Freitag, 29. Februar 2008

Urlaubstag: Einkäufe

Diese Arbeitswoche war laaaaaangweilig: Nachdem ich monatelang hochtourig gearbeitet hatte, herrscht jetzt die übliche Februar-Flaute. Alle mögichen Nacharbeiten sind erledigt, Vorbereitungen für die nächste "Welle" an Arbeit in Form von einigen Fantastillionen Excel-Listen getroffen, Rechnungen der Art "gestern gearbeitet, heute abgerechnet" auf dem Laufenden... Es fällt mir schwer, meine Arbeit so zu strecken, dass ich den ganzen Tag lang beschäftigt bin. Also heute einen Tag Urlaub genommen.

Ausgeschlafen, gemütlich Kaffee getrunken, Blogs durchstöbert, aufgebrezelt. Wollte ja schließlich in die Parfümerie mit dem türkisfarbenen Schriftzug, da empfiehlt es sich, gut gestyled aufzukreuzen, anderenfalls ist frau in diesen Geschäften unsichtbar. (Vor zwanzig Jahren schon erlebt: im Alltags-Einkaufs-Mutti-Outfit bin ich einfach übersehen worden. Die nächsten fünfzehn Jahre hatte ich dann auch keine Filiale mehr mit meinem Besuch beglückt!) Die übereifrige Verkäuferin - ich hatte kürzlich schon das Vergnügen mit ihr - versuchte pausenlos, mir Mascara und Lipgloss aufzuschwatzen. (Vor fünf Jahren war's immer Anti-Falten-Creme, jetzt ist's Deko - was will mir das sagen?) Wie schön, dass ich immer schon vorher weiß, was ich kaufen möchte... Die Frage, warum es einige günstige Angebote aus dem Internet dort nicht gab, konnte sie mir allerdings nicht beantworten. Geld gespart, gut.

Lustig der junge Mann, der sich gegen das Verpacken seiner Einkäufe in der bei der Weiblichkeit immer sehr begehrten (weil attraktiven und praktischen) Einkaufstüte wehrte. Er verlangte nach einem Plastiktütchen, weil dann sowieso alles in seinen Rucksack gestopft werden sollte. Hätte doch nett ausgesehen, ein junger Mann mit Hochglanz-Parfum-Werbetütchen an hellblauer Kordel in der Hand...

Weiter, auf meiner Liste stand ein Vergrößerungsspiegel... Dank verminderter Sehschärfe im Nahsichtbereich war das morgendliche Wimperntuschen seit einiger Zeit ja nur noch im sprichwörtlichen Blindflug möglich, was zwar dank jahrzehntelanger Übung ganz gut gelang, aber auf Dauer doch unkomfortabel ist. Den Drogeriemarkt verließ ich dann mit einem Spiegel Marke "3-fach Vergrößerung". Na, ganz so schlimm ist es nicht mit mir, aber sonst stand nur noch 5-fach zur Auswahl. So kann ich künftig morgens in Riesenaugen sehen...

Nächster Programmpunkt das K-Warenhaus für Foto-Druckerpapier. Große Auswahl mit sehr, sehr schlechter Preisauszeichnung. Die Kleinen Schildchen an den Regalen passten teilweise nicht zu den Papierpäckchen. Und die Referenznummern auf den Schildchen musste ich auf den Verpackungen sozusagen mit der Lupe suchen, hatte aber auch keine Lust, dafür jetzt meine Brille rauszukramen. (Muss ich künftig dafür immer erst meine Lesebrille aus der Tasche kramen? *nerv*) Also war Geduld angesagt, bis ich meine Auswahl getroffen hatte, die Preisunterschiede bei diesem Fotopapier sind enorm, da lohnt sich vergleichen auf jeden Fall! (Wahrscheinlich wäre dieses Papier woanders noch günstiger zu haben gewesen, aber mir war nicht nach stundenlangem durch-die-Gegend-Gerenne für hundert Fotodruck-Kärtchen.)

Warum ich mir heute allerdings einen neuen Toaster kaufen musste, weiß der Himmel! Ist klar, mein alter Toaster muss in den Müll, sieht sehr, sehr benutzt aus, und im inneren angebrannte Brotkrümel sind nicht eben appetitlich. Vermutlich habe ich ihn schon lange auf meiner geistigen to-buy-Liste gehabt. Praktischerweise war ganz in der Nähe der Kundenkartenautomat zwecks Einkaufsgutscheindruck meiner gesammelten Treuepunkte, also ein kleiner Zuschuss zum Toaster ;) Kann mir vielleicht mal jemand verraten, warum ein solches Gerät annähernd 50 Euro kosten kann? Zugegeben, das war das teuerste Modell, nicht meines... Ok, habe jetzt also einen neuen, und der mit den Krümeln kommt morgen zum Recyclinghof, es darf ja kein Elektroschrott mehr in den Hausmüll.

Noch ein Luxuskauf, dies Mal wirklich "low price": Casablanca. Und vorhin schon geguckt, immer wieder schön *seufz*.

Heute also alles ganz trivial.

P.S. Ich hasse die neue Rechtschreibung immer noch, hier wimmelt es vermutlich von Deppen-Bindestrichen...

Samstag, 23. Februar 2008

Draußen nur Kännchen

Damit Ihr nun nicht glaubt, dass meine gerade eröffnete Rubrik hier verkümmert, kommt nun der nächste lesenswerte Link: Draußen nur Kännchen. Meistens locker-ironische Alltagsbegebenheiten, gemixt mit kleinen literarischen Highlights, gehört dieses Blog seit einigen Monaten zu meiner "daily" Lektüre.

Wer die Wahl hat II

Nach langer Diskussion mit meinem Sohn, der meinte, ich solle doch keine Personen- sondern eine Programmwahl machen (welches Programm? wir sind mehr als dürftig informiert worden, sofern wir nicht fleißige Gucker von Hamburg 1 sind...) lief auch wieder alles auf die XYZ-Partei hinaus. Dieses Mal fest gemacht an der Bildungspolitik und den gesellschaftspolitischen Konsequenzen. Ich darf mir also weiterhin treu bleiben.

Wer die Wahl hat

... hat die Qual.

Morgen wird hier gewählt: Die Bürgerschaft und die Bezirksversammlung. Das geänderte Wahlrecht in Hamburg hat die Landeswahlleitung veranlasst, schon vor einiger Zeit eine umfangreiche Dokumentation, Musterstimmzettel und Listen der zur Wahl stehenden Personen zu versenden. Im ersten Moment kam es auch mir als normal intelligenter Person schon wie eine wissenschaftliche Abhandlung vor. Wie viele sich wohl davon eher abgeschreckt als motiviert fühlen werden? Ich befürchte, eine ganze Menge.

Ich werde wohl die Partei wählen, die ich traditionsgemäss immer wähle, mir bleibt gar nichts anderes übrig... Wenn ich in mich gehe, überzeugt mich nichts und niemand tatsächlich von seiner Kompetenz und Bereitschaft, hier irgendwas zum Besseren zu wenden. Person A, ein stets wie aus dem Ei gepellt auftretender Strahlemann, kommt mir zu arrogant rüber. Person B hat sich auf seiner Wahlkampfschlussveranstaltung nur polemisch und nicht sympathisch gegeben, Person C geht überhaupt nicht... Und eine Partei, die sich einzig Fremdenfeindlichkeit auf die Fahnen geschrieben hat, ist ohnehin indiskutabel...

In Frage käme auch der Rechtsanwalt, der vor Jahren für mich tätig war - als Anwalt sehr gut, aber wie er sich in der Lokalpresse immer wieder präsentiert, ist nicht "mein Ding". Seine Frau? Wusste gar nicht, dass sie auch politisch aktiv ist. Schau an, unsere Kieferorthopädin, Gemahlin meines hochgelobten Zahnarztes, möchte in die Bezirksversammlung. Schade dass sie, genau wie der RA, in der Partei ist, die ich traditionsgemäss nicht wähle. Und: Welche politschen Konzepte angeboten werden, wofür sie sich alle gerne einsetzen möchten, das ist mir sowieso nicht klar.

Interessant zu lesen in dem Musterheft sind übrigens die Berufe der Kandidaten, es ist nämlich sehr gut ein soziales Gefälle von oben nach unten wahrzunehmen analog zu den Listenplätzen der Parteien/Kandidaten.

Und: Ja, ich habe Vorurteile. Ich möchte mich nicht vertreten lassen von z.B. "ewigen" Studenten, Bankangestellten i.R. oder einer Rentnerin Jahrgang 1914.

Es gibt für mich genau zwei Gründe, zur Wahl zu gehen. Einer davon ist, mich überhaupt zu beteiligen.

Die Tochter in Rom hat übrigens von einer Briefwahl abgesehen, da sie z.Zt. "ja überhaupt nicht weiss, was so Sache ist." Ich kann's verstehen. So fällt sie mit in die Statistik der Nichtwähler.

Piercing, Tattoo und die Tochter

Sie war fünfzehn und beschied mir "ich will ein Zungenpiercing haben". Nada, niente, nix... "Von mir bekommst du keine Erlaubnis, und wenn du's trotzdem machen lässt, zeig ich den Piercer an." Ich hätte es getan, denn leere Drohungen waren noch nie meine Sache. Im Laufe der nächten Monate kam das Thema immer wieder auf den Tisch, aber ich ließ mich nicht erweichen. Mit Hinweis auf eine unversehrt zur Welt gekommene Tochter, die doch bitte auch unversehrt bleiben solle, beschied ich diesen Wunsch immer wieder abschlägig. "Wenn du achtzehn bist und das dann immer noch möchtest, kannst du machen, was du für richtig hältst, dann kann ich nichts mehr dagegen tun." Das war meine letzte Antwort und hoffte, damit das Thema ad Acta gelegt zu haben.

Weihnachten, der achtzehnte Geburtstag in Sicht, Oma schenkt(e) immer Geld zu Weihnachten und zum Geburtstag, tönte es aus der gar lieblichen Tochter Mund: "Ich nehme mein Geldgeschenk und lass' mir dann mein Zungenpiercing machen." Und übrigens, der Bruder würde mitkommen, er wolle schließlich auch schon lange eines haben. Alles sei längst besprochen und das Studio gut ausgesucht.

Von wegen ad Acta gelegt, das schien nur mein Wunschtraum gewesen zu sein... Fünf Minuten überlegt, dann "wenn du so sicher bist... dein achtzehnter Geburtstag ist sowieso in drei Wochen, da spielt das jetzt auch keine Rolle mehr, ich unterschreib dir die Erlaubnis... dann kannst du dich wenigstens in den Weihnachtsferien auskurieren." Seufz. Was blieb mir als guter Mutter schon übrig?

So kamen denn die beiden Großen frisch zungengepierct zurück, mit genauen Anweisungen, was gegessen und getrunken werden darf, und einer großen Flasche Listerine Gurgellösung. Der Sohn hat sich um fast nichts gekümmert, nach Herzenslust gegessen und getrunken. Die Tochter musste natürlich gehätschelt werden, legte sich angeschlagen zu Bett, wurde von mir liebevoll mit Eiswürfeln zum Lutschen versorgt. Ich erinnere an das Weihnachtessen: Braten, Soße, Kartoffeln und Rotkohl babylike im Mixer püriert, damit Töchterchen speisen konnte... (sah übrigens sehr lecker aus *smile*)

Vier Wochen später die Abschlussuntersuchung der Zankorrekturbehandlung bei der Kieferorthopädin: Dafür musste das Piercing entfernt werden. Und die Öffnung schloss sich augenblicklich! Tochter ließ sich selbstverständlich Tage später ein neues machen. Dieses Mal heilte es nicht so zügig. Also noch einmal mütterliche Pflege.

Jahre später. Töchterchen sprach ständig von einem Tattoo. Mein erneuter Hinweis auf die körperliche Unversehrtheit fruchtete genau so viel wie damals, nämlich nichts, war schon klar. Es wurde also ein schöner altdeutscher Buchstabe, genauer der Anfangsbuchstabe der seinerzeitigen "großen Liebe", auf den Rücken fabriziert.

Nun gib's eine neue Liebe, vielleicht ja die endgültige, wer weiß, und der Buchstabe wird in diesem Moment in ein neues Motiv verwandelt. Ob es ihr gut dabei geht? Der Kreislauf auch nicht schlapp macht? Ich sitze hier mit Bauchschmerzen.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Valentinstag

Sehr merkwürdiger Tag heute - und den guten Valentin kein bisschen im Sinn gehabt: Heute früh mit traurigen Gedanken an all die sehr kranken Menschen in meinem Umfeld und Nachdenken über das Sterben herumgeschlagen.

Erster Versuch mit DocMorris ist erfolgreich verlaufen, Zustellung am Arbeitsplatz heute früh hat sehr gut geklappt. Mal wieder eine Frage ins Blaue: Wie einen kühlkettenpflichtigen Impfstoff-Versand ins Ausland bewerkstelligen? (Ich rechne nicht wirklich mit einer Antwort, werde mir eine do-it-myself-Lösung ausdenken.)

Dann eine Anerkennung für meinen besonderen Jahresende-Einsatz erhalten - genauer kann ich an dieser Stelle nicht werden - was mich sehr, sehr freut.

Ach ja, von Frau B. eine Blume bekommen.

Insgesamt also doch noch ein guter und sehr freundlicher Tagesverlauf.

Für alle Leser hier ein ausgeliehenes Valentins-Blümelein:

Dienstag, 12. Februar 2008

Doku-Fortsetzung

Neue Baustellenfotos von unserem S-Bahnhof heute abend gemacht.

Sonntag, 10. Februar 2008

Frühlingsspaziergang im Februar

Tolles Wetter, war viel zu warm angezogen mit Pulli und Winterjacke, schönen langen Spaziergang gemacht. Allerdings war die Foto-Ausbeute nur gering. Bin aber dem "Gemucke" der Kamera auf die Schliche gekommen, warum sie immer nach drei Bildern behauptet, dass die Akkus leer wären. Denke, ich muss die Kontaktfedern einer Reinigung unterziehen. Man sieht zwar nichts, aber immer, wenn ich drüber gewischt habe, funktioniert sie wieder tadellos... Wunder der Technik Nummer zwei?

Noch nicht einmal Mitte Februar, aber überall Krokusse, Schneeglöckchen und sogar eine blühende Forsythie gesehen... Hier ein vorwitziges Gänseblümchen:


Moving Target

Ehre, wem Ehre gebührt: Nicht dass Carola Heine es nötig hätte, von hier aus neue Besucher zu bekommen... Seit ca. 10 Jahren lese ich dieses Blog täglich, und auch ihre anderen Seiten sind mehr als einen Besuch wert. Eine bunte Mischung, an der mir hauptsächlich die persönliche "Schreibe" gefällt. Drüber gestolpert war ich seinerzeit über die kreischlila Emanzen-Homepage, die es aber - so weit ich weiß - nicht mehr gibt. Tusch!

Daily

Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass sich hier klammheimlich ein neues Label eingeschlichen hat. Schon länger geplant, aber dann spontan entstanden, als ich durch eine Mail auf Caschys Blog aufmerksam gemacht wurde. Er ist mit seinen Freeware-Tips also meine neueste Errungenschaft auf meiner persönlichen Daily-Liste, die für mich meine tägliche Feierabendlektüre darstellt.

Samstag, 9. Februar 2008

Freitag, 8. Februar 2008

Wörterbuch LingoPad

Geniales Wörterbuch für den offline-Gebrauch. Runterladen, installieren, gewünschte Wörterbücher nachinstallieren, fertig. Die Bedienung ist intuitiv und unkompliziert.

(Nachtrag: unter Vista nicht so wirklich genial, da die Wörterbücher nur im Admin-Account richtig geladen werden, "ausführen als Admin" genügt nicht, die Ausführungsrechte der Benutzer zu erweitern bringt auch nichts. Überlege, es wieder vom PC zu nehmen, gehe jetzt meist sowieso inzwischen online auf flexidict, der Flat Rate ist es egal, was ich mit ihr mache *grin*/Okt.2009)

Gefunden via http://stadt-bremerhaven.de.

docx-Format

Da für mein Blog der am häufigsten gesuchte Begriff "docx-Format" ist, hier ein hilfreicher Link, der mich vorhin per Mail erreichte (danke!): docx2Rtf.

Dienstag, 5. Februar 2008

outsourced

Massenweise Kaltakquise-Anrufe, die ich abwimmeln muss. Heute mal 'ne andere Variante. Fragt mich jemand auf Englisch nach unserer IT-Abteilung. Haben wir nicht. Warum nicht? Entsetzen pur in seiner Stimme. Haben wir "outsourced". Damit hab ich ihn still bekommen, puh. (Dank an H. der dieses Wort durch mehrere Mails in meinem Bewusstsein verankert hatte und es sofort abrufbar war.)

Wie schlecht muss jemand informiert sein, um eine bodenständige Handwerksfirma auf Englisch anzurufen (keiner außer mir spricht dort Englisch) und für ein Netzwerk von zehn PC nach dem IT-Department zu fragen? Setzen, sechs. Zielgruppe verfehlt.

Sonntag, 3. Februar 2008

"Knack" machte das Knie

... und ließ sich kaum noch bewegen. Oh Schreck, oh Graus, geht das schon wieder los?!? Horrorvisionen von Schmerz, Unbeweglichkeit und Krankschreibung überfielen mich auf der Stelle... Mooooment, gaaaanz ruhig bleiben! Hinsetzen, tief Luft holen und nachdenken... Das Problem beginnt doch erst, wenn das Kniegelenk anschwillt, und noch ist nichts los. Ganz ruhig atmen. Das Gelenk mit beiden Händen umfassen und mit den Händen ganz vorsichtig bewegen, ganz locker... "Gnurps" machte es ganz sanft und das "verrückte" Band rutschte zurück in den Halteapparat. Tief durch- und aufgeatmet! Sicherheitshalber noch das Wundermittel Relax-Spray reichlich auf dem Knie versprüht, damit es gar nicht erst noch anschwillt. Ich bin so froh!

Ein schöner Sonntag! Die Sonne scheint und ich laufe hier schmerz- und behinderungsfrei herum, umhüllt von sanftem Eukalyptusduft.

Wunder der Technik

Seit dem 31.12. liefen Datum und Uhrzeit meiner DigiCam nicht mehr automatisch mit. Ich konnte zwar nachträglich den Datumsstempel der Datei ändern, aber die EXIF-Information gab immer wieder das "falsche" Erstellungsdatum preis. Ausführliches Studium der Support-Seite des Herstellers ergab keinen Hinweis. Vor jeder Aufnahme das Datum manuell anzupassen nervt ;) Ein generelles Kamera-Reset wollte ich nicht so gerne machen, dann hätte ich alle meine Grundeinstellungen neu anpassen müssen...

Da mal wieder sämtliche Akkus leer waren, lag die Kamera ein paar Tage stromlos herum. Neu geladen sprang sie beim Einschalten geradewegs in das Datum/Zeit-Menü und - oh Wunder - seither ist alles wieder perfekt! Warum wird dies nicht mal irgendwo als ganz einfacher Tipp genannt?

À propos Akkus: Nach einem Jahr sind definitiv alle sechs hinüber. Habe von meinem Sohn jetzt vier mit super-duper-Kapazität bekommen (eben das, was technisch versierte Menschen so kaufen) und bin gespannt, ob die es länger als ein Jahr machen. Bild- und Filmaufnahmen in 12 Monaten = ca. 3000 Stück.

Petersdom im Vatikan

Diesen Link hat Nina mir geschickt: Zwölf Stunden Trubel, Bericht auf SPON, sehr lesenswert!

Samstag, 2. Februar 2008

Brillenwerkzeug

Ich legte die Brille auf den Schreibtisch - mit einem leisen Geräusch verabschiedete sich ein Glas aus der Fassung und fiel mir zu den frisch beschuhten Füßen. Irgendein Erschreckenslaut entrang sich mir, und ein mitfühlender Kollege griff nach der Fassung, bekundete sach- und fachgerecht "die Schraube ist noch drin, das montieren wir eben wieder zusammen", nahm mein Brillenpuzzle und verabschiedete sich gemeinsam mit einem weiteren Kollegen in die Werkstatt...

Nun gibt es in unserer Firma allerhand Werkzeuge als da sind Rohrzangen, Tigersägen, Pressbacken, aber mitnichten hat man hierzu gegriffen! In Ermangelung eines Feinmechaniker-Schraubendrehers wurde ein Messer zu Hilfe genommen und das Glas wieder an seinen angestammten Platz gesetzt. Ich bekam also die Weisung, von meinem abendlichen Kontrollgang zum Optiker ein passendes Hilfsmittel mitzubringen und stets mit mir zu führen, damit künftig unkompliziert erste Hilfe geleistet werden könne.

Da ich durchaus eine sehr dankbare Kollegin bin, die der Rettung der Sehhilfe einen störungsfreien weiteren Verlauf des Arbeitsnachmittags zu verdanken hat, habe ich dieses pflichtbewusst angeschafft. Es leistet ab sofort in meinem Schminktäschchen der Puderdose, dem Lippenstift und dem Nagelknipser Gesellschaft: