Montag, 31. Dezember 2007

Ein frohes neues Jahr

... wünsche ich allen hier!

Samstag, 29. Dezember 2007

Nachweihnachtlich

...macht sich bei mir Schlappheit breit, nistet sich ganz gemütlich ein. Unterbrochen von gelegentlichen kurzen Adrenalinschüben, wenn ich mich wieder ganz doll auf Töchterchens Besuch freue, plane... Ach, ist doch noch 2 Wochen hin, Planungsmodus wieder ausgeschaltet. Zurück zur wohlverdienten Faulheit!

Montag, 24. Dezember 2007

Sonntag, 23. Dezember 2007

Alter Schwede: Donald Duck

Fröhliche Weihnachten


Aufgeräumt, Papierberge sortiert und abgelegt, Kartoffelsalat für morgen ist auch fertig. So lasst uns denn froh und munter sein...

Dienstag, 18. Dezember 2007

Daniela

Nette Forumsfrau kennen gelernt am letzten Freitag:



Wäre natürlich besser für mein Image gewesen, wenn ich nicht schwungvoll den ersten LatteM auf dem Tisch verteilt hätte. Unserem netten Nachmittag hat das aber keinen Abbruch getan!

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Einkäufe gemacht

... im Billstedt-Center, weil dort alle nötigen Geschäfte unter einem Dach sind.

Sonntag, 9. Dezember 2007

morgens um 10 in Deutschland


Vanillekipferl


und Makronen (hoffentlich wird die Schokolade noch fest...)

Freitag, 7. Dezember 2007

Real Christmas Spirit...

GIVE YOUR MUM A CALL ... steht auf der Papiertüte des Bekleidungsgeschäftes, dazu das Portrait eines kernig-wettergegerbten barttragenden und bemützten Jungmannes. Herzig!

Meine Tochter not just gave me a call, sondern wir waren vorhin einige Stunden in der Hamburger City unterwegs, Weihnachtsmärkte und -lichter anschauen, ein paar Einkäufe tätigen und - wichtig: Schmalzgebäck futtern. Unser LatteM-Päuschen in der Europa-Passage mussten wir eine Etage tiefer genießen als geplant. Das tolle Café mit dem angenehmen Ambiente und Blick auf die Alster war wegen "geschlossener Gesellschaft ab 15.30 Uhr" nicht für uns zugänglich. (Warum aber war's dort dunkel und leer? Ich habe keine Gesellschaft gesehen.) Nun, wir haben einen supertollen LatteM bekommen, den Blick auf die Alster gab's auch. Das Café ist nicht so sehr groß, die Atmosphäre nicht so *fein*, der Geräuschpegel war mir ein klein wenig zu hoch. Aber - wie gesagt - der LatteM war ganz große Klasse.

Die ganze Innenstadt ist ein einziger Weihnachtsmarkt, will mir scheinen. Vor allem aber ein einziges Lichtermeer! Was Weihnachtsbeleuchtung angeht, bin ich immer noch ein Kind geblieben, kann mich gar nicht satt sehen an der opulenten Dekoration, würde am liebsten überall stehen bleiben, alles bestaunen, fotografieren.

Fototechnisch ging's denn im Hauptbahnhof los, ich hatte ja schon einen Teil der tollen Lichter hier abgebildet, aber was uns in der Wandelhalle erwartete, war einfach umwerfend: Die ganze, große, leuchtendblaue Erde war Hamburg, drumherum ein Sternenmeer.



Und dann waren schon wieder die Akkus leer. (Ich glaube, ich muss jetzt nach einem Jahr DigiCam neue Akkusätze besorgen, denn sie waren frisch aufgeladen und gestern erst eingesetzt worden.) Aber Batterien waren schnell gekauft!

Spitalerstraße, Mönckebergstraße, Europapassage - alles toll. Ich hätte noch vieles ansehen mögen, aber irgendwann muss Schluss sein... Ein kurzer Blick auf die Binnenalster war allerdings enttäuschend. Nicht nur, dass es wieder zu regnen begonnen hatte (vorher hatten wir Glück gehabt und eine große Regenpause erwischt), wo ist der große Tannenbaum, der jedes Jahr auf einem Ponton in der Alster steht? Wir haben ihn nicht entdecken können...

Resultate: Weihnachten ist weitgehend durchgeplant, einige männliche Geschenke gekauft, die weiblichen abgesprochen, eine Merkliste angefertigt, viele Fotos mitgebracht, einige schöne Stunden mit der großen Tochter verbracht.

Und morgen bekomme ich unseren Tannenbaum "frei Haus".

[Die ganze Fotostrecke von heute beginnt hier, beim Verkleinern für's Album hat allerdings die Brillianz gelitten, für einen ersten Eindruck reicht es aber.]

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Nikolaus

schön kitschig:

Mittwoch, 5. Dezember 2007

positives

Über die Seite von www.thalia.de eine Anfrage gestellt mit dem Ergebnis, dass das einzig verfügbare Druckwerk gefunden wurde und für mich in der Hamburger City reserviert wird. Das nenne ich einen tollen Service!

Beim Kunden Information über neue Softwarefunktionen erhalten. Ist aber nichts, was ich nicht irgendwie schon kenne. Freundliche Atmospähre, einige Leute getroffen, die ich nur vom Telefon kannte. Chef-Autofahrservice bis vor meine Haustür mit angenehmer Unterhaltung, meistens einfach "von Mensch zu Mensch" und weniger "vom Chef zur Angestellten" - sehr entspannend.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Hamburg, Hauptbahnhof


(und dann waren die Akkus leer...)

Montag, 3. Dezember 2007

Unwetter

Sturm - so sehr, dass gestern sogar für einen Moment der Strom ausfiel. Seltsames Gefühl, plötzlich im Dunkeln zu stehen, die brennenden Kerzen waren nebenan, also nicht im Blickfeld, PC zwangsabgeschaltet, Wege- und Straßenbeleuchtung aus - so zappenduster war's hier noch nie.
Heute: Regen, jede Menge.
Bei diesem (Un-)Wetter freut frau sich, wenn an den Fenstern heimelige Lichtlein leuchten und ein warmes Willkommen signalisieren!

Sonntag, 2. Dezember 2007

im Outlet-Store

Anstrengend war's - aber nett!
Nach der wider Erwarten sehr schönen Weihnachtsfeier am Freitagabend dann gestern mit Wecker aufzustehen war nicht unbedingt einfach für mich, aber was tut man nicht alles für's geliebte Töchterlein nebst Anhang :)

Der Besuch im Outlet war meine/unsere erste Erfahrung damit und bei den jungen Leuten ein voller Erfolg! Gut gelaunt und völlig entspannt wurden gefühlte tausend Jeans, Pullis und Jacken anprobiert, ausgewählt, verworfen, neu ausgesucht...

Weil ich immer gerne Fotos in vermeintlichen Alltagssituationen mache, außerdem aber auch ein Geburtstagskind dabei war und es dadurch auch ein besonderer Tag war, gibt es wieder einmal ein neues Album:

Besuch im Outlet-Store

Samstag, 1. Dezember 2007

literarischer Adventskalender

Der literarische Adventskalender des Literaturcafés ist auch wieder da.

Donnerstag, 29. November 2007

X-mas Special

Nur ein wenig entstaubt, aber noch laaaaaange nicht fertig:


Hinweis: Seite existiert derzeit nicht, ist in Überarbeitung/Oktober 2009

Mittwoch, 28. November 2007

Freitag, 23. November 2007

Der badende Weihnachtsmann...

... als "Deckblatt" im frischen Picasa-Album.

Weihnachtszeit

Donnerstag, 22. November 2007

Schaufensterdekoration

Wir nehmen an einer Marketingcampagne eines namhaften Armaturenherstellers teil und lassen zum ersten Mal unsere beiden Schaufenster professionell von einer Dekorateursfirma gestalten.

Gleichzeitig ist die Zeit der weihnachtlichen Schaufensterdeko gekommen, und die Chefdame hat da so ihre ganz eigenen Vorstellungen, hat einiges neu gekauft und möchte die Armaturendeko mit weihnachtlichem Ambiente versehen.

Dieses brachte den jungen Mann, welcher zur Mittagszeit in der Firma eintraf, fast zur Verzweiflung: Die Armatureninstallation ist in blau, weiß und silber gehalten, beinhaltet aufgehängte Plakate, Pappwürfel für die Präsentation der Fake-Armaturen mit Plexiglassockel, einen Lichtkasten mit dem Herstellerlogo... Die Wunschdeko der Chefdame besteht aus riesigen roten Weihnachtskugeln, großen weißen beleuchteten Sternen, einer sich bewegenden (und leider auch singenden) Weihnachtsmannfigur im Schaumbad und grünen Plastik-"Tannen"-Girlanden mit Glitzer, die vorn im Schaufenster zu liegen kamen.

Besagter Dekorateur gab sich große Mühe, dieses miteinander zu vereinen, seine künstlerische Ader wehrte sich vehement gegen das Rot und Grün zwischen all' dem Chromglanz und blau. Immer wieder stand er mit den riesigen roten Kugeln, an welche goldenes Geschenkband geknüpft war, draußen vor den beiden Fenstern, abwägend, wo diese am besten einzufügen wären.

Genossen hat er sicherlich die vom Chef spendierten Tortenstücke nebst Kaffee - und unsere gute Laune. Wobei es - zumindest bei mir - heute mit der Konzentration auf die Arbeit nicht weit her war. Schließlich wurde seit 8 Uhr früh das Fenster ausgeräumt, Kisten mit Weihnachtsdekoration hin und her getragen, Verlängerungskabel, Steckdosen, Zeitschaltuhren herausgekramt, dazwischen versuchte unsere Putzfee fast verzweifelt, Staub zu saugen, Schreibtische zu wischen etc. Außerdem hat die firmeneigene Spülmaschine heute das Zeitliche gesegnet...

Zur Feierabendzeit war der junge Mann noch damit beschäftigt, in eines der Fenster einige kleine Heizkörper zu integrieren - schließlich ist der Heizungsbau auch ein nicht zu vernachlässigender Geschäftszweig unserer Firma.

Ich bin also gespannt, wie das "Werk" morgen aussehen wird, werde es dann gelegentlich auch fotografieren.

Mittwoch, 21. November 2007

Sonntag, 18. November 2007

öffentlicher Personennahverkehr

Bahnstreik incl. zum zweiten Male deshalb versemmelter Zahnarzttermin war gestern.

Heute ging es zur Freundin. Kein Problem und seit fast 20 Jahren erprobter Weg. Von hier zum Hauptbahnhof sind es 25 Minuten, dann Umsteigen in die Regionalbahn (ehemals S4), Aussteigen in Rahlstedt, 15 Minuten Fußweg an der Bargteheider Straße entlang, ein Mal um die Ecke und ... NIX WARS... Einfach war vorgestern, heute geht die Story so:

Am Hauptbahnhof vergeblich auf dem Zuganzeiger nach Bargteheide, Ahrensburg oder Bad Oldesloe gesucht. Bahnbediensteten gefragt, dieser teilte mit, dass der Zugverkehr Richtung Rahlstedt bis zum 08.12. wegen Bauarbeiten eingestellt sei.

Wie ich denn heute, jetzt gleich, nach Rahlstedt kommen würde? Ganz einfach, mit der S-Bahn nach Hasselbrook fahren. Dort fährt sogenannter Schienenersatzverkehr (Bus) nach Rahlstedt. Ah ja. Gesagt, getan - dachte ich.

Am Hasselbrookbahnhof der Hinweis an der Bushaltestelle, dass es am Wochenende jede Stunde genau einen Bus gibt, dieser aber nur bis Tonndorf fährt. Dort müsse man umsteigen in die Regionalbahn und eine Station bis Rahlstedt fahren. Die Abfahrtzeit war in etwas mehr als 30 Minuten... Aber, schau an, ein Bus bis Wandsbek Markt! Von dort komme ich doch auch mit dem Bus nach Rahlstedt? Schnell eingestiegen...

Eine halbe Stunde später in Wandsbek durchgefragt bei freundlichen kaffeepausierenden Busfahrern - ich hatte noch nicht losgelegt, da musste ich hören "meinen Kaffee kriegen Sie nicht" - und erfahren, welcher Bus nach Rahlstedt fährt. Nach einer gefühlten Viertelstunde Wartezeit ging es dann tatsächlich los... Ja, es gibt Gegenden in Hamburg, die ich in dieser Ausführlichkeit noch nicht gesehen hatte...

In Rahlstedt sah denn alles ganz anders aus als sonst... Den Busbahnhof, ganz neu gebaut, kannte ich auch nicht, komme ja üblicherweise mit dem Zug an. Orientierungsprobleme, wo muss ich hin? Welcher Weg? Sieht ja alles so unvertraut aus. Ist immer mein großes Glück, wenn ich mich nicht recht auskenne, dass ich grundsätzlich in die falsche Richtung gehe, kenne ich schon. Deshalb: Freundlichen Passanten in Person eines Kinderwagen schiebenden sächselnden Vaters nach dem Weg befragt und los getappert.

Irgendwann auch angekommen.

Dienstag, 13. November 2007

Tabaluga und das verschenkte Glück

Da habe ich eine s..teure Original-CD, einen defekten CD-Player - und der PC will sie nicht abspielen! Tipps, wie ich den Computer überzeugen kann, werden per Mail gern entgegen genommen (Mailadresse ist im Blog-Profil hinterlegt.) So kann man es mit dem Kopierschutz natürlich auch übertreiben!

Wer sich nun wundert, dass ich eine Kinder-CD hören mag... einfach weiter wundern....! Ich habe (und die ganze Familie liebt sie!) alle bisher erschienenen Tabaluga-Musical CDs...

Zufällig gerade entdeckt: Bei http://www.tabaluga.com/ gibt's 'ne Weihnachtslieder-CD von Peter Maffay. Ansonsten bin ich eher kein Maffay-Fan, einzige Ausnahme: "Liebe" - die CD ist superschön...

Montag, 12. November 2007

Terror, Freude und Frieden

Drei-in-Eins-Beitrag heute:

Terror, nachzulesen hier bei SPON. Vergewissert, dass Töchterchen weit-weit-weg vom Ort des Geschehens war. (Über den Vorfall muss ich nicht nacherzählen, was die Medien berichten - siehe Link.)

Freude war die geradezu begeisterte Annahme meiner Geburtstags-Foto-CD. War mir direkt unangenehm, dass sich dann alle um meinen Arbeitsplatz gruppierten zwecks Foto-Viewing. Aber okay. Ich habe mich mit gefreut.

Frieden symbolisiert im Moment für mich die Beschäftigung mit dem bereits erwähnten www-Adventskalender. Ich bekomme mittlerweile so viel und vielfältiges Material!

Sonntag, 11. November 2007

ein Hauch von Schnee


Heute morgen gegen 9.00 Uhr.

Außerdem mein Wochenhoroskop von Merlix gelesen:
"Skorpion: Letzte Woche noch alles in Ordnung, schon kommt der große Hänger. Macht nichts, das warten Sie einfach ab, das sitzen Sie aus und brüten eben ein wenig herum, statt etwas zu machen, dann kommen Sie wenigstens allen anderen völlig normal vor. Die Leute denken, Sie hätten große Pläne – spielen Sie einfach mit und machen Sie finstere Andeutungen."
Das passt zwar nicht im Moment, aber oft genug, also merk' ich's mir mal *g*.

Und gegen den Hänger hilft dann das hier - am besten laut mitsingen!



Ansonsten: virtueller Adventskalender für das Frauen-Forum nimmt allmählich Gestalt an.

Freitag, 9. November 2007

Sturmflut Tilo

Sturmflut an der Nordseeküste und in Hamburg. Sah schon gut aus, als ich über die Elbe fuhr...
Bericht auf Focus-online.

schlau gelesen

Zusammenhang, damit niemand auf falsche Gedanken kommen möge, hier.

Sutent: "... schaltet auf molekularer Ebene die Signalwirkung von Wachstumsfaktoren aus, die der Tumor für sein Wachstum benötigt..."

Interleukin-2: "...Aktivierung von spezialisierten Abwehrzellen, die auch Tumoren angreifen..."

Indikation für beide: Behandlung des fortgeschrittenen, metastasierten Nierenzellkarzinoms.

Mittwoch, 7. November 2007

italienisches Geschenk

Dank "schneller" italienischer Post gestern eingetroffen:

Inhalt: mein Lieblingsgewürz von hier: Gewürzverkäufer auf dem Campo de'Foiri *freu*

Montag, 5. November 2007

Bastelarbeiten

Dokument-Umwandlungen für die Tochter, Foto-CD "Firmenbaustelle" und Materialsichtung für den Frauenforums-Adventskalender - das war so mein heutiges Feierabendprogramm.

(P.S. Hochladen klappt mal wieder nicht, warum auch immer, notfalls wird's später veröffentlicht, keine Lust, mich zu ärgern.)

Samstag, 3. November 2007

DVD Rom

Das Geschenk überhaupt - freu-freu-freu: Rom, die komplette ungekürzte Staffel mit jeder Menge Zusatzmaterial. Da gibt's keine Chance für die Winterdepression! Die DVDs sind in einer sehr aufwändig gestalteten Box nebst Begleitheft verpackt, und die Beschreibung der "Extras" macht mich auch schon neugierig. Volltreffer, Ihr Lieben!

Donnerstag, 1. November 2007

seltsame Begebenheiten

Vorhin in der S-Bahn hat mir zum ersten Mal im Leben eine junge Frau ihren Sitzplatz angeboten. Bedeutet das jetzt, ich sehe heute schon so alt aus, wie ich morgen bin?

Am Bahnhof den Geldautomaten besucht. In der Phase der Geldausgabe: rödel, rödel, rödel - Pause - rödel, rödel, rödel - Bildschirmmeldung "bitte die Blockierung entfernen und das Geld entnehmen" - rödel, rödel, rödel -Bildschirmmeldung "dieser Automat ist zur Zeit außer Betrieb.
Ja wie jetzt? Wird mir jetzt Geld abgebucht, das ich nicht bekomme? Die angegebene Telefonnummer der Bank angerufen (Handy sei Dank) und die Lage geschildert. Die Mitarbeiterin sah den Vorfall samt meiner Bankverbindung im Protokoll ein und meinte, es würde nichts abgebucht werden, sonst müsse ich meine Bank aktivieren. Außerdem könnte sie in dem Falle auch bei meiner Bank anrufen. Nun muss ich also mein Konto genau im Blick behalten...

Dann einen anderen Automaten heim gesucht und im Supermarkt gewesen. An der Kasse meinen Einkaufswagen mit ein wenig zu viel Schwung etwas gedreht und mir prompt den kleinen Finger zwischen Wagen und Kassenanlagen-Umrandung geklemmt.

Bin gespannt, was dieser Abend noch für mich auf Lager hat, werde jetzt erstmal Kuchen backen...

Dienstag, 30. Oktober 2007

Vergangenheit

Glücklicherweise bin ich dort lange vorher ausgestiegen... http://www.wilhansen.com/jd/ und verlinkte Seiten.

Update 31.10.2007:
Dieser Eintrag hier mit diesem und diesem Foto ist ein Rückblick auf meine Zeit bei Wilhansen Hamburg 1976/1977, danach habe ich die Firma gewechselt. Als die Gerichtsverhandlung damals durch die Presse ging, war ich bereits Mama und hab's nur aus der Ferne verfolgt.

Hier mehr (zumindest gab es hier mehr, jetzt gerade - Okt. 09 finde ich die Textstelle nicht mehr....????) zum Schiffsuntergang der "Elma Tres" - langer Text, am besten die Suche nach dem Begriff bemühen, um den entsprechenden Abschnitt zu finden. So weit ich es beurteilen kann, entspricht die Schilderung der Wahrheit, besonders die Gepflogenheiten der Firma.

Sonntag, 28. Oktober 2007

PC-GAU

Gestern Windows zerschossen, aber erst nach Neustart heute Vormittag bemerkt. Stunden mit Anlayse und vergeblichen Reparaturversuchen verbracht, dann mittels ungeeigneter Maßnahmen verschlimmbessert. Bis mir so schrittweise die Erkenntnis kam, wie ich vorgehen könnte. Millionen Probleme. Letztendlich geholfen hat mir mein Backup (aber nur) in Kombination mit einer Linux-Insert-CD (noch nie ausprobiert nur erstellt und weggelegt vor Jahren). Wie man sieht, läuft wieder alles ganz fein. Und ich habe eine Menge gelernt - obwohl ich in diesem speziellen Falle gern darauf verzichtet hätte.

Update 28.10.2007: Hier lagert das Disaster jetzt als langer Bericht (pdf). Der Leie wundert sich und der Fachmann lacht sich ins Fäustchen...

Sonntag, 21. Oktober 2007

X-mas Special

Ich bin dabei, meine alte Weihnachtshomepage mal ein bisschen zu überarbeiten. Hätte nicht gedacht, dass mir diese Frickelei jetzt Spaß machen könnte, ist aber so.

Und nebenbei kommen mir noch ein paar interessante Ideen...

Samstag, 20. Oktober 2007

anstrengend und genervt

Dank Bahn-Streckenstilllegung liegen jetzt drei Wochen Schienenersatzverkehr mit dem Bus hinter mir. Das bedeutete zunächst einmal, 20 Minuten mehr Wegezeit einzuplanen, ergo früher aufstehen, früher aus dem Haus gehen, längerer Weg zur Bushaltestelle. Dann endloses Gerüttel und Geschaukel in superlangen Gelenkbussen über die B73. Gut, wenn ich einen Stehplatz fand, an dem ich mich einigermaßen "verkeilen" konnte, ohne gar zu sehr zu schwanken. Schlecht, wenn ich nur noch eine Position im "Ziehharmonikagelenk" ergattern konnte, da mochte der Magen fast schon ärgerlich werden. Letzte Woche waren Schulferien, da waren die Busse nicht ganz so überfüllt...

Dazu kamen dann die Streiktage der Deutschen Bahn, wovon auch unsere S-Bahn betroffen war. Zunächst meine Sorge, wie ich über die Elbe kommen sollte. Wäre nur noch die Möglichkeit mit zwei Bussen gewesen, was meine Fahrzeit denn noch einmal um eine Stunde verlängert hätte. Glücklicherweise fuhr "meine" S-Bahn dann doch - allerdings im 20-Minuten-Takt. Also noch ein Zuschlag zur Frühaufsteher-Marge...

Das ist schon unglaublich anstrengend für jemanden wie mich, ich komme morgens ohnehin sehr schwer in Gang, und frühes Aufstehen ist eine echte Qual. Bin immer froh, wenn ich dann beim Betreten des Büros tatsächlich körperlich und geistig wach bin.

Nun war ich vergangene Woche allein im Büro. Natürlich nicht wirklich ganz allein, aber meine Kollegin hatte Urlaub. Normalerweise habe ich gerne "das Ganze", und es macht mir Spaß. In dieser Woche allerdings häuften sich vermehrt Alarm-Anrufe über nicht funktionierende Heizanlagen (das ist normal, so bald die Temperaturen unter 10 °C absinken) und spontane Wasserrohrbrüche, so dass ich wiederum meine handwerkernden Kollegen durch die Gegend scheuchen musste. Die Krönung solcher Angelegenheiten sind dann jeweils Anrufe von schlecht gelaunten Mietern, die mich als Blitzableiter missbrauchen. Es ist nicht einfach, dabei die Ruhe zu bewahren, sachlich und kunden-/ serviceorientiert zu reagieren. Ganz "nebenbei" war ja immer auch noch meine normale sehr umfangreiche administrative Arbeit zu leisten, und mein Chef wollte natürlich auch Ausgangsrechnungen im System vorfinden...

Ergebnis: Ich bin *fertig*.
Ja, heute ist Wochenende. Das bedeutet für mich, alle liegen gelassenen (nach Feierabend ging nichts mehr) Hausarbeiten, Einkäufe etc. zu erledigen... Jetzt würde ich ganz gerne einiges davon mal so einfach delegieren... Heinzelmännchen, wo seid ihr?

Samstag, 13. Oktober 2007

privat?!

Ich erzählte kürzlich einer relativ I-Net-unbedarften Person vom Blog ("Tagebuch im Internet") und der Geburtstagshomepage. Die Reaktion - bevor ich überhaupt auf das zu sprechen kommen konnte, worum es mir eigentlich ging - war ein fast schon gerufenes "aber das ist doch privat!!"

Ob dieser Äußerung klappte mir erstmal die Kinnlade herunter und ich verstummte augenblicklich. Nö. Keine Lust auf Erklärungen gehabt.

Aber es geht mir dennoch durch den Kopf...
Überleg...
Was mich wirklich privat bewegt und niemanden etwas angeht, das wird hier natürlich nicht veröffentlicht. Mit Ausnahme meiner engen Familie erscheinen hier keine kompletten Realnamen. Alle anderen können echt oder gefaked sein, who knows?
Ich beschimpfe niemanden, es wird niemand diskreminiert oder diskreditiert. So what? Private Veröffentlichungen, egal ob Blog oder HP, geben keine wirklich sensiblen Dinge preis, sind im schlimmsten Falle für den Leser langweilig. Dagegen hilft ein Mittel: wegklicken!

Anonym schreiben will ich nicht. In meiner Anfangszeit im Netz, das ist ungefähr zwölf Jahre her, galt die Parole "gib niemals deinen Realnamen oder deinen Wohnort an - zu gefährlich". Ich hielt mich zunächst daran und fühlte mich mit getarnten Identitäten zusehends unwohl. Ich stehe zu dem, was ich schreibe, da kann ich auch sagenschreiben, wer ich bin.

Ich bin vorsichtig. Aber ich habe keine Paranoia.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

immer näher

Ein langjähriger Mitarbeiter ist am letzten Wochenende verstorben. Wir sind alle sehr traurig und niedergeschlagen.

Jemand anders nimmt gerade seinen Kampf gegen das "böse Tier" auf, da wünsche ich viel Kraft!

Das alles macht bewusst, wie endlich das Leben ist, und dass einige die 60 nicht erreichen.

Erschüttert...

Sonntag, 7. Oktober 2007

Ich bin stolz auf mich...

... PC-Umstellung zu 75 % bewerkstelligt...
Morgen Brenner umbauen, Grafikprogramme einspielen und noch so ein bisschen geliebten Kleinkram. Aber ansonsten: Erfolgsmeldung!

Samstag, 6. Oktober 2007

Vorbereitung "Operation PC"

Daten sichern, Lieblingsprogramme zusammen sammeln, noch alle Logins aufschreiben, Mails und Favoriten sichern, alle möglichen CDs hervor kramen - bald kann's losgehen...

Puzzlestückchen aus der Vergangenheit

Seit einiger Zeit gibt es mehr und mehr Kontakte zu lieben Menschen aus meiner Vergangenheit:
  • Holger - kennen gelernt mit süßen 17 - Mailfreund seit einem Jahr
  • Monica - Klassenkameradin-Freundin aus Klasse 1 bis 4, danach Schulkollegin in der Parallelklasse - Mailkontakt im August dieses Jahres, stagniert gerade, warum?
  • Jutta - Klassenkameradin-Freundin Fremdsprachenschule - neu per Mail
  • Ronald - Nachbarsjunge und Klassenkamerad Klasse 1 bis 4 - telefonischer Kontakt und geplantes Treffen nächste Woche
  • Christiane - Schulfreundin Klasse 5 - 10 und Fremdsprachenschule, seit 10 Jahren nicht gesehen, zufällig gestern getroffen

Da passiert jahrzehntelang gar nichts - und nun plötzlich alles auf einmal!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Honey


* 29. Mai 2003
+ 03. Oktober 2007

Nina, ich fühle mit Euch...

Dienstag, 2. Oktober 2007

Nachlese

Tochtergeburtstag mit Tochterfreundin und einer Flasche Rotwein begangen, dabei die Video-CD angeschaut und genossen. Fröhlicher Tochteranruf verkündete große Freude über die Früchte meiner Mühen. Alles war genau richtig.

Sonntag, 30. September 2007

Oktober vor der Tür

Oktober vor der Tür bei Merlix - ein wunderschönes Foto, um den September zu beschließen und mich auf morgen zu freuen!

ohne Worte

Samstag, 29. September 2007

Heute Mittag um 12...

... ist hier Weltuntergang:



Freitag, 28. September 2007

docx-Format

Ein tolles, neues Dateiformat für Word, das sich Mi* da ausgedacht hat. Dieser alte PC kann's nicht lesen, das Update/Conversion Tool von der offiziellen Support-Seite funktioniert erst ab XP mit Word2003, die online-Konvertierungen gehen sämtlich ins Nirvana und ein runtergeladenes Progrämmchen - angeblich für alle Win-Versionen - verweigert den Dienst.

Workaround, um wenigstens an den Inhalt heran zu kommen: Datei umbenennen in *.zip, auspacken und jede einzelne xml-Datei mittels Viewer untersuchen. Festgestellt, dass dieser ganze xml-Schrott hauptsächlich Formatierungsanweisungen und Bezüge zu Formatvorlagen enthält. Aber ich habe mal wieder etwas gelernt - oder?

Donnerstag, 27. September 2007

Bios-Batterie leert sich

Mein PC stirbt so vor sich hin. Ich kann ihm dabei zusehen. Es ist dieses Mal nicht der "fiese Datenklau" - der hat sich nicht wieder gezeigt :)

Seit einiger Zeit läuft beim ausgeschalteten PC ja schon die Uhrzeit nicht mehr weiter, ich bin also längst vorgewarnt. Und hier steht mein "alter" Firmen-PC, der ja mit seinen ca. 3 Jahren fast neu ist im Vergleich mit dem werkelnden Teil. Ich wollte eigentlich nur auf die richtig schlimm-deprimierend-böse-dunklen Herbst- oder Winterabende warten, um ihn aufzusetzen. Aber ich glaube, das wird nichts... Mein geliebter Compi vergisst jetzt regelmäßig seine Bios-Einstellungen (jedes Mal "Resume" mit F1 nervt auch) und setzt das Datum auf Dezember 1997 zurück. Wird sozusagen zur Timeback-Machine.

Überlege, als Notmaßnahme erstmal nur die Festplatte und den Brenner umzustöpseln, vielleicht am Dienstagabend - wenn's dann Probleme geben sollte habe ich dank Feiertag ja die ganze Nacht Zeit - und das Betriebssystem auf der Ex-Firmen-Festplatte dann später anzufassen.

Husten nervt

Nach meinem quietschvergnügten Kurzurlaub Mitte letzter Woche mit strahlender Laune im Büro aufgeschlagen und einen kranken Kollegen vorgefunden. Ergebnis: Seit Sonnabend hat's mich wieder erwischt. Erst Kopfschmerzen, dann Halsschmerzen, nein keine Bronchitis dieses Mal. Irgendwie sitzt der Husten im Hals und kratzt und räuspert und nervt und strengt an. Bin sicher, dass ich vorletzte Nacht bisschen Fieber hatte. Ja, es wird zusehends besser mit mir, aber ich bin hochgradig genervt und schlapp, alles, wirklich alles, ist mega-anstrengend. Heute musste ich einkaufen gehen, so allmählich lösten sich hier meine "Essentials" in Luft auf, habe vielleicht so 5 oder 6 kg geschleppt und kam mir vor wie meine eigene Großmutter - incl. Pause hier und dort, mit schnaufen und ächzen - hey, ich kann's nicht mehr leiden!

Dem Kollegen, der mir diesen neuerlichen Infekt eingebrockt hat, kann ich nicht mal böse sein - er hat sich Ende letzter Woche ohne nähere Angabe von Gründen für eine längere Zeit "abgemeldet". Ich ahne, worum es geht, uns allen ist seine gesundheitliche Vorgeschichte bekannt, drücke ihm die Daumen und hoffe, dass sich alles zum Guten wenden möge!

Montag, 24. September 2007

Homesitting

Die Sanierungsmaßnahmen in dem Haus sind seit ein paar Monaten abgeschlossen. Sonnabendvormittag: R. rief an (wir sind im gleichen Haus aufgewachsen, erster Kontakt seit etwa 28 Jahren) und bat darum, den Dachboden auszufegen, da seine Mutter dort oben ihre Wäsche trocknen würde... Wollte ich dann wohl machen. Denk... hoffentlich finde ich den Schlüssel... Ist der am Kellerschlüsselbund mit dran?

Heute in B. gewesen, Post, Blumen, alles versorgt. Die Frage nach dem Schlüssel war überflüssig: Das Türschloss vom Dachbodenverschlag ist aufgebrochen (nicht das Schloss selber, sondern die Befestigung der Verrieglung), wahrscheinlich von den Handwerkern. Mittlerweile ist die Tür so verzogen, dass sie auch nicht mehr zu schließen ginge. Ist also angelehnt.

Gottseidank ist ja auch nichts von Wert dort untergebracht. (In den uralten Kleiderschrank geschaut und alte Mäntel, ein Reisenecessaire, Bücher aus den 1940er Jahren und einen Rauschgoldengel gesehen.)

Ich habe nun also gefegt: jede Menge Dachdeckermörtel, Kleinteile aus Metall (denke, auch dieses von den D-Deckern) und natürlich unglaublich viel Staub. Vor allem aufgewirbelt. (Glücklicherweise hatte ich mir andere Kleidung mitgenommen.)

Allerdings will sich nach Inaugenscheinnahme der Sinn von Rs Anliegen (bzw. dem seiner Mutter) nicht recht erschließen:

1. Ist der Wäschetrockenboden separat, mit extra Tür. (Dort sollte mal gefegt werden!)
2. Sind die meisten oder alle - jedenfalls so weit ich es sehen konnte - Dachböden in ähnlichem Zustand wie dieser war. Und der Gang ist auch nicht sauber. Habe ich nicht als meine Angelegenheit betrachtet.

Von R. habe ich keine Telefonnummer erfragt, aber er wird sich mit mir im Oktober noch mal in Verbindung setzen...

Sonntag, 23. September 2007

Der Sinn einer Datensicherung

... ist es ja, bei Bedarf Daten zurückspielen zu können...

Ich sichere vor allem Unmengen an Fotos, um von Zeit zu Zeit meiner Festplatte wieder Luft zu verschaffen. Anlässlich eines aktuellen Projektes wollte ich nun Fotos von CD einlesen: *böses Erwachen*... zwei CDs, diese jeweils doppelt (ich mache immer zwei Kopien, zur Sicherheit, was mir nun gar nichts nützt), sind so gut wie gar nicht lesbar. Da sitzt der fiese Datenklau im Keller und lacht sich ins Fäustchen! Glücklicherweise habe ich sich überschneidende Datenbestände, so dass nichts wirklich verloren ist. Natürlich die Inhalte mehrerer CDs zurück gespielt auf die Festplatte - und nun? Wie kann das sein? Ich verwende seit Jahren die gleichen Rohlinge, daran sollte es nicht liegen. Und den Brenner hatte ich ausgewechselt im Januar. Fragliche Datensicherungen sind vom Mai! Die CDs von vor und nach dem Mai sind in Ordnung. Hat also der Datenklau mir nur im Mai einen Streich gespielt - warens die Frühlingsgefühle, oder was? (Ich habe hier Datensicherungs-CDs, 10 Jahre und älter, die sind vollkommen in Ordnung!)
So, du fieser Datenklau, komm aus dem Keller, ich habe hier ein paar unbrauchbare CDs liegen, die kannst du jetzt verfuttern - und dann verkrümel dich!

Samstag, 22. September 2007

Unser Bahnhof

... soll saniert werden.

Bahnhof Neuwiedenthal: Sanierung

Der Versuch einer Dokumentation.

Freitag, 21. September 2007

Ersatzteil

Das Glas entstammt übrigens einer seit 2001 nicht mehr produzierten Nobel-Serie, und glücklicherweise kann unser Großhändler noch Ersatzteile besorgen. Hingemailte Fotos nicht nur vom zerstörten Teil, sondern auch vom Halter und der zugehörigen Seifenschale ermöglichten eine Identifikation des Designs. Ich habe mir jetzt also vorsichtshalber zwei Stück bestellt - besser ist das.

Donnerstag, 20. September 2007

morgens um halb sieben im Bad

Das passiert, wenn man mit eingecremten Händen zum Zahnputzglas greift:

Dienstag, 18. September 2007

outdoor

Aus den Tiefen von bits 'n bytes aufgetaucht und den schönen Herbsttag genossen, in Harburg und Neugraben gewesen, zu Fuß nach Hause getappert und auf all' diesen Wegen einige Fantastillarden Fotos gemacht. (Viel zu viele, um sie jetzt auf die Schnelle ins Netz zu setzen.)

Bin wunderbar "besonnt" und durchgepustet - hach, war das gut :))



Update 20.09.: mit dieser S-Bahnfahrt geht die Fotostrecke los.

Montag, 17. September 2007

Weltreisende

Na ja, fast. Die geschäftsreisede Tochter war innerhalb kürzester Zeit zwei Male in Norwegen, ist heute in Augsburg, fliegt in Kürze nach Rotterdam. Ninchen, bald bist du Reiseprofi! Bliebe noch zu erwähnen der Schwesterbesuch zu Ostern in Rom und der Kurzurlaub am Bodensee.

Sonntag, 16. September 2007

Wie ein Maulwurf...

... grabe ich mich durch die Datenmengen. Aber es wird! Bild hier, Clip dort, dazu etwas Geräusch... Und ich habe einen netten Nachmittag mit jungen Leuten gehabt, die eifrig geholfen haben, die Daten zu vermehren :)

Samstag, 15. September 2007

Urlaubsfreuden und so

Außer gründlich ausschlafen, den Haushalt auf Vordermann bringen und dann und wann etwas Leckeres kochen, z.B. Paprika-Hackfleich-Tomaten-Soße zu Nudeln (Rezept gefällig?), beschäftige ich mich derzeit hauptsächlich mit besonderen termingebundenen Web- und anderen Projekten. Das dauert schon mal die halbe Nacht, aber... siehe Anfang :)

Donnerstag, 13. September 2007

lange her

Die kleine Grundschülerin Gudrun in ihrer Klasse:


Klasse 1 a, Schule Genslerstraße 33, Hamburg-Barmbek, 1964

Vielleicht erkennt sich hier jemand?

Dienstag, 11. September 2007

frei juchhei

Ich gönne mir spontan ab morgen eine Woche Urlaub. Denke, ich kann ihn gut gebrauchen für die Gesundheit, den Haushalt und meine spezielle PC-Bastelei *freu*.

(Hoffentlich denkt meine Kollegin daran, meine Arbeitsplatz-Baustellen-Doku zwischenzeitlich fortzuführen.)

Sonntag, 9. September 2007

große, kleine und keine Freuden

Der 80. Geburtstag ist so weit, so gut, über die Bühne gegangen. Die Anwesenheit von Tochter und Freund sowie Bruder und Partnerin sorgten für angenehmen Ausgleich der stets seltsam-angespannten Großwetterlage, wenn ein gewisser südländischer Herr anwesend ist. Habe besonders die Anwesenheit meiner Quasi-Schwägerin sehr genossen und nette Nebenbei-Gespräche gehabt, während meine Bronchien so vor sich hin raschelten und knisterten. Töchterchen aus den immer noch heißen Gestaden gratulierte fernmündlich und sorgte damit für weiteres Wohlbefinden des Geburtstagskindes.

Habe einen Ohrwurm, so einen kleinen Drachen, der mich immer vor sich hinträllern lässt - innerlich. In diesem Zusammenhang gab es vor dem Aufbruch zu obiger Festivität eine sehr liebenswerte Aufmerksamkeit.

Die diesjährige Pflaumenkuchen-Attacke ist also nun vorbei, sämtliche Restanteile wurden heute zur allseitigen Zufriedenheit vernichtet.

In welche Schublade große-kleine-keine Freuden nun was zu sortieren ist, überlasse ich dem geneigten Leser.

Freitag, 7. September 2007

Merkzettel: Bücher von Cornelia Funke

Startseite von Cornelia Funke hier, unbedingt ansehen, wunderschön!

"Schmeck jedes Wort, Meggie, flüsterte Mos Stimme in ihr, lass es Dir auf der Zunge zergehen. Schmeckst Du die Farben? Schmeckst Du den Wind und die Nacht? Die Angst und die Freude? Und die Liebe. Schmeck sie, Meggie, und alles erwacht zum Leben." (Tintenherz)

Und in Wikipedia die üblichen Hintergrund-Informationen.

Donnerstag, 6. September 2007

Wochenrückblick

Ist zwar erst Donnerstag, aber egal...
Diese Woche hauptsächlich beschäftigt mit gesund werden, husten, Tabletten schlucken, wieder husten, zur Arbeit gehen, alle Wege ganz langsam, kurzatmig wegen Bronchitis, viel Arbeit, die sehr sorgfältig gemacht werden muss, aber ziemlich langweilig ist, literweise trinken zwecks gesund werden (meine Hauptbeschäftigung, sagte ich das schon?), Geburtstagsgeschenk planen, entwickeln, Ideen zusammentragen, erste Clips machen (zu beschenkende Person liest hier nicht mit), über den letzten Sonntag nachdenken, den nächsten schon mal durch den Kopf gehen lassen, Gespräche geführt über genossene Erziehung zur Bildung und Kultur sowie psychologische Gründe für gewisse Reaktionen.
Die Arbeitsplatz-Baustelle pausiert gerade, Fassadenverblendung wurde ausgesucht und bestellt, soll angeblich nächste Woche montiert werden.
Kalt ist es geworden, morgens 8°C.
Ich geh' denn jetzt mal schlafen.

Dienstag, 4. September 2007

Merkzettel: His Dark Materials

Angeregt durch diesen Text von Textfairy habe ich mich hier ein bisschen schlau gelesen:

Wikipedia: His Dark Materials ist eine Roman-Trilogie des Autors Philip Pullman, bestehend aus Northern Lights (dt. Der goldene Kompass, The Golden Compass in den USA), The Subtle Knife (dt. Das magische Messer) und The Amber Spyglass (dt. Das Bernsteinteleskop). Ein deutscher Überbegriff für die Bücher existiert nicht.

Einer der weiterführenden Links ist die His Dark Materials - Fanseite.

Nun landen diese Bücher erstmal auf meiner persönlichen Vormerkliste.

Weihnachtsgebäck gesichtet

Heute Abend bei Rewe lange Regale voller Zimtsterne, Lebkuchen und Co. gesichtet. Ich wollte es doch gleich fotografisch festhalten, so klammheimlich aus der Handtasche heraus, und was ist? Leerer Akku... Jedenfalls ist das letzte Drittel des Jahres angebrochen, wer mag, darf es sich mit Lebkuchen versüßen *schüttel*. So etwas gibt's bei mir nicht vor dem 1. Advent - und der ist gottseidank noch ein Weilchen hin.

Sonntag, 2. September 2007

geboren am 02.09.1927

Heute wäre mein Papa 80 Jahre alt geworden. *wink zu seiner Wolke hin und denke, dort geht's ihm sehr gut*

Samstag, 1. September 2007

Donnerstag, 30. August 2007

krank

Es ist kalt, es regnet, und ich habe einen heftigen Atemwegsinfekt. Auch eine Art, den Sommer zu verabschieden ;) [Positiv: Die Heizungen laufen wieder.]

Dienstag, 28. August 2007

Spätsommer

Es wird Zeit, sich vom Sommer zu verabschieden...





Montag, 27. August 2007

Runway

Doku einer Laufstrecke hier - von Holger, danke.
Schöne Bilder von Hamburg mit lustigen Begleittexten, gefällt!

Fast eine Million Menschen feierten

Alstervergnügen: Links

Hamburger Abendblatt: Highlights der viertägigen Veranstaltung waren die drei Feuerwerkfestivals... (kein Foto dabei!)

Welt online: Das Mammut-Straßenfest mit einem prallen Musikprogramm, einer Schlemmer-Meile und atemberaubenden Feuerwerken... (mit dpa-Archivfoto, das dem Ereignis vom Sonnabend aber sehr nahe kommt)

Alstervergnügen.net: Zauberhafte Klänge für Augen und Ohren... (Foto von 2006)

Quizfrage für alle Nicht-Hamburger: Was ist die Alster? Natürlich Fluss und Binnensee im Stadtzentrum, nachzulesen hier bei Wikipedia.

Sonntag, 26. August 2007

Alstervergnügen

Auf besonderen Wunsch zweier junger Damen war ich gestern mit drei jungen Leuten beim alljährlichen "Alstervergnügen". Normalerweise sind solche Massenveranstaltungen nicht so "meins", aber in netter Gesellschaft - warum nicht?

So sind wir denn um die Binnenalster gewandert, haben ein wenig live-Musik gehört, ein bisschen Gedrängel und Geschiebe genossen, uns irgendwann einen Platz auf einer Bank ergeiert, wo ich seit Jahren mein erstes Bier getrunken habe. War aber gottseidank Warsteiner, mein liebstes Bier, auch wenn gestandene Männer das als "Kinderbier" verlachen - mir egal, mir schmeckt's.

Zum Feuerwerk haben wir uns denn den allerorten wartenden Menschen am Geländer zugesellt. So weit ich es denn an den Köpfen vorbei und unter den Bäumen bzw. Blätterdächern hindurch sehen konnte, war es ganz wunderbar. Und irgendeine tolle Musik (Arie?) wurde dazu gespielt. Superschön! Wenn nicht hinter mir so eine Dame (alte Schnepfe, sorry) lautstark jedes Lichtlein mit ihrer Freundin hätte kommentieren müssen. Ist eh schon schwierig genug, ohne "eigenen" Kerl zur Gesellschaft, romantische Stimmung aufkommen zu lassen... Normalerweise kann ich ungeliebte Geräusche schon ausblenden, aber das war zu viel...

Feuerwerk-Fotos konnte ich so auch nicht machen, werde mal beim Abendblatt online gucken, ob es da etwas passendes zum Verlinken gibt.

Alster-Fotos sind unter "Hamburg" schon hinterlegt:



Leider sehen sie sehr grau aus ob der vielen Wolken, schade.

Einkaufsweg - Fortsetzung

Einer meiner zwei bis fünf Stammleser *wink* monierte kürzlich, dass meine Einkaufsweg-Foto-Doku ja wohl nicht vollständig sei... Na gut, aber den örtlichen A-Discounter abzulichten fand ich wenig attraktiv. So habe ich gestern noch ein paar Bildchen von unserer "Galeria" und meinem Heimweg gemacht, leider war das Wetter nicht so sonnig, obwohl warm, so dass die Bilder mir eigentlich nicht brilliant genug sind...

Übrigens, Herr Stammleser, ich kaufe keineswegs an der Bushaltestelle ein, ich passiere sie lediglich häufiger auf dem Rückweg... Die Pictures sind nicht ohne Grund einsortiert unter dem (Galerie-)Label "zu Hause"- wer ist wohl im Lande Weit-Weit-Weg und wird deshalb von mir damit bedacht? Gruß gen Süden!

Samstag, 25. August 2007

Die Pflaumen aus des Kollegen Garten

... wurden zu vielen, vielen Kuchen verarbeitet.



Das Rezept gibt es hier (pdf). Guten Appetit!

Freitag, 24. August 2007

Baustelle Arbeitsplatz

Nichtöffentliches Fotoalbum ist online. Einladung ging an die üblichen Verdächtigen. Wer ansonsten meint, berechtiges Interesse an den Bildern zu haben, möge mir schreiben (Mailadresse im Profil).

Und nun: Kuchen backen ;)

[Update irgendwann: Bilder sind nicht mehr online.]

Donnerstag, 23. August 2007

Pflaumen

Gefühlte 10 kg Pflaumen gewaschen, entsteint und eingefroren. Kuchenbacken dann Samstag, je mehr, desto besser, evtl. davon auch welchen einfrieren. Verfärbte Hände, schmerzender Daumen. Tippen problematisch *aua*. Rezept folgt in Kürze.

Sonntag, 19. August 2007

alltäglich

Gestern habe ich einfach mal meine Kamera mitgenommen... auch alltägliche Wege werden so mitunter zu etwas Besonderem:

Freitag, 17. August 2007

Büro-Dinosaurier

Ein nostalgischer "Blick zurück"

Gesprächsweise erwähnte ich kürzlich "das Telex"... und begann zu erzählen aus meiner Frühzeit im Büro: Wer kennt es noch, das gute alte Fernschreibgerät mit Telefonwählscheibe, Lochstreifenschreiber- und -leser und sehr hohen Tasten, die tüchtig klapperten, wenn jemand ein Telex - meist "auf Vorrat" - auf Lochstreifen tippte?



Ich erinnere mich daran, wie schwierig es war, eine Verbindung nach Japan, schlimmer noch nach Venezuela, herzustellen: Ein Schrei ging durch die Firma: "Hat noch jemand etwas für ...?". Wenn wir Glück hatten und die Verbindung nicht nach wenigen Minuten zusammenbrach, konnten alle angesammelten Nachrichten in einem Schwung abgesetzt werden, ein Adrenalinschub durchfuhr uns geradezu. Einer unserer besten Telex-Operators war Norweger, mit flinken Fingern konnte er sogar die Lochstreifen "lesen" und eilige Nachrichten sofort und live hintendranschreiben - das war sein persönliches Privileg.

Damals lernte ich viele (englische) Abkürzungen kennen, die heute allgemein als "Chat-Kürzel" bekannt sind und seinerzeit notwendig waren, um die Verbindungszeit kurz und damit die Telefonkosten möglichst gering zu halten.



Nun habe ich meine Fotoalben durchforstet auf der Suche nach der Telexmaschine und dabei gleich noch zwei andere Dinosaurier zu Tage gefördert: meine heissgeliebte rote IBM-Kugelkopf-Schreibmaschine und aus späterer Firma die damals neueste Olympia-Schreibmaschine.



Die Bildqualität lässt zu wünschen übrig, aber mehr Qualität ist trotz Bildbearbeitung nicht drin, Ausgangsmaterial sind Fotos aus den damals sehr beliebt gewesenen Pocket-Kameras, die zudem aus Altersgründen bereits sehr verfärbt sind. Datum der Aufnahmen: 1976 und 1977.

Dienstag, 14. August 2007

Montag, 13. August 2007

Frauen ab 40

... haben einander vieles zu sagen.

Und weil ein bisschen Werbung in eigener Sache (eigentlich Mylos und unser aller Sache) nicht schaden kann, sich vielleicht andere Frauen angesprochen fühlen mögen hier mitzumischen, gibt es hier jetzt eine Extra-Rubrik in meinem Blog.



Ich setze den Link mit dem offiziellen Vorstellungstext hinein.

Forum

lebendig sein - lebendig bleiben

Das Leit-Thema 'lebendig sein - lebendig bleiben' wurde natürlich nicht von ungefähr gewählt... Hier soll ein breites Spektrum an Diskussionen stattfinden, welche im weitesten Sinne 'Lebenskraft' enthalten und vermitteln. Dabei darf mit dem Wort "Leben" auch mal spielerisch und assoziativ umgegangen werden, wie es die Anfangs-Schritte auf der "Spielwiese" schon zeigen. Und auch der Ernst des Lebens soll zur Sprache kommen dürfen, genauso wie alltägliches, was unser Leben in Bewegung hält. Neue Themen können ebenso von Mitgliedern erstellt werden, sofern sie noch für diesen weitgefassten Rahmen passend erscheinen. - Viel Spass beim mit-kreieren und mit-diskutieren!

Sonntag, 12. August 2007

Paketservice - oder auch nicht

Am Montag hatte ich eine Benachrichtigung über einen fehlgeschlagenen Zustellversuch vorliegen und verabredete eine Auslieferung am Freitag ab 14.30 Uhr. Das ist der einzige Arbeitstag, an dem ich früh im Hause bin. Denn "am Samstag arbeiten wir nicht" war die Auskunft des freundlichen Mitarbeiters, den ich am Telefon hatte.

Am Freitag - glücklicherweise schon ab 14.00 Uhr hier - erfreute ich mich dann an einer neuen Benachrichtigungskarte, die um 13.15 Uhr (!) hinterlassen worden war. Erneute Kontaktaufnahme mit dem Paketzentrum ergab, dass gar keine Zustelluhrzeit hätte abgemacht werden dürfen, diese einzuhalten sei gar nicht möglich.

Nun habe ich, ungeplant und aus gänzlich anderen Gründen, am Montag einen Urlaubstag, der mir ermöglichen wird, die Sendung in Empfang zu nehmen.

Aber: Was ist das für ein Service, der berufstätige Empfänger konsequent ausschließt? Ich kenne mindestens zwei Paketdienste, die an Samstagen ausliefern, einer davon auch bis abends gegen 20.00 Uhr.

Im übrigen ist dieses Paket nicht für mich bestimmt, ich fungiere hier lediglich als Versandadresse: Bei der Wohnanschrift des Empfängers hatten in der Vergangenheit "liebe Nachbarn" Sendungen im Empfang genommen und nicht herausgegeben (vom Service war keine Benachrichtigung im Briefkasten hinterlassen worden), so dass dem Versender hier ein erheblicher Schaden entstanden war.

Montag, 6. August 2007

Sonntag, 5. August 2007

Hamburg

Galerie eröffnet mit Fotos made by Oliver:


Hamburg

Samstag, 4. August 2007

Bildertag

Heute früh eine Sammlung Bilder aus Rom vorgefunden. Dann Fotos von Oli mit seinem Mountain-Bike gemacht. Nina trudelte hier ein mit einer Wagenladung Bilder vom Bodensee.

Festgestellt, dass meine seit ewigen Zeiten bei Yahoo-Fotos lagernden Bilder schleunigst zu Flickr zwangsumziehen mussten - auch das bewerkstelligt. Hochzeit Ingrid & Benno Februar 2002 sowie Marens Abi-Feier 2005. (Von Interesse nur für die beteiligten Personen!)

Eben rief Oliver an, dass er auf dem Nachhauseweg einen Stopp an der Alster eingelegt und Fotos vom Sonnenuntergang gemacht hat.

Das verspricht doch, ein rechtes Foto-Wochenende zu werden...

Freitag, 3. August 2007

Brille

... ist nun auch perfekt, alles ganz wunderbar!

Home, sweet Home

... für die Tochter in weitweitweg:


zu Hause

Petrus...

... hatte nach dieser Bitte wohl doch ein Einsehen:


endlich Sonne!

Dienstag, 31. Juli 2007

Petition - auf besonderen Wunsch

Sehr geehrter Petrus, nein, Eure Heiligkeit, oh Mann, wie fang ich es nur an?

Versuche ich einfach mal die schlichte Variante:

Hallo Petrus,

mir ist schon klar, dass du als ehedem erster Papst andere Dinge da oben auf deiner Wolke zu tun hast, als dich um mein Anliegen zu kümmern, aber du hast doch noch so ein oder zwei Nebenjobs - auch die wollen mit Sorgfalt und Bedacht ausgeübt sein!

Sicherlich hast du dieser Tage viel um die Ohren mit der Kontrolle an deiner Himmelstür, aber hast du dich schon gefragt, warum in diesem Sommer so viele Fische bei dir Einlass begehren? Na ja, kann ja sein, dass du das im Eifer des Gefechtes übersehen hast, da möchte ich dir gerne helfen:

Es hat so viel geregnet, dass bei all diesen Wassermassen sich viele Fische verirrt haben und ein trostloses Dasein fristen mussten in rostigen Autokarosserien und muffigen Kellerräumen. Dass das der Gesundheit nun nicht gerade zuträglich ist, darauf muss ich wohl nicht erst hinweisen. Daher kommt gewiss die lange Schlange an deiner Himmelstür!

Ganz ehrlich, erfüllst du so deine Aufgabe als Behüter der Fische? Verzeih meine Kritik, aber dein zweiter Nebenjob verlangt von dir doch auch, von Zeit zu Zeit die Wolken, die du zum Nutzen und Frommen der Natur riefst, wieder zum Verschwinden zu bringen - oder irre ich mich da?

Es häufen sich hier die irdischen Klagen von fröhlichen Joggern und Radfahren, dass sie ihren gesundheitsfördernden Sport nicht mehr ausüben können. Sollen nun also auch die Menschenschlangen an deiner Tür länger werden? Naturfreunde und Sportler liegen schlammtropfend mit roten Nasen bereits darnieder.

Bitte hab' doch ein Einsehen mit uns Irdischen.

Ich selber bin ja nun nicht gerade der sportlichste Mensch unter deinen Wolken, aber morgen werden an meinem Arbeitsplatz die Fenster ausgewechselt - mal ehrlich: Wie sollen wir dann unsere mit Papier überladenen Schreibtische und betriebsamen Computer vor deinen Wassermassen schützen? Schlimm genug, dass ich heute früh meinen Karton voller Winterpullover hervorholen musste, wo wir doch Hochsommer haben!

Lieber Petrus, ich habe in Rom in deiner ganz persönlichen Kirche ja auch andächtig vor dem Niedergang zu deinem irdischen Grab gestanden und die ewigen Lichter angeschaut - ist das nicht Grund genug, dass du mir den kleinen, wirklich klitzekleinen, Gefallen tun magst, die dicken Regenwolken mal ein wenig zur Seite zu schieben?

Oder nimm' einfach deine großen Schlüssel - ja, richtig, die zum Lösen und Binden - schließ dein Himmelstor mit dem einen Schlüssel (wenn mein Plan gelingt, kommen ja auch keine Fische mehr, die Einlass begehren), stell' danach bitte die Auslaufventile der Wolken ab und kette sie dann irgendwo im Süden (da hat Luzifer so große Feuer gelegt, löschen ist jetzt ohnehin angesagt) fest. Da kannst du sie denn gerne mit einem Sicherheitsschloss fixieren. Ja richtig, hier kommt der zweite Schlüssel ins Spiel!

Ich wäre jetzt in vorauseilendem Gehorsam gerne demütig und dankbar, kann mir aber nicht verkneifen, dir dennoch zu sagen, dass ich mir vorbehalte, gegebenenfalls bei Missachtung meiner ja nun wirklich fundiert vorgetragenen Bitte deinen Vorgesetzten über diese Pflichtverletzung zu informieren!

Mein Haupt neigend und auf durchnässte Socken blickend verbleibe ich...

Donnerstag, 26. Juli 2007

Nahsichtbrille und Probleme

Heute hat's mir gereicht: Da habe ich seit einer Woche eine gut aussehende, gut sitzende, gut Sehtest-angepasste Lesebrille - und komme mir vor wie ein "blindes Huhn". Gedrucktes: Brille auf. Computer: Brille ab. Papiere sortieren: Brille auf. Mit Kollegen reden: Brille ab - und so weiter, und so fort. Bis ich frustriert war und sie schon gar nicht mehr benutzt habe. Gedanke: Das kann's nicht sein! Das Teil soll eine Hilfe sein und kein Hindernis - am Ende habe ich gar alles nur noch verschwommen gesehen, weil die Augen sich jede Minute umstellen mussten.

Also hin zur Optikerin meines Vertrauens und mein Problem geschildert, incl. Beschreibung meines Arbeitsplatzes wie Abstand zum Bildschirm (70 cm), zum Telefon (dito), zur Schreibtischkante (1 m) und der Bezeichnung "meine Arbeit ist alles andere als langweilig."

Ohne Umschweife gab sie zu, mich leider offenbar mangelhaft beraten zu haben. Ich brauche sogenannte "Raumgleitsichtgläser" - die werden jetzt angefertigt, mit Gutschrift des bereits bezahlten Betrages und entsprechender Gegenrechnung.

Gut, ich habe Hoffnung, dass sich dieses Problem in wenigen Tagen also lösen wird, dafür reißt es auch ein nicht unerhebliches Loch in mein Budget.

Freitag, 13. Juli 2007

Ein Schokoladenkuss

..., der süchtig macht: Perugia Schokolade, heute vom Einkaufen mitgebracht - die Sucht wurde erstmalig durch Marens Weihnachtsmitbringsel erzeugt. (Ist zwar etwas teurer als andere Schoki, aber absolut empfehlenswert!)

Mein zweiter Geburtstag

Heute vor 6 Jahren dem Tod von der Schippe gesprungen. Seither: gelebt.

Donnerstag, 12. Juli 2007

Urlaub...

... ist jetzt fast vorbei. Schlechtes bis sehr schlechtes Wetter sorg(t)en dafür, dass ich meinen Haushalt "ausmülle", Zahnschmerzen (vor allem nach den Zahnarztbesuchen) sorgen für die nötige Abwechslung, und heute - als letzten "Programmpunkt" - gab's denn den Gang zum Optiker, meine erste Lesebrille ist fällig! In ca. einer Woche kann ich sie fix und fertig abholen. Unterstützt beim Aussuchen wurde ich von Tochter nebst Freund - um die Gefahr einer möglichen Geschmacksverirrung bei der Modellauswahl zu bannen. Matze hat Handyfotos gemacht, hoffe, ich bekomme sie bald *g*. Einziger Lichtblick heute war der gemeinsame LatteM in der Bar gegenüber vom Optiker.

Samstag, 7. Juli 2007

ab morgen im TV

... unbedingt ansehen: Während Caesars 13. Legion nach Rom vorrückt, verlassen seine Gegner Pompejus, Cato, Cicero und Scipio die Stadt und bringen den Staatsschatz vor Caesar in Sicherheit... Weitere Info auf serienjunkies.de.

gestern...

... ganz früh beim Zahnarzt gewesen. Da ich sträflicherweise meinen Zahnarztbesuch monatelang vor mir her geschoben hatte, wurde es auch eine recht lange Sitzung, und ein paar Tage lang darf ich jetzt Penicillin nehmen.

Das konnte mich allerdings nicht davon abhalten, am Abend Petra (endlich einmal) zu besuchen:



(Kater Freddie ist kein einfaches Fotomodell, aber mir gefallen auch die leicht "verwischten" Fotos gut.)

Freitag, 6. Juli 2007

Spiegel Online

... schreibt von lauten Pilgern und Stunden der Stille über Kirchen in Rom und über Rätsel des "Illuminati", eine Rom-Führung anhand des Dan Brown-Bestsellers. Außerdem gefunden: Meister ihres Handwerks in Roms Altstadt.

Montag, 2. Juli 2007

lesen-sehen-hören

Jahrelang hat dieses Lesezeichen bei mir fast unbemerkt sein Dasein gefristet, heute habe ich mir endlich die Zeit genommen für DeGie, der mir aus diversen Lit-Foren noch ein Begriff ist. Unbedingt sehens- und lesenswert!

neue Blumen

... heute Mittag gepflanzt. Und jetzt fällt so viel Wasser vom Himmel - vertrocknen können sie jedenfalls nicht.

Sonntag, 1. Juli 2007

Fischbeker Heide

Heute Nachmittag mit Patricia einen wunderbaren Spaziergang in der Fischbeker Heide gemacht: von Waldfrieden aus los gegangen, alte und neue (rekonstruierte) Hügelgräber gesehen, an einem Teich Halt gemacht, uns über ihren Zwergpudel amüsiert, der sich (ganz bestimmt) an der Natur und den vielen fremden Gerüchen erfreut und allerlei Gras gerupft hat. Bei einer Rast den Förster mit zwei Hunden (so richtig klischeehaft) getroffen, der uns auf einer Wanderkarte gezeigt hat, wo wir waren, und uns am Ende der Unterhaltung selbige Karte in die Hand drückte. Ich zitiere hier aus der Karte (herausgegeben von der Freien und Hansestadt Hamburg):

Die Fischbeker Heide ist mit ca. 773 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete Hamburgs und liegt südlich der Elbe in den Harburger Bergen. 1948 wurde das Gebiet unter Landschaftsschutz gestellt. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgte im Jahre 1958. 1992 wurde das Gebiet um 93 ha auf seine heutige Größe erweitert.

Die Rückseite der Karte gibt weiteren Aufschluß über Details der Erdgeschichte, Flora, Fauna und Pflege des Gebietes.

Unser Spaziergang hat uns richtig gut gefallen, diente er doch in erster Linie der Bekämpfung unseres "inneren Schweinehundes" gegen Bewegungsarmut, so haben wir doch auch sehr die schöne Landschaft genossen!

Fotos haben wir natürlich auch gemacht, die gibt es jetzt hier zu sehen:


Fischbeker Heide

Freitag, 29. Juni 2007

Literatur: lesen und hören

Heute abend viel Zeit verbracht im Literaturcafé, beim Vorleser und im Gutenberg-Projekt. Eine für mich neue Gedichte-Seite gefunden, und mich kurz im Deus Studio Cuxhaven umgesehen, wo junge Leute eine nicht-kommerzielle Fortsetzung der "Drei Fragezeichen"-Serie betreiben. Habe mich gerade noch in die Garten-Leselaube verlaufen, und hier werde ich in Kürze nochmal vorbeilesen. (Da fiel mir doch gleich wieder ein, dass ich vor Jahren im Krankenhaus "Murder in the Orient Express" gelesen hatte...)

Donnerstag, 28. Juni 2007

viel besser

... war dieser Tag!

Erstmal war der Kuchen ein voller Erfolg, war nicht anders zu erwarten in dieser ... (besseres Wort für "verfressenen"?) Firma. Und die Kekse waren auch ratzfatz verputzt. Gute Laune allüberall. Und ein kleines "Extra" eingeheimst.

Die Sache mit den Rechnungen wurde aufgeklärt. Rechnungsempfänger besteht auf gültigen mündlichen Absprachen, deren Inhalt - leider-leider nicht allen Dienstleistern mitgeteilt wurde. (Es bleibt unklar, mit wem die Absprachen denn getroffen wurden...) Überarbeitung und Personalmangel, wohin man sieht. Und, ebenfalls-leider-leider, bekomme ich in Kürze einen Großteil der Rechnungen zwecks Stornierung zurück, damit sie dann am Ende des Jahres, mit anderen Dienstleistungen zusammengefasst, neu erstellt werden können. (Genau das gestern erwähnte und von mir befürchtete "Sortierkriterium".) Viel Arbeit für die Katz', wie geahnt. Aber alle Gespräche sind vorwurfsfrei in freundlichem Ton und mit mir direkt geführt worden. Bin also wieder runtergekrabbelt von meiner Zimmerpalme.

Das Wetter ist ebenfalls auf dem Wege der Besserung. Sonne, offene Schuhe, kein Schirm. Heftiger Guss am Vormittag, aus dem Fenster gesehen, beim Kollegen beklagt, dass N-Joy (ja, ich höre morgens N-Joy...) 7 Stunden Sonne angekündigt hätte, Kollege schlägt vor, ich solle doch dort anrufen und Heimfahrt-Service anfordern *g* ...

Mittwoch, 27. Juni 2007

Ein gebrauchter Tag

... war es wohl heute - oder haben wir schon wieder Vollmond?

Eigentlich ging es schon gestern abend los, so etwa um diese Zeit. Ein überraschender Anruf von jemandem, der meinen Namen und meine Telefonnummer unautorisiert erhalten hatte. Meines Wissens ist die Weitergabe von Personendaten ohne vorherige Zustimmung nicht erlaubt. (Selbst in der Schule bei sämtlichen Elternabenden mussten wir seinerzeit ausdrücklich unser schriftliches Einverständnis für die Erstellung einer einfachen Telefonliste geben!) Im Nachhinein kann ich mich so gut wie gar nicht zur Wehr setzen bzw. meinen Ärger äußern, da ich vom "Nummerngeber" direkt abhängig bin...

Ich hatte das Telefonat überhaupt nur angenommen, weil eine Nummernübermittlung dabei war - also konnte es schon mal keiner dieser Lottowerbe- und Pseudoumfrage-Anrufe (durch Mensch oder Automat) sein, die mein Telefon seit Monaten heimsuchen. (Hat doch kürzlich ein Automat direkt mit meinem Anrufbeantworter kommuniziert...). Hätte ich es lieber gelassen...

Unter dem Deckmantel des Angebotes einer sozial absichernden Maßnahme hat mir da jemand sehr freundlich mit vielen Worten nichts erzählt. Und ich glaube einfach nicht, dass ich für so gut wie Null Euro irgend etwas bekommen könnte. Sorry, aber das kann's nicht sein!

Und - my home is my castle - ich lade nur ein, wen ich gern hier haben möchte!

Während ich dieses heute früh jemandem erzählte, ging mein Adrenalinspiegel gleich wieder in die Höhe...

Dann ergab sich eine grobe Unhöflichkeit eines ansonsten sehr geschätzten Herrn, die bei späterem Bereinigungsversuch mit einem scherzhaften Wort abgetan wurde. Ich kann einfach nicht damit umgehen, dass an manchen Tagen aus jeder Ecke nur respektlos mit anderen Menschen umgegangen wird oder vor sich hin "gemufft" wird. Ich mache meinen Job schon lieber in einer entspannten Atmosphäre (wobei ich ebenfalls nicht die Umkehrung = ständiges Gekicher und Gealbere mag, das kann auch ganz gut auf die Nerven gehen) - ist das denn so schwer?

Am Ende eines arbeitsreichen Tages gab mir dann noch folgendes den Rest: Ein riesiger Berg meiner Rechnungen soll beim Empfänger storniert werden, da sich jemand "an der Spitze" wünscht, dass nach einem anderen Arbeits-/Sortierkriterium abgerechnet wird, das uns jedoch erstens völlig unbekannt und nicht aus unseren Unterlagen ersichtlich ist, zweitens auch nicht konform mit den verbindlichen schriftlichen Vertragspapieren ist. Da ich nun nicht auf der richtigen Hierarchiestufe beheimatet bin, habe ich die Diskussion darüber zwar abgegeben - aber es lässt mir dennoch keine Ruhe, sprich: ich bin kurz vorm Platzen. Unendlich viel Arbeit wäre umsonst getan. Und das, wo mein Schreibtisch leer werden sollte, da ich in Kürze Urlaub habe...

Zu allem Überfluss ist das Wetter weiterhin kalt, stürmisch und sehr nass - als möchte es sich schon mal so richtig genüsslich auf meine zwei Wochen Urlaub vorbereiten. (Einziger Lichtblick waren 10 Minuten Sonne, so dass ich trockenen Fußes meine Einkäufe nach Hause bringen konnte.) Also keine Urlaubstage an Alster und Elbe? Stattdessen den Keller aufräumen?

Und nun in die Küche und den Firmen-Urlaubskuchen backen...

Dienstag, 26. Juni 2007

kein Herbst

... aber es fühlt sich fast so an. Einziger Unterschied: Die Natur ist grün, nicht etwa gelb-gold-braun. Kalt, stürmisch und mit Dauerregen scheint sich das Wetter auf meine zwei Urlaubswochen einzustimmen.

Montag, 25. Juni 2007

Liebe ist...

Ganz viele Bilder gibt's hier! Da hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben und gescannt, was das Zeug hält.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Rome Reborn II.

Link-Nachschlag von Nina: Zeitreise zu den alten Römern im SpiegelOnline.
Und hier der Bericht in der Hamburger Morgenpost von heute:

Dienstag, 12. Juni 2007

it.FlexiDict.de

Zur Übersetzung einzelner Wörter ins Italienische gibt es das hier:




(Für das Suchergebnis öffnet sich ein neues Browser-Fenster.)

Rome Reborn

3D-Computersimulationen des alten Rom, Link von Holger, danke.

Sonntag, 3. Juni 2007

schöne und interessante Links

Sehr ausführliche Informationen bei Wikipedia.
Eine sehr schöne Seite ist Roma Antiqua.
Recht gut gelungen ist auch das hier: Forum Rom für Italien- und Romfreunde
Schöne Fotos und Beschreibungen von Rundgängen für eine Städtereise nach Rom.
Rom-Sehenswürdigkeiten online auch hier.
Gestern gefunden: alte Fotos von Rom.
Ansonsten: google bemühen...

... und zum Schluss

... noch ein paar "Nachgedanken":

Rom ist toll! Monumental - gewaltig - riesengroß - wunderschön, das sind wohl die meist benutzten Vokabeln in meinen Berichten, und das trifft es auch! Rom lebt und atmet (Kunst-)Geschichte, trotzdem hat Rom bei mir den Eindruck einer lebendigen, lauten und jungen Stadt hinterlassen. Ich werde wiederkommen, nicht nur weil Rom so schön ist, sondern auch, weil wohl langfristig Töchterchen sich dort ein Leben aufbauen möchte. Sie ist "Rom-infiziert" seit ihrer Schulfahrt vor drei Jahren, und ich bin es jetzt auch.

Ein wenig Pech hatten wir im März mit dem Wetter: Nachdem es vorher in Rom sonnig und warm war, gab es am 19.03. dort einen Wintereinbruch bzw. das, was die Römer dafür halten. Es regnete also öfter mal, an einem Tag hatte es von Mittag bis Abend starke Hagelschauer gegeben (vereiste Fenstersimse und Eiskrusten auf Regenschirmen!), abends bis morgens war es knapp über dem Gefrierpunkt.

Besser getroffen hatte es meine Große, die über Ostern eine Woche bei ihrer Schwester zu Besuch war, ihre Fotos zeigen ein sonniges Rom und sommerlich gekleidete Menschen.

Um Rom aus der Ferne ein wenig zu genießen und die Sehnsucht nach meiner abwesenden Tochter zu mindern habe ich mir vor ein paar Tagen zwei wunderschöne Bildbände über Rom zugelegt.

Straßenverkehr, Sprache und "fliegende Händler"

Der Straßenverkehr in Rom ist chaotisch: Auf den Straßen der Altstadt gehen Fußgänger, fahren Autos und kurven die kleinen Zweiräder herum. Nur für die modernen Hauptverkehrsstraßen gibt es Fußwege.

Generell gilt: Keine Angst! Wer über die Straße möchte, geht einfach los. Die Autos halten ganz bestimmt, und die Zweiräder kurven um einen herum. Das war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, bin doch eine ganz "korrekte Deutsche", die nicht einmal bei "rot" über die Straße geht! Okay, meine Tochter hat es mir vorgemacht, und nach zwei Tagen hatte ich beim Überqueren von Straßen und im Altstadtgedränge keine Panik mehr. (Nach einem Besuch bei Marens Gastfamilie brachten uns die Eltern "nach Hause": Man fuhr zum Wenden über die durchgezogene Mittellinie mit dem Kommentar "So wird das hier gemacht!")

Wer kein Italienisch kann, ist mit Englisch bestens bedient: Im Hotel, in den Restaurants und sogar in den Bussen (Bitte um einen freien Platz für meine Lady) kam ich prima zurecht.

Die "fliegenden Händler" sind die reine Pest: Praktisch überall, wo Touristen in Massen sind, möchten die (zumeist illegalen) Händler aus Südostasien ihre Geschäfte machen - wogegen nichts einzuwenden wäre, wenn sie sich nicht so penetrant aufdringlich verhalten würden. Besonders gerne wird mit Modeschmuck oder kleinen Spielzeugen den "Touris" vor der Nase herum gewedelt, kein "nein Danke", "no, thank you" oder "no grazie" hilft! Bestes Abwehrmittel: nicht zur Kenntnis nehmen, durch den Händler hindurchschauen als sei er Luft. Und dabei Durchhaltevermögen beweisen! Auf der Engelsbrücke eine besondere Sorte von Händlern: Auf Laken sind Fake-Designer-Handtaschen, ebensolche Sonnenbrillen, Modeschmuck etc. ausgebreitet. Bei einer der häufigen Razzien durch die Carabinieri werden die Laken zusammengerafft, alles geschultert, dann die Flucht ergriffen. Kaum sind die Ordnungshüter verschwunden, kommen die Händler zurück und breiten alles wieder aus!

San Pietro in Vaticano - der Petersdom

Quasi durch einen "Seiteneingang", zwischen die riesigen Säulen hindurch, gelangten wir auf den Petersplatz...

Nun ist anderswo ausreichend über den Vatikan und den Petersdom nachzulesen, so dass ich mich auf meinen persönlichen Eindruck beschränke und hier keinen geschichtlichen Exkurs hineinflechten mag.

Petersplatz und Petersdom im TV oder auf Abbildungen zu sehen ist ja ganz nett, bringt aber auch hier die überwältigenden Dimensionen nicht rüber. Die Säulen sind so groß und die Heiligenfiguren darauf in so schwindelerregender Höhe, dass man sich schon gehörig den Hals verrenken muss, wenn man hinauf sehen möchte. Der Petersplatz so gewaltig, dass die Menschenschlange für den Einlass in den Dom (Security-Kontrolle mit Taschendurchleuchtung) zunächst in weiter Ferne ist.

Einige Wege auf dem Platz waren abgesperrt, die Bestuhlung aufgebaut, und an den Absperrungen junge Männer der Schweizergarde (von den Medici-Uniformen war wenig zu sehen, da sie wegen des Wetters dunkelblaue Umhänge trugen).

Im Petersdom hatte ich "irgendwie" nicht den Eindruck, in einer (für Katholiken immerhin der wichtigsten!) Kirche zu sein: zu groß und zu viele Menschen. Da alle fleissig fotografierten, habe ich mir hier auch keinen Zwang auferlegt.

Es gibt in St. Peter so viel zu betrachten und zu bestaunen, dass ich das Gefühl hatte, in einem Museum zu sein - entsprechend "erledigt" war ich auch hinterher: So viele Eindrücke, so viel zu verarbeiten.

Streiflichter:

Die Pietà von Michelangelo wird seit dem Anschlag eines Verrückten, der mit einem Hammer das Bildnis zu zerstören trachtete, hinter Panzerglas verwahrt. Und vor der Scheibe drängen sich die Touristen.

Die Statue des Apostel Petrus hat schon einen ganz abgenutzten Fuß, da alle Pilger ihn anfassen.

Der gigantische Papstbaldachin wirkte auf mich nur dunkel und vollkommen überladen, nicht mein Fall.

Der Eingang zu Petrus' Grab mit den ewigen Lichtern war sehr interessant, leider abgesperrt und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Mumien in gläsernen Särgen sind nicht so ganz mein Fall - schon eher die Gemälde und Engel!

Wunderschön: der Blick in die Kuppel.

Fontana di Trevi - der Trevibrunnen

Mitten in der Altstadt, dem Centro Storico, liegt diese wunderschöne riesengroße barocke Brunnenanlage, die 1762 eingeweiht wurde. Geschaffen von Nicola Salvi im Auftrag von Papst Clemens II. dauerte der Bau 30 Jahre, denn nicht nur, dass bei diesem Objekt immer mal wieder die Gelder ausgingen, der fleissige Baumeister hatte häufiger mit der Nachbildung der Kreidefelsen experimentiert: Ein möglichst originalgetreues Meeresrauschen sollte durch die künstlichen Wasserfälle erzeugt werden, dazu verwendete (und verwarf) er verschiedene Materialien, und es dauerte lange, bis er zufrieden war.

In der Mitte der palastartigen Front ist die Statue des Gottes Oceanus, der ein wildes und ein zahmes Pferd führt, zu sehen.

Der Brunnen ist im Übrigen stets von Touristen umlagert, was der Atmosphäre keinen Abbruch tut - und auch von allerlei lästigen "fliegenden Händlern".

Ein besonderes Erlebnis war es, als Töchterchen mich zu spätabendlicher Stunde zum Trevibrunnen entführte: Der Brunnen wird von unten - aus dem Wasser heraus - beleuchtet, superschön!

Via Giulia

Die Via Giulia ist eine sehr malerische Straße, die im 16. Jahrhundert von Bramante für Papst Julius II. angelegt wurde.

Altes Straßenpflaster, antike Häuserfronten mit Kirchen (ich habe lange gebraucht, um die Kirchen zu erkennen, meist sind sie in Rom nahtlos in die Häuserfassaden integriert, haben keinen Kirchturm - für mich Erkennungszeichen einer Kirche -, sondern eine überwiegend barocke Fassade, große Portale, aufwändige Verzierungen und eine Treppe vor der Tür), Torbögen und überall Terracottakübel mit Zitronenbäumen.

Largo Argentina - "Katzenforum"

Das ist eine kleine umzäunte Ausgrabungsstätte mitten im Straßenverkehr, umgeben von Geschäften, an der es offenbar z.Zt. nicht weiter geht. Bekannt ist sie vor allem durch die dort lebenden Katzen (Stichwort Roman von Jörg Kastner). Diese Ausgrabungen haben wir praktisch "im Vorbeigehen" angeschaut.

Forum Romanum

Wir spazierten also auf der Via Sacra auf dem antiken Straßenpflaster in das Forum Romanum. Genau genommen handelt es sich um mehrere Foren (praktisch hatte jeder Kaiser sein eigenes nach ihm benanntes Forum), deren Überreste gute zweitausend Jahre überdauert haben.

Jahrhundertelang war das Gebiet wortwörtlich unter Kuhweiden verborgen, und auch heute noch bleibt ein großer Teil unzugänglich - dank Mussolini, der 1931-33 die Via dei Fori Imperiali anlegen ließ, damit ein freier Blick von der Plaza di Venezia (Monumento Vittorio Emanuele II) zum Colosseum gewährleistet ist. Unter eben dieser Straße liegen weitere ehemalige Foren nun also begraben...

Ich möchte hier keine Aufzählung der einzelnen Artefarkte beginnen - das kann jeder Reiseführer besser! Was bleibt, ist ein Eindruck von der Größe der Säulen- und Tempelreste, den Triumphbögen, den Verwaltungs- und Lebensbereichen der alten Römer, alles bestmöglich restauriert und präsentiert. Einzelne Fragmente ohne erkennbare Zusammenhänge wie Teile von Säulen oder Steintafeln sind inmitten dieser Anlage (ich hatte das Gefühl, durch eine ganz besondere Parkanlage zu spazieren) immerhin so positioniert worden, dass auch sie beachtet werden - ein guter Kunstgriff. Ich habe die Besichtigung des Forum Romanum sehr genossen und begeistert viele Fotos gemacht.

Samstag, 2. Juni 2007

bewegte Bilder

Ein privates (?) Reisevideo aus Rom gibt's hier.

Sonntag, 20. Mai 2007

The Fistmunks

Bei der Vatertagsparty im McGramusels hatte fast-Schwiegersohn Matze mit seiner Band The Fistmunks einen Auftritt, und da er mit Nina (wegen der geographischen Nähe) abends hier eingeflogen ist, hatten wir uns noch zwei vergnügte Stunden mit den Fotos und Videos gemacht. Hier also ein bisschen Promotion... (01.07.2008: Bilder aus Gründen der Aktualität gelöscht. Wer sich dafür interessiert, kann sich gerne bei mir melden.)

Montag, 14. Mai 2007

Bericht

... über Rom wird noch fortgesetzt, komme aber gerade nicht dazu, bin am Aufräumen: Freecycle.

Sonntag, 6. Mai 2007

Colosseum

Das Colosseum, wer kennt es nicht von zahlreichen Abbildungen als "das Wahrzeichen" Roms? Was aber kein noch so gutes Foto vermitteln kann, sind die wahrhaftig gigantischen Ausmaße!

Das (ursprünlicher Name:) Amphitheatrum Flavium wurde im Jahre 80 fertiggestellt und ein Jahr später mit 100 Tage dauernden Festspielen eingeweiht. Da gab es dann eine lange Zeit alle möglichen Arten von Gladiatorenkämpfen und mehr oder minder blutrünstigen Schauspielen.

Ja, ein wenig Hintergrundwissen war schon sehr hilfreich, als ich vor dem Colosseum stand und mir vorstellte, dass die Löcher in den Mauern in der Antike dazu dienten, große Balken zu halten, an denen Segeltuchplanen befestigt waren, um dem werten Publikum Schatten zu spenden.

Es war das früheste Vorbild für ein Stadion mit unterschiedlichen Treppenaufgängen, so dass es innerhalb von 15 Minuten mit 50.000 Zuschauern gefüllt werden konnte. Im Inneren gab es zunächst unter dem beweglichen (entfernbaren) Holzboden ein Bassin, dass mit Wasser gefüllt werden konnte, damit Seeschlachten nachgestellt werden konnten.

Erst in späteren Jahrhunderten wurden Kellerräume errichtet für verschiedene Käfige (mit Aufzügen) und eine ganze Menge Technik, damit das Bühnenbild in Windeseile verändert werden konnte.

Nun ist das Colosseum nur noch eine Ruine, nachdem es lange Zeit als Steinbruch für den Bau von Häusern "genutzt" wurde - aber was für eine! Es war beeindruckend, dieses antike Bauwerk von außen zu betrachten - eine weitere Besichtigung haben wir nicht gemacht, zu lang war die Schlange der eintrittswilligen Touristen, da haben wir uns lieber umgedreht und sind geradewegs in das Forum Romanum spaziert!

Samstag, 5. Mai 2007

Europa Passage

Ich war gestern mit Nina zum ersten Mal in der Europa Passage. Hat mir gut gefallen: sehr stylish, großes Angebot an "besonderen" Geschäften, sehr interessante Architektur. Das Beste aber ist das Restaurant mit offener Glasfront und Blick auf die Alster!

Mittwoch, 2. Mai 2007

Ritter

Ich habe eben spaßeshalber mal meinen vollen Mädchennamen gegoogelt - es ist schon erstaunlich, da sucht wirklich niemand nach mir *seufz*, sondern es scheint eine bekannte Schauspielerin gleichen Namens zu geben. Das bin nicht ich! Hey, es gibt noch eine (die wahre, echte) Gudrun Ritter: Here am I - unter der Maske meines angeheirateten Namens.

Dienstag, 1. Mai 2007

Pantheon

Die Einkaufsstraße mündet in eine kleine Piazza - und mir blieb vor Staunen der Mund offen stehen: wow, ist das gewaltig! Der Pantheon dominiert den viel zu kleinen Platz - auch dieser natürlich mit einem Brunnen - und ich konnte nur ehrfürchtig das monumentale Gebilde bewundern:

Dieser ursprünglich heidnische Tempel wurde 27 v.Chr. erbaut und unter Kaiser Hadrian ab dem Jahr 118 umgestaltet. Seine sehr gute Erhaltung verdankt er der Umwandlung in eine christliche Kirche im Jahre 609.

Auffällig sind zum einen die gigantischen Säulen, die links und rechts des Einganges die Vorhalle tragen und die runde Form mit dem "Okulus", der 9 m breiten kreisrunden Öffnung in der Kassettendecke. Diese Öffnung ist die einzige Lichtquelle, durch die auch etwaiger Regen ungehindert hinein fallen kann. So hat der Fußboden in der Mitte auch diverse kleine Löcher, durch die Regenwasser ablaufen kann. Bei unserem Besuch war dieser Bereich dann auch als abgesperrt markiert.

Die Kassettendecke war ursprünglich mit Bronze verkleidet gewesen, die allerdings in früheren Jahrhunderten entfernt wurde, um daraus Kanonenkugeln für die Verteidigungsanlagen der Engelsburg zu gießen.

Auch im Pantheon gibt es zahlreiche Kunstwerke zu betrachten, außerdem beherbergt es die Gräber von Raffael und einigen Mitgliedern der italienischen Königsfamilie.

Freitag, 27. April 2007

Monumento Vittorio Emanuele II

Das Nationaldenkmal für den Gründer Italiens steht an der Piazza Venezia inmitten tosendem Großstadtverkehrs. Es wurde ab 1885 zu Ehren des Königs Viktor Emanuel II. als "Altar des Vaterlandes" errichtet und ist so riesig, dass man es praktisch von jedem Punkt der Stadt aus sehen kann.

Etwas gehässig wird es von den Römern wegen seiner Form auch als "Schreibmaschine" oder "Gebiss" bezeichnet.

Hinter einen schmiedeeisernen Gitter ist eine sehr große Treppe (alles in Rom ist überdimensional groß!), auf der man nicht sitzen darf. Wir konnten beobachten, dass, sobald sich jemand setzte, sofort ein Wächter angerannt kam und hektisch seine Trillerpfeife bearbeitete.

Das Grabmal des unbekannten Soldaten wird rund um die Uhr von zwei Carabineri bewacht.

Donnerstag, 26. April 2007

Castel Sant'Angelo - die Engelsburg

Spaziert man den Corso Vittorio Emanuele stadtauswärts entlang, sieht man schon von weitem die Engelsburg. Über die Engelsbrücke (links und rechts stehen große Engelsskulpturen von Bernini) überquert man den Tiber und steht direkt vor dem Eingang der Engelsburg, die ab dem Jahr 139 ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian gebaut wurde und in späteren Jahrhunderten den Päpsten als Zuflucht und Verteidungsstätte diente. (Im Mittelalter wurde sie ausgebaut als Festung).

Von außen wirkt die Burg zunächst wenig attraktiv, sie vermittelt den Eindruck einer riesigen steinernen Torte, der sich jedoch verliert, wenn man die Burg betritt: Bei einer Besichtigung der Burg geht man zunächst eine breite Rampe hinauf, dann folgen zahlreiche Gänge, Treppen und Stiegen. Wir konnten in (beleuchtete) Grabkammern hineinschauen, einen Blick in die Schatzkammer mit alten Truhen und Schränken werfen, in einem sonnigen Innenhof verweilen. In einigen Räumen ist das "Museo Nazionale di Castel Sant'Angelo" untergebracht, eine Galerie mit wechselnden Ausstellungen.

Steigt man auf das Dach, hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt! Auf dem höchsten Punkt der Burg steht eine Statue des Erzengels Michael, der im Jahre 590 mit seinem Erscheinen das Ende der damals in der Stadt wütenden Pest angekündigt haben soll.

Ein ganz anderes Bild bietet sich bei Nacht: Schon von weitem bezaubert das Panorama durch seinen Lichterglanz: Die Engel auf der Brücke, die Burg, die Tiberbrücken und in einiger Entfernung der Petersdom werden angestrahlt - das sollte sich kein Besucher entgehen lassen, es ist einfach wunderschön!

die Kastanien blühen

Durch unser Bürofenster sehen wir auf zwei wunderschöne Kastanienbäume, die auf dem Grundstück auf der anderen Straßenseite stehen und seit einigen Tagen in voller Blüte sind. Heute Mittag habe ich endlich ein paar Fotos davon gemacht und eines eben in die Galerie gesetzt.

Mittwoch, 25. April 2007

Frühling

Frühling

Seit heute blüht er, der Flieder auf meiner Terrasse.

Dienstag, 24. April 2007

Piazza Navona

Ganz in unserer Nähe lag die Piazza Navona, die wir deshalb schon fast "automatisch" während unserer Erkundungsgänge täglich besuchten. Es handelt sich um einen ovalen Platz, der im 1. Jahrhundert als Stadion des Kaisers Domitian angelegt wurde.

Um den Platz herum wurden Wohnhäuser gebaut, in denen unten eine Bar (to remember: Café) neben der anderen liegt, alle lockten sie mit Tischen und Stühlen unter Sonnenschirmen.

Auf der Piazza gibt es drei Brunnen, darunter der Vierströmebrunnen (Fontana dei Quattro Fiumi), ein Hauptwerk des italienischen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini, den wir allerdings leider nicht in voller Pracht bewundern konnten, da ihn zum Zwecke der Restaurierung ein Gerüst nebst Bauzaun umgab. In den Bauzaun waren Glasscheiben eingelassen, so dass der eine oder andere Blick auf die Statuen geworfen werden konnte...

Im Norden und Süden des Platzes sind jeweils weitere Brunnen - "natürliche" Sammelpunkte für allerlei Volk: u.a. Touristen und "fliegende Händler" (dazu später mehr). Die freien Flächen werden genutzt für diverse Darbietungen, wir erlebten einmal ein Platzkonzert der Carabinieri-Blaskapelle anlässlich des Rom-Marathons, ausserdem verkaufen dort Maler ihre Bilder (m.E. furchtbarer Kitsch, der dort zwar sehr stimmungsvoll wirkt, beim Käufer zurück in der Heimat aber gewiss zweifelhafte Gefühle ob der tatsächlichen Schönheit wecken wird, wenn so ein Gemälde erst einmal an der Wohnzimmerwand hängt). Zahlreiche Zeichner fertigen Portraits von Passanten an, die mit "sanfter Gewalt" zu einer Modellsitzung und zum Kauf gedrängt werden. Alles in allem herrscht auf der Piazza ein interessantes Leben und Treiben.

Auf der (von Süden betrachtet) rechten Seite der Piazza steht die umstrittene Kirche Sant' Agnese in Agone (mit Fassade von Borromini), auf der linken Seite ist die Brasilianische Botschaft untergebracht.

Zu jeder Tageszeit ist der Platz einen Besuch wert: Er hat morgens, wenn das Straßenpflaster noch feucht von der Nacht ist, eine ganz andere Atmosphäre als mittags im Sonnenschein oder abends, wenn die Brunnen und die Gebäude (angestrahlt) sowie die Cafés für schöne Lichteffekte sorgen.

Die kleinen Seitenstraßen sind unbedingt auch mehr als einen Besuch wert! Vor allem abends bzw. nachts, wenn der Straßenverkehr sich nicht mehr so lebhaft an den Fußgängern vorbei durch die engen Straßen quält (wer den Verkehr in Rom kennt, weiss, das das kein Widerspruch ist!), kann man wunderbar die alten Häuser mit den hübschen Läden anschauen oder unter den Sonnenschirmen der (natürlich überall vorhandenen) Restaurants, die dann wieder ihre Gasheizungen in Betrieb nehmen, gemütlich ein Glas Wein trinken. Stimmungsvoll auch die vielerorts auf die Straßen gestellten Behältnisse mit flackernden Kerzen!

Montag, 23. April 2007

Campo de' Fiori

Den Campo de' Fiori lernten wir an unserem ersten Abend kennen, als wir auf der Suche nach einem netten Plätzchen zum Kaffee trinken waren:

Ein großer Platz, in der Mitte das Denkmal eines Märtyrers (Giordano Bruno, als Ketzer verbrannt im Jahr 1600), belebt von allerlei flanierendem Volk, Straßenmusikanten (gewiss extra für Touristen, aber was in Rom ist nicht "extra für Touristen"?) - und jeder Menge Straßencafés. Wegen der "nicht wirklich" hohen Temparaturen sorgten zahlreiche Gasheizungen zwischen den Tischen für Gemütlichkeit.

Hier haben wir einige Zeit gesessen, uns von der Anreise erholt, Atmosphäre genossen und Latte Macchiato bzw. Cappucino getrunken.

Werktagmorgens sieht der Platz vollkommen anders aus: Es ist ein riesiger Gemüsemarkt. Zahlreiche Marktstände laden zum Anschauen und zum Kaufen ein. Für mich war es wirklich interessant, die reiche Auswahl an Früchten, Gemüse und Salat zu begutachten. Ich hatte vorher noch nie Zitronen gesehen, die die Größe von Grapefruits haben oder Lorbeerzweige in großen Bündeln (die musste ich haben!). Allein die Auswahl an Tomaten, Paprikaschoten und Salaten ist bemerkenswert.

Ein großer Stand mit Gewürzmischungen hatte es mir angetan, dort stand der Verkäufer, mit einem riesigen Löffel bewaffnet, und hielt uns seine Gewürze zum Beschnuppern hin, eifrig darauf bedacht, vor der nächsten Windböe den Inhalt des Löffels zügig wieder in die abgedeckte Box zu schütten. Hätte ich gewusst, wie lecker die Bruschetta-Kräuter sind, hätte ich ein Vielfaches der gekauften Menge mit nach Hause genommen...

Auch morgens haben zahlreiche (Straßen-)Cafés geöffnet, die in Italien allerdings "Bar" genannt werden. In einer Bar gibt es für alles zwei Preise, einen günstigen für den Verzehr im Stehen und einen teureren für den Verzehr am Tisch. Da das italienische Frühstück (wie bereits im anderen Beitrag geschrieben) nicht viel taugt, war es auch für uns empfehlenswert, in einer Bar ein Hörnchen (Cornetto) und einen Cappucino zu uns zu nehmen. Das Ganze dann mit Blick auf den Campo de' Fiori war sehr interessant.

Sonntag, 22. April 2007

Hotel

Wir gingen durch einen Torbogen und sahen ein großes, offenes, marmornes Treppenhaus. Gegenüber, eine Stufe hoch, war eine geschlossene Tür und geradeaus ein Innenhof. Da kam auch schon ein freundlicher dunkelhäutiger Hotelangestellter angeflitzt, nahm den knallroten Koffer der Lady und sauste die Treppe hinauf. Ratlose Blicke unsererseits, bis ich Töchterchen hinterher scheuchte. Zehn Minuten vergingen, da kam Töchterchen nebst Angestelltem und Koffer zurück und erklärte, dass unser gebuchtes Zimmer im 6. Stock sei. Da meine Lady doch aber unmöglich so viele Treppen steigen könne, sei es ihr gelungen, ein anderes Zimmer für uns zu bekommen, gegenüber hinter der (bereits erwähnten) geschlossenen Tür. Allerdings seien auch dort zehn steile marmorne Stufen zu überwinden. Nachdem wir diese erklommen und unser Gepäck im Zimmer untergebracht war, bewegten wir uns in Richtung der Rezeption. Der Empfang war in der ersten Etage des erwähnten großen Treppenhauses zu erreichen. Meine Lady ächzte und quälte sich also dort die Treppe hinauf, Tochter und ich guckten uns etwas ratlos an.

Am Empfang saß der Inhaber des Hotels, ein charmanter Mittvierziger, und erklärte zunächst mir auf Englisch den Sachverhalt: meine Information aus dem Internet, dass es einen Lift gäbe, sei nicht korrekt, ich hätte mich wohl verguckt! (Nach meiner Rückkehr ließ sich das nicht mehr prüfen, die Site hatte ein Update erhalten und sah komplett anders aus.) Nun war ich einigermaßen verstört, wusste nicht recht, wie die Situation für meine Lady noch zu retten sein könnte, da holte sie tief Luft und legte los, auf Italienisch, und schnell. Der Inhaber gab Contra - ich konnte nicht mehr folgen, sah nur bei beiden blitzende Augen. Plötzlich auf beiden Seiten charmantes Lächeln. Dann mischte Tochter mit, zu seinem Erstaunen. (Die erste Verhandlung hatte sie auf Englisch geführt, da ihr das so geläufig ist wie Deutsch, Italienisch erfordert bei ihr noch mehr Konzentration.)

Dann für mich nochmal auf Englisch: Er besitze ca. 200 m entfernt ein Appartment im 4. Stock, mit Lift (!), das könne er uns ab Montag für den Preis des Hotelzimmers zur Verfügung stellen. Er würde persönlich uns mitsamt dem Gepäck hinbringen. Das Appartment würde normalerweise Euro 320,00 pro Nacht kosten, sei sehr schön, mit Deckenmalerei von Bernini im Schlafzimmer (!), und er würde einmal täglich seinen Service vorbei schicken. Damit erklärte sich dann meine Lady freundlicherweise einverstanden.

Zurück im Hotelzimmer ging es dann los: Das sei doch wohl alles Betrug, 320 Euro, pah, wer's glaubt wird selig usw. usw.

Als wir dann am Montagnachmittag umquartiert wurden, war ich tatsächlich sehr angetan von der Unterkunft:

Direkt am Corso Emmanuele in einem großen alten Haus, auch mit Innenhof, mit einem riesigen (auch) Marmortreppenhaus, einem Fahrstuhl aus dem 17. Jahrhundert (schmiedeeiserne Gitter, ich wollte es noch fotografieren, habe es dann aber doch vergessen), aber mit modernster Technik ausgestattet.

Eine große Wohnung mit Bad, Küche, kleinem Wohn-/Esszimmer und großem Schlafzimmer - mit Deckenmalerei (könnte tatsächlich Bernini gewesen sein - who knows?). Sie gefiel mir richtig gut! Meiner Lady weniger, warum weiss der Geier... Auf jeden Fall vermutete sie wieder "Betrug", da wir ja nun um unser Hotelfrühstück gebracht worden wären.

Es ist bekannt, dass ein Hotelfrühstück in Italien nicht besonders gut ist, und so haben wir es auch während der zwei Tage im Hotel erlebt: ein Krustenbrötchen (außen hart, innen eine große Luftblase), dazu ein wenig Butter und zwei abgepackte Marmeladentöpfchen. Ein Kaffee, der schlimmer war als mein mitgebrachter Instant-Kaffee, dazu nach Wahl folienverpackte Gebäckteile mit Marmeladenfüllung. Alles in allem keine Sache, der hinterher zu trauern war!

Tatsächlich gab es ein Problem mit der Warmwasserversorgung, und eine kalte Dusche ist auch mir nicht wirklich recht. Nachden ich dies am Dienstag beim (sehr freundlichen) Service-Menschen (der tatsächlich jeden Nachmittag kam!) reklamiert und er umgehend einen Techniker geschickt hatte, funktionierte nicht nur das Warmwasser - sondern auch die Heizung! Nun hatten wir ja (leider) eine kalte Woche in Rom erwischt, folglich drehte meine Lady sofort sämtliche Heizkörper auf "volle Power", so dass wir in den nächsten Tagen gefühlte 28 Grad in der Wohnung hatten *schwitz*. Und, oh Wunder, plötzlich war das Appartment gar nicht mehr so übel! Ich hatte dann jede Nacht klammheimlich die Heizung im Schlafzimmer ausgedreht...

Da wir am Samstag abzureisen gedachten, besuchten wir am Freitagnachmittag noch einmal das Hotel zwecks Begleichung der Rechnung. Dieses Mal saß ein distinguierter alter Herr an der Rezeption, der Vater des Inhabers. Er sprach ein so deutliches, feines und gebildetes Italienisch, dass ich der Unterhaltung ohne Probleme folgen konnte. (Ich spreche kein Italienisch, habe aus lang vergangenen Schulzeiten noch rudimentäre Französisch- und Spanischkenntnisse.) Und meine Lady blühte schließlich auf, als er uns höchstpersönlich einen Cafè (lungo oder doppio - weiss nicht mehr, was was ist) servierte und mit ihr gehobene Konversation über "die Jugend, die keine Verantwortung für Kinder übernehmen möchte" führte. Da er annähernd das Alter meiner Lady hatte, war es kein Wunder, dass sich dort zwei verwandte Seelen im Gespräch trafen! In Folge war das Hotel selbstverständlich wunderbar und das Appartment erstklassig, der Service super...

Jetzt nochmal ganz sachlich: ein gutes Hotel mit angenehmer Atmosphäre, sehr freundlichem und zuvorkommendem Management! Man spricht (und schreibt) ein exzellentes Englisch (was die Buchung vereinfacht). Die Preise sind so üblich in Rom - es gibt nur wenige Hotels, die billiger sind, aber eine Menge, die teurer sind! Hier der Link: Hotel Navona, zentral gelegen in der historischen Altstadt, so dass viele Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß zu erreichen sind.