Montag, 24. September 2007

Homesitting

Die Sanierungsmaßnahmen in dem Haus sind seit ein paar Monaten abgeschlossen. Sonnabendvormittag: R. rief an (wir sind im gleichen Haus aufgewachsen, erster Kontakt seit etwa 28 Jahren) und bat darum, den Dachboden auszufegen, da seine Mutter dort oben ihre Wäsche trocknen würde... Wollte ich dann wohl machen. Denk... hoffentlich finde ich den Schlüssel... Ist der am Kellerschlüsselbund mit dran?

Heute in B. gewesen, Post, Blumen, alles versorgt. Die Frage nach dem Schlüssel war überflüssig: Das Türschloss vom Dachbodenverschlag ist aufgebrochen (nicht das Schloss selber, sondern die Befestigung der Verrieglung), wahrscheinlich von den Handwerkern. Mittlerweile ist die Tür so verzogen, dass sie auch nicht mehr zu schließen ginge. Ist also angelehnt.

Gottseidank ist ja auch nichts von Wert dort untergebracht. (In den uralten Kleiderschrank geschaut und alte Mäntel, ein Reisenecessaire, Bücher aus den 1940er Jahren und einen Rauschgoldengel gesehen.)

Ich habe nun also gefegt: jede Menge Dachdeckermörtel, Kleinteile aus Metall (denke, auch dieses von den D-Deckern) und natürlich unglaublich viel Staub. Vor allem aufgewirbelt. (Glücklicherweise hatte ich mir andere Kleidung mitgenommen.)

Allerdings will sich nach Inaugenscheinnahme der Sinn von Rs Anliegen (bzw. dem seiner Mutter) nicht recht erschließen:

1. Ist der Wäschetrockenboden separat, mit extra Tür. (Dort sollte mal gefegt werden!)
2. Sind die meisten oder alle - jedenfalls so weit ich es sehen konnte - Dachböden in ähnlichem Zustand wie dieser war. Und der Gang ist auch nicht sauber. Habe ich nicht als meine Angelegenheit betrachtet.

Von R. habe ich keine Telefonnummer erfragt, aber er wird sich mit mir im Oktober noch mal in Verbindung setzen...