Montag, 31. März 2008

Abschied vom März...

... das erste Vierteljahr dieses Jahres ist schon wieder rum, die Zeit ist umgestellt *seufz*

Gerade bin ich dabei, dieses Bild hier einzubauen, so ein richtig schönes, sanftes Abendstimmungsfoto, gerade richtig für die Verabschiedung eines Monats, der sich endlich seit zwei Tagen richtig frühlingsmäßig anfühlt:



... da drehe ich mich noch einmal um und sehe ein Drama in Farbe:



Als hätte die Frühlingsfee einmal tief Luft geholt und ein gewaltiges Feuer am Himmel entfacht!

Akkuabdeckung

Ich drückte heute dem Kollegen, der vor einiger Zeit meine Brille so schön repariert hatte, das Handy in die Hand mit der Bitte, doch mal die Abdeckung zu öffnen... Kommentar: "Ach du liebe Zeit, das kenne ich schon von dem Handy...", versuchte es und brach sich fast beide Daumen. Die Klappe blieb zu. Es liegt also definitiv nicht an mir.

Versuche, Bahnhofsbaustellenbilder im halbdunklen Durchgang zu machen, waren nicht von Erfolg gekrönt, denke, dass der Blitz nicht weit genug reicht. Ist also kein vollwertiger Ersatz für die DigiCam.

Trotz allem: Ich liebe mein neues Handy. Vielleicht nur, weil's so toll aussieht und so viel Klickibunti-Zeugs hat, keine Ahnung :)

"Kurierservice" bebildert

Der lange Bericht vom Osterhasen-Kurier ist jetzt bebildert. Quelle: natürlich der Hase und sein OsterHasenBike, inzwischen bei Insidern kurz OHB genannt.

Sonntag, 30. März 2008

Wetterbericht

Kaum zu glauben, heute lachte die Sonne, was das Zeug hält!



Was natürlich nur deshalb interessant ist, weil es vor 5 Tagen eineinhalb Tage lang Winter gewesen ist... Aber, lieber Petrus, ich denke, dass wir uns doch da einig sind: So soll es bitte bleiben!

Meine Handywelt...

Achtung: wieder eine Textwüste! Lieber erstmal eine Tasse Kaffee holen:


Meine Handywelt also...

...ist zunächst fast zusammengebrochen angesichts der Tatsache, dass der Akku-Verschlussdeckel einmal montiert sich quasi nicht mehr öffnen lässt. Es war zugegebenermaßen sehr spät am Abend, als ich das Paket öffnete und anfing, mich mit dem Teil vertraut zu machen... Ich hatte zunächst die SIM-Karte noch nicht eingesetzt, da ich als erste Amtshandlung nur den Akku aufladen wollte. Ungewohnt auch, dass das Ladekabel in die Buchse förmlich hineingequetscht/-gedrückt werden muss - mit Brachialgewalt. Bin halt von meinem alten Gerät ein softes "Kontakten" gewohnt. Ok, dann also die Karte einsetzen - fast machte sich Panik bei mir breit: Die Klappe saß auf dem Handy und war durch nichts zu überzeugen, sich noch einmal öffnen zu lassen. Immer wieder habe ich einen Anlauf genommen, bis das Schicksal mir gewogen war... Handy ist also jetzt betriebsbereit. (Ich kann's ja nicht lassen und versuche von Zeit zu Zeit immer noch, die Abdeckung zu öffnen - no chance. Das Töchterlein berichtete mir gestern, dass sie sich daran erinnert, seinerzeit exakt das gleiche Problem mit dem Vorgängermodell gehabt zu haben. Also liegt es zumindest nicht an mir. Sehr beruhigend!)

15 Top-Handys ohne Verfallsdatum - CHIP Online: "Vorzeige-Modell K800i
Sony Ericssons Kamera-Handy K800i ist ein gutes Beispiel für einen leistungsfähigen Handy-Rentner. Mit seiner 3-Megapixel-Kamera, dem erweiterbaren Speicher und dem schnellen Datendienst UMTS ist das Gerät auf der Höhe der Zeit."

"Handy-Rentner" ist gut! Für mich ist es top modern - mein altes Handy ist fast fünf Jahre alt - und dieses ist angesichts der aufwändigen Menüführung und Multimedia-Eigenschaften verwirrend. Oder ich werde doch langsam alt. Auch die Textverarbeitung mit T9 trug im ersten Moment nicht zu meiner Freude bei, da sie vollkommen anders funktioniert als bei meinem altgedienten Teil. Ich beginne aber so allmählich, mich daran zu gewöhnen, und fast macht sie mir jetzt Spaß.

Alte Meister: 15 Top-Handys ohne Verfallsdatum - Bildergalerie - CHIP Online: "Sony Ericsson K800i
Verkaufsstart: Juni 2006
Ausstattung: UMTS, 3,2 Megapixel-Kamera mit Xenon-Blitz und Autofokus, Multimedia-Player, erweiterbarer Speicher, HSCSD, Bluetooth."

Hauptgrund für die Anschaffung dieses Gerätes war die eingebaute Kamera. Als fotoversessenes Wesen trage ich nämlich täglich meine DigiCam in meiner Handtasche spazieren, für den Fall der Fälle... So kann ich sie zumindest arbeitstäglich zu Hause lassen. Ob ich den integrierten Musikplayer nutzen werde, kann ich noch nicht absehen, aber wahrscheinlich werde ich es irgendwann ausprobieren. Aber Radio hören unterwegs - muss ich das wirklich? Lustig, was alles geht.

Test: Sony Ericsson K800i - CHIP Online: "Handy oder Digicam?
Wir sagen Ihnen, ob Sie mit dem K800i 'Cyber-shot' in der Tasche zukünftig Ihre Kamera zu Hause lassen können. Und natürlich erfahren Sie auch, was das K800i als Handy taugt."

Erste Experimente mit der Foto-Funktion habe ich gemacht, die Bilder werden ganz gut, bin von meiner DigiCam allerdings mehr Brillanz gewöhnt. Das mag zum Einen daran liegen, dass meine Kamera eine höhere Auflösung hat, zum Anderen hat die Erfahrung gezeigt, dass meistens das Problem vor dem Gerät zu suchen ist *zwinker*. Das Teil fängt an, mir Spaß zu machen, also möchte ich "natürlich" ein paar Selbstportraits machen. (Das habe ich mir eindeutig von meinen Töchtern abgeschaut, die bei jeder (un-)möglichen Gelegenheit die Kamera auf die eigenen Gesichter gehalten und dann abgedrückt haben, auf gut Glück zwar, aber die Ergebnisse waren sehr häufig erstaunlich gut!) Von sechs Aufnahmen werden drei akzeptabel, das halte ich für ein gutes Ergebnis.

So, nächster Versuch: Wenn ich nun schon ein Multimedia-Handy habe, dann muss ich auch die erste MMS mit Foto verschicken. Nina ist meine Testperson. Der Versuch verläuft positiv, und ich bekomme eine System-Begrüßungs-SMS, dass ich jetzt auch MMS empfangen kann. Also möchte ich jetzt auch mein Kind in bella Roma mit einer Fotonachricht erfreuen. Hey, was ist das? Geht nicht? Die Rückmeldung lautet: "4501: Corrupt recipient list". Sie ruft an und versucht, mir eine MMS zu schicken. Ich bekomme eine SMS mit folgendem Inhalt: "ti ho inviato un mms. per visualizzarlo vai su vodafone.it entro 5 giorni, seleziona la voce mms e inserisci il codice personale ..."

Auch ohne Italienisch-Kenntnisse kann ich das lesen und gehe auf die Vodafone-Italia-Seite. Nach irrem Gesuche nach dem richtigen Menüpunkt stellt sich heraus, dass ich mich mit einer deutschen Handy-Nummer nicht einloggen kann! (An das Foto bin ich dann "natürlich" trotzdem noch herangekommen - auf anderem Wege, aber darum geht's hier ja gerade nicht...)
Und was ist nun mit dem MMS-Versand? Das hier ist los, Auslands-MMS funktionieren nicht! Schade.

Übrigens hat sich so ganz nebenbei die Geschichte vom Geisterhandy aufgeklärt: Mein altes Handy, jetzt ohne SIM-Karte und ausgeschaltet, fungiert fröhlich weiter als Wecker. Umstellung auf Sommerzeit ist allerdings nicht möglich, da ich die Karte nicht mehr kurzfristig umsetzen kann - siehe oben, unwillige Akkuabdeckung des neuen guten Stücks.

Eine Sache hätte ich jetzt fast vergessen: Kurz nach der Bestellung dieses Gerätes stolperte ich bei Chip online (meine Computer-Bibel) über eine freie Software namens "My Phone Explorer", die dort in den allerhöchsten Tönen gelobt wird. Ich habe also gleich darauf verzichtet, die Original-CD aufzuspielen. Beim ersten Verkabeln des Gerätes nervte mich allerdings erstmal die Hardwareerkennung mit der Installation diverser Gerätetreiber, die von der Original-CD problemlos eingebunden werden konnten. Der Phone Explorer ist wirklich begeisterungswürdig. Einmal synchronisieren und voilà, alles im PC. In dieser Minute ausprobiert: Die Übernahme der Kontaktliste in Excel und Word ist nur einen Mausklick entfernt!

Erstes Testfoto vom Handy: mein Arbeitsplatz.

Freitag, 28. März 2008

Die andere Seite - der Hasenkurier berichtet

Die andere Seite dieses Erlebnisses
(mit freundlicher Genehmigung des Verfassers aus dessen Mails zusammen gesetzt)

***

Puh, mir schlug heute Nachmittag vor Aufregung das Herz bis zum Hals. Seit meiner Schulzeit ist es das erste Mal, dass ich mich mal wieder als Laienspieler versucht habe. Und dann live und ohne Probe. Hab den Osterhasen gemimt, der als Fahrradkurier getarnt ein Osterpäckchen ausliefert. Fast hätte ich mitten in der Vorstellung laut losgeprustet, wenn ich der Hauptdarstellerin direkt ins Gesicht gesehen hätte. Zum Glück konnte ich mich grad noch beherrschen und habe nur aus dem Augenwinkel das leicht verdutzte Gesicht der Protagonistin mitbekommen, bevor ich schleunigst wieder von der Bühne abgetreten bin. Bin froh dass ich überhaupt meinen Text einigermaßen hingekriegt habe. In sicherer Entfernung habe ich dann erst einmal tief Luft geholt und innerlich laut gelacht. Das Publikum an der Bushaltestelle schaute mich ein wenig fragend an als ob sie es gehört hätten.

Aber ich bin sicher, mein Auftritt ist angekommen.



... Nur, da war die Frage der Logistik. Am Einfachsten wäre beamen. Aber geht bei meinem ISP noch nicht. Also musste ich das Care Pack per Post oder selbst ausliefern. Die zweite Idee wurde von mir favorisiert, konnte ich so meinen Schabernack mit dir treiben. Doch an welche Adresse sollte ich es liefern. Kl...? Zu weit und damit zu großer Zeitaufwand. Am Sonntag noch schnell nach *Wohnort Sohn* oder *Wohnort Mutter* fahren, um es deinen Gästen mitzugeben? Wo bleibt dann mein Spaßfaktor? Also blieb nur *Firmenanschrift*.

Leider klappte es aus Zeitmangel nicht gleich am Dienstagnachmittag. Aber am Mittwoch sollte es losgehen, als Fahrradkurier getarnt. Meine orange Fahrradpacktasche lässt sich auch über die Schulter hängen. Gut. Blauer Helm oder oranges Cap? Am besten beides. Das Cap dann tief ins Gesicht gezogen und die Brille ab? Ein Kurier mit Brille? Nicht authentisch!? Es sei denn, er hat eine Bikerbrille. Die olle Winterlaufjacke von Tschibo mit den orangen Streifen rundet das Outfit ab. Auf den ersten Blick gehe ich als TNT-Kurier durch, einem zweiten Blick würde die Tarnung sicher nicht standhalten. Paket gepackt, Adressaufkleber drauf. Welchen Absender soll ich angeben? O. Hase ...? Zu auffällig? Was ist, wenn du schon beim Empfang drauf guckst? Werde ich gleich durchschaut? Ich riskier es.



Der Arbeitstag will kein Ende nehmen. Endlich Feierabend, und los geht's. Nach einer guten halben Stunde bin ich an der Zieladresse. Cap noch mal ins Gesicht gerückt. Kurzer Blick durch die Vorhänge. Wer ist im Büro? Bist du es? Oder deine Kollegin? Nicht wirklich zu erkennen. Soll ich wirklich? Ich nehme meinen Mut zusammen und betrete die "Höhle der Löwin". Ein kurzes "Tach" bring ich noch heraus, dann muss ich mich konzentrieren, dir nicht ins Gesicht zu sehen, um nicht die Beherrschung zu verlieren. Blutdruck und Puls steigen.

Wahrscheinlich steht mir die Nervosität ins Gesicht geschrieben. "Eine Lieferung für Frau ... " Hilfe, wie heiß du noch? Vor Aufregung hab ich Depp deinen Namen vergessen. Zum Glück steht er auf dem Adressaufkleber! "...". Gerettet! Die kurze Pause fällt anscheinend nicht auf. Nun schnell das Paket übergeben und raus. Ich bin froh, dass ich nicht nach einer Empfangsbestätigung gefragt werde. Brumme ein knappes "Und Tschüss" und mach mich hastig davon. Den Impuls, mich umzudrehen und zu winken kann ich grad noch unterdrücken. Eilig schwinge ich mich aufs Rad, um schnell Abstand zu gewinnen. Vielleicht hast du mich doch noch im letzten Moment erkannt und kommst aus dem Büro.

Eine Ecke weiter halte ich an, verstaue einen Teil der Tarnung in die Tasche und klemme sie wieder an den Gepäckträger. Die Fahrgäste an der Bushaltestelle beobachten mich misstrauisch. Mir egal, ich atme erst einmal tief durch und mach mich auf den Heimweg. Unterwegs kommen mir Zweifel. So richtig hab' ich ja nicht hingeschaut. Warst du es überhaupt? Deine Stimme? Klang sie nicht am Telefon anders? Lag es am Telefon oder an der Bronchitis oder war es doch die Kollegin, die da hinterm Tresen stand? In meiner beschränkten Wahrnehmung ist mir auch völlig entgangen, was du gesagt hast oder was du an hattest.

Hast du auch mitgekriegt, dass das Paket für dich ist? Womöglich landet es unbeachtet im Posteingangskorb. Wer weiß, wer es dann aus Versehen öffnet? Und wenn, bekommst du heraus, wer dir den Streich gespielt hat? Spätestens... sollte dir vielleicht ein Licht aufgehen.

Endlich zu Hause. Ungeduldig pell' ich mich aus den Klamotten, um gleich den Rechner anzuwerfen. Aber ich bin noch nicht aus den Schuhen, da klingelt mein Handy. Deine SMS. Amüsiert lese ich sie und freue mich wie ein Kind, dass mir die Überraschung doch gelungen ist.

***

Ein kleines Detail, das bei meiner Tarnung noch mitwirkte, vergaß ich zu erwähnen, die Freisprecheinrichtung meines Handys war angeschlossen und klemmte am Kragen. Zum einen, um die Authentizität zu erhöhen und zum anderen, um nach diesem Auftrag einen möglichen Call einer "neuen Kundin" entgegen zu nehmen *frechgrins*. Nur fiel mir der Knopf schon vor der Bürotür wieder aus dem Ohr.

Ja, die Coolness fehlte mir, sonst hätte ich ganz frech eine Rücksendung für meinen "Auftraggeber" verlangt. Auf deine Frage "Welche Rücksendung?" hätte ich dann sagen sollen: "Die Reste vom Osterkaffee". Aber an die Regieanweisung hat sich mein Hauptdarsteller, wegen seines Lampenfiebers, leider nicht gehalten. So ist er auch um seine mögliche Gage gekommen. Mit solchen Pannen muss man bei Live-Auftritten eben rechnen. Wenigstens das Timing stimmte. Einen Tag später wäre die Aktion wohl nicht gelungen.

Donnerstag, 27. März 2008

Schnee von gestern

Als ich gestern früh aufstand, traute ich meinen Augen kaum: Dick verschneit begrüßte mich der Tag! Noch völlig verschlafen, war mein erster Handgriff der zu meiner Kamera:



Genau eine Stunde später, um 6.30 Uhr, sah es dann so aus:



Es war einfach nur wunderschön... Frei nach dem Motto: "Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus.Die Welt, die Welt, sieht so verzaubert aus..."

Kaum zu glauben, dass es Ende März ist. Wäre es Januar oder Februar, wäre ich ganz begeistert von diesem Anblick gewesen. Nun, eigentlich war ich es tatsächlich, ich geb es nur ungern zu... Lieber Petrus, es ist März!

Vergessen wir für den Moment, dass Ostern gerade vorbei ist.

Die Bahnfahrt über die Elbe war ein besonderes Erlebnis: Dick verschneite Landschaft, alles hatte einen zauberhaften Winterpelz bekommen, Zweige und Äste zeichneten sich dunkel ab. Das Wasser glitzerte, die Sonne strahlte... ich hätte diesen Anblick zu gern eingefangen. Das allerdings ging nun gar nicht: Überfüllte Bahn und zerkratzte bzw. schmutzige Fensterscheiben... das ist ein klares "no go". (Auf den Straßen war es chaotisch, dort ging übrigens wirklich nichts mehr... - ebenfalls gut zu sehen aus der Bahn.)

Es war ein strahlend schöner Tag, und am Ende war die weiße Pracht verschwunden. Ist mir sehr Recht. (Und, to remember: dann kam der Osterhase...). Aber die kleine Winterimpression war schon fein. Nur im falschen Monat.

Mittwoch, 26. März 2008

Der Osterhase trägt einen blauen Fahrradhelm

Heute fiel bei mir der Zehner förmlich centweise:

Kurz vor Feierabend, ich bin dabei, meine "Portokasse" abzurechnen. Kommt ein Fahrradkurier ins Büro, legt ein Päckchen auf den Tresen, murmelt etwas von "Paket für Frau P."... ich gucke kurz hin, murmle "danke" (hab ich? hoffentlich!), Kurier trollt sich. Ich wende mich wieder meinen Belegen zu.



Da fällt der erste Cent... Moment... für *mich*? Für mich ist's doch nur, wenn ich eigene Sendungen in die Firma umleite. Ich habe aber nichts ins Büro bestellt. Guck drauf - wundere mich. Räume meine Belege zusammen, verschließe die Geldkassette. Ein Blick auf den Absender: O. Hase aus Oster-Ohrstedt??? Das war der zweite Cent... Vom Osterhasen!

Paket wird näher angeguckt: Da hat sich jemand richtig Mühe mit der Verpackung gemacht und aus dem Klebeband gleich noch einen Tragegriff gebastelt. Der Osterhase weiß also, dass ich Fußgänger bin und evtl. keine große Tasche dabei habe.

Jetzt lässt es mir keine Ruhe. Das Päckchen wird vorsichtig geöffnet. Guck... Grübel...

Wer weiß, dass ich mich im Moment intensiv mit Compi-Innenleben beschäftige? Drei männliche Personen. Person Nummer eins ist zwei Meter groß - passt nicht. Person zwei ist Hartz4-ler, passt auch nicht, hat nichts zu verschenken und von PCs keine Ahnung. Person drei... nein! Kann nicht sein...

Wer also? Der nächste Cent plumpst ganz laut, als ich Knoppicillin entdecke. Darüber hatte ich nur mit einer einzigen Person kommuniziert. Also doch!

Oh Mist, da ist mir der Osterhase entwischt... Und ich dummes Weib hab dem vermeintlichen Kurier kaum einen halben Blick geschenkt und ganz bestimmt versäumt, auch nur ansatzweise ein freundliches Gesicht zu machen... Verflixt und zugenäht, ich habe diesen behelmten Hasen zuletzt im September 1974 live und in Farbe gesehen... Herzklopfen. Adrenalinschub. Zu spät.
Dankeschön, Herr O. Hase!

Dienstag, 25. März 2008

Narzissen im Schnee und ein herrenloses Rad

Gestern, Ostermontag. Ich glaub, ich träume: Schnee! Nach diesem schneefreien Winter möchte ich jetzt zu Ostern wirklich keinen sehen. Trotzdem, ich möchte einiges mit meiner DigiCam ausprobieren, und ein bisschen Bewegung schadet auch nicht. Also gibt es einen kleinen Spaziergang.

Diese Osterglocken werden gerade zu Schneeglöckchen:



Und hier treffe ich auf ein einsames Fahrrad. (Wer lässt denn bloß sein Rad so einfach auf dem Weg liegen, menno, es friert doch... das arme Rad!)



Und weil ich gerade so passend eisige Füße hatte, habe ich nach meiner Rückkehr gleich draußen weiter gemacht und die großen Stiefmütterchen eingepflanzt. Irgendwie muss ich ja schließlich den Frühling überreden, sich doch endlich dauerhaft zu zeigen...

To whom it may concern: Update der Bahnhofssanierungs-Baustelle Neuwiedenthal hier.

Wahlweise Schnee- oder Blumenfotos to come soon...

Update 27.03.2008:
kristallige Experimente

Sonntag, 23. März 2008

Rom für 5 Denar am Tag

Ich bin ab heute stolze Besitzerin dieses Buches:

Rom für 5 Denar am Tag - Ein Reiseführer durch die Antike
Autor: Philip Matyszak
Verlag: Sanssouci

Das Buch ist sehr schön aufgemacht, Taschenbuch mit festem Kunststoffeinband, mit vielen Zeichnungen und farbigen Abbildungen. Der Leser wird zum Reisenden im Rom der Antike.

Aus dem Klappentext:
"Dieser Zeitreiseführer in die ewige Stadt stützt sich auf die neuesten archäologischen Erkenntnisse und Schriftzeugnisse der Zeit und lässt das alte Rom auf der Höhe seiner Macht in aller Pracht wieder auferstehen."

Sehr schöne Buchvorstellung mit vielen Bildern gab es bei Zeit online. Broken Link entfernt, schade, der Artikel war sehr hübsch illustriert. (Okt. 09)

Ich habe bisher nur mal kurz reingeschnuppert und manches quer gelesen. Aber jetzt schon: absulute Empfehlung!

Onlinezeugs

Problem Nummer eins:
Seitdem ich von Outlook Express auf Thunderbird umgestiegen bin, kann ich keine Yahoo-Mails mehr versenden (außer natürlich über Web-Mail). Der Empfang klappt reibungslos. In Folge dessen versende ich wieder mehr über meine altgedienten aol-Accounts. Gestern abend verschickte ich zwei Mails an Empfänger bei gmx... Die Folge war, dass ich beide heute früh in meinem Postfach als abgelehnte/nicht zugestellte Mails wieder vorfand mit dem Hinweis des "Postmaster", ich sei sehr wahrscheinlich ein "mail harvester".

Problem Nummer zwei:
Das hier war mein allererster Artikel in diesem Blog, und Kirsten scheint das selbe Problem hier zu schildern. Ich habe zufällig gestern im blogger.com-Forenbereich dieses gefunden, der Tipp könnte evtl. ganz nützlich sein. Und hier greift dann wieder die Sache mit dem gmx-Postfach...

Osterspaziergang

reisenotizen aus der realität: osterspaziergang:
"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick..."
Das Gedicht ist natürlich der bekannte Klassiker, das Besondere ist hier die Illustration. Also mal rüber gucken und wirken lassen.

Samstag, 22. März 2008

Möhrentorte

Nach der mühseligen PC-Operation gestern war es ganz entspannend, heute Kuchen zu backen. Meine Rührmaschine und ich verstehen uns nämlich ganz und gar ohne Hardware-Schrauberei und Set-up-Prozedur!

Während der Entstehung sah das Ganze ja aus "wie schon mal gegessen", aber am Ende ist das dabei heraus gekommen:



Sollte die Torte dann morgen auch noch den Gästen schmecken, gibt's das Rezept hier nachgereicht.

Update 23.03.2008: Möhrentorte, ganz unten das letze Rezept.

Freitag, 21. März 2008

In zwei Tagen ist Ostern

... so dass ich mich nun gestern auch mal bemüßigt gefühlt habe, für ein bisschen Deko zu sorgen. Ich habe ja eine kleine Sammlung von vor 15 oder 20 Jahren bemalten Eiern, die habe ich jetzt einfach in meinen großen Benjamin-Baum gehängt:



(Wem jetzt ein paar kahle Zweiglein auffallen... ja, das Bäumchen hat im Winter allerlei Blätter verloren, aber ich bin guten Mutes: sie wachsen wieder nach *smile*)

Das linke Ei hat übrigens absoluten Seltenheitswert, es wurde von meinem Sohn höchstpersönlich bepinselt!

Sonstige Ostervorbereitungen: Quarktorte ist gebacken und eingefroren, zweiter Kuchen von www.chefkoch.de wird morgen ausprobiert. (Sollte jemand die Seite noch nicht kennen, unbedingt anschauen! Koch- und Backrezepte für jedes Bedürfnis en masse.)

Heute geht es ganz und gar un-österlich wieder an die PC-Arbeiten beim Freund.

Donnerstag, 20. März 2008

Handy

Freu... Handyvertrag verlängert und mein Wunschhandy für 1 Euro plus 30 Euro Bonusgutschrift bestellt - besser kann's gar nicht gehen!

Mittwoch, 19. März 2008

Mozilla: alles neu macht der März

Nachdem ich hier so ganz wunderbar vor Augen geführt bekam, wie sich ein kompromittiertes System (insbesondere der "entführte" Internet Explorer) verhält, habe ich nun endgültig beschlossen, auf mehr Sicherheit zu setzen. Manchmal braucht frau ein "Schockerlebnis"...

Nach dem System-Update und Backup habe ich nun endlich Firefox und Thunderbird installiert (ich wollte es schon längst getan haben, war aber einfach zu bequem gewesen) und alles wunderfein eingerichtet. Einziger Nachteil ist, dass ich keine Yahoo-Mails via Thunderbird verschicken kann - wird von Yahoo nicht unterstützt, der Empfang funktioniert allerdings. Aber frau ist ja flexibel und hat ja noch den einen oder anderen Account in Reserve :)

Bin jetzt also noch dabei, mich mit den neuen Programmen vertraut zu machen, es sieht aber alles sehr gut aus. Dass Mozilla nach Belieben angepasst werden kann - in der Optik oder mit dem einen oder anderen Gimmick - finde ich ganz zauberhaft, und die Rechtschreibprüfung probiere ich auch gerade aus, ich glaube, sie gefällt mir.

Schneeregen

Da gucke ich beim Kuchen backen einmal so ganz selbstvergessen zum Fenster... Schreck! Das muss doch nun (zwei Tage) einen Tag vor Frühlingsanfang wirklich nicht sein:



Da steht nun meine Forsythie im Schneeregen und friert so vor sich hin:



Ich bestelle hiermit bei Petrus schönes Wetter zu Ostern! (Ob er's wohl liest?)

Dienstag, 18. März 2008

Wer den Fehler findet

... darf ihn behalten.

highjacked und virenverseucht

Folgendes Szenario: PC mit AMD 500 Mhz, FP 6 GB, davon ca. 300 MB frei. Norton Virenscanner startet sofort, ebenso zwei scheinbare Warnmeldungen. Der IE startet mit drei Instanzen, die jeweils auf unterschiedliche Webseiten zugreifen wollen. Keine eigene Aktion möglich, Eieruhr. Runterfahren geht nicht, nur per Strom abschalten. *grusel*

Im abgesicherten Modus den Scanner laufen lassen, findet 5 Störenfriede, entfernt 4, der 5. sitzt in den temporary internet files und wird per Hand gekillt. Alle Norton-Dienste manuell deaktiviert, Norton deinstalliert, wobei am Ende der PC total abstürzte. Andere Virenscanner:

Antivirus-Boot-CD entpuppt sich als Demo (das hatte auf der DL-Seite nicht dabei gestanden). Insert mountet die FP nicht, egal, wie oft ich's versuche, no chance, also auch nicht der integrierte Scanner. Bin frustriert und halte mich schon für zu blöd. Was soll's unter Blinden ist die Einäugige Königin ;)

Mir ist schon klar, dass das so alles nicht geht und ordere zu Freitag: größere Festplatte, USB-Stick für Sicherung eigener Dateien (ob Disk-LW oder Brenner funktionstüchtig sind, weiß der Besitzer nicht), außerdem das Ausgraben der XP-CD.

Weil's nun eh schon viel später geworden ist als geplant, zeige ich noch ein bisschen Action und versuche es mit AVG - stürzt während der Installation ab - mit Dr.Web Antivirus - dito. Ein letzter Versuch mit Search & Destroy, das aber zuerst noch etwas downloaden muss... Während der online-Verbindung des (zugegebenermaßen geglückten) Downloads starten gleich alle drei IE-Instanzen (die als Verknüpfung auf dem Desktop liegen, für Unbedarfte gut getarnt als Virenabwehr) und wollen auf dubiose Seiten zuzugreifen. Jedes Mal per Task Manager gestoppt, was ein Gewaltakt ist, da mit S&D der Prozessor 100 % ausgelastet ist. Der Aufruf irgendeiner beliebigen normalen Web-Seite ist nicht möglich, Programm reagiert nicht mehr.

Fasziniert gucken wir noch eine Weile zu, wie S&D einen Störenfried nach dem anderen entlarvt. Bei meinem Weggang waren 40 % durchsucht und 13 unterschiedliche Highjacker/Trojaner gefunden. Das zu Demozwecken für den fröhlichen Besucher unseriöser Webseiten!

Am Freitag wird dann geschraubt, platt gemacht, neu aufgesetzt, AVG eingespielt, Firefox dito... Habe davor dringendst gewarnt, falls der PC morgen (also heute) notdürftig funktionieren sollte, sich bei eb*y einzuloggen. Banking wird sowieso nicht gemacht. Keine sensiblen Daten eintippen, egal warum. Am besten nicht mehr anfassen das Teil.

Ein dermaßen zerstörtes System hat die Welt noch nicht gesehen...

Sonntag, 16. März 2008

Geisterhandy

Hallooooo???? Ich hörte gerade Musik von irgendwo hier aus meiner Wohnung. Der fröhlichen Melodie nachgegangen und eine Schranktür geöffnet... Altes Handy meiner Kinder, ausgeschaltet und ohne SIM-Karte, spielte da so vor sich hin (blinkte auch eifrig). Handy in die Hand genommen - weg war die Musik! (Es wurde im Januar testweise mal aufgeladen, um zu sehen, was an alten Fotos drin war.) Wer kann mir das erklären??? Wieso spielt ein Handy ohne SIM-Karte ausgeschaltet plötzlich eine Melodie?????? Jetzt liegt es vor mir und rührt sich nicht.

Ostern, bald



Psst... versteckt Euch, noch ist es nicht Ostern!

Merkzettel: Deko, Kuchen backen, Naschis besorgen, Pflanzen für Terrasse.
(Eingeladen sind wie immer die "üblichen Verdächtigen".)

Mein Sohn

... war gestern hier. Wie immer sehr schön, wir haben uns mal wieder ohne Ende festgequasselt.

Kleine verspätete "Geburtstagsbescherung", Quarktorte gefuttert (ganz viel wurde dann auch noch eingepackt und mitgenommen), außerdem habe ich jede Menge Hilfe im Haushalt bekommen. Er ist doch mein "zuständiger Haushandwerker" für alle Fälle. Schon praktisch, wenn jemand zwei Meter groß (Gardinenstange) und stark (Riesenblumentöpfe schleppen) ist. Nebenbei hat er noch meine Terrasse in Ordnung gebracht, so dass mir jetzt nur noch frische Blumenerde und Pflanzen fehlen.

Sehr, sehr schön auch das gemeinsame Angucken von über tausend Digi-Fotos von seinem Gruppenausflug nach Kopenhagen Ende Januar. (Keine Fotos hier, sind ja nicht meine...)

Schließlich endeten wir "natürlich" noch einmal am PC, hatten wir ja noch über meinen beabsichtigten Hilfe-Einsatz am Montag gesprochen, und er wollte mir noch manches zeigen. (Stichwort "Sicherheitseinstellungen").

Zwischendurch noch ein Anruf aus bella Roma, so dass Oli noch die Gelegenheit hatte, mit der kleinen Schwester zu klönen.

Ein sehr gelungener Tag!

Bahnhofsbaustellen-Update

So geht's mit dem S-Bahnhof Neuwiedenthal voran, neue Fotos von Freitag und gestern.

Donnerstag, 13. März 2008

Software einsammeln...

Ich werde nächsten Montag vermutlich einen krankenhausreifen PC behandeln müssen, habe nur eine Ahnung, was mir da blühen könnte, lese mich durch diverse Net-Seiten und sammle alles ein, was evtl. hilfreich sein könnte, von Insert über AntiVirus von Dr. Web bis zu Remote-Tools (für später dann am Telefon mal). Noch dringendst gesucht: Dokumentation für Norton Security Suite (habe das Programm nicht und würde gerne vorher einiges nachlesen).

Nebenbei horte ich alle möglichen kleinen Progrämmchen, die mir später evtl. mal dienlich sein könnten - mein neuer USB-Stick möchte auch gerne testweise in Aktion treten;)

Deshalb hier weiter keine Berichte, bin beschäftigt...

Donnerstag, 6. März 2008

reisenotizen aus der realität

Ein angenehm zu lesendes Blog, sprachlich und inhaltlich ganz hervorragend.

Für mich heute besonders interessant: losgelassen auf die öffentlichkeit, ein Bericht über die Tagebuchausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt. Die Ausstellung scheint nicht nach Hamburg zu kommen, schade eigentlich. (Ich habe tatsächlich in den letzten Jahren meine Jungmädchentagebücher vernichtet, wollte meinen dereinstigen Erben die Peinlichkeit vom ewigen Herzschmerz-und-verliebt-sein-Wechselbad ersparen.)

Ansonsten besonders empfehlenswert die Rubriken unterwegs und schokotest!

Mittwoch, 5. März 2008

heute vor 28 Jahren

... unglaublich, dass es schon so lange her ist *Träne der Rührung zerquetsch*.




Herzlichen Glückwunsch, mein Sohn!

Slang, makaber

Neben mir ein sehr junger Mann mit Migrationshintergrund am Handy. "Ey, meine Oma ist tot." Ich Einfaltspinsel dachte zunächst, er wollte jemandem ein trauriges Ereignis mitteilen. Es folgten beschwörungsformelartige Sätze hinsichtlich einer möglicherweise vergessenen oder verlorenen Jacke, und dazwischen war so in etwa jeder dritte oder vierte Satz "ey, meine Oma ist tot." Ist dies jetzt der aktuelle Ausdruck, mit dem kund getan wird, dass etwas ganz, ganz, ganz bestimmt wahr ist? (Übrigens begannen sämtliche Sätze mit "ey Alda...")

Samstag, 1. März 2008

Doro

... gerade gefunden via Vroni. Werde gleich mal meine Warlock/Doro-CDs rauskramen...

1968

Bei ihrem Besuch befragte Töchterchen mich nach dem Begriff der "68er Generation". Ich konnte nicht wirklich ausreichend Antworten finden, war ja zu der Zeit ein Schulkind und kann mich hauptsächlich an die Beatles, Hippies und antiautoritäre Erziehung erinnern.

Jetzt habe ich bei der Frankfurter Rundschau folgendes gefunden, was vielleicht erhellend wirken könnte:
Es gibt aber auch Jahre, in denen genug Ereignisse passierten für ein ganzes Jahrzehnt. 1968 steht für weltweite Studentenproteste, Notstandsgesetze, Anti-Vietnamkriegs-Bewegung, Prager Frühling und das Massaker von My Lai, aber auch für Musik, Drogen, freie Liebe und Miniröcke. Das Jahr ist eng verbunden mit Namen, wie Robert F. Kennedy, Martin Luther King, Rudi Dutschke, Andreas Baader und Gudrun Ensslin.Die einmalige Mischung aus Protest und Party hat zwar nicht zur Revolution geführt, wohl aber die Gesellschaft nachhaltig verändert. Grund genug für FR-online.de, 40 Jahre danach auf 1968 zurück zu blicken.

(Ich will nicht noch ein neues Label schaffen, die Einsortierung unter "Literatur" und "Daily" ist somit die nächst vertretbare Notlösung.)

Herzdamengeschichten

Seit einiger Zeit auf meiner Liste sind die Herzdamengeschichten mit Baby-Content, supertollen Fotos und Erzählungen aus einer Kindheit in Travemünde. Intelligent, locker, ironisch - je nach Anlass. Eine Lektüre, mit der ich schon Stunden verbracht habe. Unbedingte Empfehlung.

Wunder der Technik II

Meine Digicam kennt keinen 29. Februar! Da können wir zum Mond fliegen, Sonden zum Mars schicken, computergestützte Operationen machen, aber einen Kalender inklusive Schaltjahr in die Kamerasoftware einbauen geht nicht? Sachen gibt's...