Donnerstag, 26. Juli 2007

Nahsichtbrille und Probleme

Heute hat's mir gereicht: Da habe ich seit einer Woche eine gut aussehende, gut sitzende, gut Sehtest-angepasste Lesebrille - und komme mir vor wie ein "blindes Huhn". Gedrucktes: Brille auf. Computer: Brille ab. Papiere sortieren: Brille auf. Mit Kollegen reden: Brille ab - und so weiter, und so fort. Bis ich frustriert war und sie schon gar nicht mehr benutzt habe. Gedanke: Das kann's nicht sein! Das Teil soll eine Hilfe sein und kein Hindernis - am Ende habe ich gar alles nur noch verschwommen gesehen, weil die Augen sich jede Minute umstellen mussten.

Also hin zur Optikerin meines Vertrauens und mein Problem geschildert, incl. Beschreibung meines Arbeitsplatzes wie Abstand zum Bildschirm (70 cm), zum Telefon (dito), zur Schreibtischkante (1 m) und der Bezeichnung "meine Arbeit ist alles andere als langweilig."

Ohne Umschweife gab sie zu, mich leider offenbar mangelhaft beraten zu haben. Ich brauche sogenannte "Raumgleitsichtgläser" - die werden jetzt angefertigt, mit Gutschrift des bereits bezahlten Betrages und entsprechender Gegenrechnung.

Gut, ich habe Hoffnung, dass sich dieses Problem in wenigen Tagen also lösen wird, dafür reißt es auch ein nicht unerhebliches Loch in mein Budget.