Montag, 29. September 2008

Petersdom und Borgo Pio, San Giovanni in Laterano

Endlich, endlich geschafft: Die Aufbereitung der Fotos von unserem "Kirchentag" im Rom. Petersdom plus San Giovanni in Laterano, das ist fast mehr als man verkraften kann hinsichtlich Statuen, Gold- und anderer Ornamentik. Aber gut, wir haben es freiwillig und gerne gemacht und haben eine Menge schöner und staunenswerter Dinge gesehen.

Ich habe eben schweren Herzens hier sehr viele Bilder ausgemustert, weil ich glaube, dass einem als Betrachter das auch leicht zu viel werden kann.

Die üblichen Standardbilder, wie sie überall zu finden sind, sind sicherlich auch dabei, aber ich habe immer wieder gerne Details fotografiert, von denen ich annehme, dass sie angesichts der Fülle häufig übersehen werden:

St. Peter:


Eingangsbereich


Taubenrelief


Die abgenutzten Füße von Petrus


Der Fußboden


Schlangen am Taufbecken


Ein Löwe


Petersplatz:

Centro del Colonnato

Wenn man auf dieser Bodenplatte steht, stehen die Säulen der Kolonnaden genau hintereinander:

Durch die Kolonnaden verließen wir den Vatikan und fanden im "Largo del Colonnato" diesen hübschen Brunnen mit päpstlichem Schlüsseldekor:



Ein paar Schritte weiter war einer der unzähligen Souvenir-Verkaufsstände. Dort fanden wir dieses Büchlein, das mich sofort faszinierte:



Dieses Foto entstand eigentlich als Dokumentation, um es mir später kaufen zu können. Da der Händler aber exakt den aufgedruckten Preis verlangte, konnte ich davon ausgehen, dass es sich nicht um Touristen-Nepp handelte und griff dann doch sofort zu: "Rom - Wie es war und wie es ist", deutsche Ausgabe. Nähere Information hier: www.visionpubl.com. Ein Kauf, der mir übrigens inzwischen viel Freude bereitet hat!

Unser weiterer Spazierweg führte uns durch "Il Borgo Pio", und drei Nonnen brachten uns auf eine gute Idee:



"Antico Forno" bedeutet "antiker Ofen" und ist eine Bäckerei, die auch Pizza verkauft. (Aber was für Pizza! Pizza in Rom ist nicht wie Pizza hier: Der Teig ist ganz dünn und knusprig.) Ich staunte nicht schlecht, als die Verkäuferin das Pizzastück mit einer Schere abschnitt:



Nach dieser Stärkung und einem kleinen Zwischenstopp bei der Engelsburg begaben wir uns zur Kirche San Giovanni in Laterano, der Papstbasilika. Auf dem Weg dorthin sah ich die Scala Santa, die praktisch schräg gegenüber liegt:



San Giovanni ist die wichtigste Kirche Roms (merke: St. Peter steht nicht in Rom sondern im Vatikan) und ganz unbedingt einen Besuch wert!


Dank Gegenlicht mit Heiligenschein


Papstwappen an der Fassade


Filigrane Ornamente an den Säulen


Die Tür, aus dem Forum Romanum "entliehen"


Deckenornamente mit Engeln

Direkt aus der Kirche gibt es einen Zugang zum Kreuzgang (zwei Euro Eintritt, die wir gerne gezahlt haben). Dort gibt es zwei Besonderheiten: Filigrane Arkaden mit ganz unterschiedlichen Säulen und einem feinen Blick in den Klostergarten sowie - entlang der Wand auf der gegenüber liegenden Seite - eine museale Ausstellung antiker Säulen, mehr noch Heiligenbilder, Marias Thron, Jesus' Baldachin etc.


Säulen im Kreuzgang


Antikes im Kreuzgang

Vom Kreuzgang erreicht man ein winziges Museum, in das wir ebenfalls einen Blick geworfen haben. Schließlich ging es zurück in die Kirche und nach Hause.



Für Zusatzinformation bitte hier entlang:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lateran
http://www.kathedralen.net/rom_b/rom_b00.html

Wer jetzt noch nicht genug Fotos gesehen hat, der klicke bitte gerne hier auf die Karte.

Sonntag, 28. September 2008

Goethe in Rom

Während ich mich seit Stunden mit der Aufbereitung der Bilder vom 17.09. beschäftige - ich schrieb ja bereits, dass ich im Hintergrund immer weitere Recherche betreibe - habe ich mich hier festgelesen und, vor allem, "festgesehen": http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=3303.

Wer jetzt glaubt, es ginge "nur" um Goethes "Italienische Reise", der irrt! Roms Geschichte, auch die Villa Tivoli habe ich gefunden, mit antiken Zeichnungen, Lithographien usw., mehr als einen Hingucker wert!

So, ich sortiere jetzt weiter, während der geneigte Leser sich hoffentlich in Richtung Goethe auf den Weg macht *lächel*. Bis später!

fertig, der Garten und ich

Nachdem ich gestern schon nach der Gartenarbeit "nur noch fertig" war und halbtot ins Bett gefallen bin, war ich heute bereits sehr früh wieder wach und in Aktion. Es schien glücklicherweise die Sonne (nachdem sie denn erstmal aufgegangen war...), so dass ich zügig meine Arbeit beendet habe. Gut, da für den weiteren Verlauf des Tages Regen angekündigt war. (Kein Regen hier, aber alles grau!) Jetzt plagt mich so etwas ähnliches wie ein "Mausarm"... immer wieder taube Finger samt schmerzendem rechten Arm.

Egal, die Terrasse sieht fein ordentlich aus, und überall finden sich jetzt einzelne große Kiesel mit Beschriftung. Sollte die Schrift den Winter nicht überstehen, weiß ich zumindest, wo irgendwas wachsen sollte ;)



Habe nun das Homesitting in B. versäumt und werde das morgen nachholen.
Und jetzt wieder ran an die Sortierung der Rom-Fotos, so lange der rechte Arm hier am PC mitmacht.

Samstag, 27. September 2008

Gartenarbeit, wohl zum vorletzten Mal

So, ich bin fleißig gewesen, habe ein weiteres Stück Boden von Gras befreit, damit ein anderer Rhododendron ein wenig Luft bekommt, alsdann jede Menge Blumenzwiebeln versenkt. (Aktion "Landgewinnung" für dieses Jahr beendet!) Aber fertig bin ich nicht geworden, muss morgen noch einmal "ran": Ein paar Tüten mit Zwiebeln sind übrig, und der Platz, der frei ist dafür, scheint genau richtig zu sein. Hoffe also auf wieder so gutes Wetter wie heute. Am Nachmittag war es angenehm warm, aber gegen 19 Uhr bin ich regelrecht geflüchtet, weil ich total durchgefroren war! Es herbstelt gewaltig, ist ja auch kein Wunder, es geht immerhin mit Riesenschritten auf das letzte Quartal zu!

Jedes Blumenbeet habe ich übrigens mit einem Stein markiert, der eine Beschriftung trägt, hoffentlich witterungsbeständig. Ich habe gewiss bis zum Frühjahr vergessen, was ich wo eingepflanzt habe - sonst gibt es die eine oder andere Überraschung!

Blogfundstück

Unterwegs
Berichte nicht nur, aber viel, von Rom, klasse geschrieben und unbedingt eine ruhige Stunde oder mehr wert!

(Ich hatte einen der Berichte verlinkt und eben das Blog mal näher in Augenschein genommen.)

Prädikat "wertvoll"!

Morgens um sieben in Rom, die Stadt wacht auf

Ratter-ratter-ratter-klock: Die Gitter vor den Geschäften werden hoch geschoben und die ersten Läden werden geöffnet.
Auf der Fahrbahn ein Lieferwagen. Mann mit Schubkarre holt vier große Pappkartons, lädt sie ein, schiebt davon in die Seitenstraße, kommt mit vier Pappkartons auf Schubkarre wieder, lädt sie ein...
Tut-tuuut , tut-tut-tut.... immer drauf auf die Hupe...
Die Straßenbahn fährt vorbei.

Santa Maria Maggiore, Piazza Navona, Pantheon...

... Trevi-Brunnen, Spanische Treppe

Fotos vom Sightseeing in Rom am 16.09.:
Start natürlich bei der Tochter zu Hause, zuerst die Besichtigung der Kirche Santa Maria Maggiore. Bemerkenswert finde ich, dass ich es als Nicht-Katholik tatsächlich geschafft habe, in dieser einen Woche - genauer an nur zwei Tagen, drei der vier Patriarchalbasiliken zu besichtigen! Die vierte wäre dann San Paolo fuori le Mura gewesen. Ganz "nebenbei", wofür andere extra angereist kommen.



Dann Geschäfte gucken in der Via del Governo Vecchio, vorbei an der Statua Parlante di Roma, Eis essen auf der Piazza Navona (den Brunnen "guten Tag, ich bin wieder hier" sagen), Besuch des Pantheon, ein Weg durch die Via dei Pastini, wo wir unterwegs Pinocchio treffen, auf der Piazza di Pietra den Hadrianstempel sehen, zum Trevi-Brunnen kommen (immer schön, aber immer umlagert von Touristen), weiter gehen zur Piazza di Spagna, die Spanische Treppe (Treffpunkt schlechthin, ebenfalls natürlich umlagert von Touristen) und den Brunnen bewundern.


Den Ausflug beschließen mit einem Gang zur Post. Die Post ist interessant, weil sie in einem alten Gebäude mit Deckengewölbe und -malereien untergebracht ist, antike Stuckornamente im Eingangsbereich! Nachdem ich mich mit meiner Kamera zu weit vor gewagt hatte, kam eine Angestellte angeflitzt: Fotografieren verboten!



Die Fotos eingebunden in die Map gibt es hier.

Meine Blog-Einträge vom Frühjahr 2007:
Piazza Navona
Pantheon
Trevi-Brunnen

Weitere Informationen hier:

Santa Maria Maggiore - eine der vier Patriarchalbasiliken:
http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_Maggiore
http://www.vatican.va/various/sm_maggiore/ge/storia/introduzione.htm
http://www.kirchengucker.de/2008/09/15/schneewunder-santa-maria-maggiore-in-rom/

Dieses Gemälde finde ich wunderschön:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Giovanni_Paolo_Pannini_-_The_Piazza_and_Church_of_Santa_Maria_Maggiore.jpg&filetimestamp=20050817071516

Chiesa Nuova:
http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_in_Vallicella

Pasquino - Statua Parlante di Roma - der sprechende Stein:
http://reiseblog.blog.de/2008/07/24/pasquino-spricht-4492913

Piazza Navona:
http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/reisen/reisefuehrer/rom/index,page=1651164.html

Pantheon:
http://www.roma-antiqua.de/antikes_rom/marsfeld/pantheon

Obelisken in Rom:
http://de.wikipedia.org/wiki/Obelisken_in_Rom

Hadrianstempel:
http://www.romaviva.com/Pantheon/piazza_pietra_hadrianstempel.htm

Trevi-Brunnen:
http://www.rom-spiegel.de/rundgang-5.php

Spanische Treppe.
http://www.rom-reisefuehrer.com/spanische_treppe.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Treppe
http://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Trinit%C3%A0_dei_Monti

Freitag, 26. September 2008

Fotos und Berichte

... von Rom sind noch nicht fertig, habe nur für den Moment abgebrochen (spät).

Dadurch, dass ich "nebenbei" für mich Nacharbeit betreibe, Information suche, Web-Seiten durchlese etc., dauert das alles etwas länger. Ich habe einfach so viel gesehen, erlebt, fotografiert, dass eine ganze Menge Material zusammen gekommen ist! (Doch "Doktorarbeit"!)

Es kommt also noch einiges.

Donnerstag, 25. September 2008

A Symphony of Arches

... und weitere Ergänzungen.

Ich freue mich gerade, dass ich so ein Hamster bin, der erstmal alles einsammelt, was gefällt!

Habe den Link zu dem Filmausschnitt über den Bau des Colosseums gefunden - die Suche gestern konnte nicht funktionieren, denn er heißt offiziell "Building Rome's Colosseum". Voilà, bitte klicken.

Der Vollständigkeit halber kommen hier alle meine recherchierten Links zu den Fotos und Bildern zu unserem Besuch im Rom der Antike, für den Blog-Beitrag habe ich viele nicht gebraucht (andere erscheinen in dieser Liste nun zum zweiten Male), an die Foto-Untertitel wollte ich sie nicht dranhängen.

Uni für Ing.-Wesen: http://w3.uniroma1.it/sdia//index.htm

Colosseum:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolosseum
http://www.italyguides.it/us/roma/colosseum.htm

Konstantinbogen:
http://www.italyguides.it/us/roma/rome/ancient_roman_empire/arch_of_constantine.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinsbogen

Palatin:
http://de.wikipedia.org/wiki/Palatin_(Rom)
http://www.roma-antiqua.de/antikes_rom/palatin/index

Circus Maximus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Circus_Maximus
http://www.roma-antiqua.de/antikes_rom/circus_maximus/circus_maximus
http://www.markaurel.de/circusmaximus.html
http://www.livinginrome.com/info/circus-maximus-rom.php

Maxentius-Basilika:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maxentiusbasilika
http://baugeschichte.a.tu-berlin.de/bg/forschung/projekte/antike/maxentiusgebaelk.htm
Die einzige erhaltene der ursprünglich acht Säulen des Mittelschiffes befindet sich seit 1613 vor der Basilika Santa Maria Maggiore.

Sehr schöne Übersicht über das Forum Romanum:
http://www.antikefan.de/staetten/italien/rom/forumromanum/forum.html

Kapitol:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitol_(Rom)
Der Platz in google's-Satellitenansicht:


Größere Kartenansicht

Hamburg-Harburg: Stadtpark an der Außenmühle

Heute habe ich tatsächlich einen längeren Spaziergang mit meiner Cousine A. gemacht. Schön, dass wir zeitgleich Urlaub haben und sie wie versprochen angerufen hatte.

Bei schönem Sonnenwetter begrüßten uns am Teich gleich Enten und Möwen:







Der Teich ist nicht (mehr?) so angelegt, dass man eine einfache, große Runde drehen kann, es ging ein paar Male über diverse Stege und Wege, links und rechts immer mal kleine Teichlein, so dass wir uns hin und wieder fragten, wo wir eigentlich waren und welchen Weg wir nehmen sollten. (Wie man unschwer erraten kann, haben wir trotzdem den Heimweg gefunden.)



Auf diesem Foto steht übrigens nichts auf dem Kopf! Es zeigt lediglich, wie klar und unbewegt das Wasser war.



Schöne Blumen, Herbstlaub an Torbögen und Ansammlungen von Pilzen gab es auch zu sehen. Die kompletten Fotos sind hier.

Insgesamt ein gelungener Nachmittag, den wir gerne in der nächsten Woche wiederholen möchten mit einem anderen Ausflug.

Hamburg ist so schön, und man guckt es sich viel zu wenig richtig an!

[Dazu gab es ganz unverhofft eine Anregung zu gemeinsamer Freizeitgestaltung, die mir sehr entgegen kommt und hilfreich sein wird - manchmal kommt der nötige Schubs tatsächlich aus der Ecke, wo man es am wenigsten erwartet. Zehn Prozent muss ich noch überlegen, neunzig sind schon sicher... Mehr sage ich darüber, wenn es so weit sein sollte.]

Endstation im Krimikiosk

Unter krimikiosk.de gibt es seit einigen Wochen einen neuen Hörkrimi herunter zu laden: Endstation. Jede Woche eine neue Folge und passend dazu - glücklicherweise - jedes Mal eine neue Mail mit entsprechendem Hinweis. So kann ich keine verpassen.

Mittwoch, 24. September 2008

Colosseum, Palatin und Forum Romanum

Unser "Spaziergang durch die Antike" dauerte ungefähr sieben Stunden... zuerst war der Himmel dicht bewölkt, aber es wurde dann immer schöner, bis wir am Ende einen strahlendblauen Himmel hatten! Angenehm warm war es übrigens auch.

Wen es interessiert: Das Kombiticket für alle drei Freiluftmuseen kostet 9 Euro, junge Leute aus der EU bis 24 Jahre zahlen die Hälfte. Tipp: Die Tickets beim Zugang zum Palatin kaufen (dort ist wenig los), dann zurück zum Colosseum und seelenruhig an der Warteschlange vorbei spazieren!

Angefangen sind wir also mit dem Colosseum. Beim letzten Rom-Besuch hatte ich es nur von draußen bewundert, aber dieses Mal haben wir die kompletten inneren Rundgänge gemacht, auf allen Etagen!





Mein Bericht über das Colosseum vom letzten Jahr.

Colosseum-Webseiten: Wikipedia und bei Italyguides.

A symphony of arches! Ich hätte jetzt gerne auf das Video verlinkt, aber der National Geographic scheint es aus dem Netz genommen zu haben. Der vor einem Jahr gefundene Link funktioniert auch nicht mehr. Schade.

Danach ging es die lange Treppe hinauf zum Palatin. Es ist ganz erstaunlich, was es dort zu sehen gibt! Große, weit über 2000 Jahre alte Reste von Gebäuden, die wirklich gigantische Ausmaße haben. Und sehr interessant: Es sind "damals schon" Gebäude auf den Resten noch älterer Anlagen errichtet worden, das kann man sehr schön erkennen.



Das war das Stadion des Domitian.



Das Haus des Augustus.

Der Palatin bei Wikipedia.
Noch viel besser gefällt mir, was Roma-Antiqua zu bieten hat, ganz besonders die Karte!(Direktlink nicht möglich)

Nach diesem Rundgang führte uns eine Treppe (was sonst) von den Farnesischen Gärten geradewegs ins Forum Romanum:



Tempel des Antonius und der Faustina, mit später hintergebauter barocker Kirche.



Sehr schöne Übersicht über das Forum Romanum hier.

Schließlich beendeten wir unseren Rundgang, in dem wir zum Kapitol hinauf stiegen, das Forum Romanum noch einmal aus der Höhe anschauten, dann über den von Michelangelo gestalteten Platz und die Rampe diesen schönen Ort verließen. Kapitol bitte unbedingt auf der Karte in der Satellitenansicht anschauen, da ist sehr gut zu sehen, wie der Platz gestaltet ist!



Wir hatten jetzt nur noch eines: Hunger! (Na gut, noch etwas: wehe Füße.)

Das komplette Bilderbuch zu diesem Ausflug vom 15.09.2008: Spaziergang durch die Antike.

Eingebunden habe ich nicht nur wieder die Karte (das meiste sehr genau, einiges blieb allerdings unklar), sondern ich habe außerdem versucht, Sachinformation damit zu verbinden.

[Anmerkung in eigener Sache: Beim Durchsehen fremder Picasa-Alben finde ich leider weder erklärende Texte noch Kommentare, weiß irgend jemand außer meiner Handvoll Stammleser zu schätzen, was ich hier mache?]

Schnecke

Nein, nicht ich bin die Schnecke!

War fleißig und habe das verhältnismäßig gute Wetter genutzt, um mich mal wieder draußen zu betätigen: "Landgewinnung" im Terrassengarten war angesagt. Primär wollte ich zwar Blumenzwiebeln setzen, aber dann hat mich die rechte verwilderte Ecke so genervt, dass ich mutig zur Tat geschritten bin.

Bei meiner "Rodungsarbeit" (ach, hätt' ich doch eine Machete gehabt) begegnete mir dann diese Schnecke:




Nach fünf Stunden Wühlerei im Garten habe ich jetzt hinten ein wenig Übersicht geschaffen: Jede Menge Zweige und Buschwerk geschnitten, mich mehrfach heftig gestochen (Weißdorn, Rose - so schön die Rose aussieht, sie hat mir verflixt weh getan), Gras gerupft, jede Menge Wildwuchs entfernt. Musste leider den kleinen Baum fast völlig kahl schneiden, es war kein Durchkommen mehr - aber das wächst sicherlich im nächsten Jahr wieder nach!

Ergebnis:




Sogar einen ganz im verborgenen wachsenden Rhododendron habe ich gefunden - tsts...

Weiß gar nicht, was mir nun alles weh tut (Jammermodus), wahrscheinlich werde ich es morgen heftig bedauern...

[Zwischendurch Telefonat und Verabredung mit meiner Cousine zu einem Spaziergang morgen. Wenn's Wetter einigermaßen gut bleibt, gibt es dann Fotos vom Harburger Außenmühlenteich.]

Da ich nun leider auch ein wenig vom Rosenstrauch abknipsen musste, um nicht ständig dran hängen zu bleiben, habe ich eine schöne Dekoration fürs kleine Zimmer:



Und die Blumenzwiebeln könnten dann übermorgen dran kommen...

So, lecker italienischen Kaffee bereitet und wieder am PC, nun kann ich meine "Doktorarbeit" weiter schreiben: Fotos und Berichte aus Rom. (Bin in Gedanken immer noch in bella Roma und grüße die Jungstudentin.)

Wohnen in Rom

Noch ein paar römische Impressionen:

Je näher eine Wohnung am "Centro Storico" liegt, desto astronomischer die Preise! Mieten sind nicht bezahlbar. Wohnungen sind meist in privater Hand und ein paar Millionen Euro wert. So gut wie alle Gebäude in Rom sind antik. An den Eigentümern liegt es natürlich, die Häuser je nach Gusto instand zu halten. So kommt es, dass sich hier teilweise wunderschöne mit geradezu vernachlässigten und verkommenen Fassaden abwechseln. Die Treppenhäuser haben durchweg geflieste Böden (wie auch die Wohnungen sie haben), Marmortreppen und schmiedeeiserne Geländer. Liegt den Hauseigentümern nicht viel daran, zu investieren, dann haben die Treppen durchaus auch große Beschädigungen in Form von herausgebrochenen Marmorstücken. Andererseits wurden und werden die meisten Häuser nachträglich mit Fahrstühlen ausgestattet.

Bodenfliesen in den Wohnungen sind Standard, was in Anbetracht der sommerlichen Höchsttemperaturen sinnvoll ist.

Man sollte sich übrigens keinesfalls vom Schein täuschen lassen: Im Inneren der Wohnungen findet man nicht selten neueste Technik aller Art!

Die alten Häuser sind so gut wie nie rechtwinklig gebaut, dadurch kommt es zu abenteuerlichen Grundrissen wie verwinkelten Treppenhäusern oder Innenhöfen - man lasse sich durch die steinernen Häuserfronten nicht täuschen, fast überall gibt es geräumige Innenhöfe mit viel Licht. Manchmal tritt man direkt vom Treppenhaus in die Küche ein, oder es gibt lange, geflieste Flure, die wiederum mit elegantem Schwung angelegt sind!

Ich habe zwei Arten von Innenhöfen kennen gelernt:

1. Die elegante Art
Groß, fast quadratisch, mit großen Pflanzkübeln, in denen gut gepflegte Zitrusbäume und Palmen wachsen, dazwischen geparkte Motorräder. Der Hof stets frisch gefegt, manchmal sieht man noch den in eine Ecke gelehnten Reisigbesen.

2. Die "alltägliche" Art
Mittelgroß, gerne verwinkelt, viele verschiedene Pflanzbehältnisse, deren Inhalt in unterschiedlichem Pflegezustand ist, an den Häusern häufig große Ranken, nicht selten aus Blumentöpfen von Fensterbänken herabwallend. Beliebtes Accessoire sind behängte Wäscheleinen vor und unter den Fenstern. Das Ganze geschmückt mit Mäuerchen - auch antiken -, Simsen, ab und an einem gusseisern-verschnörkelten schmiedeeisernen Gitter vor einem Fenster. Auch innenliegende Balkone kommen vor, auch diese meist geschmückt mit Pflanzgefäßen, auch Wäscheleinen etc.

Aufgefallen ist mir, dass sehr häufig, nicht immer (!) jeweils nur ein Balkon vorhanden ist, dieser prangt mittig an der Fassade, über der zugehörigen Tür nebst Fenstern gibt es dann ornamentale Stuckverzierungen, manchmal mit einem Heiligenbild (immer gern genommen: Maria), außerdem Lampen in - man ahnt es schon - geschnörkelten schmiedeeisernen Halterungen.

Dachterrassen und Dächer
Aufgefallen sind mir:
1. Antennenwälder
2. Wunderschöne Dachgärten!!!

Rom ist ja praktisch eine Stadt aus Stein. Wenn man von den öffentlichen Parks absieht, ist jeder Quadratmeter zugepflastert bzw. zugebaut. Aber auf den Balkonen und ganz besonders den Dächern stehen dicht gedrängt die unterschiedlichsten Pflanzkübel und Blumentöpfe, und es grünt und blüht, dass es eine wahre Freude ist! Abgesehen von den geschilderten Innenhöfen, bewachsenen Mauern und Mäuerchen und ganze Häuserfronten förmlich verschlingenden Rankpflanzen ist dieses die einzig mögliche Art und Weise, der Stadt Grün zu verleihen. Und natürlich, fast vergessen zu erwähnen: In den Straßen Kübel mit Bäumchen vor den Geschäften und dem auf den Straßen stehenden Restaurantmobiliar.

Den Häusern fehlen Blitzableiter! Daher ist es normal, bereits bei drohendem Gewitter alle sensiblen Geräte vom Stromnetz zu trennen.

- wird nachträglich bebildert werden -

Dienstag, 23. September 2008

Urlaubsbeschäftigungen

Ich bin zwar mit meinem Kopf immer noch zur Hälfte in Rom und verbringe eine Menge Zeit mit der selbstauferlegten "Nacharbeit" - aber das ganz normale Leben hier geht ja weiter.

Gestern lange lieben Besuch gehabt von der Tochterfreundin, die Anfang nächsten Monats für ein halbes Jahr nach Australien geht. Viel Glück, Navina, und denk dran, ein Blog einzurichten, wirst ganz bestimmt dann auch hier verlinkt.

Heute Vormittag brav gewesen und meinen geplanten Gang zum Zahnarzt angetreten. Nach der Akut-Behandlung von kürzlich jetzt die Bestandsaufnahme (viel besser als gehofft) für den Stempel im Heft und Vorbereitung zur bereits länger angedachten Krone. Ein Termin noch in zwei Wochen, und dann sollte ich das Thema für dieses Jahr erledigt haben.

Und jetzt geht es hier weiter mit meinen Rom-Fotos.

Montag, 22. September 2008

Ausflug zur Villa d'Este in Tivoli

Am Sonntag hatten wir einen wunderfeinen Ausflug gemacht zur Villa d'Este, Weltkulturerbe der UNESCO seit 2001. Weitere Information bei Wikipedia. Und/oder google befragen.

So sind wir gefahren:


Größere Kartenansicht

Ich habe mir auch hier die Mühe gemacht, alle Fotos in die Karte einzubinden, musste allerdings bei Bildern auf der Straße ohne geografische Hinweise mehr oder weniger raten. Und bei weit über hundert Fotos aus der Parkanlage habe ich darauf verzichtet, sie akribisch zuzuordnen, obwohl in der Satellitenansicht einiges recht gut zu erkennen ist.

Ein toller Ausflug in sehr angenehmer Atmosphäre und mit viel Spaß! Und ich habe die schönsten Brunnenanlagen der Welt gesehen:

Villa d'Este in Tivoli

Außerdem jede Menge Statuen und Ornamente und - in der Villa selber - ganz erstaunliche Wandmalereien.

Mein erster Tag in Rom

... ist jetzt fototechnisch so weit aufbereitet, dass ich die Bilder hier verlinken kann.

Bei der Tochter zu Hause und ein langer Spaziergang:
Piazza Vittorio Emanuele II, Via dello Statuto, Via Giovanni Lanza, Via in Selci, Fori Imperiali, Via Cavour, Via dei Fori Imperiali, Piazza Venezia, Largo di Torre Argentina, Via Chiavari, Piazza della Cancelleria, Corso Vittorio Emanuele II, Via del Banco di Santo Spirito, Ponte Sant' Angelo (Engelsbrücke) und Castel Sant' Angelo (Engelsburg).

Und weil mein Kind sich die Mühe gemacht hatte, mir akribisch zu notieren, wo welches Foto entstanden ist, habe ich alle Bilder treu und brav in die Karte eingebaut (obiger Link).

Über manches hatte ich im letzten Jahr nach meinem ersten Besuch in Rom schon hier im Blog geschrieben:

Castel Sant'Angelo
Largo di Torre Argentina
Auf der Piazza Venezia: Monumento Vittorio Emanuele II

Verkehrsgewimmel in Rom

Der Straßenverkehr: Chaotisch! Zumindest nach nordeuropäischem Empfinden.

In der Innenstadt ist das Straßenpflaster antik, wird auch immer wieder nach Bauarbeiten mit "Katzenkopfsteinen" instand gesetzt. (Häufig sind die Straßen untertunnelt bzw. ist der Untergrund hohl, dann sackt der Belag ab, und wenn es Löcher/Vertiefungen gibt, werden sie stückweise wieder aufgefüllt.) Die Straßen zwischen den Uralt-Häusern sind eng, mit nach unserem Empfinden wenig mehr als einer Fahrspurbreite.

Es gibt dort: PKW-Verkehr und Anlieferungsfahrzeuge plus Motorräder plus Fußgänger plus Restauration am Straßenrand. Man schlängelt sich hindurch, geht gelassen (was mir zugegebenermaßen nicht leicht fiel!) zur Seite, lässt ein Auto durch, wandelt weiter, lässt sich nicht irritieren von Motorrädern, die durchaus auch entgegen einer Einbahnstraße fahren mögen...

Selbstverständlich hat Rom auch neuere, breite und z.T. vierspurige Straßen, manchmal findet sich ein Zebrastreifen oder gar eine Ampel. Bleibt man nun als dusseliges Nordlicht am Zebrastreifen stehen und wartet, wartet man wahrscheinlich bis man schwarz wird!

Also: Losgehen, Blickkontakt zum Autofahrer herstellen, Autofahrer hält an, dabei weitergehen, gucken, ob dahinter kein Motorrad hervorschießt, weitergehen - NICHT in der Straßenmitte stehen bleiben! - Blickkontakt zum nächsten Auto von rechts herstellen, dabei weitergehen, Auto hält an, auf Motorräder achten, immer weiter gehen. Und schon ist die Straße überquert! Bei Regen dabei natürlich verlängerte Bremswege der Fahrzeuge berücksichtigen!

An einer Ampel: Selbes Spielchen wie vor. Mit dem Unterschied, dass bei grün und gelb auf jeden Fall losgegangen wird. Wer bleibt an der Ampel stehen? Natürlich die wohl erzogenen Touristen! Vergessen diese jedoch, dass zunächst das Knöpfchen zu drücken ist, springt die Ampel niemals um. Folge: Warten bis zum Schwarzwerden.

Einzige Neuerung: Verkehrspolizisten zur Rush-Hour auf der Piazza Venezia. Die große Metallplatte auf der Straße ist kein Gullydeckel, sondern wird bei Bedarf zu einer erhöhten Plattform für den Verkehrspolizisten, der einen weißen Bobby-Helm trägt - und weiße Handschuhe, mit denen er höchst elegant in der Gegend herumwedelt, dazu eifrig seine Trillerpfeife bearbeitet.



Parkplätze mit blauen, gelben und weißen Markierungen bedeuten unterschiedliche Parkberechtigungen. (Weiß immer und umsonst, blau mit Parkschein gegen Gebühr und gelb für Behinderte.)

Die Innenstadt bleibt teilweise am Sonntag bis 18 Uhr autofrei, es gibt allerdings einige Ausnahmen.

Sonntag, 21. September 2008

noch nicht fertig: Bildergalerie(n) Rom

Ich habe jetzt stundenlang ungefähr 1900 Fotos verkleinert, sortiert, zum Teil schon in Galerien hochgeladen, bin aber weder damit noch mit den Beschriftungen fertig. Für heute ist allerdings Schluss damit!

Workout

Trotz aller Rom-Nacharbeit habe ich heute Mittag eine oder zwei Stunden "Workout am Besen" betrieben. Hier ist es jetzt eindeutig Herbst!

Samstag, 20. September 2008

Wieder zu Hause, Zwischendurchgedanken.

Hamburg begrüßte mich glücklicherweise mit ganz wunderbarem Sonnenschein. Aber kalt ist es hier geworden, so freue ich mich darüber, dass die Heizungen laufen.

Ich habe inzwischen geräumt, mich meiner Wäscheberge entledigt, das erste neue Gewürz ausprobiert... - und anstatt nun in den verdienten Schlaf zu fallen sitze ich hier und formuliere so allerlei Gedanken zu meinen römischen Eindrücken.

Da geht es um so verschiedene Dinge wie Häuser und Wohnungen, Dachgärten und Antennenwälder, soziale Missstände und Polizei, Straßenverkehr und öffentlichen Personennahverkehr - vieles mehr dreht sich da noch in meinem Kopf und gibt es erst im Konzept. Da ich das alles gern nach Möglichkeit illustrieren möchte, liegen die Texte "auf Halde" (und wachsen noch ein bisschen) bis ich meine Fotogalerie fertig habe.

Dazu gehören dann noch ausführlichere Berichte zu unseren gemachten Unternehmungen.

back home

Wieder zu Hause.
Erstmal Koffer auspacken, Wäsche anwerfen und wieder Tritt fassen.

Freitag, 19. September 2008

Letzter Tag vor der Rueckreise

Heute meinte es Petrus nicht besonders gut mit uns - oder vielleicht besonders gut? Gewiss wollte er verhindern, dass wir uns noch einmal die Fuesse platt laufen! Jedenfalls regente es heftig.

Heute Vormittag waren wir bei Giuseppina, meinen "Anstandsbesuch" bei der vielbeschaeftigten Tante machen, die mir ein besonderes Geschenk ueberreichte, dass ich, wenn ich wieder zu Hause bin, hier zeigen werde - jetzt liegt es bereits gut gepolstert im Koffer. Sie fuehrte mich voller Stolz durch ihre Wohnung und liess mich die Aussicht geniessen auf den Hinterhof gegenueber samt einem Stueck echter antiker Stadtmauer.

Danach bewegten wir uns hinaus, sie wollte mir gerne eine ganz Bestimmte Kirche (San Pietro in Vincoli) zeigen mit einer Statue von Michelangelo ("Moses"). Aber wieder einmal waren wir zu spaet: chiesa chiusa. Egal, spazierten wir ein wenig durch's Stadtviertel, waehrend sie die Besonderheiten links und rechts erklaerte.

Schlussendlich, nach Verabschiedung von G., die ins Krankenhaus zur Arbeit musste, noch ein kleiner Einkaufsweg und - trotz Schirm ziemlich nass geregnet zurueck.

Nachmittag und Abend im Hause, die Geburtstagsgeschenke für die Tochter eingepackt - fertig fuer die Deponierung durch Francesco, und - wie auch gestern schon - zu zweit am PC unter Zuhilfenahme von Google Maps herausgesucht, wo wir ueberall waren. Besser: Die Tochter hat's natuerlich gemacht. Aufgelistet, welches Foto wo entstanden ist, wo wir standen, gingen usw., viel Muehe, damit ich zu Hause alles nachvollziehen kann. Danke mein Kind!

Campo de' Fiori und Trastevere

Auch gestern war uns Petrus wieder wohl gesonnen!
Ein neuer Anlauf, um den Campo Santo Teutonico zu besuchen. Dieses Mal boykottiert durch eine Demonstration in der Innenstadt, die verhinderte, dass die Busse fahren konnten. Der Busfahrer informierte uns darueber, und alle stiegen aus. Also beschlossen wir kurzerhand, dass der Campo Santo einfach nicht sein sollte.







Wir machten einen Spaziergang durch die Stadt, gingen zum Campo de' Fiori, wo ich Wiedersehen mit "meinem" Gewuerzstand feierte und mir natuerlich wieder etwas Leckeres fuer Zuhause aussuchte.





Als Imbiss nahmen wir Birnen mit, die wir, ein paar Schritte weiter, auf der Piazza Farnese, angelehnt an das Gebaeude der Franzoesischen Botschaft, vernichteten.




Frisch gestaerkt ging es dann ueber den Ponte Sisto nach Trastevere, wo wir uns die huebschen kleinen Strassen und Geschaefte angeschaut haben.




Besonders schoen der Laden mit dem Schmuck aus Murano-Glas. Der Inhaber stellt sogar auf Wunsch Ohrringe, Ketten und Armbaender aus einzeln ausgewaehlten Glasperlen/-steinen zusammen.



Nach einer Pause auf der Piazza Santa Maria in Trastevere, mit Blick auf die Kirche natuerlich, ging es schliesslich heimwaerts.



Abends ein Ausflug mit Francesco in die Nähe von Castelgandolfo am See, wo gegenueber in der Ferne der Sommersitz des Papstes zu erahnen war.




Dort haben wir in einer "echten" Pizzeria (wo Einheimische essen, keine Touristenfalle!) lecker gespeist und sind dann recht spaet und erschoepft in unsere Betten gefallen.