde krampfhaft nach Lösungen gesucht, wir anderen sollten bitte mit der Fernbahn bis zum Hauptbahnhof fahren.

An diesem Punkt angekommen, zückte ich zunächst mein Telefon, um meinen Chef über meine Verspätung zu informieren. Es sollte niemand eine Vermisstenmeldung nach mir aufgeben. (Da meine Kollegin heute Urlaub hatte, war es eine besonders ungünstige Konstellation, aber die Chefdame hatte netterweise das Telefon betreut.)

Auf dem Fernbahnsteig ein "Metronom", bereit zur Abfahrt, aber das Personal war geduldig. Die meisten Türen zeigten abweisende Gesichter: geschlossen, da bereits überfüllt. Hektischen Schritts bewegte man sich also weiter vorwärts, bis eine Zugtür endlich Einlass gewährte. Irgendwann nach 8.00 Uhr am Hauptbahnhof angekommen.

Ausnahmsweise bei einer Bäckerei ein belegtes Brötchen gekauft, was mir einen kleinen Moment später durch eine vorbei eilende Person aus der Hand geschlagen wurde, so dass die Tüte samt Inhalt eine Rutschpartie zwischen die Passanten machte. "Natürlich" keine Entschuldigung bekommen. Aber das Brötchen konnte ich retten - dank der Verpackung. Wahrscheinlich hielt ich damit andere Leute auf, in dem ich ihnen quer vor die Füße lief.

Der Rest der Tour verlief alltäglich, und ich erreichte meinen Arbeitsplatz ungefähr eine Stunde später als üblich. Darauf erstmal einen Kaffee...

Nachgedanke: Ich hätte mir eine Information gewünscht, aus der ich hätte entnehmen können, welchem unglücklichen Zu- oder Umstand ich dieses Abenteuer verdankte.

Nachtrag: Heute, 14.11.2008 gefunden.

Mittwoch, 12. November 2008

ÖPNV-Chaos

Angekommen am Hauptbahnhof ging nichts mehr. Kein S-Bahn-Verkehr über die Elbe? Doch, bis nach Wilhelmsburg. Der angegebene Grund: Kinder spielten auf den Gleisen! (Das kann doch nicht wahr sein!!!) Die nächste Bahn sollte in frühestens 20 Minuten kommen. Und der Bahnsteig war rappeldicke voll.

Da ich ohnehin in eine Buchhandlung wollte, kurze Planänderung vorgenommen und in die Spitaler Straße marschiert. Gefunden, was ich suchte. Und so viel gesehen, kam mir vor wie im Bücher-Wunderland! Langsam und gemütlich zurück zum Hauptbahnhof spaziert, wo weiterhin allerlei fröhliche Durchsagen zu vernehmen waren.

Nächste Bahn nach Wilhelmsburg in 7 Minuten, von dort Schienen-Ersatzverkehr mit Bussen, der mittlerweile auch gut organisiert war. Ein schlappes halbes Stündchen im Bus verbracht, dann Harburg-Rathaus in die S-Bahn und ab nach Hause.

Montag, 10. November 2008

Bahnhof Neuwiedenthal

Es hat sich wochenlang nichts getan. Fast fertig ist der Umbau des Bahnhofes, und der Rest zieht sich unangemessen in die Länge. Ich habe gestern ein wenig Wartezeit genutzt, um die aktuellen kleinen Veränderungen oder Nicht-Veränderungen mal festzuhalten. Dabei ist doch dieser Blick viel schöner:



Die Mini-Fotostrecke beginnt übrigens hier.

wenig Zeit

Für die Nacharbeit von den Sonnabend-Stunden blieb dann wirklich wenig Zeit. Eineinhalb Stunden am SA, und Sonntag ein bisschen vor und nach meinem Besuch. Hatte mich tatsächlich aufgerafft, sehr spät am Abend noch mal den Rest zu übertragen und alles noch einmal durch zu sehen.

Dass ich es dabei gelernt hätte, ist kaum anzunehmen. Das ging allerdings A. nicht besser, wie wir bei unserem Caffè vor dem Unterricht heute feststellten...

Nun ja, ich denke, der Lehrer hat Erfahrung damit (langer Unterricht und dann zeitlich sehr kurz danach wieder normale Abenstunde), er ging gar nicht weiter auf die Inhalte vom SA ein, sondern er begann erstmal ganz sanft mit dem italienischen Alphabet. Danach gab es denn wenig Grammatik, dafür um so mehr Sprach- und Leseübungen. Nebenbei die Erklärung neuer Vokabeln. Dialoge mit verteilten Rollen und einen kurzen Text in drei Absätzen über ein Touristengebiet, wo es liegt usw. Also alles sehr entspannt.

Den groben Abriss über die Inhalte vom Sonnabend liefere ich noch nach.

Stelle zu meiner Freude fest, dass - egal wie müde ich "eigentlich" bin - mich das Lernen der Sprache entspannt und ich völlig frisch bin, so bald es beginnt.

Selbstverständlich ist wieder eine Menge Nacharbeit zu Hause angesagt, ausnahmsweise aber nicht heute für mich. Habe nur noch den Mitschnitt umgewandelt und für A. kopiert, werde ihr das morgen in den Briefkasten schubsen.

Buona notte!

Samstag, 8. November 2008

jetzt gerade

Audio-Dateien im amr-Format / Mitschnitt

Mein Handy speichert Mikrofon-Aufnahmen im amr-Format. Davon hatte ich bis eben noch nie gehört. Lustige Fehlermeldung vom VLC-Player:"Sie können nichts dafür"!

Um nun mp3-Dateien zu generieren, habe ich auf die Schnelle keinen anderen Weg als den über zwei (!) verschiedene Converter gefunden:

1. amr to wav: Mobile AMR Converter, er erledigt seine Arbeit schnell und zuverlässig.
Aber ich mag keine waves.
Nun denn:

2. Audacity: wav geladen und als mp3 exportiert. Ebenfalls sehr schnell und klaglos.

Das Beste ist, dass das Ergebnis tatsächlich hörbar ist! Natürlich sind alle möglichen Nebengeräusche dabei. (Das Hantieren mit Buch, Block, Stift und Brille, gelegentliches Flüstern oder Kichern (!), Stühle rücken usw. kann ganz schön lärmen.) Aber insgesamt kann man alles gut verstehen, auch das, was auf der anderen Seite des Raumes (laut) gesprochen wurde. Habe also insgesamt jetzt ungefähr viereinhalb Stunden Ton-Mitschnitt. (Hilfe! Wann anhören?)

Lerntag

Nachlauf. In meinem Kopf. So viel Unterricht, dass ich noch gar nicht alles abgespeichert habe. Und mir bleibt nur heute Abend, um das alles zu wiederholen und - falls möglich - mir einzuprägen. Aber noch fährt mein Gehirn (welches Gehirn? da war doch mal was?) Karussell... (Morgen Besuch und Montagabend schon wieder Unterricht, wann außer heute soll ich sonst nacharbeiten?)

Mich beruhigt immerhin, dass andere das gleiche Problem der zeitweisen Sprachverwirrung (Spanisch/Französisch) haben wie ich, scheint also ein ganz normales Phänomen zu sein. Der Kopf sucht einen Ausdruck, findet im inneren Buch eine leere Seite und blättert weiter bis zum vermeintlich nächst passenden Wort. Es besteht also Hoffnung :)

Ich habe nebenbei das Handy als Aufnahmegerät mitlaufen lassen, muss gleich mal hören, ob überhaupt etwas Verständliches drauf ist!

Einzelheiten vielleicht noch nachher.

yahoo 503 service temporarily unavailable

Ich bin hier eigentlich nicht das Sprachrohr von Web-Diensten, aber es tauchen gerade die ersten Suchanfragen (Überschrift) in meiner Statistik auf... Bitte:

"Geplante Wartungsarbeiten bei Yahoo! Mail am 7. November

Wir möchten Sie heute darüber informieren, dass wir an diesem Wochenende wichtige und umfassende Wartungsarbeiten in Yahoo! Mail durchführen werden, um unser Produkt für Sie noch besser zu machen.

Aus diesem Grund können ab dem Abend des 7. November (Freitag) Probleme beim Zugriff auf Ihren Yahoo! Mail-Account auftreten. In diesem Fall wird Ihr Account erst wieder gegen Mittag des 8. November (Samstag) wieder voll verfügbar sein.
Für eventuelle dadurch entstehende Unannehmlichkeiten möchten wir uns bereits heute bei Ihnen entschuldigen.
Mit besten Grüßen und Danke, dass Sie Yahoo! Mail nutzen.
Ihr Yahoo!-Mail-Team"

Diese Info wurde am 06.11. an die Mail-Accounts geschickt. Lesen bildet...

Freitag, 7. November 2008

Geburtstagspost ist angekommen



Die in Rom gesehene kleine Tasche, passend zur großen. Und drinnen versteckten sich ein riesiges Tuch und ein kleiner Gladiator für die Kühlschranktür. Grazie!

Donnerstag, 6. November 2008

Das Lernen wieder lernen

Gar nicht so einfach, wenn der letzte Schulbesuch über 30 Jahre her ist!

Ich habe mich ein bisschen beobachtet und stelle fest, dass ich die gleiche Methode anwenden muss wie als Mädchen: Alles noch einmal sauber in Schönschrift (Schönschrift? Ich?) in ein Heft übertragen (nicht am PC!), häufig durchlesen, bis alles visuell erfasst ist. Dann kann ich in Leerlaufzeiten (Bahnfahrten) im Geiste das Heft durchblättern und alles wiederholen.

Für Leseübungen sind die Winz-Dialoge der ersten Lektionen im Buch zu kurz, für längere Texte fehlen Kenntnisse, also muss ich mich gedulden.

Hören macht gar keine Probleme. Ich kann hier eine CD aus einem Software-Lernpaket laufen lassen und habe die Sätze schon übersetzt, bevor der Sprecher damit los legt.

Muss aber gegen das vergessen geglaubte Spanisch ankämpfen: Immer, wenn mir (in Gedanken) Worte fehlen, fallen mir spanische Vokabeln ein. *Grumpf*. Und ich dachte, das wäre alles im Nirwana verschwunden? Wahrscheinlich kommt es immer darauf an, welche Schublade im Hirn gerade geöffnet wird. Auf dieser steht offenbar drauf "Sprache, romanisch". Was dann zu allem Überfluss auch Französisch beinhaltet. So hinderlich mir das im Moment vorkommen mag, es hilft andererseits enorm, das Konzept zu erfassen, da ähneln sie sich alle drei sehr. Eben Latein-basiert :))

Der Papierkrieg geht weiter.

Die Kindergeldkasse hat geantwortet.
(Stichwort: im Ausland studierendes Kind)
Beigefügt sind eine Menge Formulare, eines davon fremdsprachlich zwecks Bestätigung vor Ort. Man erbittet Nachweise für das Studienjahr 2007/2008, sehr merkwürdig, da ich ausdrücklich den Studienbeginn September 2008 genannt habe. Auch hier gilt: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Das alles werde ich in den nächsten Tagen durcharbeiten und, wenn nötig, gen Süden weiterleiten.

Es geht doch!

Es gibt tatsächlich Jugendliche, die völlig korrekt und normal sprechen können!

Bei all dem Jugendsprech, das mich üblicherweise während meiner Bahnfahrten akustisch umspült, hob sich gestern ein junger Mann von geschätzten 16/17 Jahren äußerst positiv hervor: Er schilderte jemandem, dass er vernünftig geworden sei. Früher hätte er immer cool sein wollen und oft die Schule geschwänzt, aber ihm sei inzwischen klar geworden, dass man sich damit nur selbst schädigen würde. Schließlich sei ein ordentlicher Schulabschluss wegweisend für die Zukunft. Und das brachte er in korrekten, wohlgesetzten Worten und ganzen Sätzen hervor.

Früher eine Selbstverständlichkeit, heute so besonders, dass es mir einen Blogeintrag wert ist. Aber immerhin, es ist ein Anfang und lässt hoffen.

AVG-Update: Problem

Es gibt hier immer wieder zahlreiche Seitenzugriffe bzgl. AVG, denn ich hatte bereits früher berichtet:

Am 16. August 2008 und am 28. August 2008.

Heute war es auch bei mir wieder so weit: kein Update.

Offenbar lag es an einem überlasteten Server, denn die Verbindung konnte jedes Mal kurz hergestellt werden und brach dann wieder ab. Meine Empfehlung: Geduld. Entweder von Zeit zu Zeit über die programm-interne Funktion versuchen, oder Ihr geht auf die Update-Download-Seite, holt die letzte Update-Datei (ganz unten auf der Liste) und nutzt dann die Funktion des Installierens aus einem Verzeichnis (habe die englische Version, dort heißt es "update from directory"). Aber auch die Download-Seite baut sich heute extrem langsam auf.

Also bitte nur keine Sorge, das Programm ist völlig in Ordnung, und der Fehler ist bestimmt bald behoben.

Und da Ihr zu Recht alle um Eure Sicherheit im Internet besorgt seid: Alle anderen Programme sind auf dem aktuellen Stand? Meine Empfehlung: den FlashPlayer aktualisieren. Bericht dazu bei Heise.

Montag, 3. November 2008

mamma mia!

Auch genannt "oh my God!" :))

Was habe ich heute gelernt?

Viel über das allgemeine Sprachkonzept, männlich, weiblich, Pluralbildung, Adjektivendung entsprechend. Kein Problem. Ich bin ein Theorielerner. Das meiste ist mir "irgendwie" klar, das Konzept ähnelt dem Spanischen und ein wenig der französischen Sprache. (Da finde ich denn Fragen, die gestellt werden von anderen, sehr merkwürdig, weil ich nicht deutsch dabei denke.) Vokabeln müssen gelernt werden, ist logisch. Verstehen kann ich sowieso eine Menge.
Aber: Wie bekomme ich die ganze Theorie in die vordere Hirnschublade, so dass ich ohne zu stolpern die einfachsten Sätze sagen kann? Ich hoppel mir gut was zurecht (und finde mich zu und zu blöd). Doch meine Wohnung mit Zetteln tapezieren?

Sämtliche Begrüßungen von ciao über buongiorno und buonasera (damit ich dann nie wieder buongiorno am späten Nachmittag sage und die Lacher auf meiner Seite habe), come stai und sto bene, dann das Vorstellen von Personen: "e questa è..." bei einer Frau (habe wirklich "questo" gesagt - peinlich)... bis "piacere".

Nächsten Sonnabend ist ganz langer Unterricht, bin gespannt...

Was sehr gut geht: Ich hatte meine allabendliche Müdigkeit überschätzt. Kaum treffe ich A., quassele ich mich wieder wach... Und nach dem Unterricht bin ich dermaßen aufgekratzt, dass ich mich (wie jetzt) ins Bett zwingen muss.

Und das ist unser Lehrer.

Sonntag, 2. November 2008

02. November 1957

Ein Eintrag für mich. Ich wollte doch mal sehen, was die Welt zu diesem Datum (okay, war nicht viel, deshalb auch zu diesem Jahr) zu sagen hat.

Hera Lind
eig. Herlind Wartenberg
dt. Romanautorin, ('Das Superweib')
geboren am 2. November 1957 in Bielefeld
Quelle

Briefmarken-Jahrgang 1957 der Deutschen Bundespost
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Serie: Bundespräsident Theodor Heuss
Der Briefmarken-Jahrgang 1957 der Deutschen Bundespost umfasste 25 Sondermarken und sieben Dauermarken.
In diesem Jahr endete die Dauermarkenserie mit dem Porträt des Bundespräsidenten Theodor Heuss; insgesamt wurden 27 Werte ausgegeben.
Quelle

Raumfahrt
Die UDSSR startet den ersten Satelliten SPUTNIK in eine Weltumlaufbahn. Die USA müssen militärisch reagieren und gründen die ARPA ( Advanced Research Projects Agency ), die in das Verteidigungsministerium integriert ist. Die Aufgabe der ARPA ist, neue Technologien im Bereich Kommunikation und Datenübertragung zu entwickeln, um der USA einen technischen Vorsprung gegenüber der UDSSR zu verschaffen.
Quelle

Medizin
2.11.1957: Erhebliche Bedenken gegen die künstliche Befruchtung erheben die Teilnehmer am Fachkongress der nordwestdeutschen Gesellschaft für Gynäkologie. In den USA werden jährlich etwa 20 000 künstlich gezeugte Kinder geboren; für die Bundesrepublik liegen keine genauen Zahlen vor.
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Urlaub 1957
Bundesbürger werden vom Fernweh erfasst
Wenn auch das warme Sommerwetter viele Bundesbürger im Sommer 1957 dazu verlockt, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen, greift das Fernweh doch mit steigender Tendenz um sich: 1957 wächst die... mehr
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Europa
2007 feiert die Europäische Union ihren 50. Geburtstag. Das bietet eine gute Gelegenheit, sich ein bisschen über die Geschichte der EU zu informieren. Was ist 1957 passiert - nicht nur in Europa, sondern auf der ganzen Welt? Eine der besten Quellen für Fragen dieser Art ist sicher Wikipedia. Dort findet ihr Informationen (nach Monaten geordnet) über Ereignisse, berühmte Menschen, die in diesem Jahr geboren wurden oder gestorben sind. Einige andere interessante Bereiche, wie z.B. Sport, Popmusik, Filme und Literatur werden bei History Central vorgestellt.
Quelle

Zwischen Science und Fiction

Ein Blick zurück in die Jahre 1955 bis 1957 macht deutlich, dass im Vergleich zu dem damals durch die Medien geprägten Bild vom Aufbruch in den Weltraum die realen Anfangsbedingungen anderen Gesetzen gehorchten. In den USA war es die weit verbreitete Zeitschrift Colliers Magazine, die in einer Artikelserie in populärer Form ausführlich über die verschiedensten Aspekte der Raumfahrt berichtete. Das Leserecho war unerwartet groß. Bemannte Flüge, Raumstationen – das faszinierte ein breites Publikum, deckte sich das doch auch mit der Welt der Science-Fiction jener Tage.

Vollends plastisch wurden die Visionen, als Walt Disney die Raumfahrt als attraktives Sujet für Hollywood entdeckte. Unter Mitwirkung von Wernher von Braun, Heinz Haber und Willy Ley als kompetente Berater, produzierte Disney drei aufwändige Filme. Raketen, Raumschiffe, Stationen, Mond- und Marsfahrzeuge – so wie sie sich von Braun und seine Mitstreiter vorgestellt hatten – wurden nun für jedermann anschaulich. Auch bei Präsident Eisenhower hinterließ das Wirkungen.
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Typografischer Geburtstag: 50 Jahre Helvetica
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Helvetica-Schrift veranstaltet das MoMa in der Architektur und Design-Abteilung im 3. Stock eine Ausstellung. Die Schriftart aus der Gruppe der serifenlosen Linear-Antiqua oder Grotesk wurde vom 1957 vom Schweizer Max Miedinger mit Edouard Hoffmann für die Haas'sche Schriftgiesserei in Münchenstein gestaltet. Nach Übernahme der Firma durch die Stempel AG wurde die Schrift 1961 als Helvetica bezeichnet und wurde bald die meistverwendete Schrift des 20. Jahrhunderts.
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Mord an Rosemarie Nitribitt
Das letzte Bild der "blonden Rosi"
Kurt Weiner hat die letzten Fotos der Prostituierten vor ihrer Ermordung geschossen. 50 Jahre später erinnert sich der Fotograf an seinen journalistischen Zufalls-Coup.
Protokoll: Nina Jauker
...
Ein paar Tage später, am 2. November, hatte ich Geburtstag und feierte gerade mit Freunden, als ich einen Anruf aus der Redaktion der Frankfurter Rundschau bekam. Sie fragten ganz aufgeregt: "Hast Du Bilder von der Nitribitt?" Ich musste dann meinen Geburtstag unterbrechen und in die Redaktion fahren. Die Negative lagen noch auf meinem Schreibtisch.“
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Contergan
Das Medikament Contergan steht für den größten Medizinskandal der Nachkriegsgeschichte. Von 1957 an wurde das als hochwirksam gepriesene Schlafmittel besonders werdenden Müttern rezeptfrei verkauft - weil es angeblich weder Mutter noch Kind schädigte. Tatsächlich aber führte der Wirkstoff Thalidomid bei weltweit Tausenden Neugeborenen zu Missbildungen der inneren Organe und Extremitäten.
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Musik
1957 - John Lennon gründet in Liverpool die Schülerband The Quarry Men.
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1957 in Stichworten
- Internationales Geophysikalisches Jahr
- Deutscher Bundestag verabschiedet Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau
- U-Boot Nautilus (USA) mit Kernkraftantrieb erreicht unter dem Eis den Nordpol
- Erster deutscher Kernreaktor in der TH München in Betrieb
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Der 02. November 1957 in meiner Familie
Meine Mutter verbrachte den Großteil dieses Tages in einem Diakonissenkrankenhaus in Hamburg, Bettnachbarin war die Gattin des Fußballstars Uwe Seeler (wurde mir erzählt, jedoch steht überall geschrieben, dass er 1959 heiratete), während mein Vater die wenigen vorhandenen Schallplatten von Elvis nonstop und in voller Lautstärke laufen ließ.



Heute, 02.11.2008:
Königin von Spanien wird 70 Jahre alt
Die Königin von Spanien, Sofia, wird heute 70 Jahre alt.
Die Urenkelin des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. wurde in Griechenland als Sofia von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg geboren. Königin von Spanien ist sie seit 1975, als ihr Mann Juan Carlos den Thron bestieg. Das Paar hat drei Kinder. Königin Sofia engagiert sich neben ihren offiziellen Pflichten im sozialen Bereich.
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Samstag, 1. November 2008

Mohnkuchen

Inzwischen, oft genug geübt im Sommer, gelingt mir jeder Hefeteig. "Standardteig", Mohnfüllung, gehackte Mandeln, etwas Fett, Ei, Zuckerguss: Dieses Mal keine Schnecken geschnitten sondern die ganze Rolle gebacken. Ergibt ein monströs großes Kuchenteil. Wenn's denn als Nachtisch morgen zu viel ist, wird ein Teil eingefroren für den nächsten Besuch.

Kostenlose Hörbücher: Caspar Hauser und mehr

... gibt es bei etwas ist immer.

Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens
"Nürnberg, 1828. Ein Knabe taucht auf, wie aus dem Nichts. Keiner kennt ihn, er kann kaum reden, aus seinen Stiefeln sickert Blut… Die Menschen rätseln: Ist er ein beiseite geschaffter Fürstensohn oder ein genialer Hochstapler? Der historische Kriminalroman von Jakob Wassermann - als Hörbuch zum Abonnieren."

Außerdem die Geschichte einer Reise nach Italien mit 8 PS und vieles mehr.

Ich habe die Seite gerade erst über den Vorleser gefunden und finde sie interessant, kann die Inhalte aber noch nicht beurteilen. (Keine Zeit zum Hören, aber Downloads lagern bereits hier.)

Saatort



Gefunden via Claudias wildem Gartenblog.